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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2004
Geigen, immer wieder Geigen. Was für ein Überschwang! In Kurt Wagners Welt zieht der Frühling ein.
An den kargen und überaus genialen Vorgänger „Is a woman" reichen die beiden neuen Lambchop CDs nicht heran. Dafür fehlt es etwas an magischer Tiefe. Dennoch zeigen sie die Band erneut von einer interessanten Seite. Den eigenartigen Country von einst gibt es nur noch selten. Der Soul, den die Band einige Platten lang erkundete, sorgt höchstens im Untergrund für Bewegung. Dafür bekommen wir Bar Jazz, E-Pop, Beatles-Anklänge, Lieder, wie sie nur von Lambchop stammen können, opulente Arrangements und einige Instrumentals, die als Untermalung für den Murnau Stummfilm „Sunrise" geschrieben wurden.
Die eigentlichen Songs entstanden in einem Selbstexperiment Wagners. Zwischen Sommer 02 und Winter 03 schrieb er jeden Tag ein Lied. Einige dieser Stücke erinnern in ihrer unwiderstehlichen Langsamkeit an „Is a woman". Es gibt zauberhafte Lieder wie „Steve McQueen" oder „For pounds in two days". Es gibt aber auch Überraschungen wie das schön harte „Nothing adventurous please" oder das leicht alberne „Shang a dang dang".
Auf beiden CDs gibt es im Laufe der Zeit sicher noch Vieles zu entdecken und das Oft-Hören macht wirklich Spaß.
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am 14. Februar 2004
"Lammkotelett": Man muss schon ein kauziges Landei mit viel trockenem Humor wie Kurt Wagner sein, um seine Band so zu nennen - und dann die feinste denkbare Mischung aus Country-Folk, Soul, Pop und Bar-Jazz spielen zu lassen.
Lambchop tun das nun schon seit rund zehn Jahren mit ständig wachsendem Erfolg. Und sie haben mit diesem CD-Doppelschlag - per Definition kein "reaktionäres" Doppelalbum, sondern zwei eigenständige Werke - den Gipfel ihrer Kunst erreicht.
24 Songs/Instrumentals und kein einziger Schwachpunkt. 92 Minuten Laufzeit und keine Sekunde Langeweile. Lieder, die zum Niederknien schön sind und trotzdem nicht im Wohlklang absaufen. Ein Meisterwerk, nach dem man sich fragt: Was soll jetzt noch von Lambchop kommen? Aber das tat man schließlich auch schon nach ihrem 2002er Album "Is A Woman".
Im Vergleich zum Vorgänger, der bei aller Klasse doch auch seine Längen hatte, gingen Sänger/Songschreiber Wagner und sein Kammerpop-Orchester diesmal reduzierter, konzentrierter zu Werke. Wochenlang verfasste Wagner einen Song pro Tag - da ergibt es sich fast von selbst, dass die Stücke nicht ausufern und meist mit drei bis fünf Minuten Länge auskommen.
Und was für wunderbare Melodien hat Wagner da wieder zusammengetragen! Auf "Aw C'mon" sind es meist streicherumwehte, traurig-melancholische Kleinode, die eine einheitliche Stimmung transportieren und im Zusammenhang gehört werden wollen. Besonders interessant: "Steve McQueen", "Nothing But A Blur..." und "Women Help...".
Auf "No You C'mon" ist die Stilpalette bunter. Auch hier gibt's die typische Lambchop-Mixtur aus eleganten Balladen, Alternative Country und Südstaaten-Soul, aber eben auch Gitarrenrock ("Nothing Adventurous Please"), fröhlichen Pop mit Stones-Anleihen ("Shang A Dang Dang") oder gar Latin-Einflüsse ("The Gusher").
Man könnte endlos schwärmen über die seidenweichen Streicher-Arrangements von Lloyd Barry, die an Nick Drakes Klassiker "Five Leaves Left" und "Bryter Layter" erinnern. Über die Kunst des jungen Gitarristen William Tyler und des Pianisten Tony Crow. Oder über die beschwingte Leichtigkeit der Instrumentalstücke - bei "Sunrise" geht förmlich die Sonne auf.
Das Tollste an diesem Opus magnum von Lambchop ist aber die einmalige Brummbären-Stimme von Kurt Wagner. Tausende Zigaretten und viel Staub aus langen Jahren als Fußboden-Verleger haben diese Stimmbänder gegerbt. Wie ein Isaac Hayes oder Barry White des Indie-Pop (sprech)singt Wagner seine Lieder über die Liebe, ihre Vergänglichkeit und die Wirrnisse des Lebens.
Von "Low Ambition" (Wenig Ehrgeiz) erzählt der Sänger in einem seiner grandiosen Songs. Damit mag er sich selbst gemeint haben -herausgekommen ist dennoch eines der Referenzalben dieses Jahres. Die Messlatte für das Pop-Jahr 2004 liegt hoch.
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am 10. Februar 2004
Eine neue Platte von - was red ich da: nein, zwei neue Platten von Lambchop, mein Gott Kurt Wagner,
Du meinst es gut mit uns. Aber es stimmt schon, was Jan Wigger bei Spiegel online schrieb:
wir hatten ja "Is a woman" noch gar nicht richtig verdaut, und jetzt das.
Offensichtlich ist Lambchop, die "leiseste Big Band der Welt" (DLF) prädestiniert für
Jahrhundertalben: "Nixon" war ein solches, auch "Is a woman", das seine Schönheit erst
nach einer Weile offenbart. Andere Alben, wie "How i quit smoking" waren bahnbrechend
für die Entwicklung der Independentmusik.
Auch nach "Awcmon/Noyoucmon" bleibt es rätselhaft, wie es diese Band in Serie schafft
solch ungeheuerliche Meisterwerke zu produzieren. Vielleicht ist es wirklich der Genius
des Kurt Wagner, der einmal sagte, dass er vor allem deshalb so ruhige Musik mache, weil
er es tagsüber in seinem Job als Fußbodenverleger schon laut genug habe.
Aber da er inzwischen diesen Job an den Nagel gehängt hat, finden Lambchop vor allem
auf dem "Noyoucmon" Album wieder zu druckvolleren Stücken zurück, wie sie alte Lambchopfans
aus der Zeit vor "Is a Woman" noch kennen.
Es stimmt: "Noyoucmon" ist die rundere Platte, und das vor allem deshalb, weil die
leisen Songs, die vor allem das "Awcmon" Album bevölkern und zuvor auf "Is a Woman"
ihren einsamen Höhepunkt erreichten, es schwer haben solange "The new cobweb summer"
und "Caterpillar" noch in unseren Ohren sind.
Lambchop sind wieder in einer Phase der Midtemposongs angekommen. Das geht manchmal
bis zu richtig lauten Stücken, die aber nicht unbedingt immer gelungen sind.
Erfahrungsgemäß ist es immer unglaublich schwierig, nach ein paar Mal hören schon
Anspieltipps zu geben: um es dennoch zu tun - das wunderschöne "Steve McQueen",
das geheimnisvolle "Low Ambition", das großartige Instrumental "Sunrise" und und und...
Und wahrscheinlich ist es gar nicht nur der Genius Wagner: wer schon mal das Glück
hatte mit drei Mitgliedern von Lambchop beim Bier in der Hamburger Fabrik ins Gespräch zu kommen,
der weiss, daß es nicht verwunderlich ist, wenn unglaublich sympathische Menschen
unglaublich sympathische Musik machen.
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am 1. März 2004
Natürlich sind die Erwartungen für dieses Album hoch. Schließlich muss sich jeder, der Ohren hat, dem Urteil anschließen, der Vorläufer "Is a Woman" gehöre definitv unter die TOP 5 der besten Platten - EVER. Das macht es aber auch schon schwer für diese CD hier, denn im Vergleich fällt sie natürlich ab. Es ist zu Recht angemerkt worden, dass sie sich schon mal hinsetzen hätten können, um den überflüssigen Überschuss, der beim Jammen halt immer so herauskommt, VOR dem Pressen der CD auszusortieren. Aber erstens handelt es sich um einen verdammt guten Überschuss und zweitens um einen, der günstig hergeht.
Gäbe es den Vorläufer nicht, würden dieser Doppel-CD genau jene Huldigungen entgegengebracht werden, die "Is a Woman" zugestanden wurden. Soll heißen: Dies ist eine wahrlich überragende Platte.
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am 11. Februar 2004
...und die einzigartige Stimme von Kurt Wagner, die einem sofort eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt.
In altbewärter Qualität liefern Lambchop hier diesmal gleich zwei Alben ab, die man von vorne bis Hinten durchhören kann, ohne die Lust zu verlieren oder Langeweile zu bekommen. Macht man sich die Mühe, die Lyriks aus dem Booklet zu übersetzen, wird man immmer wieder auf neue, ungeahnte Wendungen und äußerst poetische Texte treffen. So wie immer.
-Göttlich-
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am 15. Juni 2004
Nach "Is A Woman" war die Erwartung an das neue Album natürlich groß.
Das hervorragende musikalische Menü wird zwar auch hier fortgesetzt.
Und es muß ja nicht immer "höher, schneller, weiter" sein.
Aber hier hat man doch den Eindruck, daß bei einem neuen Song pro Tag nicht so viel Sternschnuppen entstehen.
Das muß man doch dann nicht alles auf die Scheibe pressen.
So gehen einige sehr schöne Titel leider im allgemeinen Gesumsel unter und man hat nach dem dritten oder vierten Titel in Folge schon kräftig gegen den Schlaf anzukämpfen.
Wie heißt es so schön "getretner Quark wird breit, nicht stark".
Na, zum Glück gibt es Fans, denen die Musik gut tut.
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