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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 19. März 2017
"Der letzte Tange in Paris" ist mehr als nur ein Erotikfilm, gleichwohl er meistens darauf reduziert wird.

Zwei Menschen finden sich im hektischen, unübersichtlichen Paris der frühen 70er Jahre und entkommen in der Anonymität einer Mietwohnung den Fängen der Realität, begeben sich in eine andere, selbst erschaffene Welt.
Abgeschottet von der Außenwelt geben sie sich den tiefsten und verzweifelten Verlangen ihrer beiden Seelen hin. Nur der Moment, nur der Augenblick zählt, bis die Liebe und der gefürchtete Alltag diese Welt für immer zerstören wird.

"Der letzte Tango in Paris" ist ein sehr senbibler Film, der zwei zerbrechliche Menschen auf der Fluch vor sich selbst begleitet, den Zuschauer Zeuge ihrer Vereinigung werden lässt um diesen dann in den Scherben der Verzweiflung zurückzulassen.
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am 6. April 2017
wiewohl ein wenig langatmig geraten vermag die existenzialistische studie, insbesondere durch das intensive spiel ihrer hauptdarsteller, immer noch anzurühren. dass der film bei erscheinen (butter hin, schneider her) einen mordsskandal auslösen konnte, zu anfeindungen renommierter regiekollegen geführt hat, ist heutzutage allerdings kaum mehr nachvollziehbar.
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am 27. April 2017
Hatte mir die Geschichte durchgelesen, es gibt im ganzen Film kein anständigen Zusammenhang! Ich hatte mehr Erotik erwartet bei dem Titel Tango in Paris. Nicht zu empfehlen.
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am 12. Januar 2017
Den Artikel würde ich niemandem empfehlen, der ist so schlecht gemacht und vor allem schleppen und langweilig, sorry, aber empfehlen kann man diesem Film niemandem
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Die unverklemmte Jeanne ist wie alle jungen, aufgeweckten Mädchen neugierig und und geht spontan auf das sexuelle Begehren des uncharmanten, aber durchaus nicht unattraktiven Paul ein. Dieser fällt geradezu sexuell ausgehungert über Jeanne her, beschläft sie ohne ihr ein nettes Wort zu sagen und ohne sie zu liebkosen. Er möchte ihr nach vollzogenem Beischlaf seinen Namen nicht nennen und will den ihren auch nicht wissen. Offenbar möchte er Jeanne als bloßes Objekt seiner destruktiv sexuellen Begierden wahrnehmen. Dieser Tatsache will Jeanne zu dem Zeitpunkt noch nicht ins Auge sehen. Sie ist irritiert, weiß im Grunde nicht auf wen sie sich eingelassen hat. Männer dieser Art hat sie bisher noch nicht kennen gelernt.

Wie aus Nebenhandlungen im Film zu entnehmen ist, hat Pauls Gemahlin gerade Suizid begangen. Sie hatte während ihrer Ehe einen charmanten Liebhaber, was nachvollziehbar ist, bei einem solch sarkastischen, hochgradig zynischen Mann.

Durch den Tod seiner Gattin ist Paul offensichtlich noch aggressiver und frauenfeindlicher geworden.

Als es in der ominösen Wohnung zu einer weiteren Begegnung mit Jeanne, die übrigens mit einem netten Jungfilmer verlobt ist, kommt, zwingt Paul sie zum Analverkehr. Während dieses Koitus weint das Mädchen ununterbrochen. Das stört Paul aber nicht weiter. Er fährt in seinem Tun fort. Das rückt diese sexuelle Handlung eindeutig in die Nähe einer Vergewaltigung. Anschließend veranlasst er Jeanne zu weiteren abgeschmackten Sexualhandlungen. Als sich Jeanne seiner Nähe und seinem Willen entziehen möchte, beginnt Paul sie zu verfolgen .
Wird das Mädchen einen Ausweg finden, um sich von diesem monströsen Menschen zu befreien?

Der Regisseur Bernardo Bertolucci wurde 1972 aufgrund dieses Filmes zu vier Monaten Haftstrafe auf Bewährung und der Aberkennung der Bürgerrechte für 5 Jahre verurteilt.

