Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR Launch Cloud Drive Photos Learn More Learn more HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimitedEcho longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Oktober 2007
Einfach toll, was John Carpenter da damals gelungen ist. Der beste von alle Halloween-Filmen. Einfach Genial.

Ich für meinen Teil würde lieber zum 2-DVD Set von Carol Media/Astro greifen, den diese beeinhaltet beide Fassungen ,also TV- und Kinofassung.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2013
Zur Filmhandlung steht hier ja bereits genug geschrieben: Psychotischer Killer bricht aus der Anstalt aus, um sein als 6-jähriger begonnenes "Werk" zu vollenden...

Halloween ist mit Sicherheit der Prototyp aller heutigen Schlitzer-Filme und gilt als Meilenstein des Horror-Genres.
Die vorliegende Blu-ray-Veröffentlichung macht -liest man sich die technischen Details auf der Rückseite durch- einen nahezu perfekten Eindruck:
1080P High Definition 16:9 Bild, DTS-HD Master Audio 5.1 in englisch und sogar deutsch, als Bonus noch Audiokommentare und Interviews sowie die original Schauplätze -heute-.

Das Bild kann auch wirklich auf der Blu-ray überzeugen. Diverse Tests im Internet bestätigen das auch. Haddonfield sah nie so farbenprächtig und detailliert aus, wie jetzt.
Eine durchweg gute Schärfe und ein selbst in dunklen Szenen überraschend sauberes Bild.

Wirklich wichtig wäre aber eher ein Sound, welcher die Schockmomente wirklich überzeugend unterstützt. Wichtig deshalb, weil der Film von 1978 ist und mit seiner Brutalität
heute niemanden mehr so richtig vom Sofa hauen wird.

- Doch leider verdient der Ton nicht einmal im Ansatz die Bezeichnung "DTS-HD Master Audio 5.1", denn abgesehen von einigen wenigen Musikpassagen und (minimalen) Umgebungsgeräuschen
ist hier nix los mit Surround. Die Dialoge sind ein wenig zu unklar (da klingt selbst meine Bonanza-Box von 1960 klarer) und etwas dumpf.
Wäre da nicht der wirklich kraftvolle Bass (jedoch auch nur bei musikalischen Schockmomenten), so hätte die Geschichte hier ziemlich ernüchternd geendet.
Die Pistolenschüsse im Film klingen geradezu schlapp. Außerdem wird der linke Frontlautsprecher des kleinen Heimkinos äußerst leise hinzugezogen, während der rechte
schon nahezu gar nicht mehr zu hören ist.

Sicherlich wäre ein bombastischer Sound von heutigen Produktionen (z. B. "The Last Stand") förmlich unmöglich gewesen. Nehme ich aber mal als Vergleich den Klassiker
"Terminator", so gewinnt dieser im Ton um Welten -und er ist unwesentlich jünger als Carpenter's Glanzstück. Ja , ja, sicher... der hat auch mehr Geld gekostet,
aber niemand kann mir erzählen, dass der Tontechniker hier überzeugend gearbeitet hat.

Insgesamt erfordert "Halloween" besonders beim jüngeren Publikum Geduld, denn nach der Auftaktsequenz passiert hier fast 50 Minuten lang erstmal nahezu gar nichts.

Interessant auch, dass der kleine "Rechenfehler" aus dem Abspann bis heute nicht behoben wurde: Wenn Killer Michael 1963 als 6-jähriger eingesperrt wird, und 1978 wieder ausbricht,
so wäre er 21 - nicht 23, wie es im Abspann zu lesen ist. :-)

FAZIT: Ich ziehe einen halben Stern für die etwas enttäuschende Tonaufbereitung ab und einen weiteren halben dafür, dass der Film mich auf der Blu-ray leider nicht mehr
so schocken konnte, wie vor etwa 5 Jahren auf DVD - obwohl dort das Bild schlechter war.

