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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
45
4,1 von 5 Sternen
Keoma - Melodie des Sterbens
Format: DVD|Ändern
Preis:5,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. Januar 2010
Ungewohnlicher aber sehr guter Italowestern. Michael Kraus - Autor von "Once Upon a Time in the West" schrieb zu diesem Film: "Keoma ist eine kühne Mischung aus Rachewestern, apokalyptischer Endzeitvision und christlichem Passionsspiel".
Besser kann man diesen Film mit Franco Nero nicht beschreiben.
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am 2. Oktober 2010
So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf zu Keoma los werden!
Der Film begeistert mich seit meiner Jugend! Ich sehe ihn immer wieder wirklich gerne. Längst weiss ich, dass dieser Streifen sehr naiv ist und das man oft über die zeitweise sehr schwarz/weiss gezeichneten Charaktere schmunzeln kann.

Betrachtet man das Interview mit Franco Nero auf der neueren Kinowelt DVD, so wird einem klar, wie es zu diesem Film kam. "Heute drehen wir mal ein wenig Peckinpah."
"Morgen machen wir mal etwas Leone" und dann noch eine Prise John Ford ;-).

Tja, irgendwie und ich weiss nicht warum hat das alles geklappt, auch wenn manchmal das Schauspiel einiger Darsteller im totalen Overacting endet, so ist jede Einstellung des Filmes ihr Geld wert.
Die teilweise bedeutungsschwangeren Dialoge werden mit so einer Überzeugung vorgetragen, dass man schon mal ein Auge zukneifen muss........macht nichts - der Film bleibt sympathisch.

Franco Nero's Stuntman verrutscht schon mal das Haarteil ein wenig - macht nichts der Film bleibt immer noch sympathisch.

Mit ihrer Anwesenheit werten Woody Strode und William Berger den Film nochmals auf. Obwohl letzter auch nicht vor Auftritten in diversen Jess Franco Vehikeln zurückschreckte (Liebesbriefe irgendeiner Nonne), ist er doch ein markiger Schauspieler mit würdevoller Ausstrahlung.

Der handlungsbegleitende Soundtrack der Brüder De Angelis ist mit seiner gewollten Anlehnung an Leo Cohen als absolut genial zu bezeichnen.

Der Film hat noch einen weiteren grossen Vorteil, jeder der mit dem Italo-Western nicht vertraut ist, kann ihn sich anschauen und weiss sofort über das Genre bescheid. ;-)

Nein ich glaube bestimmt nicht, dass Keoma ein Kunstwerk ist, Franco Nero bezeichnet ihn als sein Lieblingskind. Ich kann das verstehen, denn es geht eine eigentümliche Faszination von Keoma aus, vor allem, wenn man erst mal infiziert ist. Ich lege die DVD bestimmt 2 mal im Jahr ein, meine Lebensgefährtin (hört dann immer nur den Soundtrack, weil sie sich im Obergeschoss aufhält) kommentiert das dann mit: Oh je, jetzt wieder der Schinken!
Macht nichts - entweder mag man ihn-trotz aller offensichtlichen Schwächen- oder man mag ihn eben nicht. Ich finde den Film am besten in der alten deutschen Schnittfassung - einfach straffer und schneller, Das Bild der Laser Paradise DVD ist auch nicht so schlecht - immerhin anamorph, dafür allerdings viele Spratzer
von der alten agbenudelten Kinorolle. Das finde ich passt aber und hat so einen Retrocharme wie Tarantino ihn heute nachträglich einfügt. Auf der Kinowelt scheibe sind dafür einige Extras die interessant sind.

So - wer ihn noch nicht kennt und (Italo) Western mag - ab und ansehen!
Die Welt ist (gar nicht so) schlecht! ;-)
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am 30. August 2005
Wahrscheinlich handelt es sich bei Keoma tatsächlich um den letzten Italo-Western. Um einen der letzten Western Filme an sich sowieso. Wenn man die Wiederbelebungsversuche der 80er und 90er Jahre mal außer Acht lässt.
Der Film ist in seiner Machart und seiner Aussage recht eigentümlich. Zum einen zitiert er im Sujet fleissig aus der Glanzzeit des Spaghetti Western und zum anderen beweist der Regisseur Mut, indem er quasi die Lebens- und Leidensgeschichte Christi mit einer äußerst gewaltätigen Grundeinstellung verfilmt hat. Hier sind es nicht Liebe und Vergebung, mit denen der Held das Unrecht bekämpft, sondern Fäuste und Colts. Und doch gibt es einige recht auffällige Versatzstücke. Etwa die Szene in der Keoma von seinen Brüdern (nachdem er die Stadt mehr oder weniger von ihren Gangstern befreit hat) und den Einwohnern an eine Art Kreuz aufgehangen wird. Vom Kreuz steigt und noch einmal für eine Zeit auf dem Pfad der Gewalt wandelt, bevor er sich mit den Worten "Wer frei ist, braucht nichts!" aus der Welt verabschiedet.
Wie gesagt, die Story muß man mögen oder auch nicht. Der Film und seine Darsteller, allem voran Franko Nero, sind aber so schlecht nicht. Besonders Franco Nero, der vor Energie nur so sprüht. Manchmal wünscht man sich etwas mehr Tempo und schnellere Schnitte. Die Reminisenz an Peckinpah und seine Zeitlupenstudien wirken hin und wieder aufgesetzt, können aber insgesamt als gelungen bezeichnet werden. Zum Einsatz von Musik ist in anderen Rezensionen schon genug gesagt worden. Man kann sich dem anschließen.
Ansonsten bleibt es dabei. Durch Thema und Zeitpunkt der Entstehung ein auffallender Vertreter der "Harten Welle". Fans von Franco Nero und Italo-Western Fans allgemein sollten über eine Anschaffung nachdenken, der Rest wird eher irritiert wegschauen.
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am 15. Juni 2012
Hollywood-Western sind manchmal hart. Italo-Western sind härter. "Keoma" ist aber einfach nur krank.

Entstanden zu einer Zeit, da die Phase des klassischen Italo-Western schon lange vergangen war (nämlich im Jahr 1976) drehte Enzo G. Castellari diesen Film, in der Franco Nero seine düsterste, zynischste und finsterste Rolle spielt - die des desillusionierten, verrohten und kaum mehr menschlich zu nennenden Halbbluts Keoma.

Von je her ausgestoßen und von der Gesellschaft verschmäht, kehrt Keoma in seine Heimat zurück. Ein - an sich recht blasser - Bösewicht hat die Kleinstadt im Süden der Vereinigten Staaten durch eine Blockade von der Außenwelt isoliert und treibt nun mit den Bewohnern seine Spielchen. Als nun auch noch die Pocken auftreten, bricht die Hölle über die Protagonisten herein...

Ich denke, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die für Italowestern typische Brutalität und Düsternis in diesem Film ihren absoluten Höhepunkt erreicht; selbst Sam Peckinpah drehte keine derart grausamen Streifen. Pockenkranke, Ausgestoßene, halb zu Tode geprügelte - eine in Schlamm und Seuche versinkende Stadt, sintflutartiger Regen und entfesselte Marodeure; Duelle, zu denen als Hintergrundmusik menschliche Schreie ertönen; dazu eine düstere, undurchsichtige alte Frau, die in mysteriöser Art und Weise Vorbotin des Todes ist; bei Schlächtereien aller Art taucht sie auf und betrachtet die Szenerie mit ihren kalten blauen Augen...

Der Film ist nicht schlecht, sicherlich handelt es sich um ein "Must have seen" des Western. Auch die DVD ist von guter Bild- und Tonqualität, worüber auch einige nicht synchronisierte, statt dessen mit Untertiteln versehen Szenen nicht hinwegtäuschen können. Aber nichtsdestotrotz handelt es sich bei "Keoma" um einen grotesk übersteigerten, kranken Psycho-Western, der nichts für schwache Nerven ist.
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TOP 100 REZENSENTam 22. Januar 2017
Der "Italowestern" hatte seine Blütezeit in den frühen 1960ern bis Mitte der 70er-Jahre. Deshalb zählt "Keoma - Melodie des Sterbens" zu den letzten großen Filmen dieses Genres.
Regisseur ENZO G. CASTELLARI erzählt die Geschichte des Halbblut KEOMA (Franco Nero) in der Gegenwart, baut aber immer wieder Rückblenden ein, die die Geschichte des jungen KEOMA erzählen. Teilweise macht er das ohne die Szenen zu schneiden, er baut die Kindheitsszenen dann einfach in die gegenwärtige Handlung mit ein.
CASTELLARI bedient sich sämtliche Klischees und Trademarks, die für den Italowestern stehen, angefangen von der Figur des KEOMA, der eher als eine Art Anti-Held dargestellt wird. Er ist nicht der "strahlende Held", sondern eher eine tragische Figur die auf der Suche ihrer eigenen Identität ist und ihre Vergangenheit bewältigen möchte. Fans dieses Genres sollten also unbedingt auf ihre Kosten kommen, aus heutiger Sicht wirkt der Film eventuell sehr angestaubt und altbacken.
Ich mag ihn eigentlich sehr gerne, wenn auch er nicht unbedingt zu den Highlights des "Spaghetti-Westerns zählt.

Einige werden sich vielleicht wundern, warum der Film gelegentlich von Deutsch auf Englisch mit Untertiteln wechselt. Das liegt daran, dass die ursprüngliche Handling geschnitten wurde und die herausgeschnitten Sequenzen deshalb nicht synchronisiert wurden. Als sie dann wieder eingesetzt wurden, konnte man sie nicht mehr nachsynchronisieren, deshalb Englisch mit Untertiteln. Die Macher wollten eben nicht den ganzen Film neu synchronisieren - nicht so toll, ich kann aber damit leben.

ZUM INHALT:
KEOMA kehrt in seine Heimat zurück, nachdem er im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft hat. Die Stadt ist inzwischen in der Gewalt des ehemaligen Südstaaten-Offiziers CALDWELL (Donald O'Brien), dem sich auch seine drei Stiefbrüder angeschlossen haben. Diese verachten ihn seit seiner Kindheit und nehmen es ihrem Vater übel, dass er den jungen KEOMA als Kind bei sich aufgenommen hat.
CALDWELL nutzt eine Pockenepidemie um die Bevölkerung, mit Hilfe seiner Bande, zu kontrollieren und zu drangsalieren. CALDWELL lässt die Pockenkranken in ein verlassenes Bergwerk bringen, wo sie dem Tod geweiht sind. Als wieder einmal eine Wagenladung Kranker dorthin gebracht wird, befreit KEOMA die schwangere LISA (OLGA KARLATOS).
Logisch das sich das CALDWELL nicht gefallen lässt, er und seine Bande machen von nun an Jagd auf KEOMA, der unerwartete Hilfe von seinem Stiefvater WILLIAM SHANNON (William Berger) und dem ehemaligen Sklaven und Freund GEORGE (Woody Strode) erhält.
Wie in den meisten Fällen scheint das Böse über das Gute zu siegen, bis es dann zu einer überraschenden Wende und einem dramatischen Showdown kommt. Eigentlich sind es ja zwei Showdowns ....

Mein Fazit: KEOMA ist ein typischer Italowestern, wer daran Freude hat, dem würde ich diesen Film auch durchaus empfehlen. Klar ist dieser film aus heutiger Sicht etwas angestaubt und altbacken, aber es ist halt ein Klassiker - das muss man mögen! Wer einen moderneren Neo-Western erwartet, der sollte unbedingt die Finger davon lassen, das ist nur etwas für Genrefreunde!
Ich fühlte mich gut unterhalten, allerdings habe ich persönlich schon bessere "Spaghetti-Western" gesehen - kann man sich anschauen.

Meine Bewertung: 5 von 10 Punkten.
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am 28. August 2015
Als Keoma im wilden Westen noch ein Kind war, wurde sein ganzes Dorf massakriert und der kleine Junge überlebte als einziger. Er wird von einem Stiefvater aufgezogen und seine drei Brüder hassen ihn. Diese traumatische Erlebnisse haben ihn zu einen Einzelgänger und eiskalten Superschützen gemacht und sein einziger Freund ist der Sklave George. Heute nach dem großen Bürgerkrieg terrorisieren einige Ex-Soldaten ein Dorf und als sich dort die Pocken ausbreiten, fercht man alle Kranken zusammen und sondert sie in einer alten, verlassenen Mienensiedlung zusammen, damit sie dort sterben können. Der gerechte Keoma kann das nicht ab und kämpft zusammen mit George gegen das Böse und gleichzeitig auch gegen seine üblen Brüder...

So kommt es hart auf hart und alles wird recht dramatisch. Für einen Western ist die ganze Atmosphäre sogar relativ düster, ganz besonders, wenn die üblen Burschen den armen Keoma jesus-like an einem Kutschenrad kreuzigen. Was allerdings manchmal etwas ist, ist die Musik. Es gibt da Frauengesang, bei dem es einem eiskalt den Rücken runterläuft, aber nicht, weil es so schön ist, sondern weil die Stimme so schräg ist. Zusammenfassend sei gesagt, dass „KEOMA – MELODIE DES STERBENS“ im oberen Mittelfeld anzusiedeln ist.

super gespielt super film
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am 19. Dezember 2015
Als das Halbblut Keoma nach dem Bürgerkrieg in seine Heimat zurückkehrt, muss er feststellen, dass das Land von einer Pockenseuche heimgesucht wurde. Überall türmen sich Leichenberge, viele Menschen haben sich angesteckt. Doch damit nicht genug: In seinem Dorf hat der miese Gangster Caldwell das Kommando übernommen und terrorisiert mit einer Bande von Ex-Soldaten die Einwohner. Unterstützt wird er dabei ausgerechnet von Keomas Stiefbrüdern. Caldwell lässt alle Erkrankten in eine verlassene Mienensiedlung pferchen, wo sie von jeglicher medizinischer Versorgung abgeschlossen sind. Die Infizierten sollen dort sterben, alle Flüchtlinge werden hinterrücks erschossen. Mit Hilfe des ehema-ligen Sklaven George will Keoma der Terrorherrschaft ein Ende setzen. Ein blutiger Kampf beginnt
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am 10. April 2016
Die DVD ist in der Fassung mit den vormals geschnittenen Szenen, diese sind allerdings nicht synchronisiert (wechselt daher ab und zu ins Englisch).
Die Bildqualität ist mittelmäßig, geringe Auflösung und es "schmiert" etwas, keine Ahnung ob es vom Techniscope, der DVD-Kompression oder dem Mastering kommt.
Kompositorisch grandios (Kadrierung, Abstimmung von Vorder -und Hintergrundelementen).
Die Charaktere fand ich nicht so toll, und die Story etwas zu einseitig, aber das ist wohl Geschmackssache.
Die deutsche Übersetzung verliert etwas.
Der Audiokommentar ist leider nicht so informativ und etwas eingebildet bzw. unspannend.
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am 9. Dezember 2008
Als ich den Film zum ersten mal sah, hätte ich wahrscheinlich auch prompt 5 Sterne gegeben. Weil - es gab ja kaum noch richtig gute Western!
Wer diesen Western noch nicht gesehen hat, sollte ihn ruhig kaufen!
Ein spannender Abend ist garantiert!
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am 23. Oktober 2009
Im meinem Repertoire befinden sich über 100 Italo-Western und doch fesselt mich kaum einer mehr als Keoma!

Eine ungewöhnlichere und dennoch passende Musik hätte sich kaum finden können (aber wer hat schon einmal versucht an den Soundtrack in CD- oder Plattenform zu kommen? Ich kann versprechen das es viel Geduld und eine Suche auf der ganzen Welt erfordert).

Der Film begeistert mich immer und immer wieder.

Genial sind die Rückblenden, die in den aktuellen Gegenwartszenen spielen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich so etwas jemals vorher gesehen habe.
Um so unglaublicher finde ich es, das der deutsche Verleih diese Szenen seinerzeit entfernt hatte um die Handlung zu straffen. Glücklicherweise sind sie in dieser Veröffentlichung wieder (mit deutschen Untertitel) vorhanden.

Keoma ist für mich ein Meilenstein des Italowesterns. Schade das er erst entstand als Spaghetti-Western lieber lustig waren.
Er rangiert für mich auf dem gleichen Level wie die offiziellen Perlen des Genres.
Übrigens: Bei "Knie nieder und friss Staub" sehe ich diese Einstufung ähnlich.
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