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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
17
Monolithic Baby !
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,92 €+ 3,00 € Versandkosten


am 4. März 2004
Langatmiges Geschwurbel kann man sich bei dieser CD schenken. Über "Monolithic Baby!" muss man nicht lesen oder diskutieren, "Monolithic Baby!" muss man hören - und zwar gottverflucht höllisch laut! Schon der mit einem Bruce-Dickinson-Refrain gesegnete Opener 'Slut Machine' bläst einem mit 15 atü den Kindergartenschmutz aus den Ohren, und die beiden Überhymnen 'Supercruel' und 'Unbroken (Hotel Baby)' knuspern noch drei Gemeinden weiter den Putz vom Rathaus. Als hätte es das etwas zahnlose und uninspirierte "God Says No" nie gegeben, drehen Dave Wyndorf und seine Dezibel-Dämonen den Lautstärkeregler bis Zwölf auf (vergesst Spinal Tap!) und entfesseln ein Dutzend Audio-Erdbeben, die auf der nach oben offenen Dampframmen-Skala problemlos "Powertrip"-Stärke erreichen. Ebenso straighte wie begnadete Abrissbirnen-Riffs, griffige Melodielinien und überraschend sozialkritische Texte, bei denen jede Silbe so passgenau sitzt wie ein fachmännisch verdübelter Goldzahn, bilden das atombombensichere Fundament eines angenehm naturbelassenen Heavy-Rock-Albums der Premiumklasse. Zum Ende hin wird mit der entspannten Ballade 'Too Bad', dem überlangen Psychedelic-Soundwall 'Ultimate Everything' und der Led-Zeppelin-lastigen, düsteren Tribal-Nummer 'CNN War Theme' vom sechsten in den fünften Gang zurückgeschaltet, ansonsten dominieren fast durchweg kompakte Donnerschläge mit wochenlanger Nachhall-Garantie.
Totalausfälle - auf den letzten MONSTER MAGNET-Scheiben immer wieder vereinzelt anzutreffen - gibt's diesmal keinen einzigen zu betrauern, und mit 'The Right Stuff' (Captain Lockheed And The Starfighters) und dem fantastischen 'There's No Way Out Of Here' (Pink Floyds David Gilmour) werden sogar zwei Coverversionen mit auf Reisen geschickt, als wären's Monsterbabys aus Wyndorf'scher Züchtung. Very monolithic indeed!
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. April 2004
Ich bin zunächst mit großer Skepsis, kritischer Haltung, aber auch Enthusiasmus an dieses Album herangegangen. Sollte es wirklich an die großartigen Alben aus früheren Zeiten, wie Superjudge, Dopes to Infinity und Powertrip heranreichen können?
Beim ersten Track war ich mir noch nicht so sicher, obwohl der auch schon rockt. Doch dann kam "Supercruel", ein mächtiges Werk, dass vor allem im Auto gut kommt. Powertrip lässt grüßen! Eine ähnliche Kraft verbreitet auch Master of Light.
Vor allem das Cover "There's no way out of here" reiht sich gut in die alten Klassikercover "1970" und "Gimme Danger" ein, einfach grandios die Umsetzung.
Die andern Tracks überzeugen weniger durch derart straighten Rock wie bei "Supercruel", als durch eingängige Struktur (on the verge), großartige Riffs (insbesondere das ende von radiation day) und psychedilisch anmutende Getragenheit (Ultimate Everything).
Alles in allem ein hochqualitatives, abwechslungsreiches und doch koherentes Gesamtkunstwerk.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 5. Dezember 2004
Monolithic Baby klingt etwas wie Teil 2 von Powertrip (1998). Die experimentelleren Klänge von God says no (2000) wurden eliminiert und stattdessen die kompromisslose Heavy-Rock Axt ausgepackt. Hmmmhhh... zum Mitstampfen prima, aber wahrlich nix Neues. Wie von diversen Rezenten angemerkt, ist der Testosteronfaktor hoch, aber musikalisch war der ungeliebte Vorgänger (God says no) um Längen besser. Monolithic ist gut gemachter Hardrock, nicht mehr und nicht weniger. Und gegenüber Powertrip von 1998 fehlt "Monolithic" schlicht und einfach ein Song in der Qualität von "Space Lord" - Punkt.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Juni 2004
Da ist sie also, die neue Scheibe von Dave Wyndorf und seinen Mannen. Der erste Output der Band nach dem ach so oft (und meiner Meinung nach größtenteils zu unrecht)kritisierten 2000er- Album God Says No. Was würde den Fans geboten? Der nächste Schritt auf dem Weg, der mit GsN eingeschlagen wurde, weg vom Powertrip'schen Hardrock, mehr in Richtung "Neo-Psy-Getüftel"? Mitnichten! 