find Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Juni 2011
Mit Carrie schuf Brian de Palma ein Meisterwerk, dass auch nach über 30 Jahren noch nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat.
Die Geschichte beginnt, als Carrie nach dem Sportunterricht ihre erste Menstruation kriegt und panisch wird, da ihre Mutter ihr nichts davon erzählte. Sie infolgedessen wird von ihren Mitschülerinnen grausam gedemütigt, dass es einem selbst schwer ums Herz wird. Zuhause erwartet sie auch kein Trost, sondern nur eine Mutter, die ihr weiszumachen versucht, dass sie sündig war und deswegen mit dem Blut bestraft wird.
Da wäre manch anderer wohl schon eher ausgerastet, nicht erst nach der Demütigung auf dem Abschlussball.

De Palma setzt beklemmende Bilder ein, z.B. als Carrie von ihrer Mutter in die Betkammer gesperrt wird. Aber auch schönes, als Carrie auf dem Abschlussball mit ihrem Partner glücklich tanzt und auch noch zur Ballkönigin gewählt wird...

Spacek spielt die Rolle der leidenden Aussenseiterin Carrie überragend, man nimmt es ihr genauso ab wie Piper Laurie die fanatische Mutter - fantastische Leistungen!

Alltimefavourite, immer wieder sehenswert!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2012
Carrie ist nichts weniger als "des Satans jüngste Tochter"! Nicht genug, dass sie in dem Film Schreckliches erleiden muss, nachträglich wird sie noch durch den völlig unsinnigen deutschen Filmtitel verunglimpft! Ein Mädchen, das durch den religiösen Wahn ihre Mutter in Isolation und Verzweiflung getrieben wird, als "Satans jüngste Tochter" zu bezeichnen, ist eigentlich der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Da der Film aber seit Jahrzehnten unter diesem Titel bekannt ist, wird daran nichts mehr zu ändern sein.
Das ändert aber nichts daran, dass Brian De Palmas Film aus dem Jahr 1976 ein fantastischer, einmaliger Film ist, der trotz des widersinnigen Untertitels ohne jede Einschränkung zu empfehlen ist! Wenn auch das Buch von Stephen King nicht 1 : 1 umgesetzt wird, wird der Film der Romanvorlage doch durchaus gerecht und ist für sich gesehen ein echtes Meisterwerk.
Dazu tragen auch vor allem die großartigen Schauspieler bei, alles voran Sissy Spacek in der Titelrolle der Carrie White, die vor allem auch durch diesen Film völlig zu Recht Weltruhm erlangte. Ganz hervorragend auch Piper Laurie als ihre religiös fundamentalistische Mutter Margaret, die diese Rolle absolut überzeugend spielt.
Carrie White ist infolge der extrem religiösen Erziehung durch ihre Mutter (Carries Vater hat sie nach deren Geburt verlassen) eine Außenseiterin. Ihre Mitschüler verstehen sie nicht, sie wird in der Schule von (fast) allen gemobbt, wie man heute sagen würde. Die Verachtung, die sie erfahren muss, ist für sie absolut unerträglich. Seitens ihrer Mutter erfährt sie ebenfalls Verachtung, weil sie deren fanatische Erwartungen nicht erfüllen kann. Aus ihrer Verzweiflung erwachsen ihr telekinetische Kräfte... OK, hört sich unwahrscheinlich an, macht im Film (wie auch im Buch) aber absolut Sinn und symbolisiert hervorragend, wozu Verachtung und Verzweiflung führen können... Und was religiöser Wahn anrichten kann....
Ein spannender, starker und eindringlicher Film, ein zeitloser Filmklassiker, den man unbedingt gesehen haben muss und immer wieder sehen kann!
22 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2007
"Carrie" ist nicht nur eines von Stephen King's besten Büchern, sondern überzeugt auch als Film absolut. Der Film an sich ist sehr bedrückend und stellt den alltäglichen Horror sehr gut dar. Langsam baut sich die Stimmung bis zum ultimativen Höhepunkt auf. Der Vorfall beim Abschlussball ist der Beginn eines großartigen Finale das unvergessen bleibt.

"Carrie" ist ein sehr überzeugendes Drama gemixt mit Horrorelementen.

9 von 10
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2012
Eigentlich kaum zum glauben, dass Sissy Spacek mit Jahrgang 1949 während den Dreharbeiten bereits 26 Jahre alt war. bisher konnte ich mit dem Film nicht so richtig anfreunden wenn er mal im TV lief. Nun endlich habe ich es mal gewagt, leider nur, die 90th anniversary United Artist Single Disc, zu besorgen, anstatt wohl die bessere MGM gold Edition mit Bonus-Features (wird wahrscheinlich noch nachgeholt, bei dem jetzigen Preis von knappe 8 Euro).

Nicht "Carrie" ist die böse in der Geschichte, sondern deren Umwelt. Ich kenne das Buch nicht (einer der wenigen von Stephen King) aber ich finde Sissy Spacek sehr gut in ihrer Rolle. Auch Ihre Mutter, gespielt von der grossartigen Piper Laurie ("Der Sohn von Ali Baba", "Die Diebe von Marschan" wo sie mit Tony Curtis das 50er Jahre Teen-Traumpaar war), einer religiösen Fanatikerin ist fantastisch.

Interessant ist der Film in den Nebenrolle besetzt: Kaum zu glauben, dass William Katt eigentlich niemals die Popularität von John Travolta bekamm, der hier eher eine kleine Rolle spielt. Seine "Freundin" ist Nancy Allen, ist vielleicht am ehesten noch aus "Robocop" in Erinnerung. Amy Irving war später die erste Mrs. Steven Spielberg während ie von Edie McGlurg gespielte "Helen" vor kurzem in "Desperate Housewives" zu sehen und in "Cars" als Minnie zu hören war (in der englischen Original Fassung) und in den 80er war sie in "Ferris macht blau" zu sehen.

Priscilla Pointer war später in "Dallas" zu sehen.

Die DVD:

Die Bildqualität der "United Artist"-Edition ist passable. Es wurde viel mit Weichfilter gedreht um eine bestimmte Stimmung, fast schon poetische Bilder einzufangen. Weitgehend ist die Bildqualität gut. Nur in dunklen Szenen grieselt es doch etwas sehr.

Das Menu ist ziemlich billig gemacht und passt nicht so richtig.

Der Ton ist gut verständlich.

Bonus: auf dieser Single Disc ist nur ein Trailer vorhanden.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. November 2004
Als Ich vor einiger Zeit das Buch las, musste ich mir natürlich auch den Film zulegen, und muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht war. Die Charakterstudie über die 16jährige Carrie kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Den grössten Pluspunkt erhält meiner Meinung nach die Tatsache, dass sich die Verfilmung (mit einigen kleinen Abweichungen) sehr genau an die Vorlage hält. Auch mit den Darstellern hat man eine sehr gute Wahl getroffen, Sissy Spacek ist einfach hervorragend.
Als Horrorfilm würde ich "Carrie" jedoch nicht bezeichnen, passender wäre stattdessen, ich zitiere: (...)ein sehr mysteriöses Jugenddrama(...) Zum Schluss möchte ich noch die absolut geniale Filmmusik von Pino Donaggio erwähnen, die in vielen (sehr guten) Kritiken weniger Beachtung findet. Man höre sich z.B einmal das Orgelstück an, als Carrie blutüberströmt vom Ball nach Hause kommt, oder als das White Haus in Flammen aufgeht. Einfach grandios!
Ich kann diese Film wirklich nur weiterempfehlen.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2010
Hallo,

ich hatte vorher nur die Neuauflage von United Artists in der weißen Hülle, wo keine Extras dabei sind. Gut das ich hier fündig geworden bin :) Erstmal zum Negativen: Auf dem Cover wird eine 5.1 Tonspur angegeben, die ist aber leider nicht vorhanden. Der Ton kommt nicht aus allen Lautsprechern. Es gibt noch zwei zusätzliche Szenen aber leider auf keiner Carrie- DVD. Hätte mich aber über ein paar Infos in der sonst ausführlichen Dokumentation gewünscht. Zum Beispiel habe ich von anderen Quellen erfahren, das Amy Irvings Schwester ein Lied zum Film beigesteuert hat. Die Schrifttafeln sind leider alle auf Englisch.

Das Positive: Die Dokumentationen waren sehr interessant und aufschlussreich. Diese wurden 2001 aufgenommen, die Beteiligten sind also schon etwas älter ;) Die Bildqualität des Films ist sehr gut. Man sieht das da noch etwas gemacht wurde. Das Booklet liefert auch Zusatzinformationen, interessant fand ich die Erklärung über das Bildformat und den Ton. Das Menü der DVD ist im 70er Jahre Style und sieht top aus.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit der Gold Edition. Das Bild ist super und der (Original-)ton auch. Die Dokus sind ausführlich und interessant. Das Booklet gibt einem zusätzliche Hintergrundinfos.
Zu den Preisen hier kann man nichts sagen, wäre die DVD noch auf dem Markt erhältlich, würde sie mehr kosten. Leider ist die Edition aber limitiert.

Da die meisten hier immer nur den Film bewerten, denke ich das man auch mal näher auf die DVD selbst eingehen sollte, daher mein Beitrag.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2007
Bei den Verfilmungen von Stephen Kings Werken geht man als Käufer immer ein gewisses Risiko ein. Sie sind entweder Meisterwerk oder Müll, dazwischen gibt es kaum etwas. "Carrie" gehört eindeutig in die erste Kategorie. Ein atmosphärisch, wie psychologisch dichter Gruselklassiker, der auch den hartgesottenen Fans selbst heute noch kleine Schauer über den Rücken jagt.
Hervorragende Darsteller die ihre Rollen glaubwürdig verkörpern und eine stringente handlung, die logisch auf die entsetzlichen Ereignisse hinführen. Einfach ein kleines Meisterwerk des Genres, dass man gesehen haben muss!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2013
Bis auf den hirnrfissigen deutschen Titel kann man mit dieser Stephen King Verfilmung wirklich zufrieden sein. Wie meistens zeigt Brian de Palma auch in diesem Film seine Verehrung für Hitchcock (Dusche, Musik usw). Das beiliegende 8seitige Booklet liefert gute Fotos und wirklich informativen Text. Auch
das Bonusmaterial auf der technisch ausgezeichneten DVD kann sich sehen lassen - Trailer, Fotogalerie und zwei verschiedene 'Making Of'.
Margaret White, eine frigide religiöse Eiferin (Piper Laurie) wurde schon kurz nach der Geburt ihrer Tochter Carrie von ihrem wohl völlig genervten Ehemann verlassen. Diese Tatsache hat sie so verbittert gemacht, dass sie alles, was mit Sexualität zu tun hat, von ihrer Tochter fernhielt. So ist Carrie
(Sissy Spacek) von ihrer ersten Menstruation in der Dusche ihrer Schule völlig überrascht und geschockt. Ihre Mitschülerinnen mobben die Außenseiterin,
und ihre Mutter beschimpft sie wegen angeblicher sexueller Wunschträume auf übelste Weise. Die Quälereien der Mädchen unter der Führung von Chris Hargesen
(Nancy Allen) werden immer intensiver, auch die Jungen der Schule beteiligen sich. Doch dann entwickelt Carrie telekinetische Kräfte und setzt sich zur Wehr. Nach ihrer von Chris initiierten gefakten Wahl zur Ballkönigin, die völlig verdorben wird, rächt sie sich auf furchtbare Weise an ihren Lehrern und
Mitschülern, besonders bekommen Chris und deren Freund Billy Nolan (John Travolta) Carries verzweifelte Rache zu spüren. Es folgt noch die Nerven aufrei-
bende Abrechnung mit ihrer Mutter, bevor Carrie endlich von ihrem Leid erlöst wird. Die einzig Überlebende Sue Snell (Amy Irving) kommt auch nicht unge-
schoren davon. Der Film lebt vom großartigen Spiel des Schauspielensembles, besonders gut sind Sissy Spacek und auf furchtbare Weise Piper Laurie, aber
auch die anderen überzeugen. Der Film ist irritierend und schockierend, denn eine solche Mischung von Themen wie Sexualität, Gewalt, Unterdrückung und
übersinnliche Fähigkeiten hat es selten gegeben.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2013
Es gäbe viel, was man zu dem Meisterwerk sagen könnte, aber da eigentlich schon rezitiert, gedeutet und erzählt wurde, fasse ich mich kurz.

Brian De Palma hat einen Horrorfilm nach einem Stephen King Roman geschaffen der zeitlos schön ist. Atmosphärisch unglaublich beeindruckend, mit einem Ending welches so abgründig genial ist, dass der Film trotz seines Alters im Genre als immer noch "Over the Top" gilt, und immer wieder in Artikeln zu den besten Horrorfilme aller Zeiten auftaucht.
Besonders zu erwähnen wäre die Hauptdarstellerin Sissy Spacek, welche die Hauptfigur lebendig wahrhaft werden läßt. Aber auch Piper Laurie als Mutter macht ein unglaublich überzeugende Figur.

Hinzu gesellen sich ein klasse Score, eine tolle Kameraarbeit, der perfekte Schnitt, und, und, und .... - das nennt man dann einfachheits halber den perfekten CAST.

Apropos Schock - während neuere Filme recht inflationär damit umgehen, nach dem Motto - Mehr bringt mehr, hat Carrie nur eine einzige Scene zum richtigen Erschrecken bis zur Schockstarre - aber die sitzt und ist bis auf das i-tüpfchen gestylt. Diese eine Scene ist bis heute unereicht und bleibt unvergesslich.

