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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 23. Dezember 2013
je mehr heulsusige Voll-Pfeifen wie Bright Eyes und Vampire Weekend das Terrain betreten, umso mehr erkent man wie großartig The Strokes waren und sind
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am 4. Oktober 2004
Da sagt noch mal einer die heutigen 'the' Bands sind nur ein billiger Abklatsch der Originalen 'the' Bands (wie z.B. The Sex Pistols oder The Clash). The Strokes, was will man da noch mehr. Diese Platte ist so sehr im Einklang mit sich selbst, das es besser kaum sein kann. Bereits die ersten 4 Titel sind es wert sich diese CD ins Haus zu holen. Ich möchte sie nicht mehr missen. Bei ihren erstlings Werk 'Is this it' war ich noch ein bisschen skeptisch und dachte mir: 'Wart mal ab, vielleicht ist's bei der nächsten LP schon wieder Schrott' Aber nichts der gleichen. Die Band um 'Julian Casablancas' ist einfach genial. Und steht in meinen 'the' Band Charts ganz klar auf Platz 1.
Fazit: Rotzlöffel-Charme mit musikalischer Bestleistung!!!
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am 6. November 2003
"Room On Fire" ist wie ein erfrischender und reinigender Sturm, der aufzieht nach langer Trockenheit und auf angenehmste Weise die schwüle, abgestandene Luft vertreibt. Ich finde diese zweite CD der Strokes um noch einen Tick gelungener als das Debut. Der wahre Held auf "Room On Fire" ist Bassist Nikolai Fraiture. Unglaublich mit welcher Lässigkeit er seine Basslinien miteinander verwebt. Besonders gelungen ist dies auf "Reptilia" und "Automatic Stop". Bei diesen zwei außergewöhnlichen Songs fehlen mir die Worte für eine treffende Beschreibung. Falls diese Platte überhaupt eine Schwäche hat, dann ist es die relativ kurze Spielzeit von 33 Minuten.
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am 2. Oktober 2003
Vor zwei Jahren kreierten ein paar Söhnchen reicher Vätern ihre eigene Marktlücke um sie mit „Is this it?" auch gleich wieder zu füllen. „New New York" und so. Mitnichten neu, aber eben lange nicht da gewesen. Television, Stooges, blahblah. 98% der Hype-Mitmacher kannte die angeblichen Vorbilder zwar nicht, aber egal: 11 Hits. Punkt. Beziehungsweise: Was soll jetzt noch kommen?
„I wanna be forgotten and I don't wanna be reminded" sind die ersten Zeilen auf "Room on Fire"... Der sinnigste Weg, ein solches Unterfangen in die Tat umzusetzen, bestünde darin, einen möglichst langweiliges zweites Album abzuliefern, um dann in der Versenkung zu verschwinden. Eigentlich ist ein Nachfolger zu einer ach-so-wegweisenden Platte bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt: „Müder Abklatsch - Die Revolution frisst ihre Väter" - Ähnlich wie bei einem Nachruf auf den Papst dürften die Überschriften bereits in der Schublade liegen... Nichtsdestotrotz will die Jubel-Fraktion ebenfalls bedient werden: Die Indie-Bravo NME konsultiert die Haarsträubende-Vergleiche-Maschine und will mitunter Soul- & Reggae-Anleihen rausgehört haben. Anderswo klänge die Single „12:51" gar nach Liquido. Nun denn...
Mal ehrlich: Überraschungsmomente gibt es nur insofern als dass man sich bisweilen fragt, warum die simpel-genialen Melodien in der Rockhistorie noch nicht dutzende Mal verbraten wurden. „Whatever happened?" ist ein furioser Opener, während die folgenden Stücke selbige Frage beantworten: Nicht viel! Notorisch monoton vorgetragene Strophen, euphorische Refrains, neckische Gitarren-Soli, pseudo-rauhe Abmischung - alles andere wäre auch Blödsinn. Und wer's genau wissen will: „Reptilia" rockt, „Between Love & Hate" reggaet, und „Under Control" soult - Mir egal, denn der Rest ist auch toll... Wie auch immer: Nach einer guten halben Stunde endet der Spuk genauso plötzlich wie unspektakulär („I can't win" hat keine Chance gegen „Take it or leave it"). Trotzdem bleibt die Erkenntnis, dass die Strokes tatsächlich ein wirklich gutes zweites Album abgeliefert haben. Das ist mehr als man erwarten durfte; die Überschriften wandern vorerst zurück in die Schublade und schlummern dort bis zur nächsten Platte.
