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am 18. Februar 2015
Was für eine fantastische Aufnahme ist dieses Mädchen aus dem goldenen Westen. Ich habe die CD nun zum ersten Mal gehört und es war gleichzeitig meine erste Begegnung mit diesem Werk. Diese Oper ist natürlich Puccini - Musik total aber dennoch etwas anders als La Boheme zum Beispiel. Hier reihen sich nicht Arien und Duette aneinander. In dieser Oper geht es immer fliessend weiter, ineinander übergreifend sozusagen. Wenn man diese Oper hört und hier in dieser Einspielung fühlt man eine grosse Spannung. Die Musik treibt fort und man fühlt sich wie in einem Krimi. Erwartend was als nächstes passiert. Also ich jedenfalls empfinde es so.
Zubin Mehta dirigiert das Orchestra des Royal Opera House Covent Garden. Und das ist grandios. Er lässt riesige orchestrale Gewalten peitschen und spannt ebenso wunderbarste lyrische Bögen. Die Besetzung ist ebenso faszinierend und grandios. Sie vereint drei herrliche und stimmgewaltige Sänger. Alle verfügen über Durchschlagskraft und edelsten Gesang. Alle haben grosse Ausbrüche und meistern diese mit Leichtigkeit und singen übers Orchester hinweg. Carol Neblett als Minnie, Placido Domingo als Dick Johnson und Sherrill Milnes als Jack Rance.
Besonders hervorheben möchte ich die Arie des Dick Johnson, wunderbar getragen gesungen von Placido Domingo. Weitere Höhepunkte sind die Pokerszene mit grossen Ausbrüchen der Minnie und das wunderbare lyrisch endende Finale der Oper.
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am 11. Juni 2004
Für Giacomo Puccinis "La fanciulla del west" (1910) und deren exzellenten Einspielung aus dem Jahr 1978 von Zubin Metha kann ich nur Superlative verteilen. Das sind 130 Minuten Oper vom Allerfeinsten, der pure Genuss. Bei dieser verführerischen, farbenreichen und äusserst originellen Musik schmelze ich einfach dahin. Hochemotional, aber ohne jeglichen Kitsch, allein das Vorspiel ist der Hammer. Die geniale Partitur von Puccini bewegt sich irgendwo zwischen Debussy und Richard Strauss und verbindet einen spassigen Westernplot mit viel Italianità. Neben umwerfenden Ensembleszenen brillieren auch die Sänger, insbesondere überzeugen Carol Neblett als Minnie und Plácido Domindo als Dick Johnson. Auch ist die Textverständlichkeit sehr gut. Obwohl es sich nicht um eine Liveaufnahme handelt, hat man wegen der Bühnengeräusche und der Windmaschine nie den störenden Eindruck einer Studioaufnahme.
Erstaunlich ist, dass sich Puccini schon 1910 mit einer Westerngeschichte beschäftigt hat und schon damals einen Trend gesetzt hat, was dann 50 Jahre später zu den berühmten Spaghetti-Western von Sergio Leone und Ennio Morricone geführt hat.
Die Handlung spielt zur Zeit des grossen Goldrausches (1849/50) in Kalifornien. Minnie ist die Besitzerin einer Bar, wo die Goldgräber ein und aus gehen. Da in dieser Männerwelt Frauen Mangelware sind, wird sie von den Männern sehr begehrt. Vor allem buhlt der verliebte Sheriff Jack Rance um Minnie, aber diese lässt ihn abblitzen. Als ein Fremder in die Bar eintritt, nämlich Dick Johnson alias Ramerrez ("un bandito da strada"), reagiert Rance eifersüchtig. Zudem tritt Unruhe ein, als ein Mitglied von Johnsons Bande aufgegriffen wird. Johnson ist von Minnie beeindruckt, die das Gold der Goldgräber, das ihr anvertraut worden ist, allein verteidigen will. Eigentlich hatte er ja den Plan, den Goldschatz zu rauben, aber wegen Minnie lässt er diesen Entschluss fallen. Schliesslich lädt sie Johnson zu sich in ihre Blockhütte ein, um das Gespräch fortzusetzen.
Der zweite Akt spielt in der Blockhütte. Während draussen der Schneesturm tobt, gestehen sich Johnson und Minnie ihre Liebe. Als Rance mit seinen Männern im Anmarsch ist, versteckt sie Johnson. Rance erzählt ihr, dass Johnson der Bandit Ramerrez ist. Nachdem die Männer wieder gegangen sind, verlangt sie von Johnson Rechenschaft. Dieser beteuert, dass er ein ehrlicher Mensch werden wolle. Minnie schickt ihn weg, da sie seine Unerhrlichkeit missbilligt. Draussen wird Johnson angeschossen, so dass er schwer verletzt in die Blockhütte zurück kehrt. Danach kommt Rance zurück, der den angeschossenen Johnson nach einer Eifersuchtsszene mit Minnie findet. Rance bietet Minnie eine Poker-Partie an. Wenn er gewinnt, gehört sie ihm. Wenn sie gewinnt, gehört ihr Johnson. Minnie gewinnt das Spiel, allerdings nur, weil sie Rance betrügt ("Tre assi e un paio!"). Dieser zieht enttäuscht ab.
Am Anfang des 3. Aktes wird Johnson in einem Wald aufgegriffen. Die Goldgräber wollen ihn lynchen. Johnson verteidigt sich, sieht aber ein, dass er keine Chance hat. Wenn schon sterben, dass sofort, und Minnie soll nichts davon erfahren. Als er schon die Schlinge um den Hals hat, stürzt Minnie schreiend herbei. Sie kann die Goldgräber schliesslich davon überzeugen, indem sie an die christliche Nächstenliebe appelliert, dass es für jeden Sünder auf der Welt eine Erlösung gibt. Trotz Protesten von Rance wird Johnson freigelassen. Ein grosser Sieg der Liebe.
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am 19. November 2008
Zugegeben, ein wenig skeptisch war ich, als ich zum ersten Mal von La Fanciulla del West gelesen habe. Eine Oper Puccinis, die im Wilden Westen spielt? In der Tat, das ist ungewöhnlich. Doch dann erinnerte ich mich an meine erste Puccini-CD, auf der Star-Tenor José Cura unter anderem "Una Parola Sola" und "Risparmiate Lo Scherno" singt. Beide Arien stammen aus La Fanciulla del West, und beide sind wahrhaft großartig. Nun war der Weg frei für den Kauf der hier angebotenen CD, und ich kann nur sagen: Jawohl, diese Oper und diese Aufnahme sind einfach fantastisch! Unverständlich, warum Puccini-Kritiker gerade dieses Meisterwerk gerne in den Schmutz ziehen. Gerade ich, der für Western im Grunde nichts übrig hat, durfte nun positive Gefühle für das Ambiente aus Saloon und Galgenstrick entwickeln. Ich kann nur jedem Opernfan raten, sich diese CD zu kaufen; denn spätestens, wenn Plácido Domingo "Risparmiate Lo Scherno" singt, kann kein Kritiker mehr etwas Negatives über La Fanciulla del West sagen.
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