Ps: Ich freu mich schon sehr auf das Remake. Denn nur Chloë Grace Moretz trau ich zu, die Rolle nicht zu vergeigen. Dafür hat sie einfach zuviel schauspielerisches Talent. Das Remakes ist ein wohlbehüttetes Geheimnis - hoffentlich wird es nach endlosen Testvorführungen nicht Hoolywood-kitsch-weich-Happy-Ending-Manie-Teil2-kann-kommen verwässert.

Insgeheim hoff ich natürlich auf eine wunder schöne Blu-ray Veröffentlichung des Klassikers zum Kinostart des Remake - ist schon eine Schande, das so viele belanglose Filme einen HD Upgrade spendiert bekommen, und man sich beim Original von Carrie immer noch mit der SD-Version zufrieden geben muß.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 4. September 2012
"Carrie" gilt auch nach 36 Jahren zweifelsohne als eines der prägenden Werke des Horrorgenres, aber auch als Startpunkt vieler Karrieren, darunter die unvergessliche Sissy Spacek in der Titelrolle, John Travolta, Amy Irving, Nancy Allen und Betty Buckley in den Nebenrollen und auch für Stephen King, der zum ersten Mal eines seiner Bücher für die Leinwand adaptiert sah. Architekt des Erfolges ist natürlich vordergründig Brian De Palma, dessen einzigartige Virtuosität besonders in der zweiten Hälfte mehr als eindrucksvoll zur Geltung kommt. Nach einigen Achtungserfolgen wie "Sisters", "Phantom of the Paradise" und "Schwarzer Engel" war "Carrie" De Palmas erster durchschlagender finanzieller Erfolg, der ihn nachhaltig auf die filmische Landkarte setzte.

Eine Tatsache, die den Film so gut funktionieren lässt, ist die Aufrichtigkeit der Inszenierung, die viel Identifikationspotential zulässt. Die junge Carrie wird in ihrer Schule gnadenlos gemobbt und gilt als Außenseiterin. Ihre Mutter Margaret (Piper Laurie) ist eine religiöse Fanatikerin, die Carrie das Leben zur Hölle macht. Der Spott ihrer Mitschüler ist riesig, als sie in der Dusche nach dem Sportunterricht ihre erste Periode kriegt und überhaupt nicht weiß, was vor sich geht. Mit dem Erwachen ihrer Sexualität bemerkt Carrie, dass sie über telekinetische Kräfte verfügt, mit denen sie Dinge rein durch Gedankenkraft manipulieren kann.

Der Film profitiert ungemein von der fulminanten Sissy Spacek, die ihrer Rolle große Natürlichkeit gibt und deren einzigartigen Gesichtszüge sich für immer in das Gedächtnis der Zuschauer brannte. Wir erleben die Geschichte aus ihrer Perspektive, leiden mit ihr und wünschen ihr nur das Allerbeste. Man fühlt wirklich mit. Der Aufbau des Films ist bedächtig, die erste Hälfte des Films ist mehr oder weniger eine Mischung aus starkem, herausregand beobachtetem Charakter-/Teen Angst-Drama und High-School-Film mit sehr ominösen Untertönen, die vor allem durch die wahnhafte Mutter Carries erzugt wird. Piper Laurie kreiert hier einen der furchterregendsten Bösewichte der Filmgeschichte in einer gewaltigen, gänsehauterregenden Performance, die zurecht ebenso wie Sissy Spacek mit einer Oscar-Nominierung ausgezeichnet wurde.

Der Film ist voller ikonischer Momente, direkt zu Beginn mit der zunächst wunderschönen und atemberaubend gefühlvollen Umkleide-/Duschszene, die De Palma in Zeitlupe in "Soft-O-Vision" mit vielen nackten, natürlichen Körpern und von Pino Donaggios zarter Musik unterlegt, inszeniert. Wenn Carrie ihre Periode kriegt, ist das ein echter Schock. Die Abschlussballszene gehört zweifelsohne zum Besten, was das Horrorgenre hervorgebracht hat. De Palma entwickelt eine furiose Sequenz, bei der einem immer wieder der Atem stockt. Hier ist ein waschechter Filmemacher im Vollbesitz seiner filmischen Kräfte, der zu sagen scheint, "schaut her, was ich kann" und der Zuschauer staunt bis zum Ende. Natürlich schlägt der Schluss auch so derart ein, weil der Film so behutsam aufgebaut ist, wir die Charaktere kennen und verstehen. Hier zeigt sich dann echte Meisterklasse und darum ist "Carrie" auch ein so beständiger Klassiker.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €
6,79 €
9,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken