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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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3,6 von 5 Sternen
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am 18. Oktober 2016
Achtung:
Kopierte Version meiner Rezension von amazon UK , daher von englischsprachigem Beginne geprägt (Hauptrezension in Deutsch)

Adorable, mesmerizing!

"Dark Water", what a wonderful film, deeply depressing if you think about the story of this girl, the things that happen in the world of the two adults, finding no solutions for the problems of the broken relationship (because of his behaviour, which is not what you could call human or friendly).
Daughter "Ikuku" will be an excellent main character in this quite special journey through the art universe of japanese cinema, for me it is way better than the remake, which was made about eleven or twelve years ago, starring Jennifer Connelly.
Here it comes:
This is my german review from amazon.de, since I am not an english man, I will keep it like that and copy my original text.
Just came here to recommend it (highly!), enjoy the fascinating tale of asian cinema, Dark Water is a film of quality, desire and brilliantly portrayed sadness, you will get it from Arrow- or tartan video.
Fans of Polanski's "The Tenant":
You are welcome!, Dark Water finds itself in a situation you can compare to/with that film in some ways, it is a film without effects and spends its full concentration to the psychological perspectives - a great choice, it was the right decision to focus on the characters, believe me.

"Dark Water" ist nach "St. Johns Wort" die zweite Perle von "highlight DVD", die ich einstmals für 50 Cent im Verkaufsregal der Videothek vorfand und bei welcher ich den Verkauf bis heute bereue, denn eigentlich gehört Dark Water in jede Apartment-Horror-Sammlung, "Der Mieter" lässt grüßen, Polanski wäre fürwahr recht angetan und ich bin es ebenfalls!

Der Film beginnt unschönerweise mit einem äußerst unangenehmen Sorgerechtsstreit, eine asiatische Familie, eine Scheidung, ein Kind welches bedauerlicherweise nicht selbst zu entscheiden befugt ist, in wessen Obhut es sich fortan befinden wird, alles deutet auf Leidenskämpfe der Innenwelten hin.
Wie als müsse sie sich für dieses "Verbrechen" rechtfertigen, wird die Mutter gemustert, nachdem der scheinbar seriöse Vater den Fall darlegt, habe sich die Mutter doch einstmals in psychiatrische Behandlung begeben.
Die Ungerechtigkeiten Mutter und Tochter gegenüber, beginnen somit bereits recht früh, nehmen alsbald bedrohliche Gestalt an.
Zunächst das Sorgerecht haben dürfend, begibt sich die Mutter mit Tochter Ikuku auf Apartmentsuche, ein Psycho-Drama, welches wohl etwa dann begann, als sichtbar wurde , wie entsetzlich grau die mögliche neue Wohnung erscheint, ein Wasserfleck an der Decke offenbart bereits ein Unbehagen des Unerfreulichen und auch das unsere wird erweckt.
Regennasse Wände, eine morbide Atmosphäre, all dies muss vorerst als Notlösung ausreichen, um den blutbefleckten Händen der schmutzigen Vaterfigur fortan fernzubleiben.
Bereits bei der Erstbesichtigung verschwindet die Tochter erstmals, eine eigentlich so zarte Frau von Mitte 30, gerät zunehmend in Bedrängnis und Bange.
Im Eingangsbereiche immer diese Videos, die Bänder mit den Aufnahmen der hereinkommenden und hinausgehenden Personen, seltsame Bilder der Tochter beunruhigen das mütterliche Gemüt.
An die Tochter erinnernde Erscheinungen treten auf, alles Unheil scheint im übertragenen und übersinnlichen Zusammenhange mit dem die Decke durchnässenden Flecke in Verbindung zu stehen, gar mit ihm vereint zu sein.
Mysteriöse Geschehnisse geloben zu erscheinen, werden in überhöhter Form filmisch in unser Bewusstsein befördert, eine Tasche im typisch japano-bunten "Kawaii"-Look, taucht wiederkehrend wie aus dem Nichtse heraus auf, lässt ihren kindlichen Touch als Kontrast fungieren, als Gegenstück zur insgesamt recht ernsten Atmosphäre.
Freunde von besagtem "Mieter" (1976) werden begeistert sein, vielleicht nicht vom gesamten Filme, aber von der Fähigkeit zweifelsohne, mit einfachsten Mitteln eine grauenhafte Mietskaserne zum Leben zu erwecken.
Einst war die Mutter als Korrekturleserin von horrorhaltigen Geschichten tätig und ebendiese traumatisch dunkle Vergangenheit, entwickelt sich in stetig wachsender Form zur gegenwärtigen Realitätswelt, die das Trauma erwachen lässt.
Nach und nach, sieht sie in jedem Wasser eine beunruhigende Bedrohung, selbst die Trinkflüssigkeit wird gewissermaßen zu ihrem Feindbild. Nicht mehr wissend wie ihr geschieht, wird sie buchstäblich in die Enge getrieben, in die wenigen Ecken einer wässrigen Wohnung, die noch nicht durchflutet zu sein scheinen.
Der Portier, der zugleich als Hausmeister fungiert, gibt sich in seinen nichtssagend stillen Antworten herrlich frei von jeglichem Hilfreichsein, als wüsste er von nichts und niemandem, weder von versehentlich nicht verschlossenen Türen, noch von Wasserschäden oder anderen Unannehmlichkeiten der Nacht.
Selbst in der neuen Schule beziehungsweise dem neuen Kindergarten der Tochter, ist der Mutter gänzlich unwohl zumute, ob jemand nun freundlich ist oder nicht, in den Augen der Mutter wird die Welt zu einer einzigen sich gegen sie richtenden Verschwörung verkommen.
Weiterhin tauchen in allgegenwärtiger Form kleine Dinge auf, besagte Tasche am häufigsten.
Wie nach Stufensystem wachsend, wird der Wasserfleck immer größer, der Film schöpft ein ungeheures Potential aus dieser einmalig einfachen und so simplen Idee, erschafft wundersame Welten.
Ferner, taucht auch der manipulativ-ekelhaft anmutende Vater erneut auf, ein nicht sonderlich warmherziger Zeitgenosse, dessen Dasein eine Last für alle Beteiligten darstellt.
Surreale Zwischensequenzen in der Schule, etwa das Versteckspiel sowie die langsame Wasserzunahme im Bodenbereich, bereichern den Horrorfaktor in jederlei Hinsicht, gleichwohl wir uns niemals erschrecken, sondern schlichtweg die allgemeine Aussichtslosigkeit der Situation bedauern - und auch das ist eine Form des Grauens.
Ein seit zwei Jahren (Film von 2001) verschwundenes Kind begab sich zur selben Schule, besuchte den Ort, den heute Ikuku aufsucht.
Wir wohnen für 97 Minuten der gesamten seelischen Abwärtsentwicklung der Mutter bei, die Abgründe ihrer Vergangenheit holen sie so sehr ein, dass eine Flucht vom Tode getragen würde....
Der Wasserschaden wächst derart penetrant, als stünde er gar sinnbildlich für die immer angemessener werdenden Tränen, die inzwischen das gesamte Leben von Mutter und Tochter durchtränken.
Selbst in des Töchterleins Schatten, sieht die Mutter etwas Dämonisches an den Wänden, das Geschehen wird im wahrsten Sinne des Wortes von Dramatik "überschwemmt".
Wie ein urplötzlich feuchten Aggregatszustand und flüssige Gestalt angenommen habendes Leichentuch, zieht sich das regennasse Wasser an der Decke über das gesamte Filmgeschehen hinweg.
14. Juli 1999, das Mädchen aus dem Totenreiche wäre uns erschienen, ertrunken im Meere des Grauens und die Gunst der Stunde nutzend, um in der Wirklichkeit der scheinbar Lebenden zwei Jahre darauf auferstehen zu können.
In "Dark Water" fließt keinerlei Blut, nur Wasser ist es, welches wohl noch ausgeprägteren Gruselfaktor hervorruft, als es dem Blute zu gelingen vermögen würde...

Jahre sind vorübergezogen, die Vergangenheit noch nicht gänzlich verdrängt habend, wird Ikuku erneut mit Geschehenem konfrontiert, die Mutter ihr ein letztes Mal beistehend, doch das irdische Reich nunmehr für immer und in aller erdenklichen Ewigkeit verlassend und als die Tochter ihre letzten Worte bezüglich der Mutter sprach, wurden wir langsam und uns endlich geborgen fühlend vom Abspanne empfangen und in die Nacht entlassen...
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am 21. November 2016
kann die schlechten bewertungen nicht verstehen. gehört für mich zu den besten japan-horrorfilmen bzw auch zu den besten asia-horrorfilmen. auf jeden fall besser als die ganzen ami-verfilmungen. das hier ist das original! ich komm einfach nicht drauf wieso so viele nicht mit asia-horrorfilmen klar kommen. vll weil sie langsam anfangen?, nicht viel blut zeigen? gern mal länger sind? oder weil es eben oft filme sind die eine ganz eigene art haben? das ist wohl auch der grund warum so viele asia-filme eben nur auf arte laufen. ich empfehle diesen und andere asia-filme alleine zu sehen u das abends. aber wer schon mit dem typischen arte kunstfilm nichts anfangen kann, der wird sich wohl auch nie mit filmen wie diesem anfreunden können.
zu dem film sei noch gesagt, dass er zu der hochwertigen sorte gehört. wem ju-on (original) gefallen hat, macht hier garantiert nichts falsch. viel grusel, spannende story u für japanische gruselfilm-verhältnisse gute schauspieler u gute kamera.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Februar 2012
Matsubara Yoshimi (Hitomi Kuroki) ist endlich von ihrem Exmann Kunio Hamada (Fumiyo Kohinata) geschieden, einzig und allein um das Sorgerecht für die kleine 6 jahre alte Ikuho (Rio Kanno) wird noch mit gestritten. Der Ehemann versucht mit allen Mitteln das alleinige Sorgerecht für seine Tochter anzustreben, dabei schreckt er auch nicht davor zurück die psychischen Probleme die seine Frau vor Jahren hatte, beim Jugendamt zu erwähnen und gegen die eher labile und wenig belastbare Yoshimi auszuspielen.
Die versucht aber dennoch ein ganz neues Leben alleine mit der Tochter aufzubauen. Sie besucht den neuen Kindergarten der Kleinen und mietet sich ganz in der Nähe in einem heruntergekommenen Block eine Wohnung.
Sie hat Glück und findet eine Stelle im Büro, somit ist auch die Existenz der beiden gesichert.
Die Wohnung selbst wirkt kalt und unheimlich, an der Decke ist ein Leck, doch vorerst schenkt sie diesem Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke keine größere Bedeutung. Zumal der Hausmeister auch keine besonderen Anstalten macht, den Schaden zu beheben.
Ganz subtil geschehen jedoch unheimliche Dinge im Haus. Die kleine Ikuko findet auf der Dachterrasse des Hauses eine rote Tasche, die wohl ein anderes kind dort verloren hat.
Yoshima sieht Gestalten, die kurz erscheinen und dann wieder weg sind.
Nach und nach tropft immer mehr Wasser von der Decke und von der oberen Wohnung, die leer steht, hört man trampelnde Laufgeräusche.
Die Tasche, die von Yoshimi immer wieder in die Mülltonne entsorgt wird, taucht immer wieder in der Wohnung auf.
Bald findet Yoshimi heraus, dass vor einiger Zeit in der Wohnung oben die kleine vermisste Kawai Mitsuko (Mirei Oguchi) mit ihrer Mutter gewohnt hat. Unheimlich wirkt auch der riesige Wasserbehälter auf der Dachterrasse, der ein großes Geheimnis in sich birgt..
"Dark Water" ist ein japanischer Horrorfilm von Hideo Nakata, der durch seinen 1998er Film "Ringu" weltberühmt wurde und inzwischen erfolgreich in den USA "Ring 2" und in Großbritannien "Chatroom" Filme gedreht hat.
Sein 2002 entstandener "Dark Water" ist ein sehr subtiler, stiller Horrorfilm, der seinem Titel sprchwörtlich verpflichtet ist: Nicht nur von der Decke tropft es, auch die Wohnung oben steht unter Wasser und der riesige Wasserbehälter strahlt Bedrohlichkeit aus. Es regnet auch die meiste Zeit im Film, Mutter und Tochter werden stets mit Wasser konfrontiert.
Erst am Schluß löst der Film teilweise sein Geheimnis auf, denn da betritt die inzwischen 15jährige Ikuko (Asami Mizkawa) nach vielen Jahren noch einmal das Haus.
2005 entstand ein US-Remake mit Jennifer Connelly in der Hauptrolle.
Das ruhige Erzähltempo wirkt sich vor allem durch die latent bedrohliche Atmosphäre bestens auf die Geistergeschichte aus.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Juli 2004
Manchmal bedarf es keine Specialeffekts für guten grusel. Fans von Splatterhorror werden enttäuscht sein. Freunde des subtilen Horrors und Liebhaber von japanischen Filmen werden jedoch von Dark Water begeistert sein. Ausgangspunkt ist ein altes japanisches Mietshaus, in dem Frau Yoshimi und ihre kleine Tochter Ikuko ziehen. Sie ist in einem Sorgerechtsprozess mit ihrem Ex, wodurch ein sehr großer Druck den ganzen Film lang auf Yoshimi lastet und sie seelisch an die Schmerzgrenze bringt. Das Haus und die langen Gänge sind sehr farblos und düster, Geräusche über ihrer Wohnung und ein Wasserfleck der in der Decke immer größer und größer wird sind Dinge die Yoshimi argwöhnisch machen. Trotz allem versucht sie es zu ignorieren und zu überspielen. Sie hatte vor der Geburt von ihrer Tochter als Korrekturleserin viele Horrorbücher durchschaun müssen, wo sie danach psychologischen Beistand benötigte und ihr Mann daraus noch einen Vorteil für sein Sorgerecht rausholen wollte. Alles gerät zunehmend aus den Schraken, als sie ein kleines Mädchen im dunklen Flur erblickt. Wie sich herausstellt gilt es seit 2 Jahren als verschwunden. Alles wird immer mysteriöser, was haben die Vorfälle im Haus mit der Kleinen zu tun? Und warum verhält sich Ikuko so seltsam? Ab diesem Zeitpunkt gewinnt der Film enorm an Fahrt, das Ende wird nicht verraten, ihr dürft gespannt bleiben. :-)) Der Regisseur Hideo Nakata zeichnet eine sehr dichte Athmosphäre und plastische Figuren die überzeugen. Insgesamt ist es ein Film, den man unbedingt angeschaut haben muss. 5 Sterne und 1 Sympathiepunkte von mir.
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am 26. November 2007
Es gibt keinen asiatischen Horrorfilm, bei dem es mir nicht doch an der einen oder anderen Stelle kalt den Rücken hinuntergelaufen wäre; allerdings waren diese Stellen bei "Dark Water" sehr kurz und auch nicht sehr häufig. Mutter und Tochter ziehen hier in ein geheimnisvolles Mehrfamilienhaus; in ihrer Wohnung tropft stetig Wasser von der Decke, im Flur steht das Wasser und nachts sind eigenartige Geräusche zu vernehmen; bis eines Tages ein kleines Mädchen im Flur gesehen wird: Ein kleines Mädchen das schon vor langer Zeit im Wasserturm eben dieses Hauses ertrunken ist.

Trotz der vielversprechenden Thematik war ich von "Dark Water" nicht so fasziniert, wie von den anderen Japanischen Schockern. Die Ästhetik stimmt und mit langen Kamerafahrten durch die desolaten Flure entsteht eine düstere und beklemmende Atmosphäre; aber es stellt sich doch bald eine gewisse Zähigkeit ein: "Ju-On" schaffte es seine Geister schon früh zu zeigen, und trotzdem seine verstörende Atmosphäre beizubehalten; Dark Water" setzt auf eine andere Karte und präsentiert die Geschichte um das ertrunkene Mädchen mit unnötiger Rätselhaftigkeit, die sich erst in einem kurzen und bündigen Showdown entlädt. Und wenn zum vierzehnten Mal in Großaufnahme Wasser irgendwo hinuntertropft, wünscht man sich auch, dem Regisseur wäre noch ein anderes Bild eingefallen um die drohende Gefahr anzukündigen.

"Dark Water" ist mit Sicherheit kein schlechter Film, aber neben seiner brillanten Konkurrenz wirkt er etwas dürftig: Die Bilder von "Ring" und "Ju-On" hängen mir heute noch nach, "Dark Water" habe ich schon jetzt weitgehend wieder vergessen.
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am 25. März 2016
Dark Water (original) ist weniger ein Horrorfilm, dafür aber ein umso besseres Drama, das am Ende richtig unter die Haut geht. Die Mutter-Kind-Beziehung wird hier sehr stark und emotional dargestellt. Der Film kommt ohne Spezialeffekte und billige Jumpscares aus und setzt stattdessen auf solide Unterhaltung. Der schöne Soundtrack setzt dem Ganzen noch mal einen drauf. Was Horrorfilme angeht, so gibt es bedeutend bessere, aber Dark Water hat von mir 5 Sterne bekommen, weil es einfach schön und emotional war, zuzusehen.
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am 29. November 2016
Statt Strömen von Blut ist es erst lagsam von einem immer größer werdenden Wasserfleck von der Decke in der neuen Wohnung von Yoshimi, in die sie nach der Scheidung mit Tochter Ikuko eingezogen ist.
Das Haus scheint ein böses Geheimnis zu bergen, um ein kleines Mädchen im gelben Regenmantel mit einer roten Umhängetasche, erteres erscheint sowohl Mutter als auch Tochter öfter, die tasche wird in den Müll geworfen und landet trotzdem immer wieder bei Ikuko. Das Wasser und seine Auswirkungen nehmen immer drastischere Formen an, und am Ende sehen wir, welche Macht hinter den geschehnissen steht und warum diese es offenbar auf Yoshimi abgesehen hat,
15 Jahre später besucht Ikuko das heruntergekommenen und offensichtlich jetzt leerstehende Haus noch einmal und erkennt, welch Opfer ihre Mutter für sie gebracht hat.

Die Grundidee des Filmes und seine Auflösung halte ich für sehr gelungen, dass Grauen kommt subtil, und wir fragen uns, was davon nur im Kopfe von Yoshimi stattfinden mag, die klange Zeit vor ihrer Ehe einmal in psychiatrischer Behandlung war. Nicht ungeschickt werden falsche Fährten gelegt wie Brandflecken auf Knöpfen im Aufzug, will jemand Yoshimi in den Wahnsinn treiben?
das Ende ist wirklich abstoßend, aber auch berührend, wie eine Szene im Aufzug zeigt.
Aus der Idee hätte man viel mehr machen können. Vielleicht liegt die Zähigkeit, in der die Handlung abläuft, aber in der japanischen Kultur und Mentalität begründet und ist gewöhnungsbedürftig.. Aber die Mutter erscheint mir doch arg kindisch, wie sie sich wegen des Fleckes eine halbe Ewigkeit vertrösten lässt, was vielleicht normale Höflichkeit sein mag, emo'pfinde ich als fast peinliche Unterwürfigkeit, und das man sich am telefon verbeugt, wenn die Anwaltssekretärin mitteilt, der Herr sei erst am Folgetag wieder zuerreichen, befremdet doch etwas. Aber auch unabhängig davon verlaufen manche Dialoge schrecklich zäh. Auf Fragen antwortet die junge Frau oft mit einer Pause, als müsse sie nachdenken, selbst wenn es völlig triviale Fragen sind, ewig schleicht sie sich auch auf harmlose Dinge zu, von denen wirklich keine Gefahr ausgeht.

Schade, die Grundidee ist durchaus gut und originell, und es gibt einige tolle Überraschungsmomente, aber man hätte sehr viel mehr daraus machen können. Ob das dem Remake mit Jennifer Connelly gelungen ist? Möglicherweise lohnt sich das ja nur wegen Jennifer, aber der Plot und das Ende sind ja bekannt und nicht viele Überraschungen mehr zu erwarten.

Doc Halliday
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am 21. September 2014
Vorweg sei gesagt, dass ich kein Kenner japanischer Horrorfilme bin und daher nicht weiß, wie es da sonst so zugeht. Dieser Film geht für mich dennoch irgendwie am Genre vorbei, ich empfand ihn teilweise eher als Drama, nur dass eben ein Geist darin vorkommt.

Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Film nur, weil ich das amerikanische Remake im TV gesehen habe und mir daraufhin auch das Original anschauen wollte.

Welche Version mir nun besser gefallen hat, ist schwer zu sagen. Was ich im Remake besser gelöst finde, ist, dass man dem verstorbenen Mädchen eine Hintergrundgeschichte gegeben hat. So wird wenigstens klar, dass sie sich von ihren Eltern im Stich gelassen fühlt und deshalb die Hauptdarstellerin als Mutter haben möchte (die dafür natürlich ebenfalls sterben und zum Geist werden muss). Im Original ist sie einfach nur verschwunden. Die Hauptdarstellerin ahnt zwar, dass sie ihrem Geist begegnet, forscht aber nicht nach und kommt ganz am Ende einfach von selbst auf die Idee, dass die Kleine nur eine Mutter sucht.

Etwas logischer fand ich im Remake auch, dass das Kind erst ein paar Wochen tot ist. Im Original sind es schon 2 Jahre und keiner merkt, dass eine Leiche im Wassertank liegt, na ja.

Insgesamt fand ich den Film dennoch nicht schlecht, auch wenn er mich so gut wie gar nicht gruseln konnte (das Remake immerhin ein bisschen mehr). Stimmung, Atmosphäre und Hintergrundmusik sind durchaus gelungen und so konnte mich der Film in gewisse Weise schon fesseln.
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am 22. Januar 2008
Also ich finde das Original wesentlich spannender und "more shocking" als das amerikanische Remake. Die Japaner und Koreaner können halt mit wenigen subtilen Mitteln einen Gänsehaut-Grusel erzeugen. Das kann ihnen wirklich keiner absprechen. Da braucht es kein Blut oder Fleischfetzen, welche bereits in den ersten Minuten über den Bildschirm rinnen.
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am 8. Februar 2008
Dark water ist kein special effects-shocker, sondern ein atmosphärischer Gruselfilm,der langsam seine Stimmung aufbaut. Die Plätze sind düster und trist und die Shcuapieler bringen ebenso ihre Rollen überzeugend rüber! Ich empfehle, beide Teile(also japanisches Original und amerikanisches remake)anzuschauen
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