4 Sterne und bei diesem günstigen Preis trotz aller Kritik empfehlenswert.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2012
Viel muss man zu diesem Film wohl nicht mehr sagen, denn mittlerweile sollte ihn einfach mal jeder filmbegeisterte Mensch gesehen haben.
Michal Myers ist sechs Jahre alt als er seine kleine Schwester umbringt und daraufhin in einer Art Wachkoma weiterlebt. Dr. Loomis, sein Psychologe, versucht herauszufinden, was mit Myers los ist und entdeckt, dass er von bösen Mächten getrieben wird. 15 Jahre später schafft er es - es ist kurz vor Halloween - aus der Anstalt zu entfliehen. Der Weg führt ihn zurück in seine Heimatstadt Haddonfield, wo sein tödlicher Streifzug erneut beginnt '

Halloween ist bis heute noch ein perfektes Beispiel dafür, wie man ohne großes Gemetzel und Effekte einen Film schafft, der durch Realitätsnähe und stringenter Story für geballte Spannung sorgt. Abgerundet wird das Ganze dann auch noch durch die Musik, die John Carpenter selbst geschrieben hat, obwohl er, soweit ich weiß, zu dem Zeitpunkt keine Noten schreiben und lesen konnte.
Die Produktion der Blu-ray ist sehr gut gelungen, wie ich finde. Die Farben sind nicht überzeichnet, sondern wirken stets natürlich. Ich kenne eine UK-Blu-ray, bei der das überhaupt nicht gut umgesetzt wurde. Das Bonusmaterial bietet einen für mich sehr interessanten Audiokommentar von John Carpenter. Also unbedingt kaufen, wenn der Film noch in der Sammlung fehlt.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2003
Eins vorweg, einzig der Film hat fünf Sterne verdient, aber bei dieser wirklich sehr schwachen Umsetzung für das Medium DVD müßte es eigentlich einen Abzug geben. Der Film selbst hat bis heute nichts von seinem Einfluss verloren. Ohne blutige Schockeffekte schaffte es John Carpenter den Zuschauer zu fesseln.
Der sechsjährige Michael Myers tötet in der Halloween Nacht 1963 seine ältere Schwester Judith und kommt daraufhin in psychatrische Behandlung. Nach 15 Jahren gelingt Michael Myers die Flucht und sein Weg führt in einer Hallowen Nacht zurück nach Haddonfield, wo er damals zur traurigen Berühmtheit wurde. Einzig allein sein Arzt und Psychiater Dr.Loomis (Donald Pleasence) weiß was sich hier anbahnt und ist Ihm auf den Fersen. Myers kehrt einzig und allein aus einem Grund zurück, er will dort weiter machen wo er vor 15 Jahren aufgehört hat. Im Mittlelpunkt seiner Mordlust steht das Kindermädchen Laurie Strode (damals noch unbekannt: Jamie Lee Curtis). Mit phenomenalen Kamerafahrten, welche unter anderem die Attacken mit dem Messer duch die Maske von Michael Myers zeigen, und einer unvergessenen Filmmusik schafft es Carpenter das Grauen ins heimische Wohnzimmer des Zuschauers zu bringen. Bisher zog Halloween 7 Fortsetzungen nach sich, die teilweise mehr oder mal weniger gelungen waren. Teil drei hat eigentlich gar nichts mit Michael Myers zu tun und der wohl würdigste Nachfolger dürfte Halloween H20 gewesen sein. Mit Ausnahme des dritten Teils sind alle anderen für die Liebhaber von Horrorfilmen bestimmt sehenswert, wobei es sich natürlich nicht unbedingt um sehr anspruchsvolle Filme handelt. Unverkennbar an Halloween ist vor allem die Vorbildfunktion für wirklich gelungene Filme wie „Scream", „Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast" oder auch „Düstere Legenden", aber auch für schwache Nachahmer wie z.B. „Schrei, wenn Du kannst" oder auch „Düstere Legenden 2". Jedenfalls ist in allen Fällen der Ursprung leicht erkennbar, und der ist im Orginal „Halloween" von 1978 zu finden.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2006
Halloween, der Inbegriff für Grauen und Chaos. Einer von John Carpenters größten Erfolge, der Film der Geschichte schrieb und ein ganzes Genre erschuf und maßgeblich prägte. Ohne diesen hätten wir keinen Freitag der 13., Nightmare on Elm Street oder wie sie sich alle nennen!

Der Film lebt von seiner Atmosphäre und der beklemmenden Musik. Blut sieht man keines! Der Film besticht durch ganz andere Aspekte, hat aber alle Anzeichen eines Slashers. Teenager werden gekillt, das meiste passiert im Schatten. Aber genau hier tut die Musik ihr übriges die Bilder im Kopf zu verstärken. Carpenter braucht keine Gore, er erzeugt die Schockmomente mit Stil. Das meiste spielt sich im Kopf ab.

Michael Meyers ist der Inbegriff des Bösen, die Anfangsszene wo klein Michael seine Schwester umbringt ist mit Abstand die schockierenste Szene die ich jemals in einem Slasher gesehen habe. Sie brennt sich in die Erinnerung ein. Michael selbst ist der Schwarze Mann, er verkörpert all das wovor man sich in Kindeheitstagen gefürchtet hat. Er ist durch und durch böse, er ist nicht greifbar und nahezu unsterblich.

Ungewöhnlich ist auch das der Film kein wirkliches Happy End hat und das der Film eher alltägliche Dinge zeigt. So wirkt das ganze wie eine Folge aus einer Soap, in die sich langsam und unaufhaltsam das nackte Grauen einschleicht.

Dieser Film ist Pflicht für jeden Slasher und Horror Fan. Dieser Film ist verglichen mit den heutigen Auswüchsen sicher nichts spektakuläres mehr, aber er ist ein Mythos da all seine Nachfolger sich von diesem Film inspirieren liesen.

Wer Halloween nicht kennt hat einen der besten Filme aller Zeiten verpasst. Pflichtkauf!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2002
"Halloween - Die Nacht des Grauens" ist meiner Meinung nach der beste Slasher-Film überhaupt. Schon von der ersten Minute an, hat man ein düsteres Gefühl, nicht zuletzt durch den tollen Halloween Score. Die Story ist interessant und Spannend erzählt und die Inszenierung perfekt. Auch die Darstller bieten einiges und lassen einen am Geschehen teilhaben. Die dunkle Halloween Atmosphäre und die Gewissheit, dass sich Michael Myers in jeder dunklen Ecke aufhalten könnte ist erschreckend. Ich kann jedem diesen Film empfehlen und hoffe er hat viel Spass damit. Ich habe mir hier ausserdem auch "Halloween 2- Das Grauen kehrt zurück" bestellt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. April 2010
Zum Film brauche ich wohl nichts sagen; er ist bekannt und gehört zu den besten Horrorfilmen. Meine Rezension beschränkt sich daher auf die Blu-ray selbst.

Die Bildqualität:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Bildqualität ist im Vergleich zu allen bisherigen DVD-Veröffentlichungen dieses Films ein Meilenstein!
Die Qualität der DVDs war ja fast auf VHS-Niveau schlecht. Mit diesem neuen HD-Master hat man alles aus dem alten Filmmaterial rausgeholt, was nur möglich ist.

Farben sind sehr gut gesättigt und verlieren ihre Natürlichkeit nicht. Kontrast und Helligkeit sind sehr gut.
Soweit kann sich die Blu-ray auch mit aktuellen Produktionen noch gut messen. Es gibt viele sehr schwarze Ecken und Flächen im der zweiten Hälfte des Films, doch man kann noch alles sehr gut erkenenn, was von John Carpenter zu erkennen gedacht war und entsprechend ausgeleuchtet war. Hervorragend!

Die Schärfe ist für das alter des Films hervorragend. Natürlich nicht mit aktuellen CGI-Produktionen vergleichbar, aber mehr konnte man aus dem alten Film nicht herausholen. Es gibt nur einige sehr wenige Einstellungen, in denen die Schärfe nachlässt und das Bild etwas matschig wirkt, was aber auf nicht optimale Kameraoptik zurückzuführen ist.
Oft sieht man ein feines Filmkorn/Rauschen. In einigen dunklen Szenen wird das Korn und Rauschen etwas grober, liegt aber im absolut grünen Bereich und ist nicht störend, sondern wirkt sich sogar positiv auf die Filmamtosphäre aus. Es gibt auch viele dunkle Szenen, in denen das Rauschen auch sehr fein ist.

Nachzieheffekte, Doppelkonturen oder andere Störungen eines eventuellen Rausch- oder Schärfefilters bekommt auch in dunklen Szenen nicht zu sehen.

Das Bild ist also insgesamt sehr gut und wirkt natürlich.

Die Tonqualität:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der deutsche 5.1 Sound liegt in Dolby Digital mit 224kbps vor. Es ist allerdings kein echter 5.1 Ton, sondern Mono, welcher auf die 5 Kanäle verteilt wurde. Er konzentriert sich auch eher auf die 3 Frontkanäle, die Rears sind leiser abgemischt. Die Dialoge sind klar und verständlich, der Soundtrack ist ebenfalls klar. Die Dynamik und Feinzeichnung ist natürlich nicht zeitgemäß, aber so war der Ton eben in den siebzigern und mehr wird man auch nicht bekommen können. Ich finde es auch gut, dass aus dem alten Ton kein übertriebener Upmix erstellt wurde, welcher das Klangbild zerstört hätte. Ein normaler 1.0 Track hätte es aber auch getan.

