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Kundenrezensionen

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"Wie ein wilder Stier" (OT: Raging Bull) ist neben "Taxi Driver" und "Goodfellas" eines von Martin Scorseses unangefochtenen Meisterwerken und eines der essentiellsten Werke der Filmgeschichte. Hier brennt sich Scorseses Persönlichkeit, Leidenschaft und beispiellose Virtuosität und Robert De Niros legendär-furchtlose, mit einem Oscar ausgezeichnete Performance unmittelbar auf die Leinwand. Der Film gehört jedoch zu Scorseses anspruchsvollsten Filmen und ist keineswegs so zugänglich wie manche seiner anderen Filme. Hierbei handelt es sich um eine kompromisslose, unangenehme Charakterstudie, die nicht einfach zu verdauen ist, dafür aber für immer im Gedächtnis bleibt. Wer hier einen simplen Boxfilm erwartet, ist definitiv fehl am Platz. Dies ist ein zutiefst menschlicher und wütender Film, bei dem die Beteiligten, vor allem Scorsese, absolut alles gegeben haben.

Die Zugänglichkeit bleibt alleine schon durch den Protagonisten aus. De Niro portraitiert den New Yorker Mittelgewicht-Boxer Jake LaMotta, der in den 40er- und 50er Jahren auf hohem Niveau um Titel geboxt hat und später u.a. als Barbesitzer, Stand-Up-Komiker und Schauspieler unterwegs war. Der Film ist eine eigentlich klassische Aufstieg und Fall-Geschichte, wobei LaMottas tumultartiges privates Leben im Vordergrund steht. Hier kommt besonders seine selbstzerstörerische, von zunehmend wahnhafter Eifersucht und Paranoia geprägte Persönlichkeit zum Vorschein, die schließlich zur Entfremdung von all seinen Freunden und Verwandten führt. Dies ist keineswegs ein sympathischer Charakter, sondern ein scheinbar von inneren Dämonen zerfressener, arroganter, egoistischer und brutaler Mensch, der seine Frau Vikki (Cathy Moriarty) schlägt, ihr untreu ist, aber gleichzeitig beim kleinsten Anlass gewalttätig ausrastet. Jedoch kommt auch selten eine zarte, liebevolle Seite zum Vorschein, wodurch man durchaus von bipolaren Charakterzügen sprechen kann.

Robert De Niro spielt dieses Monster mit einer ehrfurchtgebietenden Hingabe, die seine Performance zu den ikonischen Darstellungen der Filmgeschichte werden ließ. Als typischer Method Actor hat De Niro nicht nur eine bemerkenswerte physische Präsenz als Boxer aufgebaut, sondern auch 27 kg für den späteren Lebensabschnitt LaMottas zugelegt. De Niro lebt den Charakter in jeder Hinsicht, ihm gelingt die absolute Verwandlung in Jake LaMotta. De Niro stellt alle erdenklichen menschlichen Facetten mit einer beispiellos brodelnden, fast schon furchterregenden Intensität dar. Sein tief empfundener Schmerz kommt immer wieder eindrucksvoll zum Vorschein, sodass der Film vor aufgeladener Energie zu bersten droht. Eine zutiefst beeindruckende Leistung, die wunderbar von dem wandelnden Energiebündel Joe Pesci, der LaMottas Bruder Joey spielt, kontrastiert wird. Da es nur schwer ist, sich mit dem Charakter zu identifizieren, kann einen der Film durchaus kalt lassen.

"Wie ein wilder Stier" ist kein Film, der den Zuschauer versucht emotional zu manipulieren, es ist ein überaus wahrhaftiger Film, den man eher bewundern als lieben kann. Das ist alles völlig unsentimental und kühl inszeniert, ein kathartischer, erlösender Moment bleibt aus. Man kann Scorseses Schmerz regelrecht spüren: Er musste erst von De Niro jahrelang von dem Projekt überzeugt werden, da er mit dem Boxsport nichts anfangen konnte und zudem nach dem Misserfolg von "New York, New York" in einer tiefen Depression und bereits lebensgefährlicher Kokain-Abhängigkeit steckte. "Wie ein wilder Stier" ist ein monumentales Dokument von Scorseses Vitalität und seiner kompromisslosen Hingabe gegenüber der Filmkunst. Mit diesem Film wurde Scorsese wiedergeboren.

