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Kundenrezensionen

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Was lag für George Harrison näher, als sich bei seinen ersten Live-Gehversuchen seit seiner desaströsen '74er Amerikatournee der Hilfe seines Freundes Eric Clapton zu versichern? Für Clapton wiederum waren dies die ersten öffentlichen Auftritte seit dem Tod seines Sohnes im März desselben Jahres. Die Tournee und das daraus resultierende Album "Live in Japan" entstanden im Dezember 1991 bei einer Handvoll Auftritte in Osaka und Tokio mit Claptons Band in derselben Besetzung, in der auch dessen "Unplugged"-CD im Januar '92 aufgenommen wurde. Produziert wurde das Album von Spike und Nelson Wilbury alias George Harrison und Jeff Lynne, die sich zu diesem Anlass neue Pseudonyme in Anspielung an ihre Traveling Wilburys-Periode zulegten.

Harrison durchkämmte sein Solorepertoire (die aktuellen Erfolge mit den Traveling Wilburys ließ er außen vor) aus den frühen Beatles-Tagen Anfang der Sechziger bis zu seinen neuesten Veröffentlichungen 1989 und überprüfte es auf Hitqualitäten und Spielbarkeit hin. Die Alben "Extra Texture", "33 1/3", "George Harrison" und "Gone troppo" warfen bei der Auswahl offenbar kein bühnentaugliches Songmaterial ab. Schade, dass er nicht auch die '87er Singles This is Love und When we was fab spielte! Mehr als die Hälfte der Songs wie I want to tell you, Old brown Shoe, Taxman, What is Life, Piggies, Got my Mind set on you, Cloud 9, All those Years ago, Cheer down, Devil's Radio und Isn't it a Pity hatte er seit ihrer Entstehung im Studio nicht mehr gesungen. Dank neuester Technik konnte live nun das Album-Intro von Taxman eingebaut werden. Bei dieser Gelegenheit sang Harrison auch eine neue, politisch aktuelle Strophe in Taxman sowie eine alte, bei den Beatles nicht verwendete Strophe in Piggies!

Nun war Harrison ja bekanntermaßen bei weitem nicht so eine Rampensau mit Hang zum Publikumskontakt wie Ex-Kollege Paul McCartney, und man merkt seinem Gesang auch eine leichte, ob langer Bühnenabstinenz nachvollziehbare Zögerlichkeit und Unsicherheit an; aber Claptons erstklassige Band, die die Songs mit viel Schwung und Liebe zu den Originalen spielt, fängt ihn die ganze Zeit auf und umgibt ihn mit der nötigen Sicherheit.

Songs wie Dark Horse oder My sweet Lord schwächeln etwas, aber es ist eine Wonne, den Großteil der restlichen Songs live zu hören wie z.B. All those Years ago; Höhepunkte sind die längere Version von Something, das majestätische Isn't it a Pity und vor allem die definitive Live-Version von While my Guitar gently weeps mit Eric Claptons Solo, der ja auch schon bei einigen Songs auf "All Things must pass" und "Cloud 9" dabei war. Als letztes spielt Harrison Roll over Beethoven, als wolle er zum Ausklang noch mal an seine Wurzeln im Cavern und im Star Club erinnern.

Das SACD-Remaster von 2004 ist das einzige der "Dark Horse"-Remasters ohne Kopierschutz; der Gesamtsound scheint mir beim Mastering zulasten der Höhen etwas mehr Bass und Wärme abbekommen zu haben. (Zur SACD-Schicht kann ich keine Angaben machen.) Schade, dass man sich nicht durchringen konnte, die vier Songs, die Claptons Band ohne Harrison brachte (Pretending, Old Love, Wonderful tonight und - passend! - Creams Clapton/Harrison-Komposition Badge), dem Remaster einzufügen! Das Booklet enthält jetzt Kommentare zu den einzelnen Songs aus seinem Buch "I me mine". Auffälligster Unterschied zur Original-CD ist If I needed someone, das dort in einem primitiven Zweispur-Stereomix erschien und jetzt so professionell abgemischt ist wie der Rest der Songs.

Da an "Concert for Bangla Desh" mehrere Künstler gleichwertigen Anteil am Konzert hatten wie Harrison, bleibt "Live in Japan" seine einzige "richtige" Live-CD. Zehn der hier gespielten Songs und einige der beteiligten Musiker erschienen gut zehn Jahre später auch auf dem posthumen Tribut-Album "Concert for George", so dass die Stimmung beider Alben sich in weiten Teilen ähnelt, nur dass hier eben George Harrison selber singt.

