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Kundenrezensionen

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am 28. Dezember 2006
Brahms' Klavierquintett op. 34 gehört zu den Gipfelleistungen der Kammermusik und erfreut sich bis heute trotz seiner Länge und seines nicht gerade einfachen Anspruchs ungebrochener Beliebtheit. So verwundert es denn kaum, daß zahlreiche mehr oder weniger gute Einspielungen dieses Werkes vorliegen, aber kaum eine das Prädikat der Extraklasse für sich beanspruchen kann.

Die hier vorliegende Aufnahme ist allerdings eine der ganz wenigen Interpretationen, die mit Fug und Recht zu den herausragenden Einspielungen gezählt werden kann. Fachkundige Hörer müssen sich fast nach persönlichem Geschmack entscheiden, ob ihnen die Einspielung des Guarneri Quartetts mit Artur Rubinstein (RCA) oder eben diese hier besser gefällt. Während erstgenannte Aufnahme eher durch ein nobles und sehr ausgewogenes Spiel besticht, bringen das Quartetto Italiano und Pollini ein Feuer in dieses Werk, wie ich es noch nie gehört habe. Das aufbrausende und oftmals unvermittelt herausbrechende Temperament diese Werkes wird kraftvoll herausgehoben, während die zurückhaltenderen Stellen sehr innig und bedächtig gespielt werden. Der mysteriöse Beginn des 3. Satzes beispielsweise gerät unglaublich düster, ja fast nervenzerrend, bis die C-Dur-Passage in voller Energie herausbricht. Auch die lange Stretta des letzten Satzes erlaubt keine Atempause und wird von den fünf Musikern konsequent bis zum Ende durchgezogen.

Alles in allem handelt es sich hier also um eine ungemein temperamentvolle und vitale Interpretation, die mehr Wert auf Details legt als etwa bei den Guarneris, die in erster Linie auf kultivierten Klang und homogenen Werkcharakter Werk legen. Letztlich muß der persönliche Geschmack entscheiden, welcher dieser beiden Aufnahmen man den Vorzug gibt; objektiv gesehen sind beide vorzüglich, gehen aber jeweils von einem ganz anderen Ansatz aus. Wer gar beide Versionen schon kennt, der sei noch auf die interessanten Aufnahmen des Janacek-Quartetts (DGG) und des Budapest Quartetts (Sony) verwiesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. August 2010
Zugegebenermaßen konnte ich nie verstehen, warum gerade Johannes Brahms' Klavierquintett in f moll op. 34 zu seinen bekanntesten und beliebtesten Werken zählt. Die vorliegende Einspielung des Quartetto Italiano mit Maurizio Pollini am Klavier indes zählt ohne Frage zu den ganz großen Aufnahmen dieses Stückes.

Im Gegensatz zur Gattung des Klaviertrios oder des Klavierquartetts komponierte der große Hamburger nur ein Klavierquintett. Das Werk ist umfangreich und komplex. Es eröffnet ziemlich zügig ohne Umschweife mit dem leidenschaftlichen, berühmten Hauptthema. Der majestätische, monumentale Kopfsatz wird bisweilen von einer etwas zurückhaltenderen Passage unterbrochen, gegliedert.

Der schönste Satz des Werkes ist in meinen Augen das Adagio. Es lädt ein zum Träumen und Sinnieren, steckt voller Melancholie und Lyrik. Dahingegen erweist sich das Scherzo als schroff und unnachgiebig, greift das Pathos des Anfangssatzes wieder auf.

Ähnlich dem Kopfsatz zergliedert Brahms auch das Finale in langsamere und schnellere Episoden. Der Komponist schafft so den Eindruck eines umfangreichen Variationssatzes. Auch der Schluss besticht durch Farbenvielfalt und Facettenreichtum.

Wie gesagt ist die vorliegende Interpretation hervorragend und transparent. Maurizio Pollinis Anschlag ist wie immer lyrisch und warm. Er harmoniert perfekt mit dem leidenschaftlich aufspielenden Quartetto Italiano, spielt sich in keiner Weise in den Vordergrund, versäumt es aber dennoch nicht, dem Werk scharfe Konturen zu verleihen. Das Spiel ist flott, akzentuiert und nuancenreich. Auch die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet.

Fazit: Nicht oft höre ich dieses Stück. Wenn ich es aber höre, dann greife ich stets zu dieser herausragenden Aufnahme.
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am 12. Mai 2013
Klavierquintett Op. 34 Pollini
Die Aufnahme hat eine sehr schlechte Qaulität, selabst wenn man das Jahr der Aufnahmne bedenkt, leider !
Kompositionen allerdings sehr schön
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am 19. Juni 2012
Nach dem Erscheinen dieser Aufnahme, 1957, wurde schon manches Schlechte dazu geschrieben. Das Quartett und der Pianist entzweiten sich,ihnen wurde bescheinigt, dass sie mehr gegeneinander als miteinander gespielt hätten.

Hört man speziell den vierte Satz dieses Werks kann man diese Meinung bestätigen. Alle fünf fallen über Brahms her, so rauh, fast gewalttätig. Nein, es macht keine Freude.

Gould hat eigentlich nie besonders gut mit andere Musikern zusammengespielt. Eine, Elisabeth Schwarzkopf, hat eine Aufnahmesitzung mit ihm abgebrochen.

Er war zu sehr Autist, selbstreferentiell, um sich wirklich auf andere einzustellen und sich auf seine Sonderlichkeiten einzustellen fiel schon schwer( man erinnere die Vorrede von Lenny Bernstein vor dem 1ten Konzert von Brahms).

Wenn Gould einen dauerhaftem Ruhm geniesst, dann sicher nicht wegen einer solchen Aufnahme.
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am 15. August 2013
Brahms: Klavierquintett Opus 34. Gute alte Interpreten: Pollini und Quatetto Italiana . Absolut richtig Zusammenspiel und Freude am Spiel ist spürbar.
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