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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. April 2015
Müde der jahrelangen Kämpfe und vielen Toten führen die Südstaaten unter General Lee (Martin Sheen) nunmehr einen Angriffsfeldzug aus. Eine geballte Streitmacht zieht gen Washington. Dort will man Präsident Lincoln das Friedensangebot auf den Tisch legen, was nichts anderes bedeutet, dass der Krieg mit dem Einmarsch in die Bundeshauptstadt geendet hätte und der Süden das Recht auf seine Autonomie habe. Eher durch Zufall treffen sich die beiden Seiten bei Gettysburg. Lee möchte sich den Nordstaatlern hier entgegenstellen.

Nach anfänglichen Erfolgen am 01.07.1863 wendet sich das Blatt bei dem Versuch, einen Hügel zu nehmen. Dort hat sich Nordstaatenoberst Chamberlain (Jeff Daniels) mit seinem Regiment auf dem Little Round Top verschanzt. Trotz schwerster Verluste und ohne einen einzigen Schuss Munition wagt er einen tollkühnen Ausfall mit Bajonetten und wehrt den Angriff letztlich ab. Das hindert die Südstaatler daran, dem Gegner in den Rücken zu fallen und das offene Feld zu umgehen.

Obwohl sie tags zuvor schon dort gescheitert sind und General Longstreet (Tom Berenger) Lee beschwört, den Angriff hier abzubrechen solange die Armee noch eine Armee ist, beharrt Lee auf den Angriff auf offenem Feld. Eine verheerende Entscheidung...

Also ich habe damals die Deluxe Edition mit 2 DVDs bestellt. Erhalten habe ich jedoch die Edition mit EINER DVD, die wie bei Gods and Generals jedoch ZWEISEITIG ist. Seite A enthält einen Teil des Films sowie einige Extras wovon das seltsamste davon eine Uralt-Doku mit dem Sprecher Leslie Nielsen ist, der ja seinerzeit bevor er zur Ulknudel wurde durchaus ein Schauspieler mit ernsten Rollen war. Diese Dokumentation zeichnet sich durch Pathos aus und im Gegensatz zum Spielfilm gibt es keinerlei Menschen zu sehen. Man zeigt die Umgebung und filmt - von Tauben zugekotete - Statuen der diversen Protagonisten des Bürgerkrieges, teilweise so, als würden sie aufeinander zureiten.

Wer möchte, sollte sich den Kommentar zu Gemüte führen. Ich fand es etwas seltsam, dass dieser keinerlei Untertitel hatte. Er ist im Übrigen auch nicht so lang wie der Film. Hier erfahren wir, dass der Regisseur 14 Jahre vor dem Dreh das Buch gelesen hat, auf dem der Film basierte: The Killer Angels von Michael Shaara. Dieser Roman gewann den Pulitzer-Preis und hat in den Staaten für großes Aufsehen gesorgt. Er schildert - wie der Film - die Schlacht aus Sicht verschiedener Charaktere. Der Sohn des Autors hat schließlich nach dem Tod des Vaters noch Gods and Generals (verfilmt) geschrieben und den dritten Teil der Trilogie Last Full Measure (war eigentlich geplant). Der Regisseur war begeistert und hat 13 Jahre (!) lang versucht, dieses Buch zu verfilmen. Doch niemand wollte dafür Geld geben. Der Roman sei unverfilmbar, und wenn, sei er zu teuer zu verfilmen. Der gewichtigere Punkt war natürlich für die Studios, dass sich keiner den Film anschauen würde. Bis Medienmogul Ted Turner kam, dem die Verfilmung zur Herzensangelegenheit wurde. Selbst bei dessen Entscheidung versuchten ihm Kollegen dies auszureden - erfolglos wie man sieht. Und zum Glück. Trotz Pathos ergreift der Film vielleicht für die Seite der Südstaaten Partei. Man hat immer das Gefühl, dass die Macher wollten, dass der Süden gewinnt, allerdings hatte ich nicht das Gefühl das eine der Seiten respektlos dargestellt wurde. Dabei werden sämtliche Charaktere etwas verklärt. Alle sind eigentlich nur irgendwie in diesen Krieg reingerutscht, Gefangene werden mit Würde und Anstand behandelt und eher wie verirrte Kumpel nachdem man sie eigentlich vorher abgemurkst hat und auch nicht zimperlich war mit dem Bajonett in den Rücken zu stechen. Keiner der Charaktere hat überhaupt einen schlechten Zug an sich. Die Schlacht hingegen wird im größeren Umfang historisch genau - mit einer Menge Darstellern, die den Sezessionskrieg regelmäßig nachstellen - dargestellt.