Während LaMottas privates Leben oft mit einem nahezu dokumentarisch wirkenden Realismus inszeniert ist, sind die einmaligen Kampfszenen einfach überwältigend kraftvoll und visuell meisterhaft umgesetzt. Hier ist jede Einstellung, jeder Schnitt bis ins kleinste Detail bis zur Perfektion konzipiert und umgesetzt. Bemerkenswert ist die sehr subjektive Inszenierung, bei der jeder Kampf das Innenleben von La Motta über Kameraführung, Perspektive, Licht, Schnitt, Atmosphäre und sogar Sets widerspiegelt. So variiert z.B. die Ringgröße oder es wird eine höllenartige, dampfig-flimmernde Umgebung erschaffen, die von der gedämpft-verzerrten, mit Tierlauten angereicherten Soundkulisse unterstützt wird.

Scorsese inszeniert das alles überaus ästhetisiert und ist nicht an Sportfilm-Realismus gebunden. Seine wunderbaren Schwarzweiß-Bilder brennen sich mit ihrer traumartig-fiebrig aufgeladenen Intensität ins Gedächtnis. Hier wird jedenfalls aus dem Vollen geschöpft und die Inszenierung der Boxkämpfe gehört wirklich zum Besten, was jemals auf Zelluloid gebannt wurde.

Von was der Film in thematischer Hinsicht handelt, muss jeder für sich entscheiden, jedoch sind Begriffe wie Schuld, Sühne, Vergebung und Erlösung durchaus angebracht. Auch die für Scorsese typische religiöse Ikonografie ist nicht von der Hand zu weisen. Wie üblich buhlt Scorsese nicht um die Sympathie des Zuschauers. Er portraitiert einfach die Charaktere auf ehrlichste, direkteste, aufrichtigste und letztlich menschlichste Weise. Der Film ist langsam erzählt und hat auch nicht die frenetische Energie, die viele seiner anderen Filme ausmacht, was den Zugang weiter erschwert. Da es nur schwer ist, sich mit dem Charakter zu identifizieren, kann einen der Film auch durchaus kalt lassen. "Wie ein wilder Stier" will keine offensichtliche Message ausdrücken oder eine Story in den Vordergrund stellen, der Zuschauer wird so auch nicht an die Hand genommen. Welche Schlüsse man daraus zieht, wird einem mehr oder weniger selbst überlassen. Gerade das macht den Film so stark und wahrhaftig, jedoch aber auch sehr anspruchsvoll und deprimierend, sodass sich die Qualität des Films vielleicht erst nach mehrmaligem Ansehen erschließt.

BILD:
Hier wurde sehr gute Arbeit geleistet. Das wunderschöne Schwarzweiß-Bild (1,85:1, 1920x1080) ist (in Anbetracht des Alters) enorm kontrastreich und scharf, das charakteristische, teils recht grobe Filmkorn wurde erhalten und nicht glattgebügelt. Das gefällt vielleicht manchem HD-Anhänger nicht so gut, aber als Filmpurist bekommt man hier ein exzellentes Bild. Hin und wieder gibt es auch ganz kleine Bildunreinheiten, was aber auch irgendwie dazu gehört. Der Film kommt einfach wahnsinnig gut zur Geltung und sieht definitiv so aus, wie er auch aussehen soll.

TON:
Der DTS Digital 5.1-Ton kommt sowohl in deutsch als auch in englisch etwas gedämpft daher. Die Stimmen sind vor allem im Original nicht immer sehr gut verständlich, dafür aber natürlich bedeutend authentischer. Raumklang gibt es selten, eigentlich nur bei den Boxkämpfen, bei denen über die Surroundkanäle eine gute Atmosphäre geschaffen wird. Die Schläge ertönen nicht ganz so kraftvoll über den Sub wie man es erwarten würde, dennoch erzielt der Ton seine gewünschte Wirkung.

