Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle BundesligaLive AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
10
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. September 2007
Diese Aufnahme des Requiems, erschienen unter dem RCA Red Seal (BMG), bietet viel mehr als der geringe Preis glauben machen möchte. Sie ist transparent und von hervorragender räumlicher Abbildung, wenn auch mit einem leisen Rauschen. Die digitale Nachbearbeitung dieser 1996 aufgenommenen CD hat sich gelohnt. Aber auch ohne diese wäre sie eine der, wie ich finde, schönsten Einspielungen dieses Meisterwerks. Sie trifft genau die Stimmung dieser "leisen" Totenmesse und vielleicht auch den Charakter Gabriel Faures, der sich selbst als eher "sanftes Gemüt" bezeichnete.
Was das Werk selbst betrifft, kann ich mich nur meinen Vorrezensenten anschließen, möchte aber noch hinzufügen, dass sich auf dieser CD auch 13 Lieder (B.Bonney - Sopran, H.Hagegard - Bariton) mit Klavierbegleitung (W.Jones) befinden. In diesen "melodies" stellt Faure ein weiteres Mal sein Gefühl für schöne Melodien und seinen Einfallsreichtum in der Harmonieführung unter Beweis. Zum Genießen!!!
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2015
Statt auf monumentale Wucht setzt er eher auf melancholische Melodieführung, die eine innige und ins Transzendale weisende Stimmung erzeugt. Sowohl die Aufnahmequalität als auch die Besetzung der Solisten ist erstklassik.

Angesichts des erfreulich fairen Kaufpreises, sollte dieses Album bei keinem Klassikfreund fehlen. Fauré drückt neben Schmerz auch die Hoffnung und Liebe zu den ihm bedeutsamen Menschen aus. Dieses Requiem hat keine monumentalen Abgründe, es ist im Tenor zuversichtlich, klar und feinsinnig. Lyrisch nostalgische Töne mit einem sanften Schwingen und Schweben der Melodien prägen das Werk. Der Messetext wird in einem unaufdringlich stimmungsvollen Klangfluidum präsentiert, Arien und Chor wechseln sich ab.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2010
Mit 20 Jahren war ich schon von dieser Totenmesse so begeistert, dass ich sie mir als Langspielplatte kaufte. Fauré drückt neben Schmerz auch die Hoffnung und Liebe zu den ihm bedeutsamen Menschen aus. Dieses Requiem hat keine monumentalen Abgründe, es ist im Tenor zuversichtlich, klar und feinsinnig. Lyrisch nostalgische Töne mit einem sanften Schwingen und Schweben der Melodien prägen das Werk. Der Messetext wird in einem unaufdringlich stimmungsvollen Klangfluidum präsentiert, Arien und Chor wechseln sich ab. Mit dieser Totenmesse wird nicht nur eine Begräbnisfeier zum Erlebnis. Ich gebe zu, dass ich das Requiem op. 48 sehr gern zum Einschlafen nutze.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2012
Als Faurés Requiem 1888 aufgeführt und gedruckt wurde, rügte ein Musikkritiker (Camilie Benoît) dessen "heidnischen und sinnlichen" Charakter. Papst Pius X. selbst äußerte sich 1903 höchst kritisch zu solchen und ähnlichen Werken. Und sie hatten - zum Glück! - recht: Faurés Begäbnismusik lässt den liturgischen Anlass hinter sich bzw. deutet ihn um. Aber dies ist nur die halbe Wahrheit. Dieses Requiem vermittelt etwas, was man in weltlicher Musik nur passagenweise (etwa bei Sibelius) geboten bekommt: die Ahnung von Naivität, Unschuld, Schlichtheit, wenn man so will, religiös eingefärbte Gefühle. Sie auszudrücken, ohne banal zu werden, ist vielleicht das Höchste überhaupt. Mir fallen da als weiteres Beispiel nur noch die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauß (zumal in der Einspielung von Kurt Masur/Jessye Norman) ein.