Der englische 5.1 Sound in Dolby Digital mit 448kbps klingt deutlich feiner und differenzierter. Auch handelt es sich hier um einen "echteren" 5.1-Sound. Natürlich ist es auch ein Upmix, aber ist dieser sehr gut gelungen. Dialoge konzentrieren sich auf den Center, ertönen aber auch leise aus den 2 Frontlautsprechern, welche ansonsten den tollen Score und die Umgebungseffekte sehr klar wiedergeben. Die Rears werden auch gelegentlich für Umgebungseffekte genutzt, ansonsten kommt auch nur der Score heraus.
Die Dynamik hält sich auch hier in den Grenzen des späten 70er-Sounds.

Der Ton ist insgesamt also auch gut gelungen.

Menü / Extras:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Popup-Menü ist sehr simpel aufgebaut; lediglich 3 mittelgroße Buttons zur Kapitelauswahl, Audiomenü und Extras-Menü. Keine Animationen. Es sieht leider sehr billig aus.
Folgende Extras sind vorhanden; 1 Trailer, 1 TV-Spot, 1 Radio-Spot und 1 Audiokommentar, dessen Informationsgehalt ich nicht beurteilen kann, da nicht angehört.
Die Links zu den Trailern und Spots scheinen fehlerhaft zu sein, da sie direkt an das Ende des jeweiligen Trailers springen und man diese nicht zu sehen bekommt, wenn man nicht schnell genug vorspult.
Insgesamt sehr enttäuschend. Da wäre doch die bekannte Doku "A Cut Above The Rest" das Mindeste gewesen!

Das Mediabook:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Mediabook soll auf 2.000 Stück limitiert sein, ist aber nicht nummeriert.
Das FSK-Logo ist nur aufgeklebt.
Das Mediabook ist gut verarbeitet und hat ein 7-seitiges Booklet mit einigen Hintergrundinfos und Fotos.
Es ist deutlich kleiner als andere deutschsprachige Mediabooks wie "Doomsday" oder "Der blutige Pfad Gottes", sogar noch etwas kleiner als US-Mediabooks. Es hat die Maße von 14,1cm x 17,3cm und ist somit nur etwas größer als eine BD-Amaray.
Aufgrund der kleinen Seitenanzahl ist es auch ziemlich dünn.
Da hätte ich mir das Mediabook doch etwas dicker und größer gewünscht, verdient hätte es der Film allemal!
Trotzdem macht sich das Mediabook im Regal neben den anderen Mediabooks ganz gut. ;)