Auf der Bonus-DVD der "Dark Horse Years"-CD-Box findet sich eine alternative Liveversion von Cloud 9 von dieser Tournee.
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am 8. Juni 2016
Mein Seelenbruder George in Bestform mit einer Clapton Band - was will man mehr? Doch, ich finde es sehr bedauerlich, fast unanständig, dass jener Anteil von Eric nicht mit darauf zu hören ist. Da das Konzert als ganzes statt fand, gehört sein Soloanteil mit zum Konzert. Aber das ist mal wieder typisch Firmenmarketing. Nie und nimmer ist das auf Georges Miste gewachsen. Schade drum.
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am 26. März 2001
Ich habe mir dieses Album kurz nach der Veröffentlichung gekauft und damals rauf und runter gehört. Auch heute, nach etlichen Jahren macht es mir immer noch Spaß diese Scheiben zuhören. Besser als jede Best of die jemals über George Harrison erschienen ist.
Die Musiker haben offensichtlich Spaß an ihrem Tun und bringen dies sehr gut rüber. Da stört es auch nicht so sehr, dass George Harrisons Stimme bei weitem nicht mehr so mit macht wie auf früheren Alben. Man merkt deutlich wie sie mit zunehmender Dauer nachlässt. Die Begleitband ist einfach erste Sahne. Schließlich handelt es sich um die damalige Eric Clapton Band inklusive Slowhand himself. Für Leute die etwas für die Beatles und Clapton übrig haben ein absolute muss.
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am 4. Februar 2004
Da gibt es seit einigen Wochen das "Konzert für George"- ein muß für alle Fans und Freunde die ihn so sehr mochten.Doch diese Live-CD ist der Beweis dafür das George Harrison durchaus fähig war auch vor einem Millionenpublikum spielen zu können und nicht nur in Japan. Er selbst sagte damals:"Ich wußte gar nicht, das mich die Leute noch hören wollen" Als George starb war auch mein Traum dahin, ihn jemals noch Live erleben zu können. Wem es ähnlich ergeht, der sollte sich diese Scheibe unbedingt zulegen. Sie ist zumindest ein kleiner Trost.
George spielt hier zusammen mit Eric Clapton seine schönsten Lieder und gibt zum Schluß als Zugabe noch einmal den alten "Beatle" mit >Roll over Beethoven< zum Besten. Ist die CD/DVD "Concert for George" schon nah am Original mit ihren ausgewählten Songs, so höre ich mir lieber den Meister selbst an.Also ran und bestellen um für ca. 90 Minuten nochmal träumen zu können. Hare Krishna !
P.S.: Schade das es keine Konzert DVD gibt um das ganze noch optisch abzurunden.
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TOP 500 REZENSENTam 1. April 2010
...daran, dass sich Harrison 1991 nach den Travelling Wilbury's Alben nochmals auf Tournee begab. Allerdings half ihm der Freund auch Live auf der Bühne aus mit backing vocals und Gitarre und so entstand ein gelungens und kurzweiliges Live Album, das gleichsam auch als greatest hits compi funktioniert. Schade nur, dass ,Badge' - der cream song den Harrison der band damals schenkte - nicht drauf ist, ist es doch einer der besten songs aus seiner Feder und hätte sich in dieser Besetzung geradezu aufgedrängt.

Dennoch - wer die hier in der remastered version (die originale hatte einen recht schwachen sound) sein eigen nennt, der ist gut bedient. Harrison war nie der überzeugende Frontman, aber dank Clapton fühlte er sich hier sicher genug und auch wohl auf der Bühne um schöne Versionen seiner besten songs abzuliefern. Ein schönes Booklet rundet diese Neuauflage noch ab. Unter 5 Sternen geht hier natürlich gar nichts...
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am 11. Juni 2009
Die Platte ist sehr schlecht produziert, die sehr gute Band (die Musiker von Eric Clapton) passen einfach nicht zu den Songs von Harrison.
Ich war beim erstenmal richtig erschrocken, wie schlecht die Songs sind.

Die duenne, oftmals bruechige Stimme von Harrison wuerde bei anderen Produzenten technisch "aufgepeppt" werden, auf dieser Platte ist dies erstaunlicherweise nicht der Fall.

Dies ist die einzige Live-Platte von George Harrison, die sich ein Fan wohl nur deshalb kauft.
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