Ich finde das zynisch- obszöne Brachialsexualverhalten dieses alternden Amerikaners gegenüber der jungen Französin einfach nur degoutant. Erotische Szenen gibt es in diesem Film nicht. Pauls Sexualität ist sowohl freudlos als auch machtorientiert und damit in jeder Beziehung vorsintflutlich.

Ohne gemeinsames Lächeln keine Erotik.

Unklar bleibt, welche Botschaft Bertolucci transportieren wollte. Ging es ihm darum an ödipalen Tabus zu rütteln, wollte er provozieren oder hatte er die Absicht die Altmännerfantasien fossiler Machos zu befriedigen?

Ich fand den Inhalt des Films nicht erbaulich, obschon die Protagonisten ihre Rollen hervorragend gespielt haben.

Bilden sie sich selbst ein Urteil.
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am 20. Mai 2001
Dieser Film ist nicht nur ein muss fuer alle Brando Fans , sondern ausserdem auch ein hervorragendes Beispiel fuer einen anspruchsvollen siebziger- Jahre Film , der damals wohl schockierend wirkte, bis heute allerdings seine Klasse durch ueberzeugende schauspielerische Leistungen und eine feinfuehlige Regie nicht eingebuesst hat. Ein ungleiches Paar, das sich nicht weiter kennt, trifft sich immer wieder in einer leeren Wohnung, um Sex miteinander zu haben . Ihre Annonymitaet aufrechterhaltend , begeben sich die Beiden immer weiter von dem normalen Verlauf eines Abenteuers auf ein dramatisches Ende zu. Ein eher psychologischer als erotischer Film, der viele ernsthafte Fragen seiner und unserer Zeit aufwirft, aber natuerlich die Antworten darauf der Phantasie des Zuschauers ueberlaesst, wie jeder gute Film.
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am 30. November 2005
"Der letzte Tango in Paris" - auch wer ihn nie gesehen hat, denkt bei diesem Titel an einen skandalumwitterten Sex-Streifen. Wenn man ihn aber unvoreingenommen anschaut, , stellt fest, daß es sich nicht nur um einen zwar erotischen, aber an keiner Stelle pornographischen Film handelt, sondern auch, daß die Erotik keineswegs das Hauptthema des Films ist. Das sind vielmehr zwei Menschen, die nur eines verbindet: sie verabscheuen Nähe und enge Bindung und sehnen sich zugleich danach. Aus diesem Grund beschließen sie, eine sexuelle Affäre miteinander zu haben, die aus dem gleichen Grund dann scheitert. Der Film lebt von seinen beiden Hauptdarstellern, wobei mich Maria Schneider eigentlich mehr fasziniert hat als Marlon Brando, weil bei ihr diese Widersprüchlichkeit noch besser zum Ausdruck kommt.
Die SZ-Cinemathek bietet den Film in einfacher, aber ausreichender Ausstattung und zu einem attraktiven Preis. Etwas verwundert hat mich, daß die Original-Tonspur als "Englisch" angegeben ist. Im Film wird mindestens so viel Französisch wie Englisch gesprochen, und die Hauptfiguren wechseln immer wieder die Sprache, ein nicht unwichtiges Detail der Handlung.
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am 13. Oktober 2005
Dieser Film ist (zumindest aus heutiger Sicht) kein Film, der, wie auf der DVD-Hülle geschrieben steht, nie dagewesene nackte Tatsachen enthüllt. Für pornografisch unerfahrene Filmliebhaber werden dennoch Grenzen in der Darstellung überschritten, ohne jedoch ständig Fleisch zu enthüllen. Für Erotik-Fans ist er sicher nichts, für Brando-Fans dafür ein absolutes Muss!
Gezeigt wird der psychische Zerfall eines Menschen, der nach dem Tod seiner Frau den Boden unter den Füßen verloren hat. Die Rollenverteilung der Protagonisten scheint zunächst klar zu sein, doch im Laufe des Films werden unerwartete Charaktere aufgedeckt, bis zu dem Punkt, an dem einem klar wird, dass der Film nur auf eine Weise enden kann.
