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Kundenrezensionen

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am 21. Januar 2017
Habe ihn vor einigen Jahren in meiner Mittelschule gesehen im zuge des Ethik Unterrichts und wollte ihn schon immer mal für Zuhause haben seitdem.
Die Leute die sich diese Story ausgedacht haben, echt hut ab. Es ist spannend bis zum schluss und regt zum mitdenken an.
Kann ich aufjedenfall jedem empehlen, egal welches Genre gefällt.
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am 8. März 2017
Ein absoluter Klassiker, toll gespielt und grandiose Story. Sehr eindringlich und regt zum Nachdenken an. Sehr empfehlenswert, sollte man gesehen haben.
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am 8. Dezember 2013
Anschauen, daraus lernen, weitergeben/schenken.

12 Schauspieler in einem Raum, wer meint das kann kein spannender Film sein, hat großartiges Kino noch nie erlebt.

Top 10 der IMDb Datenbank!
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am 21. August 2010
Definitiv einer meiner Lieblingsfilme.
Es wird ein Einblick in die Psychen von verschiedenen Menschen gewährt, die sich auf ihre Art mit Vorurteilen beschäftigen.
Ich hatte allerdings gehofft, die Fassung mit Armin Mueller-Stahl zu bekommen, da hab ich wohl nicht aufgepasst, das ist sie nämlich nicht.
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am 24. Juli 2005
Meiner Meinung nach sollte man mit der Vergabe von Höchstwertungen sparsamer umgehen als dies üblich ist, damit echte Meisterwerke erkennbar bleiben - dieser Film gehört zweifelsohne zum Besten, was man je zu sehen bekam.
Wenn es einem Film, der nahezu über seine komplette Dauer in einem einzigen Raum spielt, der also ohne visuelle Effekte - von denen ja die meisten Filme leben - auskommen muss, gelingt, den Zuschauer nur aufgrund der Dialoge und der ausgetauschten Argumente derart zu fesseln, das sagt eine Menge aus.
Die Geschichte ist schnell erzählt. 12 Geschworene sollen über das Schicksal eines jugendlichen Angeklagten befinden, der seinen Vater ermordet haben soll. Im Fall eines Schuldspruches droht die Todesstrafe. Die 12 Geschworenen müssen zu einem einstimmigen Urteil gelangen !
Der Film beginnt nach der Gerichtsverhandlung mit den Baratungen der Geschworenen. Den verdächtigen Jungen oder die vernommenen Zeugen bekommt der Zuschauer nicht zu sehen (jeder durchschnittliche Film hätte dies mit Sicherheit gezeigt). Zu Beginn der Verhandlungen wird klar, dass 11 der zwölf Geschworenen den Verdächtigen für den Mörder und den Fall für eine glasklare Sache halten. Lediglich einer "tanzt aus der Reihe" und stimmt für "unschuldig", nicht, weil er den Jungen tatsächlich für unschuldig hält, sondern, weil er nicht über das Leben eines jungen Menschen in so kurzer Zeit entscheiden will, ohne ausführlich darüber beraten zu haben.
Im Laufe des Films werden Argumente für und gegen die Schuld des Angeklagten ausgetauscht, und immer mehr Geschworene werden auf die Seite des Geschworenen Nr. 8 gezogen und stimmen für "unschuldig".
Es ist faszinierend, wie Regisseur Lumet die einzelnen teilw. sehr unterschiedlichen Charaktere der Geschworenen herausarbeitet, und der Zuschauer sich mal mit dem einen, mal mit dem anderen identifizieren kann. Sehr wohltuend ist, dass Henry Fonda als Geschworener Nr. 8 nicht als der überragende Gutmensch, der allen anderen moralich überlegen ist, dargestellt wird. Vielmehr werden die Sympathien des Zuschauers auf viele verschiedene Geschworene verteilt.
Am Ende steht ein Urteil (man kann sich schon denken, welches - aber das darf man auch getrost verraten). Die Frage, ob der Junge nun der Täter war oder nicht, wird nicht beantwortet, sie ist auch unbedeutend. Es geht um die Allgemeingültigkeit des Prinzips "Im Zweifel für den Angeklagten".
Allen, die diesen Film noch nicht kennen sollten, kann ich nur empfehlen, sich mal für einen "richtig alten Schinken" zu entscheiden, man wird es wahrlich nicht bereuen.
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am 13. September 2016
"Die 12 Geschworenen" (oT: "12 angry men") ist im Grunde ein Kammerspiel, abgesehen von einigen sehr kurzen Sequenzen sind nur besagte 12 Geschworene zu sehen, die Handlung dreht sich im Grunde nur um sie und den Fall, den sie behandeln.
Das eigentliche Thema des Films ist, wie persönliche Erfahrungen und Vorurteile die Urteilskraft und auch die Entscheidungen beeinflussen oder gar lenken, aber auch die Frage, ob man Menschen verurteilen kann, ohne sich der Schuld sicher zu sein. Dieses Thema ist in der heutigen Welt der Gratis-Tageszeitungen, die meist alles andere als objektiv über Kriminalfälle berichten und zu oft Verdächtige bereits als Täter präsentieren (und das dann mit der Pressefreiheit rechtfertigen) aktueller denn je. Sieht man Internetforen und Plattformen aber auch seriöse Umfragen an, sieht man, wie viele Menschen harte Strafen fordern, ohne sich für Beweise und Tatsachen zu interessieren - geschweige denn für Zweifel. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, inwieweit die Todesstrafe ihre Berechtigung hat, die es in manchen Teilen der USA ja leider immer noch gibt, und die auch in Europa von immer mehr Menschen gefordert wird. Wenn es "berechtigte Zweifel" gibt, darf man über sie hinwegblicken und die Höchststrafe fordern? Was ist, wenn jemand doch unschuldig ist? Ist das Prinzip: lieber einen unschuldigen mehr hinrichten (oder verurteilen) als einen Schuldigen laufen lassen gerechtfertigt? Darf es soetwas in einer modernen Demokratie geben?
Leider neigen wir alle dazu, andere Menschen schlecht darzustellen, da sind Filme wie dieser extrem wichtig, auch für die Selbstreflexion.
Leute, schaut euch diesen Film an! Wenn er auch nur einen Menschen dazu bringt, oben genannte Denkweisen zu erkennen und daran zu arbeiten, hat er denk ich den Zweck, zu dem er gemacht wurde, erfüllt.....