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am 30. September 2003
Dass auf den Strokes nach ihrem erfolgreichen Debutalbum 'is this it?' ein ziemlich hoher Erwartungsdruck lastet, dürfte selbst den nicht so eingeschworenen Fans bereits bekannt sein. Trotzdem schaffen sie es, an die hohe Qualität des Vorgängers anzuschließen. In gewohnter Manier präsentieret sich die Band mit einfach arrangierten und leicht durchschaubaren Songs. Diesmal scheinen die Songs jedoch verspielter, was sich zum Beispiel im Drumbeat des ersten Tracks 'What Ever Happened' äussert. Die Leadgitarre kommt diesmal gewichtiger und ein wenig melodiöser zum Vorschein. Trotz des nicht allzu großen Entwicklungssprungs muten die 11 Tracks nicht langweilig an, da dem Songwriting von Frontman Julian Casablancas recht wenig auszusetzen ist.
Insgesamt scheint die Platte ein wenig trauriger als der Vorgänger. Die richtige Scheibe um im wilden Westen mit einem Stamperl Whiskey seinen Nachmittag totzuschlagen...
5 Sterne vergebe ich deshalb relativ leichtfertig da die CD bereits beim ersten Hören sehr zugänglich ist und Lust auf mehr bereitet.
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am 25. Oktober 2003
Eigentlich sagt es schon alles, dass der verehrte Stefan Glietsch in der Strokes - Titelstory des Spex - Magazins in einer Tour davon erzählt, wie gut er sich mit den fünf Jungs, namentlich Julian Casablanca, verstehen würde - Die Strokes sind mehr als ihre Musik, die Strokes sind unsere besten Freunde!
Daher haben wir wohl alle kräftig mitgefiebert und Daumen gedrückt, damit das Mammutprojekt Nachfolgealbum um Gottes und unser aller Willen und Seelenheil nicht schief gehen würde.
Wir können aufatmen, wir können wieder ruhig schlafen. Es ist diesen Wahnsinnskerlen doch tatsächlich geglückt, auf unsere vertrockneten Kehlen bwz. Seelen einen 30 - minütigen Schluck reinen Bourbon Whiskey zu gießen und damit Gottvater Rock 'n Roll abermals aus seinem mit übelstem Schunder zugeschütteten Grab herauszulocken. Das hier rockt bis Boxen und Zimmer in Flammen aufgehen.
Julian, Albert, Nick, Nikolai und Fab durchleben den von abertausen-The-n beschworenen aber ganz, ganz selten empfangenen Spirit in jedem gottverdammten Lick - over - Lick, jedem leidenschaftlich gesetzen On - / Offbeat, jedem gehaucht, gestönt, geschrienem W-o-r-t, jedem Mal Luftholen.
Und überlassen dabei nichts der Göttin Fortuna. Gute Musik fällt eben nicht vom Himmel, sie ist vor allem eines - knochenharte Arbeit. Jeder ist seines Glückes Schmied und die Strokes fischen jedes Fitzelchen Potential und Gelegenheit aus dem Hudson River. Vergesst den Hype!
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am 24. Oktober 2003
THE STROKES sind auf "Room on Fire" deutlich reifer als auf ihrem Debüt-Album. Aber wie! Reduzierte Drums, Gitarren und melancholischer Gesang. Vergesst alle gegenwärtigen "the" - Bands. Diese Band hat den Sprung unter die besten Alternative-Bands der Welt geschafft! Denn sie haben ein zweites zauberhaftes und wunderbares Album scheinbar aus dem Ärmel geschüttelt. Wie auf einer sanften Welle trifft jeder Ton, sei es von Sänger Julian Casablanca oder von Gitarrist Albert Hammond oder von Drummer Fab Moretti, auf das Trommelfell des Zuhörers, wodurch man in glücklichere Sphären versetzt wird. Diesem Album zu zuhören ist wie Essengehen in einem 3-Sterne Restaurant, wo man ein 7-Gänge Menü serviert bekommt und von einem Gericht Appetit aufs nächste bekommt, da es reduziert und dennoch sehr schmackhaft zusammengestellt wurde.