Dass das Drama um einen sinnlosen Krieg (der hier allerdings wiederum nicht als sinnlos dargestellt wird, sondern es geht um die Schlacht) eher - jedenfalls m. E. nach - eher südstaatenlastig geraten ist, liegt an der Romanvorlage. Die basiert nämlich auf den Erinnerungen von General James Longstreet (1821 - 1904). Lee hat - obwohl er noch fünf Jahre nach Ende des Bürgerkrieges gelebt hat - damit abgeschlossen und wollte keine Memoiren schreiben. Longstreet hielt nicht damit hinterm Berg, dass er Lees Verhalten bei Gettysburg für eine folgenschwere Fehlentscheidung hielt, der den Sieg gekostet hat. Das brachte ihn bei den Mitgenerälen extremen Hass und Schelte entgegen, er wurde letztlich für das Versagen bei Gettysburg als Hauptschuldiger auserkoren. Erstens war Lee der beliebteste - und auch im Norden (!) - am meisten geachteste General, zweitens konnte er sich nicht wehren. Das Buch und der Film versuchen Longstreet zu rehabilitieren indem man die Entscheidungen sieht. Dadurch erfolgte in den USA ein Umdenken und mehr Interesse an diesem General.

Man muss schon eine Menge Sitzfleisch mitbringen um sowohl Gods and Generals als auch Gettysburg nacheinander weg zu sehen. Ich konnte dies auch nur in Etappen machen. Die Filme sind detailverliebt und auch wenn sich der Regisseur dessen bewusst ist, dass er bestimmt Fehler enthält (bspw. die britische Uniform des englischen Emissärs, die erstens nicht nur falsch für dieses Jahr ist - er dürfte sie während des Feldzuges auch nicht getragen haben), so dürfte dieser Film so ziemlich der authentischte sein, den es von der berühmten Schlacht gibt.

Für Geschichtsinteressierte: Es gibt bei Gettysburg eine riesige Anlage, die mit Statuen, Kanonen und Pfaden übersät ist. Eine Bustour mit Führung wird dort angeboten, kostet etwa 30 $ und dauert um die 2 Stunden. Das Museum kostet extra. Ich empfehle vor allem die Tour, weil man von dort aus Little Round Top von oben sehen kann und man den Wahnwitz des verlustreichen Angriffes nachvollziehen kann. Wer die Möglichkeit hat und sich im östlichen Bereich der USA aufhält, sollte auf alle Fälle einmal das Schlachtfeld besuchen. Der Roman "Last Full Measure", also die direkte Fortsetzung von "Gettysburg" ist ebenfalls erschienen und u. a. dort erhältlich.

Anbei habe ich übrigens ein Foto des echten Schlachtfeldes, Aufnahmedatum 2015 beigefügt. Es ist der Blick vom Little Round Top.
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am 24. Mai 2017
Some might find it a bit slow, some a little too much on the Yankee side.... indeed, its a a bit of both.
On top of it, it comes across like a HBO Telenova because its lacking all possible Hollywood extravaganza. The dismal display of one of the most acclaimed military leaders in history (General Robert E. Lee) makes one feel sick to the stomache. If Lee was realy that pathetic undecided and helpless shadow of a general than the North would have won the war back in 1862. No offence to Martin Sheen - a highly acclaimed and liked actor - but the script seems to be a little on the Yank side if you catch my drift.
Anyhow, its a great movie with a very detailed and accurate display of the actual battle as per the drawing board. Do not, repeat: do not believe the dismal display of the characters - regardless whether North or South. Everyone who wants to portrait someone from the past is just guessing. Its as simple as that.
Intention - 4 Stars
Accurancy - 4 Stars
Adaptation - 3 Stars
Political Correctness from todays point of view - 5 Stars
Political Correctness from a historical point of view - 2 Stars
Historical Accuracy Battle Scenes - 5 Stars
Historical Accuracy re Characters - freedom of arts, no judgement
Overall Entertainment - 5 Stars, if you are over 40 and historically sound
Just because I like it - 5 Stars
If one does not agree - who cares!
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am 1. Juli 2017
Der Film ist soweit gut gemacht und entsprach meinen Erwartungen, bedenkt man die Entstehungszeit.
Die Bestellung wurde recht schnell abgewickelt. Die DVD ist doppelseitig bespielt, was bei meinem DVD-Player (kein BlueRay) auf der Seite zwei zu Problemen beim Abspielen führt. Die Wiedergabe ist extrem gestört. Die Reklamation beim Verkäufer wurde nicht beantwortet, der Film, ohne Meldung an mich, nochmals zugeschickt, ohne jeglichen Kommentar. Bei der Tauschversion dasselbe Problem. Diese ließ sich allerdings auf der Playstation meines Sohnes doch noch anschauen, weshalb ich den Film auch behalten habe.
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am 21. September 2017
Tolles Produkt und ein schöner Film, wenn man auf historische Filme steht. Der Film wurde schnell geliefert. An der Verpackung, Hülle oder der DVD gibt es keine Beanstandungen.
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am 6. Juni 2017
Tolle Darsteller in realitätsnaher Landschaft. Der Ablauf der Schlacht wird sehr glaubwürdig und geschichtsnah vermittelt. Hebt sich von anderen Kriegsfilme deutlich ab!
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am 16. September 2017
Einer der besten wenn nicht sogar der beste Film zum Thema US Civil War! Sowohl die CSA als auch die US Seite werden gut beleuchtet !
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am 4. August 2017
einfach ein toller film wobei ich den nicht so lange in erinnerung hatte wie er wirklich ist... versand und zustand wie fast immer top !
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am 2. März 2017
das bei einem DC die verlängerte Spielzeit evtl. auf englisch ist ist ja ok, kommt öfter vor. Aber hierbei handelt es
sich komplett und ausschl. über die OV Version-noch nichtmal Untertitel gibt es, das alles ohne jeglichen Hinweis. Geld hätte ich mir sparen sollen.....
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am 25. März 2001
Gekürzte Fassung (wichtige Szenen fehlen z.B. Lee's Gespräche mit Hill und Ewell nach dem ersten Kampftag), nur deutsche Sprachversion und schlechte Tonqualität - was hat sich der Produzent nur dabei gedacht? Man könnte vielleicht denken dass bei 4h+ Stunden Spielzeit der englische Ton auf die DVD nicht mehr drauf passt - dem ist jedoch nicht so - die amerikanische Version ist 14 Minuten länger und bietet zusätzlich französischen Ton.
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am 6. Januar 2017
Ich habe diesen Film nicht als "Film" als solchen angesehen. Es ist eine kleine Zeitreise zurück ins vergangene Jahrtausend.

Dieses Werk ist mit Abstand eines der längsten Filme, die ich mir je angesehen habe. Ebenso habe ich seltenst einen Regisseur per Film kennen lernen können, der für seine Vorbereitungen sogar internationale Parks aufsucht, um tatsächlich originalgetreu an seinen Plänen zu arbeiten. Der Film wurde fantastisch umgesetzt und lässt einen richtig in die Zeit vom damals versetzen. Das schaffen nicht alle Filmemacher. Es wird genau dargestellt, welcher Schauspieler welchen Charakter spielen soll. Zum Schluss wird nochmals erklärt, was aus all den damaligen Persönlichkeiten geworden ist.
Zugegebenermaßen wurde ich 1 Stunde vor Schluss immer nervöser, wann der tatsächliche Schluss endlich eingeläutet wird. Der Film ist etwas - sagen wir - lang.

Eine fantastische Schlacht, die mit all ihren Facetten umgesetzt wurde. Daumen hoch!
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