EXTRAS:
Das Bonumaterial (leider nur in SD) ist sehr umfangreich. Hier kommt fast jeder der Beteiligten zu Wort und es wird überaus ehrlich über die faszinierende Entstehungsgeschichte geredet. Es wird auch sehr genau auf die Feinheiten der filmischen Inszenierung eingegangen, also bietet sich hier auch eine perfekte Mini-Filmschule.
- Kommentar von Martin Scorsese und Cutterin Thelma Schoonmaker
- Kommentar von Cast und Crew, leider ohne De Niro und Pesci
- Kommentar von Mardik Martin, Paul Schrader, Jason Lustig und Jake LaMotta
- Vor dem Kampf (26:01 Min.)
- Im Ring (14:45 Minuten):
- Nach dem Kampf (15:22 Min.): Hauptsächlich über die großartige Soundgestaltung, aber auch die Musikwahl, generelle Postproduction und Reaktionen auf den Film
- Making-Of: Der Bulle aus der Bronx (27:54 Min.): Eine lohnenswerte Retrospektive, bei der einige Filmkritiker und Beteiligte (auch Jake LaMotta) über die nachhaltige Bedeutung des Films reden
- De Niro vs. LaMotta (03:47 Min.): Kurzer Vergleich des echten LaMotta mit der Filmversion mit Originalmaterial von den tatsächlichen Kämpfen
- LaMotta verteidigt den Titel (01:00): Original-TV-Beitrag vom Kampf gegen Dathouille
- Original-Kinotrailer (02:09)
Als kleiner Wermutstropfen liegt kein Wendecover vor. Dafür ist das Artwork aber recht gut gelungen.
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am 23. März 2004
Einen verdienteren Oscar als den für den besten Hauptdarsteller für Robert De Niro in seiner Rolle als Boxer Jake La Motta in „Raging Bul" gab es wohl in der Geschichte der Oscarverleihungen selten. Robert De Niro ist der Inbegriff des Method Acting und was er hier mit seiner Darstellung des Faustkömpfers La Motta bietet ist bis heute unerreicht. Unter den strengen Blicken von Jake La Motta selbst trainierte La Motta monatelang wie ein Besessener und war zu Drehbeginn laut Aussagen von Experten einer der zwanzig besten Mittelgewichtsboxer auf der Welt. Für seine Darstetellung als gescheiterter und vor allem übergewichtiger La Motta futterte sich De Niro innerhalb von nur drei Monate 27 kg an und schaffte es aber auch sein Normalgewicht anschließend fast genauso schnell wieder zu erreichen. Mit Martin Scorsese stand meiner Meinung nach auch einer der Größten überhaupt hinter der Kamera um Regie zu führen. Mit Filmen wie „Hexenkessel", „Good Fellas", „Taxi Driver" oder auch „Casino" war das Duo De Niro/Scorsese schon für einige der ganz großen Filme verantwortlich.
Ende der vierziger Jahre schlägt sich der New Yorker Boxer Jake La Motta, der wegen seines ungezügelten Tempraments von vielen nur „Raging Bull" genannt wird, zum Liebling der Zuschauer hoch. Das Publikum giert nach einem weißen Helden uns sieht diesen in der Person von La Motta gekommen. Da sich La Motta nur selten unter Kontrolle hat bekommt er erst nach gütiger Mithilfe der Mafia eine Chance auf den Weltmeistertitel. Sein Höhenflug hält allerdings nicht sehr lange an und er startet im Anschluss an seinen Totalabsturz eine relativ erfolglose Karriere als Nachtclubbesitzer und Komiker.
Neben dem genialen De Niro ist Joe Pesci als sein leidender Bruder zu sehen der Jakes Launen hautnah miterleben darf. Eine wunderbare Cathy Moriarty feiert in der Rolle von Vicky, der leidgeprüften Ehefrau von La Motta, ein beeindruckendes Leinwanddebut. Die detailverliebtheit und das Drehen in schwarz/weiss geben Scorseses Boxerdrama noch den absoluten Kick. Mit der Darstellung der Boxszenen setzte „Raging Bull" neue Maßstäbe und ist auch deshalb um Längen besser als eine typische Hollywoodproduktion wie die „Rocky" Filme. „Wie ein wilder Stier" ist bis heute der beste und faszinierendste Boxerfilm überhaupt mit einem Robert De Niro der hier, trotz unzähliger erstklassiger anderer Filme, hier die Rolle seines Lebens spielt.
Scorsese schuf 1980, nach dem Drehbuch von Paul Schrader, mit einem für damalige Verhältnisse hohen Budget von 15 Millionen Dollar eine bis ins kleinste Detail stimmige Sportler Biografie die bis heute Ihresgleichen sucht.
Nun erscheint dieser Meilenstein des Kinos endlich in einer anständigen Umsetzung auf DVD. An Bonusmaterial werden unter anderem zwei Dokumentationen über den richtigen Jake La Motta sowe über die Dreharbeiten des Films angeboten. Als ganz großen Pluspunkt sehe ich den Ton des Film, der nun erstmalig auch in deutscher Fassung im Dolby Digital zu hören ist. „Raging Bull" ist ganz großes Kino das in keiner gut sortierten DVD Sammlung fehlen darf.
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am 30. Juni 2003
In diesem Film merkt man wieder einmal die grandiose Zusammenarbeit von Scorsese und de Niro. De Niro spielt ein weiteres Mal wahrlich fanatisch seine Rolle, so dass man den Charakter nachvollziehen muss. In beeindruckenden schwarz/weiß Aufnahmen zeigt Scorsese den Aufstieg und Fall des Boxers Jake LaMotta. Die Darstellung von de Niro zeugt von Weltklasse und der Oscar für diesen Film für ihn war mehr als verdient. Vom großen Boxer hin zum lächerlichen Alleinunterhalter werden hier alle Facetten von LaMottas gnadenlos aufgezeigt. Mitleid muss man bekommen, vor allem, wenn er allein in seiner Zelle gegen die Wand boxt, und symbolisch gegen sich selbst. Genauso ist es, wenn er im Ring blutüberstömt in den Seilen hängt und seinen Gegner weiter anstachelt.
Scorsese, der zu diesem Film von de Niro überredet werden musste, zeigt sein ganzes Können, das von der Academy bis heute nicht gebührend anerkannt wurde.
Dieser Film ist ein Genuss, den man sich mehrere Male anschauen muss.
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am 19. Februar 2003
Widmete sich Martin Scorsese in "Taxi Driver" einem, an der Umwelt zerbrechenden Einzelgänger, in "Hexenkessel" zwei Freuden wie sie unterschiedlich nicht sein könnten; so konzentriert er sich in diesem, in eindringlichen Schwarz-Weiß photografierten Drama, dem ehemaligen Box- Weltmeister Jake LaMotta.
Was an "Wie ein wilder Stier" alles Geschmacksache ist, muss nicht diskutiert werden, der Film ist aber alleine wegen Robert De Niro absolut sehenswert. De Niro trainierte monatelang mit dem echten Jake La Motta, studierte seine Kampfstile, seine Aussprache sowie die Mimik. Dieser Aufwand, gepaart mit seinen darstellerischen Künsten, lässt nur eine Aussage zu: De Niro i s t Jake La Motta.
Scorsese drehte den Film, wie gesagt, in Schwarz- Weiß. Eine gewagte Entscheidung, denkt man alleine an den Beleuchtungsaufwand. Rein Handwerklich ist der Film aber trotzdem überragend. Gleitet das Bild zuerst einige Male über De Niros blutigen, von harten Schlägen bearbeiteten Kopf, so breitet sich ein Gefühl aus, als ob man direkt davor stehen würde, als ob man selbst einen Schlag nach dem anderen einstecken müsste. Die Box- Szenen sind unglaublich realistisch, packend und zugleich abstoßend. Was hier alles gezeigt wird ist atemberaubend, zumahl die ausgezeichnete, aber sehr traurige Musik hier ihr übriges tut.
Der Großteil besteht aber aus "Pseudo- Familienszenen", wo La Motta seinen Bruder, oder seine Frau misshandelt. Diese Sequenzen sind unglaublich gut gespielt, aber die Indifikationsfigur ist schlicht und einfach ein Ekel. So muss man sich erst einmal überwinden, der "Held" der Handlung ist nähmlich kein angesehener Wissenschaftler, der eines Tages mit seiner Familie auf der Straße steht, sondern eine agressive Figur.
Der Streifen wurde von den Kritiken teilweise als "verstörend abgestuft", was man auch verstehen kann. Wer will nur einen Film über einen brutalen Versager sehen? Aber hier liegt gerade der Reiz. Beginnt der Film mit Boxkämpfen wo sich La Motta zum Weltemister hinaufkatapultiert, so endet er mit der Einstellung eines alten Fettsackes, der seine Klagen durch einen Spiegel ruft.
Diese "Special Edition" ist jedoch nicht ihr Geld wert, zumahl der auf einem Sticker großartig angekündigte "Audio Kommentar" nicht vorhanden ist. Auf diesem Sticker wird dann auch noch eine Dokumentation angekündigt (das gebotene ist zwar bei weitem nicht schlecht, aber unter einer Dokumentation verstehe ich ein einstündiges Filmchen, das ganz nebenbei auch einen Schauspieler, geschweige denn einen Regisseur zu Wort kommen lässt). Normalerweise sind Menüs egal, aber so etwas unfreiwillig komisches und ohne geringsten Aufwand erstelltes Machwerk ist einfach eine Frechheit. Nur das ausführliche Booklet rettet die DVD ein bisschen. Das Bild ist gut, der Ton rauschfrei, die "Hidden Features" unnötig, das Filmchen "Jakes Jokes" nur noch lächerlich.
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am 7. Juni 2016
Auf Blu-Ray nochmal schöner als es eh schon ist. Wahre Schauspielkunst. Nicht nur De Niro brilliert hier; auch alle Nebendarsteller haben Niveau und beherrschen Ihr Handwerk. Eine tolle Darstellung des Boxers. Auf Grund der schwarz-weiß Verfilmung wirkt der Film auch nach so langer Zeit noch wie ein nagelneuer Spielfilm und kann immer noch gut mit den aktuellen Produktionen mithalten (auch ohne große technische Tricks und Computeranimationen.
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am 2. September 2015
Ich bewerte nicht den Film, sondern das Bonusmaterial. Da diese Blu-ray speziell für den deutschen Markt veröffentlicht wurde, finde ich es sehr ärgerlich dass die deutsche Tonspur nicht aufgearbeitet wurde. Man hätte da sicherlich etwas verbessern können. An einigen Stellen wenn mehrere Synchronsprecher zur selben Zeit reden ODER die Hintergrundgeräusche laut sind, versteht man schwierig was gesagt wird. Das ist bei allen anderen Tonspuren der restlichen Sprachen nicht der Fall. Hier sind die Tonspuren deutlich klarer.