2004 wird wieder mächtig geprügelt und gestampft. Über die erste Hälfte des Albums werden dem geneigten Hörer bei Stücken wie Supercruel oder der sehr eingängigen, jedoch etwas belanglos wirkenden ersten Single Unbroken Gitarren und Drumsticks ziemlich um die Ohren gehauen, nur unterbrochen vom ziemlich nervigen 10, 9, 8... Countdown auf On The Verge, was zwar für sich gesehen nicht schlecht ist, sich aber in meinen Ohren zu sehr nach bemühter Powertrip-Wiederholung anhört. Wirklich positiv abheben kann sich hier eigentlich nur der Opener Slut Machine, dessen Drums so verteufelt stakkato rüberkommen, das es - im positiven Sinne - schon fast schmerzt. Das erste wirkliche Highlight des Album ist für mich Radiation Day, das im Vergleich zu den ersten Stücken des Albums sehr tough und böse rüberkommt. In der zweiten Hälfte der Platte wird dann mit Too Bad oder Ultimate Everything wieder der Psycho rausgekehrt, zwar nicht so überzeugend wie auf früheren Alben, aber gerade so, das es Liebhaber dieser Facette der Band wieder einigermaßen versöhnlich stimmt. Als durchaus geglücktes Experiment geht Master Of Light durch, welches mit einem aufs erste Hinhören etwas deplaziert wirkenden Beat aus dem Drumcomputer beginnt, sich jedoch zu einem ziemlich wutschnaubenden Uptempo-Rocksong entwickelt. Und da ist sie wieder, die Experimentierfreudde, die mir in den ersten Songs auf Monolithic Baby gefehlt hat. Der einzige Song zu dem mir wirklich nichts anderes als "störend" einfällt, ist There's No Way Out Of Here. Ein solcher Schmachtrock-Fetzen hat auf einer Monster Magnet-Platte wirklich nichts zu suchen. Warum Mr. Wyndorf gerade diesen Song covern musste, ist leider absolut unverständlich. Für die nächste Veröffentlichung der Magneten würde ich mir wieder durchgehend etwas mehr Mut zum Risiko wünschen. Alles in Allem werden die vier Sterne zwar angekratzt, aber nicht erreicht. Schade eigentlich.
Anspieltips: Slut Machine, Radiation Day, Ultimate Everything
besser skippen: On The Verge, There's No Way Out Of Here (!)
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. März 2017
Denn ab Song 2 Supercruel beginnt ein derartiges Hitgeballer, das sogar die Überscheibe Powertrip in den Schatten stellt. Ich konnt mich damals 2004 vor lauter Begeisterung gar nicht mehr einkriegen,und so ist es auch noch heute. Zumal man damals ziemlich überrascht wurde von der Veröffentlichung,war nicht groß angekündigt,und erwartet hatte man auch nicht mehr das meiste,obwohl der fast 4 Jahre zurückliegende Vorgänger God says no echt auch gut war. Und wer spätestens beim Dreierpack Radiation Day/Monolithic Baby/The right Stuff (vor allem beim Ende von Radiation Day!) nicht Tränen vor Glück in die Augen kriegt,ist kein richtiger Rockfan!
Ich wage zu behaupten,solch eine Anzahl an Knallern hat es selbst auf Powertrip nicht gegeben. Einziger Wermutstropfen ist, das ausgerechnet der schwächste Song diese großartige Platte eröffnet. Wobei Slut Machine auch nicht wirklich schwach ist, die folgenden Songs sind wohl einfach zu stark. Irgendwie fehlt eine Band wie Monster Magnet in diesen Tagen. Die Folgealben haben dieses Niveau bis auf einzelne Songs (Wall of Fire, Bored with Sorcery),leider nicht mehr ganz erreicht. Und nochmal: Das Finale von Radiation Day mit dem fließenden Übergang in den Folgesong ist ganz,ganz,Ganz großes Kino,zum Niederknien einfach!
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am 20. März 2004
Die Mannen der legendären MonsterMagnet. Ich möchte hier erwähnen, daß ich erst durch Negasonic Teenage Warhead auf die Band aufmerksam geworden bin. Welch Fehler!!! Es rockt, davor, danach & auch hier!!! Kann mich nur der VISIONS anschließen. Das ist eine der Platten dieses noch jungen Jahres. Psychedelic Rock vom feinsten. Die Platte spielt einen an die Wand. Für Einsteiger sei die GREATEST HITS empfohlen. Teuer, aber schweine gut, vor allem wegen der Videos -Bild & Ton im Einklang- und auch bei der aktuellen Platte braucht man kein Dope, um abzuheben, gegen die Wand... Neueinsteiger sollten sich vorher ein Bild ANHÖREN, aber denn KAUFEN, Kaufen, Kaufen, die Lederhose wächst beim hören, und ich bin kein Lederhosenträger. Um die Bunnys muß man sich jedoch leider selber kümmern... Für mich kein Thema...
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 5. Februar 2004
...der magnet hat wieder einen schritt gemacht.
Leider leider weg von psychedelischem Rock...
Wie auf Powertrip ist das hier sehr guter
"Heavy Rock", aber kein wirklich seelenentfaltender
Sound... Schade. Es gibt nicht besseres als die
drogenvollgepumpten Alben wie Superjudge, Spine of God, Dopes to Infinity, und auch das vorletzte God says No. Die endlosen hallizunatorischen Gitarrenjams, die hypnotisierenden Drums, Songs die zu einem drittel aus einem indischen Raga bestehen... All das vermisse
ich wenn ich Monolithic Baby hoere... Aber hat auch gute seiten,
denn jetzt mag ich die alten alben noch mehr.....
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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