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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
3
Klavierkonzert  Op. 33 - Das goldene Spinnrad
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 14. Oktober 2004
Dvoraks einziges Klavierkonzert und eine seiner symphonischen Dichtungen in sehr schönen Einspielungen! Nur hätte man gerne gewusst, in welcher Fassung das Konzert gespielt wird. Auf diese Fährte wird man durch das Booklet geführt, dessen aufschlussreicher Text (von Albrecht Gaub) darauf verweist, dass beide auf dieser CD eingespielten Werke (auch) in Bearbeitungen überliefert sind.
Original Dvorak oder nicht, diese Frage bleibt leider unbeantwortet. Den Genuss mindert dies freilich nicht. Kritisiert sei hier lediglich die Editionspolitik von Warner Classics.
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Februar 2012
Harnoncourt und Aimard sind ja inzwischen ein wirklich aufeinander gut eingestelltes "Gespann" und sicherlich Brüder im Geiste. Wenn dann noch der phantastische Klangkörper des Concertgebouw dazukommt - und am allerbesten nicht mit einer Liveaufnahme, denn der Kasten ist eine wahnsinnige Hustenburg - dann kann gar nichts mehr schief gehen.
Und Dvorak - das ist ja nun wirklich ein Genuss, seine Musik. Diese CD wird jedem Freund von Dvorak sehr viel Freude bereiten.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. September 2009
Gleich vorweg: Pierre-Laurent Aimard und Nikolaus Harnoncourt spielen die Originalpartitur des Klavierkonzertes. Manchen Pianisten, so heißt es, hätte die Partitur nicht Gelegenheit genug gegeben, ihr ganzes Können zu zeigen. Das Textheft gibt Aufschluss darüber, dass ein am Prager Konservatorium lehrender Pianist Vilem Kurz (1872 - 1945) den Solopart grundlegend umgestaltet hatte. Weitere Änderungen des Soloparts nahm sein Schüler Rudolf Firkusny vor, um die Klavierstimme effektvoller zu gestalten. Der Text der CD, der am Ende verschweigt, dass hier die Originalversion gespielt wird, weist ausdrücklich darauf hin, dass Firkusnys Bearbeitung nicht schlecht ist, aber eben nicht authentisch. Mehrere Aufnahmen mit Rudolf Firkusny sind dokumentiert, z.B. Dvorak: Concertos. Lange war die nun schon in die Jahre gekommene Interpretation der Originalversion mit Sviatoslav Richter und Carlos Kleiber unangefochten, auch wenn ich sie immer relativ zurückhaltend und nicht so recht farbenprächtig empfand.
Sehr zufrieden bin ich aber auf Anhieb mit dem hier vorliegenden Ergebnis: Bei vollem, dynamischen Orchesterklang entsteht nie der Eindruck von falschem romantischen Pathos oder Schwerfälligkeit. Pierre-Laurent Aimard schafft einen vorzüglichen Klavierpart, nie exzentrisch, aber fein und mit großartiger Agogik, womit er es sich "leisten" kann, den originalen Klavierpart zu spielen und man wird als Hörer gewahr, dass das Konzert hier als eines der schönsten Klavierkonzerte des 19.Jahrhunderts erfahrbar wird. Beim goldenen Spinnrad verwendet Harnoncourt eine "ungekürzte" Originalversion von über 28 Minuten: Es finden sich Passagen, in denen der Text und Rhytmus der Ballade "Zlaty kolovrat" Wort für Wort hätte unterlegt werden können und Dvorak transformierte Themen und Motive mannigfach. Die Umsetzung des "sprachlichen" Charakters der Vorlage und die literarische Vorlage als maßgebliche Leitschnur für die Komposition hatten aber auch dazu geführt, dass Kürzungen durch Josef Suk (1874 - 1935), den Schwiegersohn Dvoraks, vorgenommen wurden. Nach meinem Eindruck ist hier Harnoncourt ein sehr guter, beherzter Geschichtenerzähler und vermutlich gefällt mir gerade die Formgestaltung und motivisch interessante Entwicklung des Werkes in voller Länge. Der Text von Albrecht Gaub führt dazu aus: "Das Ergebnis ist hinsichtlich der Formgestaltung eine der radikalsten symphonischen Dichtungen, die je geschrieben wurden." Auch hier lässt das Concertgebouw Orchestra mit seinen vorzüglichen Holzbläsern praktisch keine Wünsche des Hörers offen.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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