Fazit:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Schade, dass es keine vernünftigen Extras gibt. Dennoch gebe ich 5 volle Sterne aufgrund einer qualitativ würdigen Blu-ray Umsetzung, welche in keiner guten Blu-ray Filmsammlung fehlen darf.
88 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 2. November 2010
1978 konnte John Carpenter mit dem Horrorfilm "Halloween" seinen ersten Welterfolg feiern. In der Folge wurden auch seine Frühwerke "Dark Star" oder "Assault" ausgegraben und entdeckt. Das Budget des Films betrug schlappe 325.000 Dollar, eingespielt hat der Film dann stolze 47 Millionen Dollar.
Entgegen der sehr guten, begeisternden Aufnahme des Kinopublikums - vor allem auch durch Mundpropaganda entstanden, versagte allerdings die Filmkritik erst einmal die gerechte Wertschätzung für den in vieler Hinsicht wegweisenden Film. Er wurde mehrheitlich abgelehnt, erst durch vereinzelte Lobeshymnen der Kritikerpäpste Roger Ebert oder Tom Allen, der den Film mit Klassikern wie "Psycho" oder "Die Nacht der lebenden Toten" verglich, entstand ein positiver zweiter Blick auf den Film:
Es ist die Nacht zu Halloween in Haddonfield, Illions im Jahr 1963 - der sechsjährige Michael Myers (Will Sandin) tötet seine Schwester mit einem Küchenmesser.
Die verstörten Eltern kommen gerade nach Hause und dort vor dem Haus, wo im Hintergrund eine Kürbislaterne leuchtet, steht der kleine Täter ausdruckslos und ohne Emotion mit der Tatwaffe.
Er kommt in das rennomierte Smith's Grove Warren County Sanatorium, dort ist der Psychiater Dr. Sam Loomis. Loomis (Donald Pleasence) sein Arzt, der ihm nach langer Begutachtung eine extrem hohe Gefährlichkeit bescheinigt und ihn gerne in eine weitaus besser gesicherte Hochsicherheitstraktpsychiatrie einliefern würde, doch er erntet wenig Verständnis bei dem mapgebenden Ausschuß.
Der kleine Michael redet nicht, wirkt dadurch harmloser und Loomis unterstellt ihm einen teuflischen Plan, der irgendwann zuschlägt. Und der Patient wird dieses Schweigen jahrelang durchhalten.
15 Jahre so später: Auf der Fahrt ins Krankenhaus, es ist Nacht, instruiert Loomis eine Krankenschwester über den inzwischen 23 Jahre alten Michael Myers, den sie nun betreuen soll. Doch als sie in der Institution ankommen, laufen dort die Insassen im strömenden Regen im Gelände. Myers Plan läuft und er kann mit dem Auto des Arztes fliehen.
Loomis weiß intuitiv, wo er hin will: Nach Haddonfield, denn es ist der Tag vor der Halloween-Nacht.
Währenddessen sind in dem Städtchen mit den vielen schönen Alleen und den idyllisch wirkenden Häusern die Leute mit den Vorbereitungen zur Nacht beschäftigt.
Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), Annie Breckett (Nancy Kyes) und Linda van der Klok (P.J.Soles) laufen nach Schulschluß diese langen Straßen entlang, ein Mann mit Maske verfolgt sie. "So ein Spinner"...aber gut, es ist ja Halloween und man denkt sich nichts dabei. Denn ein paar Meter weiter rufen bereits verkleidete Kinder "Süsses, sonst gibts Saures".
Nur Laurie findet das alles unheimlich, während sich die Freundinnen eigentlich nur für Jungs und Sex interessieren.
Laurie macht den Babysitter und freut sich schon auf die lange sechsstündige Halloween Filmnacht, vor allem auf "Das Ding aus der anderen Welt" von Howard Hawks, der in der Klotze gezeigt wird und dessen Remake 3 Jahre später in die Kinos kommen wird. Inszeniert natürlich...von Carpenter...
Ein klasse Film, ich fand ihn damals im Kino schon genial und dieses Jahr suchte ich ihn mir für meine Halloween Filmnacht aus, nachdem ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe.
Er ist eine Art "Psycho" der ausgehenden 70er Jahre und fasziniert einfach durch das Maximum an Suspence.
Carpenter zeigt wenig Blut, dafür kreiert er Szenen, die einfach angsteinflössend sind - auch heute noch. Abwechselnd gibt es Szenen, die zeigen und Szenen, die andeuten und eben Raum lassen, dass der Zuschauer sich den möglichen Horror, der stattfinden könnte, denkt.
Furchteinflössend auch die markante Film-Musik, dieses unheimliche Pianostück im 5/4 Takt, von Carpenter selbst geschrieben.
Ein Film, der Hitchcocks "Psycho", weitere frühere Slasherfilme wie "Blutgereicht in Texas" und auch die Werke von Argento und Bava als kommerzielle Einheit bündelt und somit zum Prototyp eines neues Genres wird.
Das Bild ist gut, der Film ist ungekürzt und sogar mit einigen Szenen erweitert, die damals nicht im Kino zu sehen waren.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 25. Oktober 2014
John Carpenters Horror-Meisterwerk von 1978 ist einfach der ultimative Leckerbissen für megagruselige Horror-Nächte im heimischen Wohnzimmer. Die DVD läuft jedes Jahr mehrmals in den dunklen nebligen Herbstnächten, auch heute Abend haben wir mehrere Freunde eingeladen um den grandiosen Horror-Leckerbissen zu geniessen. Chips und Bier stehen schon bereit und nur ein paar brennende Kürbis-Gesichter erleuchten das Wohnzimmer.
Wer den Film noch nicht kennt: Unbedingt kaufen - gehört in jede Horrorsammlung!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2002
Ich würde diesem Film alle Sterne der Welt geben.Er ist einfach der ALLERBESTE!!!
Ganz ohne kindische Gruseleffekte schafft er eine gruslige,schaurige,mörderische Atmosphäre.Ich hab keine Ahnung wie John Carpenter das schafft,aber es wird auch zum Teil an der KLASSE Musik liegen,die einen schon am Anfang empfängt.
Das man Michael Myers eigentlich nie richtig sieht trägt auch zu dieser ungeheuren Spannung bei.Jamie Lee Curtis ist einfach perfekt für ihre Rolle.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden