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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 21. März 2007
... das auch heute immer noch zu überzeugen weiß. Es geht um grundlegende Themen, die in einer kleinen unprätentiös aber doch mit einigen passenden kleinen Schnitteinfällen erzählten Geschichte so abgehandelt werden, dass sich im Grunde jeder Mensch angesprochen fühlen kann.

Das empfinde ich als bewusstseinserweiternd, diese bescheiden vorgetragenen Gedanken über Liebe, Treue, Verrat und natürlich "die zweitniedrigste Lebensform auf diesem Planeten: Lügner ... und die niedrigste: Anwälte ..." Zitat Graham, der von James Spader ebenso genial mit all seiner Unsicherheit und Sehnsucht nach dem Leben verkörpert wird, wie Ann von Andie MacDowell, die ihrer Figur den spröden Charme der im Hausfrauenklischee gestrandeten frigiden Ehefrau gibt, in der aber dennoch verborgen pulsierendes Leben nur darauf wartet ans Licht zu treten und Ann auf völlig neue Wege zu bringen ...

Auch Anns Schwester Cynthia sowie ihr Ehemann John sind mit Laura San Giacomo und Peter Gallagher perfekt besetzt. Die Handlung entwickelt sich zwar durchaus absehbar, aber eher unausweichlich als unspannend, so dass für mich dieser Film, den ich schon 1989 im Kino gesehen hatte, bei jedem Anschauen wieder aufs Neue begeistert. Eine unspektakuläre aber umso nachhaltigere Hymne an die Kraft des Lebens und der Wahrheit.
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am 2. Mai 2007
john , ein erfolgreicher anwalt, hat keinen sex mit seiner frau ann,

die ihrerseits jedes interesse an körperlicher nähe verloren hat...

dafür treibt john es aber hemmungslos aber mit anns schwester cynthia.

ann hat probleme und geht zu einem psychiater - sie findet nichts an sex macht sich aber sonderbare alibisorgen wegen müllbeseitigung und flugzeugabstürzen... .

so könnte es ewig weitergehen...

ann führt eine "gute" ehe, sie ist eine frau die "alles" hat: geld, haus, erfolgreichen, feschen mann ... denn john weiß sein verhältnis sehr gut zu verbergen. und cynthia findet gefallen an sex mit dem mann ihrer schwester, obwohl sie ihn verachtet.

da kommt aus heiterem himmel ein alter schulfreund von john - graham, zu besuch. In dieser stadt wurde graham (der damals noch junge, hübsche, sanftäugige james spader !) vor vielen jahren von seiner großen liebe verlassen - seither hat graham keinen sex im herkömmlichen sinn mehr;

- er ist impotent. wenn er mit frauen zusammen ist macht er videos, auf denen die damen, die alle dem sanften burschen bedingungslos vertrauen, über sex sprechen und mehr... graham schaut sich seine videos an und genügt sich dabei selber.

So kommt ann bald zu einer therapie der besonderen art...

5 sterne weil:

ich sowieso ein james spader fan bin,

die geschichte trotz des eigenartigen themas unglaublich menschlich und unaufdringlich rührend ist,

und man den film immer wieder sehen kann ohne dass er langweilig wird (was für mich sowieso der einzige grund für einen dvd kauf ist !)
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am 7. April 2010
Der Titel des Films ist insofern irreführend, als er der Erwartungshaltung von Zuschauern nicht entsprechen könnte. Über die Themen Sex und Video wird hauptsächlich gesprochen. Gezeigte Bilder über Sex und Videosex gibt es vom Beginn oder Ende der Szenen. Aber gerade das macht die Qualität dieses Films aus. Die Fantasie des Zuschauers wird außerordentlich angeregt, dass man auch bei wiederholtem Ansehen des Films mit klopfendem Herzen schaut.
Inhaltlich geht es bei diesem ausgezeichneten Film von Steven Soderbergh um die zurückhaltende Hausfrau Ann (Andie MacDowell), die von ihrem Rechtsanwalt-Ehegatten John (Peter Gallagher) mit ihrer lebenslustigen Schwester Cynthia (Laura San Giacomo - Kit DeLuca in Pretty Woman) betrogen wird.
Graham(James Spader), ein ehemaliger Schulkollege von John mit einem besonderen Videohobby, besucht das Ehepaar und verändert die gesamten Konstellationen zwischen den Personen.
Was mir besonders an diesem Film gefällt, ist, dass die Personen eine deutliche Entwicklung durchlaufen. Sie verändern sich und denken über ihr eigenes Leben nach.
Auch das realiätsnahe und versöhnliche Ende hat für mich nichts mehr mit den üblichen Hollywoodklischees zu tun.
Für den Film gab es die Goldene Palme in Cannes.
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am 25. August 2016
Steven Soderbergh mag ein sehr guter und auch erfolgreicher Regisseur sein, aber bei diesem Erstlingswerk war er definitiv noch nicht auf der Höhe seines Könnens. Ann und John Mullany (Andy McDowell und Peter Gallagher) führen eine Ehe, von der man wirklich nicht sagen kann, dass sie perfekt ist. Ann sucht einen Eheberater auf und John "vergnügt" sich derweil mit Anns Schwester Cynthia (Laura San Giacomo). In dieser Situation kommt Johns Freund Graham Dalton (James Spader) zu Besuch und schlägt sine Zelte in der Stadt auf. Das Interessanteste an ihm ist eine Video-Tape-Sammlung, die er mit sich führt. Wie sich herausstellt, sind darauf "Interviews" mit vielen Frauen verewigt, die Graham bisher getroffen hat. Ann und John entfernen sich immer mehr voneinander und so ist es natürlich nicht abwegig, dass Ann sich für Graham interessiert und bald auch auf seine Sammlung stößt. Schließlich will sie die Scheidung und fühlt sich zu Graham hingezogen. Der Film ist sehr geschwätzig und dialogorientiert. Action gibt es kaum. Das Bild ist Widescreen (Farbe) 16:9, der Ton Dolby Digital Surround. Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch (Stereo), Spanisch (Mono). Extras gibt es keine.
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am 26. August 2015
Man sagt immer, dass Musikstücke oder Filme "wachsen", wenn sie öfter hört / sieht. Ich hielt das immer für Humbug. Entweder es gefällt gleich oder gar nicht. "Sex, Lies, and Videotape" gehört aber tatsächlich mal zu den Filmen, die beim zweiten Mal sehen viel besser "ankommen" als beim ersten Mal. Der sehr, sehr junge James Spader hatte damals schon eine ungeheure Präsenz und Intensität, Andie McDowell (die ich eigentlich nie mochte) überrascht. Der Film besticht weniger durch seine Geschichte als vielmehr durch die Erzählart und die Darstellung - sehr leise, sehr intensiv. Schöner Film. :)
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am 8. November 2006
Ich kenne die deutsche DVD nicht, aber wenn sie den Audiokommentar zum Film nicht enthält, den man auf der amerikanischen DVD findet, dann ist das natürlich schade. Ansonsten bleibt Soderbergh's Debutfilm ein Meisterwerk, dass keine Patina angesetzt hat. Es geht eben um ewige Themen (mal abgesehen von Video). Die Schauspieler stehen im Mittelpunkt, und liefern alle so ziemlich das beste ab, was sie je gemacht haben. Ich möchte dabei, auch wenn's schwer fällt, Peter Gallagher besonders hervorheben, eben weil er nicht gerade eine Identifikationsfigur spielt, aber wie er das macht ist brilliant, und wird bei wiederholtem anschauen irgendwie immer besser!
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am 18. März 2006
Dass Steven Soderbergh gute Filme inszenieren kann und nicht nur überbewertete Oscar-Abräumer wie "Traffic" oder langatmigen Pseudo-Philiosophie-Kram wie "Solaris", hat er mit diesem Streifen eindeutig bewiesen. Nicht so unterhaltsam wie "Oceans Eleven", aber dafür anspruchsvoller und tiefgründiger angelegt, bietet "Sex, Lügen und Video" ein Beziehungsgeflecht, das anfangs zwar etwas sperrig, mit fortschreitender Laufzeit dann aber durchweg faszinierend daher kommt. Hervorragende Darsteller, bei denen man gar nicht weiß, wen man denn nun am Meisten loben soll, eine ordentliche Inszenierung, ein gutes Skript mit teils sehr provokanten Dialogen und toll ausgearbeitete Charaktere, werden in einem Film vereint, der den ein oder anderen Zuschauer sicher noch für lange Zeit nachdenklich stimmen wird, obwohl er auch lakonischen Witz bietet. Zudem lassen sich hier schon einige Parallelen zu Sam Mendes` später gedrehtem Meisterwerk "American Beauty" entdecken.
Die DVD verfügt über ein gutes Bild und ansprechenden Ton. Leider hat man bei den Extras geknausert- ein Audiokommentar, geschnittene Szenen und Interviews mit den Beteiligten, wären schon ganz nett gewesen. Möglicherweise kommt ja in ferner Zukunft noch eine Special Edition raus, da die hiesige Fassung mit der UK-DVD identisch ist. Für den günstigen Preis, kann man aber schon mal nichts falsch machen.
Und in die Sammlung eines jeden Cineasten, gehört diese Perle definitiv!
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am 19. Mai 2016
Das ist kein Titel wie "Sex and Drugs and Rock n' Roll", in dem die drei Teile auf gleicher Ebene eine wilde Mischung ergeben.
Hier steht jedes Element für sich selbst.
- Einerseits der Sex den man hat und der, den man nicht hat.
- Dann die Lügen, die notwendig werden, weil man den Sex hat und die Lügen, die dazu führten, dass man überhaupt in solche Situationen gekommen ist.
- Und zu guter Letzt das Video, das ein Symbol für die empathische Präsenz des aufmerksamen Zuhörers ist.