In diesem Film schuf Marlon Brando eine Hommage an sich selbst, vom ersten Moment an ist man von seiner Rolle mehr mitgerissen, als man es je bei einem anderen Film erlebt hat. Ich bezweifle, dass es eine Frau gibt, die sich diesen Film ansehen kann, ohne in die Rolle von Jeanne (Maria Schneider) zu schlüpfen und jedes Gefühl, dass Brando in ihr auslöst, mitzufühlen.
Die äußere Handlung ist schnell erzählt: Ein Mann versucht, dem Gefühl der Leere, das er nach dem Tod seiner Frau empfindet, durch eine anonyme, sexuelle und scheinbar leicht kontollierbare Beziehung zu einer wesentlich jüngeren Frau zu ersticken.
Was den Film auszeichnet, ist die z.T. erschütternde Darstellung der psychischen Entwicklung der beiden Menschen, die in einem dramatischen Ende kulminiert.
Ein Must für alle Brando-Fans und jede vollständige Filmesammlung, wer ihn jedoch nur mal anschauen möchte, sollte ihn lieber ausleihen, denn es ist kein Film, den man sich immer und immer wieder ansehen kann.
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Mit LAST TANGO IN PARIS sorgte der italienische Starregisseur Bernardo Bertolucci zwei Jahre vor seinem legendären NOVECENTO (1900) für einen großen Skandal. Der Film blieb trotz weltweiten Erfolges bei Kritik und Publikum in Italien über 10 Jahre verboten.
Der ausgebrannte Amerikaner Paul (Marlon Brando) trifft nach dem Selbstmord seiner Frau zufällig auf der Straße in Paris die 20jährige Jeanne (Maria Schneider). Beide beginnen eine Sexbeziehung, ohne etwas über den anderen wissen zu wollen - das ist Pauls Bedingung...
Ich war von diesem Film faszieniert, als ich ihn vor 25 Jahren zum ersten Mal sah - und bin es immer noch. Die morbide Wirkung wird unterstützt durch die hervorragende Kameraarbeit von Vittorio Storraro insbesondere in den wenigen Straßenszenen und dem faszinierenden Soundtrack. Marlon Brando und Maria Schneider sind tot, Bernardo Bertolucci hat seit DER LETZTE KAISER keinen wirklich bedeutsamen Film mehr gemacht. Was bleibt, ist die Erinnerung.
Die Bildqualität der Blu-ray ist dem Alter des Films entsprechend hervorragend und gegenüber der 2000 erstellten und seither unverändert vertriebenen DVD deutlich verbessert.
Als SONDERAUSSTATTUNG bietet die Blu-ray lediglich einen knapp zweiminütigen Kinotrailer von 1973. Das ist bedauerlich - denn Interviewmaterial von Bertolucci hätte reichlich zur Verfügung gestanden. Der Erstauflage der DVD lag 2000 ein durchaus informatives Booklet bei, dass die Zensurgeschichte des Films beleuchtete. Etwas ähnliches wäre gerade für diese Blu-ray wohl durchaus machbar gewesen.
Die deutsche Tonspur beinhaltet die Originalsynchronsation von 1973 und kommt daher etwas dumpf daher. Da Überarbeitungen im Tonbereich (oder gar Neusynchronisationen) zahlreiche Filme unbrauchbar machten, ist das völlig in Ordnung.
Trotz der wenigen Kritikpunkte bekommt das Produkt die volle Punktzahl. Weil Bertoluccis Meisterwerk es verdient hat - und weil es gut ist, dass FOX nicht nur aktuelle Mainstream-Produkte auf Blu-ray veröffentlicht. Und vielleicht reicht der Mut ja auch noch soweit, endlich 1900 als Blu-ray zu veröffentlichen!
22 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2014
Ein Marlon Brando in seiner Paraderolle,ein Paris aus den 1970er,ein genialer Regisseur und brutale Dialoge.Eine tolle Kamera und eine Geschichte die auf dem Orpheus Kult der Antike basiert.Ein ebenso großartiger wie Bildgewaltiger Schlag in die Windungen des Hirns und des Bauches.Dieser Film ist wie ein 2400 Jahre alter Mosaikboden in einem altgriechischen,makedonischen Grab.Es nimmt einen die Sinne und geht mit ihnen auf eine innere Reise.

Ein Hoch auf diesem Filmklassiker.
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