flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusic Fußball wint17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
2
4,0 von 5 Sternen
Color Theory presents depeche MODE (A one-man tribute to Depeche Mode)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:208,08 €+ 3,00 € Versandkosten

am 26. März 2004
Dies ist das erste Cover-Album des US Solo-Musikers Brian Hazard. Unter dem Band- Pseudonym „Color Theory" hat er seit 1994 bereits 5 Longplayer mit Eigenkompositionen veröffentlicht.
Was macht bei dieser CD den Unterschied zu vielen anderen veröffentlichten Depeche Mode Tribute Alben aus?
PRO:
- Vocals: Gesanglich überzeugt Brian Hazard bei jedem einzelnen Song durch seine klare & gefühlvolle Stimme. Bei etlichen Songs „Gänsehaut-Feeling" pur!
- Eigene Interpretation: Hazard gelingt es, durch seinen eigenen (Color Theory-typischen) Sound, den meisten Songs mehr Dynamik zu verleihen & darüber hinaus den vertrauten DM-Melodien völlig neue Sichtweisen zu eröffnen. Hazards Cover-Versionen gehen überwiegend in eine völlig andere musikalische Richtung als die Originale.
- Albumstil: Da dieses Tribute-Album keine Compilation mehrerer Bands ist, sondern nur von einem Künstler arrangiert wurde, entsteht eine dichte Longplayer-Atmosphäre. Alles in allem ein musikalisch & gesanglich harmonisches Gesamtwerk!
- Songauswahl: Hazard bedient sich nicht der üblich gecoverten DM-Klassiker oder Single-Hits! Die Tracklist beinhaltet viel mehr (für die breite Öffentlichkeit) eher unbekanntere Depeche Mode Songs! In meinen Augen ein weiterer Pluspunkt dieser CD.
CONTRA:
- Instrumentation: Teilweise simpler & minimalistisch gehaltener Elektronik-Sound (Schwerpunktmäßig kommt hier der Yamaha An1x-Synthesizer zum Einsatz), der stark an die 80er Jahre und Bands wie „Erasure" erinnert - vor allem beim ersten Hören klingt dies heutzutage sicherlich für die meisten recht gewöhnungsbedürftig!
FAZIT:
Selbst wenn die Sounds manchmal nicht die Tiefe der Original-Versionen erreichen, sind es gerade Hazards eigene musikalischen Impulse & seine variationsreichen Vocals, die das Werk zu einem außergewöhnlichem DM-Tribute Album erheben! Für die meisten Depeche Mode- & Elektronik-Musik-Fans ist diese CD mit Sicherheit kein Fehlkauf!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2012
Der Untertitel "A one-man tribute to Depeche Mode" trifft diese Sammlung an Coverversionen ziemlich gut: Brian Hazard a.k.a. Color Theory liefert mit seinen Interpretation etwas Ähnliches ab wie etwa Pat MacDonald mit seinem "Strange Love - PM does DM"-Album: persönliche Ansichten zu ausgewählten Stücken. Und anstelle sie wie Pat MacDonald in handmachte Akustik-Versionen mit Lagerfeuer-Atmosphäre zu verwandeln, nimmt Brian Hazard den m. E. leider etwas unglücklicheren Weg der Synthesizer-Schiene.

Das Ergebnis ist für meine Begriffe zwiespältig. Was mich freut und begeistert ist die Tatsache, dass von den zwölf Stücken die Mehrzahl eher "unbekannterer Art" sind, z. B. reine Album-Tracks wie 'Here is the house', 'Sweetest Prefection', 'One caress' oder 'I want you now' sind. Hinzu kommt als 'Bonus' sein eigenes Stück 'Ponytail girl', dass ehedem fälschlicherweise für ein Demo-Track zu Depeche Modes zeitgenössischen Album ULTRA gehalten wurde. Das will schon was heißen.

Und Letzteres deutet an, was hier für ein Potenzial schlummert. Es zeigt aber gleichzeitig, was dieses Album (für mich) so... fragwürdig macht. Die Cover-Versionen sind allesamt mit Herzblut gemacht, keine Frage, auch gesanglich ist Brian Hazard voll auf DM-Linie, auch wenn er oftmals sehr wie ein wimmernder Martin Gore klingt. Letzteres liegt allerdings auch an der speziellen Songauswahl, denn es sind eher ruhigere Titel in ähnlicher Stimmlage, die Brian Hazard sich zur Brust nimmt. Im Einzelfall akzeptabel, in der Masse des Albums wird's dann nervig.

Weiteres Manko der selbst produzierten Stücke: die Verwechslungsgefahr von/mit halbgaren Demo-Versionen schwingt überall mit. Auch dies ist sicherlich geschmäcklerisch, aber sobald irgendwo ein Synthesizer einsetzt kommt bei mir der Gedanke an Casio-Piepdudel aus den frühen 80ern und "gut gedacht, schlecht gemacht" auf. Der Sound ist - gewollt oder nicht - teilweise fast schon trashig! Das musste sicherlich 2003, als dieses Album entstand, auch (schon) nicht sein? Dass der Mann es drauf hat zeigt er bei fast allen anderen Gelegenheiten, namlich überall um dieses schwachstromige Elektro-Geplürre herum. Warum klingen schöne Dinge so schlimm?

Ich bin sehr hin- und hergerissen, denn man spürt den Enthusiasmus, der hinter der Arbeit steht. Aber es klingt halt... gruselig. Wer damit leben kann und auf synthetischen Synthie-Sound steht, wird das Album sicherlich besser finden als ich - solide drei Sterne. Zu mehr ist es mir stilistisch und auch gesanglich zu beschränkt, der bewundernswerten Songauswahl zum Trotz. Kein Must Have, aber eben eine konsequente Arbeit.

Nette Stilblüte.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken