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am 23. Juli 2017
Vorweg: "Electronic Sound" hat nichts mit dem Beatles-Sound oder mit späteren Soloalben des "stillen Beatle" gemein. Hier wird mit dem neu entwickelten Moog-Synthesizer experimentiert. Wieviel Anteil George Harrison tatsächlich an den Kompositionen und an der Performance Anteil hatte, ist nicht bekannt, und George selbst können wir nicht mehr fragen. Die beiden LP-seitenlangen Stücke entstanden zu verschiedenen Zeiten. Seltsamerweise befindet sich das als erstes entstandene Stück auf der zweiten Seite der LP-Ausgabe. "No Time or Space" entstand im November 1968, als Bernie Krause, einer der ersten Benutzer des Synthesizers, dieses Gerät ausführlich vorführte. Von daher könnte der Hauptanteil von Krause stammen. Das zweite Stück, (Under the Mersey Wall) entstand drei Monate später, nachdem sich George selbst so ein Ding zugelegt hatte. Auf der aktuellen LP-Ausgabe steht, daß dieses Stück unter der Mitwirkung von "Rupert and Jostick, The Siamese Twins" (wer immer die sind), entstand.

Wie auch immer, das Ergebnis ist nichts für "normale" Hörgewohnheiten. Es ist aber gar nicht so weit entfernt von dem, was kurze Zeit später Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius unter dem Namen Cluster hervorbrachten. Die gelten ja als Pioniere der elektronischen Musik und auch des später so genannten Krautrock - ein Begriff, der so ziemlich alles umfaßte, was in der 1970ern an innovativer Musik aus Deutschland kam. So ist dieses vergessene Werk für die Avantgarde-Interessierten eine Empfehlung wert, wobei "Under the Mersey Wall" das hörbarere der beiden Stücke ist. "No Time or Space" klingt - besonders am Anfang - nach Knöpfchendrücken ohne Ahnung und daher besonders schwer verdaulich. Leute, die aufgrund des Namens George Harrison gewisse Erwartungen an die Musik stellen, sollten einen weiten Bogen um dieses Werk machen.
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am 12. Januar 2003
Dieses Album wurde 1969 von George Harrison mit einem der ersten Moog-Synthesizer, die es in England gab, aufgenommen. Es handelt sich dabei weniger um Musik, als vielmehr um experimentelle Klänge, Geräusche und Effekte, die teils sphärisch klingen, teils aber so ähnlich auch auf jedem großen Rangierbahnhof zu hören sind :-)
Hitverdächtige Songs sucht man auf diesem Album vergeblich, und es ist verdammt anstrengend, es in einem Stück durchzuhören. Mir scheint es wahrscheinlich, dass Harrison selbst es nicht unbedingt als ernst zu nehmende Kunst, sondern eher mit einem Augenzwinkern veröffentlicht hat. Ein Hörerlebnis der anderen Art - und auf Vinyl war dieses Album jahrzehntelang vergriffen, bevor es als Re-issue auf CD neu aufgelegt wurde.
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am 3. Oktober 2014
Die Beatles konnten auf ihrem eigenen Plattenlabel APPLE veröffentlichen, was sie wollten, und waren damit mal mehr (vor allem mit ihren eigenen Veröffentlichungen) und mal weniger erfolgreich. Für avantgardistische Produktionen wurde sogar noch das ZAPPLE Label gegründet, auf dem jedoch neben John und Yokos UNFINISHED MUSIC No. 2 - LIFE WITH THE LIONS nur George Harrisons ELECTRONIC SOUND veröffentlicht wurde. Dieses zweite, 1969 veröffentlichte Album enthält keine Songs von George Harrison, sondern zwei längere Aufnahmen, die am 12. November 1968 (NO TIME OR SPACE) in Los Angeles bzw. im Februar 1969 (UNDER THE MERSEY WALL) in Harrisons eigenem Studio auf einem Moog Synthesizer gemacht wurden. Der vollständige Albumtitel lautet ELECTRONIC SOUND PRODUCED BY GEORGE HARRISON, das lässt spekulieren, inwieweit George Harrison die Aufnahmen tatsächlich selbst eingespielt oder vielleicht nur produziert hat. Zumindest bei NO TIME OR SPACE dürfte der "musikalische" Beitrag von George Harrison, sofern es überhaupt einen gegeben hat, äußerst gering sein, es ist vielmehr davon auszugehen, dass für diese Einspielung alleine Bernie Krause, der George Harrison in den Moog Syntheziser eingeweiht hat, verantwortlich war. Bernie Krauses Demonstration von jenem 12. November 1968 wurde (ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung) mitgeschnitten und für das Album um ca. fünf auf 25:06 Minuten gekürzt. Die ersten 8:23 Minuten sind (versehentlich?) in Mono aufgenommen, ab 8:24 geht es dann bis zum Ende in Stereo weiter. NO TIME OR SPACE ist eindeutig der interessantere der beiden Tracks, wohl darauf zurückzuführen, dass Bernie Krause mit dem Moog Syntheziser weitaus vertrauter war als George Harrison bei der Aufnahme seines eigenen UNDER THE MERSEY WALL im Februar 1969.

Ausführliche Infos zur Entstehung von ELECTRONIC SOUND gibt es in dem dieser CD beiligenden Booklet und, noch ausführlicher, in dem sehr empfehlenswerten Buch George Harrison solo: Eine musikalische Biographie von Andreas Rohde. In Gestalt dieser neu remasterten CD ist ELECTRONIC SOUND jetzt erstmalig auch in Deutschland erschienen, bislang gab es hierzulande lediglich Importe im LP- oder CD-Format. Dieses Werk in musikalischer Hinsicht zu bewerten, auch für Beatles Fans, ist eigentlich unmöglich. Wer z.B. mit den frühen Kraftwerk-Alben, z.B. Kraftwerk, etwas anfangen kann, der wird vielleicht auch an ELECTRONIC SOUND Gefallen finden.
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