(PS: ein Hinweis, den ich gerne auch vorher gehabt hätte: dieser Film ist nicht nachkoloriert, sondern im Originalen schwarz-weiß. Dafür ist das Bild sehr scharf und gut anzusehen)
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am 20. November 2013
Über den Film möchte ich eigentlich nichts sagen, das wurde bereits genügend erläutert.

Zu der Blu Ray: Für das Alter sind Bild und Ton in Ordnung, die Ausstattung dagegen ist etwas merkwürdig:

Schön ist es ja, dass es eine Kommentarspur gibt, allerdings anscheinend keine Untertitel zur Kommentarspur. Beim Durchschalten der Untertitel wird mir zwar eine zweite Englische Spur angezeigt, diese ist über das PopUp-Menü nicht auswählbar und hat bei mir auch keinen Text gezeigt (PS3 mit aktuellen Updates). Ob wegen technischen Fehlern oder einfach nicht vorhanden, die Kommentarspur gibt es nicht mit Untertitel.

Dann gibt es noch zwei Extras, einmal eine Art Making-of und einen Beitrag über die Bedeutung und Wirkung des Filmes. Diese Extras haben weder eine deutsche Synchro irgendwelche Untertitel. Für mich mag das ja kaum ein Problem darstellen, aber viele Menschen in Deutschland sprechen nicht oder nur mäßig Englisch und können damit diese Extras überhaupt nicht verstehen. Und ja ich habe die deutsche Version gekauft, deutscher Titel auf dem Cover (tolle Übersetzung btw) und auch das "schöne" FSK-Logo darf nicht fehlen.

Wer also nicht gut englisch spricht/versteht, kann alle Extras auf der Blu Ray vergessen.
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12 Geschworene kommen im Hinterzimmer eines amerikanischen Gerichtes zusammen. Sie müssen über das Todesurteil wegen Mordes für einen 18-jährigen befinden. Der Beschluss kann nur einstimmig erfolgen, scheint aber nur eine Formsache zu sein. Schließlich ist es ein heißer Tag - und die meisten haben für den Rest des Tages auch noch andere Pläne. Nur der Geschworene Nummer 8 (Henry Fonda) hat Zweifel, vor allem weil die anderen Geschworenen seiner Meinung nach viel zu schnell in ihrer (Vor-)Verurteilung sind. An einem langen und schonungslosen Nachmittag gelingt es ihm, einen nach dem anderen auf seine Seite und damit die Seite der Menschlichkeit zu ziehen.

Die Story des Regiedebüts des großen Regisseurs Sidney Lumet (1924-2011) scheint schnell erzählt. Aber dieses Meisterwerk wirkt lange nach und wird auch bei wiederholtem Sehen niemals langweilig, obwohl es bis auf die Eingangs- und Schlussszene nur einen Handlungsort (nämlich besagtes Hinterzimmer) gibt. Lumets Film nach einer Vorlage des Fernsehautors Reginald Rose (1920-2002) ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Menschlichkeit, gegen Vorurteile und vor allem gegen die Todesstrafe, die in einigen US-Bundesstaaten auch heute noch gültiges Recht ist. Der Film erhielt den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele 1957. Sidney Lumet hat noch sehr viele Filme gedreht - bedeutende und weniger bedeutende, jedoch erreichte keiner mehr die Kraft dieses Erstlings. Als bedeutendste zu nennen wären DER MANN IN DER SCHLANGENHAUT, ANGRIFFSZIEL MOSKAU, SERPICO, HUNDSTAGE, NETWORK, PRINCE OF THE CITY und THE VERDICT.

Die Blu-ray von FOX präsentiert den Film in hervorragender Bildqualität. Gelegentliches Kriseln ist sowohl dem dokumentarischen Charakter als auch dem Alter des Films geschuldet. Die deutsche Originalsynchronisation der UltraSynchron Alfred Vohrer von 1957 liegt in Mono 1.0 vor. Ein Austausch der 2001 erstmals erschienenen DVD, die aufgrund fehlender anamorpher Codierung den Film auf dem 16:9-Bildschirm sehr merkwürdig aussehen lässt und auch wesentlich unschärfer ist, empfiehlt sich auf jeden Fall. Als Bonusmaterial sind zwei 2007 von der Rechts-Fakultät der University auf California (UCLA) im Auftrag von FOX erstellte Dokumentationen zur Entstehung des Films (24 min, auch mit Sidney Lumet im Interview) und zur Situation im Geschworenenzimmer (16 min) enthalten - sowie ein Audiokommentar des Filmhistorikers Drew Casper und der US-Kinotrailer. Alle Extras liegen nur in englischer Sprache vor und sind nicht untertitelt - worüber das Cover keine Auskunft gibt.

Da die Angaben zu den enthaltenen Sprachen nicht vollständig auf dem Cover stehen und die Amazon-Webseite dazu auch keine Angaben macht: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch jeweils Mono 1.0 sowie Polnisch Voice-over. Untertitel (in Deutsch sehr gut lesbar) sind in allen erdenklichen Sprachen vorhanden.