Absolut enttäuscht bin ich von dem vielen Bonusmaterial hinsichtlich der Untertitel. Weder die Audiokommentare von Martin Scorsese, seiner Cutterin Thelma Schoonmaker noch die der Schauspieler, sind mit einem deutschen Untertitel versehen. Das gleiche beim Bonusmaterial "Raging Bull: Vor dem Kampf" , "Raging Bull: Im Ring" , "Raging Bull: Außerhalb des Rings", "Raging Bull: Nach dem Ring" und "De Niro gegen La Motta". Lediglich "Making-of: Der Bulle aus der Bronx" und "La Motta verteidigt seinen Titel" haben einen deutschen Untertitel.

Für solch einen Film ist die Umsetzung des Bonusmaterials und der deutschen Tonspur für den deutschsprachigen Raum schlecht. Schade.
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am 23. Juni 2013
Filmqualität ok, Inhalt Geschmackssache aber gut gemacht, in schwarz-weiß wirkt er
für meine Geschmack sicherlich besser, als wäre er in Farbe ABER die Tonabstimmung ist grauenhaft, Sprache relativ leise, muß man sehr laut stellen
aber dann fällt man schier um, wenn Nebeneffekte oder Musik dazu kommt, ist im Gegensatz zu Sprache viel zu laut.
Hatten uns für die Gold Edition entschieden, da gegenüber der preiswerteren
Variante im Format ohne Balken und in deutsch in Dolgy Surround aber diese
Lautstärkenunterschiede fand ich perslnlich sehr nervig und bei dem Preis
nicht in Ordnung, bei der "Billigversion" hätte ich das eher verstanden
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am 20. Januar 2013
Ein absoluter guter Boxfilm der Filmgeschichte vom Regisseur Martin Scorsese, auch die Hauptrollen sind sehr gut besetzt mit Robert De Niro und Joe Pesci. Wie ein Wilder Stier wurde mehrfach für den Oscar nominiert und gewann ihn zweimal, einmal als Hauptdarsteller an Robert De Niro und der andere als Bester Schnitt.
Das Bonusmaterial kann sich sehen lassen auf der DVD, zum einem gibt es ein Interview mit dem echten Jake La Motta, dazu gibt es noch ein 16-seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen, ich persönlich kann diese Film nur weiter empfehlen.
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am 20. Februar 2004
Dieser Film zählt zweifelsohne zu den Glanzrollen De Niros!Er erzählt den Aufstieg und Fall des ehemaligen Boxchamp Jake le Motta-der durch zugeständnisse an die mafia boxchamp wurde aber so schnell wie der erfolg kommt auch der Abstieg!
Um so agieren zu können wie La Motta trainierte Bobby De Niro monatelang miot dem echten La Motta der sagte später das De Niro wahrscheinlich einer der besten Boxer der Welt ist!
Dann frass er sich noch eine Wampe an um den späteren Fall klar darzustellen!
Dieses in schwarz-weiss gedrehte Drama hat bis heute nichts an Intensität verloren!Nicht nur für deNiro Fans empfelenswert!
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am 13. Juni 2011
Ein italoamerikanischer Boxer aus der Bronx schafft es unter Leitung seines Bruders nach oben. Sein schlechter Charakter steht ihm dabei jedoch häufig im Weg. So verdächtigt er seine blutjunge Freundin ständig der Fremdgeherei. Auch seinem Bruder und allen anderen traut er zwischenzeitlich kaum. Letztlich ruiniert er sich alles. Er endet als abgehalfterter, mittelloser Komiker, der mehr durch Exzesse als durch irgendwas anderes auffällt.

Der Film zeigt deutlich, wie schmal der Grad zwischen Erfolg und Versagen liegt. Auch wird deutlich, wie sich charakterliche Defizite auf ein ganzes Leben auswirken können. De Niro spielt den Boxer perfekt. Er schafft es punktgenau die Tragik der Person zu verkörpern.
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