Jedes Lied hört auf einmal ruckartig auf. Zack!... Und: zu Ende. Fertig. Nächstes Schmankerl bitte!
Die Texte handeln vom Verdauen des schnellen Erfolgs und dem allzugroßen Druck, der von der Presse auf diese jungen Männer ausgeübt wurde:"That's just a phase, it's got to pass" und "I was a train moving too fast" vom Song "Automatic Stop". Sie haben den Erfolg dem Text von "Reptilia" nach zu urteilen verkraftet. Dort heißt es nämlich:"I'm now taking over". Und das könnte auch für die Zukunft für THE STROKES gelten. Denn für sie scheint es kein Grund zu geben den Erfolg auszulassen . Sie selber singen nämlich:"The end has no end the end has no end".
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am 14. Dezember 2003
warum hört die frau, mit der ich (noch) unter einem dach lebe, nicht mal diese platte und vor allem die texte?
mach's gut iris und vielleicht findest du ja jemanden, der in dein korsett passt...
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am 13. August 2004
Ich weiss nicht, warum ein paar Leute den Strokes den Erfolg nicht gönnen mögen. Vielleicht ist es ja weil sie nicht typische Rock n' Rollfiguren sind und dazu nicht die ärmsten Kinder! Doch das hat nun wirklich nicht mit ihrer Musik zu tun, den diese ist einfach genial!
Nun zum Album selber. Klar kann man nicht gleich ein Zweitlings- werk wie "(What's The Story) Morning Glory?" von Oasis erwarten, denn Oasis ist und bleibt eine EVERGREEN-BAND! Jedoch veröffentlichten Oasis nach ihren dritten Studioalbum auch nicht mehr so geniale Alben wie die vorherigen!
Doch warum sollte sich eine Gruppe unbedingt mit ihrem zweitem Album so verändern? Die Strokes machen dies zwar schon ein wenig, dennoch ist der Sound weiterhin sehr ähnlich wie bei "Is This It?". Das ist auch gut so!
Die besten Lieder auf dieser Scheibe sind "What Ever Happened?", "12:51", "Automatic Stop", "Under Control" und "The End Has No End". Jedoch sind auch alle anderen Songs absolut hörenswert. Der schlechteste Song ist für MICH "Reptilia". Dass sie den als Singleauskopplung wählten, finde ich aber nicht dumm, da dieser auch nicht sehr schleicht ist, nur kann er das Niveau der anderen Lieder nicht aufrechhalten.
Dieses Album hat mir wieder gezeigt, welche geile Musik es auch heutzutage noch gibt! CHEERS!!!
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am 8. November 2003
Zugegeben, nach dem ersten Longplayer ("long" ist hier übertrieben - ne knappe halbe Stunde dreht sich die Scheibe im Gerät...)"Is this it" hatte ich so meine Zweifel, ob sich The Strokes über den Hype und die Hysterie hinaus werden halten können.
Nun liegt das zweite Album "Room on fire" der New Yorker Band vor und ich muss sagen: meine Zweifel waren unberechtigt.
Geradezu virtuos und durchaus straight haben The Strokes eine Platte gemacht, die dem Debut mehr als gerecht wird.
Die Jungs um Sänger Julian Casablancas (wow!was für ein Name!) erreichen mit "Room on fire" zu jeder Zeit die Qualität des Vorgängers- und übertreffen diesen stellenweise sogar!
Überraschend die geradezu optimistische Grundstimmung bei Songs wie "12:51" oder "Between Love & Hate". Ganz große Momente der Songwriterkunst dieses Jahrtausends sind aber vor allem "Meet me in the bathroom" und "The End has no end", vorgetragen von einer fantastischen Band, die sich trotz aller Hypes nicht blenden ließ und ein Album produzierte, das nach jedem Hören immer besser wird. Und das soll ihnen erstmal jemand nachmachen!
The Strokes haben ihr Stil gefunden und mit "Room on fire" perfektioniert. Eine ganz große Band mit hohem Wiedererkennungsfaktor und zudem - wenn man sich drauf einlässt - echt schönen Melodien!
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