Man könnte das Video auch als den voyeuristischen Anteil von Sex und Lügen ansehen und glauben, es wäre der Mix aus Sex, Lügen und Voyeurismus. Aber das wäre ein anderer Film, obwohl auch der Voyeurismus hier ein Rolle spielt, die aber eine Nebenrolle ist.

Bemerkenswerter Weise sehen wir die Hauptdarstellerin auch bei einer konventionellen therapeutischen Sitzung. Dort ist sie distanziert von sich und dem Therapeuten. Sie spielt eine Rolle, die Rolle der braven Patientin. Der Therapeut spielt die Rolle des professionellen Zuhörers. Wir erfahren, dass sie schon länger zur Therapie geht und das es ihr nicht wirklich hilft. Aber eine einzige Video-Interview-Session mit einem wirklich präsenten und empathischen Zuhörer verändert ihr Leben nachhaltig, weil sie dabei zu sich selbst kommt, weil sie keine Rolle spielen soll, sondern so akzeptiert wird, wie sie ist. Vielleicht war es die Absicht ihres "professionellen" Therapeuten, ihr zu helfen, vielleicht auch nicht. Vielleicht wollte er nur Geld verdienen. Es war ausdrücklich nicht die Absicht ihres Video-Interviewers ihr zu helfen. Er wollte sich ausdrücklich nicht einmischen, nicht ihre Probleme lösen und kein Geld damit verdienen. Aber er wollte sie so sehen, wie sie ist, darauf bestand er. Das ist es, was den Menschen hilft, wenn sie so sein dürfen, wie sie sind, wenn sie so gesehen werden, wie sie sind, wenn sie sich nicht verstellen müssen. Selbst ihr zukünftiger Ex-Mann hat sofort verstanden, dass es vorbei ist, als er sie im Video so gesehen hat, wie sie ist. Da hat er aufgegeben, sie zu etwas zu machen, was sie nicht ist oder die Schuld für alles bei jemand anderem zu suchen. Das Video in diesem Film ist ein Symbol für diese besondere Intimität, diese Nähe, die aufregender und befriedigender ist, als Sex. Dass es in den Video-Interviews thematisch um Sex geht, täuscht so manchen über das wesentliche Element der Intimität der Empathie hinweg. Intimität und Sex werden oft verwechselt. Sie können gleichzeitig auftreten oder völlig getrennt voneinander.

Wem dieser Film von 1989 gefallen hat, der wird auch diese beiden Filme mit James Spader mögen: Speaking of Sex (2001) und Secretary(2002). Auch die Serie Boston Legal (2004-2008) handelt von Sex, Lügen, Anwälten, Sekretärinnen und Sex ;-)

Und wer sich mit dem Phänomen der Empathie näher beschäftigen möchte, möge "Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens" lesen oder sich die 3 DVDs "Marshall Rosenberg: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation" ansehen.
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am 19. August 2006
"Sex, Lügen und Video" ist ein Film der leisen Töne. Vordergründig passiert nicht so viel, aber es gibt dennoch viel zu entdecken. Die Charaktere haben großen Spielraum sich zu zeigen, sich zu entfalten und das macht es meiner Meinung so spannend.
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am 29. September 2011
Ein sich von seinem Anfang her langsam entwickelnder Filmklassiker für Dialogfeinschmecker mit etwas Geduld auch für das, was zwischen den Zeilen und Szenen angedeutet wird. Dann hat vieles zeitlosen Wiedererkennungswert für jeden mit etwas Lebenserfahrung, der bereit ist sich anrühren zu lassen. Dann kann man schon zunehmend gebannt von der Tiefe der auf den ersten Blick einfachen Handlung sein.
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