Fazit: Für jede an Klassikern orientierte Filmsammlung absolut zu empfehlen.
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am 13. September 2004
Es ist die klassische Szenerie eines Bühnenstückes: Die Enge eines Raumes wird zum dramaturgischen Aspekt der Handlung - die Darsteller verschmelzen mit diesem Umfeld. Gleichermaßen erdrückend, wie auch auswegslos ist die Situation der zwölf zusammengewürfelten Geschworenen, die so unterschiedlich sind, wie es nur geht. Henry Fonda ist der quertreibende Architekt, der, erstmals zum Geschworenen berufen, die gesamten "Beisitzer" zunächst förmlich zur Raserei bringt, später zur Einsicht. Einer nach dem anderen ändert von "schuldig" auf "nicht-schuldig", allerdings aus sehr unterschiedlichen Beweggründen. Es ist dies ein Plädoyer für die, die sich gegen die Menge stellen, obgleich der Film die Antwort nach Schuld oder Unschuld bewußt schuldig bleibt und damit auch die Frage nicht beantwortet, ob die Vorgehensweise zu rechtfertigen ist. Der "Quertreiber" hat die besseren Argumente und überzeugt selbst die hartnäckigsten Widersacher. Jeder Geschworene ist hervorragend besetzt und liefert eine Glanzleistung. Keine verschwommenen Persönlichkeiten, sondern überzeugende Charakterdarstellungen bis zum letzten Geschworenen. Auch die deutsche Synchronisation kann überzeugen, die Stimmen sind sorgfältig gewählt, ebenso ist die Übersetzung aus dem englischen gelungen. Das schwarz-weiß-Szenario wirkt sachlich und ernüchternd zugleich. Nur das Nötigste ist in diesem Raum vorhanden: ein bemerkenswertes Pendant zu manchen der zwölf, die auch nur das Nötigste tun wollen. Die sengende Hitze und ein (lange Zeit) nicht funktionierender Ventilator treiben die Spannung in diesem Raum nach oben. Die Ignoranz einzelner Geschworenen verdeutlicht dem Betrachter, auf Basis welcher Vordergründigkeiten mitunter Urteile zustande kommen. Fonda als rettender Engel (bezeichnenderweise in einem weißen Anzug...) kann das Unheil abwenden. So unwahrscheinlich der Erfolg von 1:11 wohl auch sein mag, macht der Film Mut, es zu versuchen. Ein bestechendes schwarz-weiß-Bild und ein, für dieses Alter, erstaunlicher Ton, runden den Genuß ab. Eine der wichtigsten Filme überhaupt.
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am 13. April 2007
Ein Mordprozeß geht dem Ende entgegen, die Geschworenen sind aufgefordert, ein einstimmiges Urteil zu fällen. Geschworener Nummer 8 hat als einziger einen berechtigten Zweifel und votiert 'nicht schuldig'. Im Verlauf der anschließenden Analyse des bereits verhandelten Falles gelingt es ihm, alle weiteren Geschworenen davon zu überzeugen, dass einer oder mehrere berechtigte Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen. Ein Freispruch bleibt daher nicht aus.

Sidney Lumets Schwarz-Weiß Debüt ist vordergründig ein Gerichtsfilm, aber in der Tiefe ein elementarer Beitrag gegen Vorurteile und Ressentiments - und gegen die Todesstrafe. '12 angry men' - so der Originaltitel - spielt fast ausschließlich in einem Beratungszimmer, was die Dichte der Inszenierung, die kammerspielartige Qualitäten aufweist, zunehmend steigert. Alle Protagonisten spielen fantastisch, allen voran Lee J. Cobb als verbitterter Mann, der einzig aus persönlichen Motiven heraus den Angeklagten schuldig sprechen will und Henry Fonda, der hier neben seiner 'Rolle' als Mitproduzent des Films den Zweifler mit Hirn und Herz spielt. Vielleicht Fondas beste Darstellung.

Zusammengenommen trägt dieser zeitlose Film die unmißverständliche Aufforderung in sich, die Oberfläche eines eigentlich schon klaren Sachverhalts zu durchdringen, um letzlich die Wahrheit - und sei sie auch unbequem - zu ergründen. Diesbezüglich ist der Film trotz seines Alters meiner Meinung nach übertragbar auf alles, womit Menschen jemals zu tun hatten und zu tun haben werden - völlig egal ob auf politischer, sozialer oder persönlicher Ebene.

Das gleichnamige, knapp 40 Jahre später gedrehte Remake von William Friedkin (The French Connection) mit Jack Lemmon, George C. Scott und Armin Mueller-Stahl in den Hauptrollen kann, obwohl er überdurchschnittlich gut ist und neue und/als auch interessante Facetten eingebaut wurden, dem Original nicht das Wasser reichen.
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