Es ist das ruhige Tempo, der meist verhaltene, sphärische Chorgesang, aber auch die offenen, schwebenden Harmonien (Fauré hat Wagner intensiv rezipiert), es sind die hypnotisierenden Arpeggien etwa im "Sanctus" und in dem abschließenden engelhaften "In Paradisum", die einen sanft berauschen. Seiji Ozawa nimmt "Pie Jesu" extrem langsam, an Sergiu Celibidache erinnernd,der dieses Requiem aufführte und dazu beitrug, dass es sich in Deutschland spät doch noch durchgesetzt hat. In diesem Zeitlupentempo wirkt "Pie Jesu" gerade nicht süßlich, sondern entfaltet eine zerbrechliche, fast überirdische Anmut. Man bekommt diese Melodie, die den bescheidenen Tonumfang, aber eben auch die schöne Wahrheit eines Kinderliedes hat, nicht mehr aus dem Kopf. (Fauré hatte nichts dagegen, dass man sein Requiem ein "Wiegenlied des Todes" nannte). Auch die einfache Bassfigur, die "Libera me" durchzieht oder der Crescendo-Einsatz nach der Generalpause in "Agnus Dei" haben eine unwiderstehliche Wirkung. Immer wieder ist zu lesen, dass Fauré auf den traditionellen "Dies Irae"-Teil weitgehend verzichtet habe, aber in "Libera me", wo durch den männlichen Bariton schon zu Beginn eine Dramatisierung erfolgt, erschallen die Posaunen des Jüngsten Gerichtes - kurz,aber eindringlich und markant genug.
Auch die Klavierlieder auf dieser CD sind hörenswert, der lyrische Sopran von Barbara Bonney kommt hier schön zur Geltung; man wird Perlen wie "Chanson d'amour" oder "Le voyageur" eher gerecht, wenn man sie unabhängig von (und in jedem Fall nicht nach) dem Klangbad des "Requiems" hört. Denn wie heute üblich, wird dieses Requiem auch von Seiji Ozawa in der opulenten späteren Version (die auf der Pariser Weltausstellung 1900 uraufgeführt wurde), nicht in der früheren eher spartanischen, kammermusikalischen (ohne Holzbläser und Violinen) dargeboten.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2010
Über Interpretationen und Tempi mag man sich als Laie und ohne Partitur lange streiten. Oder man lässt es. Fest steht: Dieses zunächst stille und plötzlich wirklich machtvolle Sanctus ist eine kleine Offenbahrung - über die Macht der Musik, vielleicht auch über die des Glaubens.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 27. November 2010
"Kammermusik ist die wahre Musik und der ehrlichste Ausdruck einer Persönlichkeit" sagte einst Gabriel Fauré (1845-1924). Dass er dennoch einige hervorragende Orchesterwerke komponierte, half allerdings nur wenig, seiner Popularität einen Vorschub zu leisten. Sein wohl bedeutendstes Werk für Orchester ist sein Requiem op. 48 für zwei Gesangssolisten, gemischten Chor und großes Orchester.
Dieses eigenwillige Stück folgt in keiner Weise dem regulären Schema des Requiems. Vielmehr handelt es sich um eine geschmackvolle Aneinanderreihung liturgischer Klagegesänge. In keinem anderen Orchesterwerke fand Fauré zu einer derart feinen, sublimen Tonsprache wie hier. Man höre sich nur die himmlischen Längen im "Agnus Dei" an! Wenn schließlich "In Paradisum" erklingt, kann sich der Hörer gewiss sein: Das ist keine Musik, die jemanden in den Himmel geleiten soll, sondern Musik aus dem Himmel, die Läuterung wird bereits hier auf Erden vollzogen. Dezent bettet der Komponist die Solisten in den Ablauf ein, stets ist die Musik getragen, gemessen, ja, verklärend. Dieses Requiem ist ein genialer Einzelfall, der wohl mit keinem anderen seines Schlages verglichen werden kann.

Die Darbietung durch das Boston Symphony Orchestra mit Seiji Ozawa unter Verstärkung durch die Sopranistin Barbara Bonney, den Bariton Håkan Hagegård und den Tanglewood Festival Chorus kann getrost als kongenial bezeichnet werden. Ich habe selten eine Darbietung erlebt, die den spezifischen, unvergleichlichen Tonfall derart haargenau trifft wie die vorliegende - höchstens noch vergleichbar mit Gardiners ebenso herausragender Einspielung. Warm, lyrisch, farbenprächtig, strahlend, glühend - alles Attribute dieser glänzenden Leistung. Ozawa versteht es trefflich, devote Akzente zu setzen und sein Spiel differenziert zu nuancieren. Durch die völlige Transparenz des Vortrags und die zurückhaltenden Kontraste bekommt der Hörer für wenig Geld eine mögliche Referenz geboten.

Und das ist noch nicht alles, denn es wartet zudem ein gelungener Querschnitt aus dem umfangreichen Liedschaffen des französischen Tonsetzers. Als "Komponist der leisen Töne" umfasst Faurés Oeuvre nämlich zum großen Teil Klaviermusik, -lieder und Kammermusik. Die hier dargebotenen, ebenso wie das Requiem elysischen Stücke reflektieren insbesondere seine frühere Schaffensphase. Mit dem "Poème d'un Jour" op. 21 ist auch ein vollständiger, wenn auch nur dreiteiliger Zyklus dargeboten.
Die Gesangssolisten sind dieselben wie bei der Requiem Einspielung, Pianist ist Warren Jones. Bonney und Hagegård beweisen, dass sie nicht nur gegen ein ganzes Orchester singen können, sondern sich auch wunderbar für diese intimere Besetzung eignen. Ihre Intonation ist glasklar, zusammen mit der herausragenden Anschlagskultur Jones' und der auch hier bestechenden Aufnahmequalität sind auch diese vernachlässigten Stücke ein wahrer Genuss.

Fazit: Eine hervorragende Zusammenstellung wichtiger, leider kaum berücksichtigter Vokalwerke der Spätromantik, brillant dargeboten!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2013
Ich habe zwar keine Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Fassungen dieses Requiems, aber diese gefällt mir zumindest sehr gut. Das Requiem ist zum Dahinschmelzen, die Aufnahme ist auch gut, der Chor fantastisch, das Orchester auch. Würde diese Aufnahme jedem weiterempfehlen.Und als Bonus hat man dann noch weitere Stücke von Fauré dabei und der Preis dafür ist mehr als gut! Deshalb 5 Sterne für diese Aufnahme.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2006
Faure - Musik, die in die tiefste Seele geht, die es schafft bei aller Trauer über Vergangenes auch die Kraft für die Zukunft zu geben.
Die Aufnahme ist top, einfühlsam und technisch gut -
eine CD, die nicht nur jeder Klassikfan in der Sammlung haben sollte.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2013
Nicht nur die Qualität der technischen Aufnahme, sondern auch die Aufführung selbst ist hörenswert. Kann man mit Genuss hören und nur empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2008
Ich kann mich leider dem Enthusiasmus meiner Vorrgänger nicht anschließen, da das Pie Jesu extrem langsam interpretiert wurde (ungefähr halb so schnell wie gewohnt) und so die emotionallen Höhepunkte völlig verschwimmen. Mir fehlt leider der Vergleich zu anderen Aufnahmen des ganzen Requiem, aber das Pie Jesu ist z.B. im Soundtrack von Broken Flowers wesentlich stimmiger. Allgemein geht mir bei dieser Aufnahme oft die Leidenschaft ab. Die Lieder nach dem Requiem sind allerdings ausgezeichnet interpretiert.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,49 €
49,15 €
4,29 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken