Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
91
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,68 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Januar 2004
Oft glaubt man, schon alles gehört zu haben. Im Sommer 2001 wurde ich, wie schon bei einigen wenigen Ausnahme-Bands, eines besseren belehrt. Als ich Muse in Form von "Origin of Symmetry" das erste mal hörte, glich das einer Offenbarung. Natürlich, die verwendeten Elemente auf diesem Album sind manchmal nicht neu, aber was dabei herauskommt ist etwas völlig Eigenständiges.
Das merkt man schon beim Opener "New Born", der von einer geheimnisvollen Keyboard- und Gesangs-Melodie eingeleitet wird und zunächst auf eine Ballade schließen läßt, bevor die einsetzenden harten gitarren klar machen, dass man es hier mit einem genialen Rocker zu tun hat. Im Refrain (wie auch auf großen Teilen des Albums) hört man dann auch Matthew Bellamys Vorliebe für die Klassik -nicht was die Instrumentierung, sondern die Melodiebögen angeht- heraus.
Die folgende Nummer ist ein weiterer Meilenstein in der Muse-Geschichte. "Bliss" ist ein unglaublich ergreifendes Lied, mit seinen verträumten Keyboards und dem melancholischen Refrain. Gänsehaut pur! Danach folgt "Space Dementia", das wahrlich von einer anderen Welt stammt. Hier lebt Matthew seine angesprochene Klassik-Leidenschaft in vollen Zügen aus. Der gesamte Song wird von einer genialen dramatischen Klavier-Melodie getragen und ist, abgesehen vom atmosphärischen Refrain, an Bombast kaum zu überbieten. Das folgende "Hyper Music" kann zwar mit den ersten drei Meisterwerken nicht mithalten, ist aber trotzdem alles andere als schlecht. Ebenso der straighte Rocker "Plug In Baby", der über einen weiteren genialen Gänsehaut-Refrain verfügt. Doch jetzt kommt für mich das Herzstück, der Höhepunkt eines Albums voller Höhepunkte: "Citizen Erased", das wohl progressivste Muse-Stück, steigert sich Anfangs fast schon in Gothic-Metal Atmosphäre, gipfelt in einem Jahrhundert-Refrain, bevor es in den zweiten, sehnsüchtig-ruhigen Teil übergeht. Auch wenn ich die ständigen Vergleiche mit Radiohead nicht ganz nachvollziehen kann, "Citizen Erased" kommt an die Genialität eines "Paranoid Android" heran.
Die zweite Hälfte des Albums kann zwar nicht ganz mit der ersten mithalten, aber das wäre sonst schon fast unheimlich und Songs wie das abermals dramatische "Micro Cuts", das düstere "Screenager", oder der perfekte Abschluss "Megalomania" wären auf anderen Alben die absoluten Höhepunkte und auch das Cover "Feeling Good" (fragt mich nicht von wem) ist genial umgesetzt.
Zusammengefasst ist Muse hiermit ein Album für die Ewigkeit gelungen, mit einem Matthew Bellamy in Höchstform, sowohl gesanglich und vor allem songschreiberisch! Es bleibt, wie bei kaum einer anderen Band, unglaublich spannend, wohin sich Muse entwickeln werden, das unterstreicht auch das jüngste Meisterwerk "Absolution"!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2002
Ein ganz großes Album! Das haut einen wirklich um. Beim ersten Hören war das wirklich bei mir der Fall. Ich kannte vorher eigentlich nur "New born", den großen Smashhit von Muse, aber was dieses Album bietet, das hat meine kühnsten Erwartungen übertrumpft. Keine andere Band dieses Stils (ich bezeichne sie jetzt mal mit dem unbeliebten Titel "New metal") ist so energetisch, so wuchtig, so brillant und hat zudem keinen solch genialen Sänger. Was dieser gute Mann mit seiner Stimme macht, das passt in kein Schema mehr. Mal singt er leise zärtlich, mal lässt er die Stimme mit dem unverkennbaren Tremolo in ungeahnte Höhen laufen und ein andermal schreit er wie kein zweiter. Ein Wort noch zu den Songstrukturen: die reichen nämlich von konventionell bis anvangardistisch. Für jeden steckt was drin in diesem Album. Muse hat mit "Origin of symmetry" DEN Kracher schlechthin im Jahre 2001 geliefert und war für mich persönlich neben Zero 7 DIE Entdeckung eines grandiosen Musikjahres. Wer auf fetzige (dieser Ausdruck tut mir leid, aber er trifft einfach dieses spezielle Feeling), energiegelandene und extrem einfallsreiche Musik steht, der wird an diesem Album seine wahre Freude haben. Unbedingt anschafffen!
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2006
"Origin Of Symmetry"... meiner Meinung nach bestes Album von Muse.

Matthew Bellamy hatte mal erwähnt, dass die meisten Songs zustande kamen, als die Jungs auf Tour waren, die wohl ziemlich stressig und chaotisch verlief. Und genau so klingt die Scheibe. Stressig, chaotisch und doch sowas von angenehm. Denn die Herren schaffen es, dass ihre Werke nie ZU überladen klingen, seien es noch so viele Instrumente, Effekte oder sonstiges.

Ein gewaltiger Sprung im Vergleich zum Vorgänger "Showbiz" hat sich getan. Das Keybord kommt wesentlich mehr zum Einsatz und alles in allem sind die Songs einfach viel abwechslungsreicher.

Man muss sich nur einmal "Citizen Erased" anhören. Als wenn man mit einer Dampfwalze überrollt würde. Als Ausgleich dienen dann eher langsame und ruhige Passagen.

Wie gesagt, eben einfach geschickt gemacht.

Trotzdem würde ich "Citizen Erased" nicht als besten Song des Albums ansehen. Denn das ist der Knackpunkt: für mich ist es einfach nicht möglich, einen Lieblingssong auszumachen (evtl. "Space Dementia" ragt noch einen Tick höher heraus). 1-7 kann ich mir durchlaufend anhören und das kommt bei mir selten genug vor, denn bei einem Album gibt es gibt fast immer irgendeinen Song den ich skippe, weil er mir nicht gefällt.

Danach nehmen die Stücke ein wenig ab. Die Betonung liegt hier bei jedoch auf "ein wenig", da sie immer noch weitaus besser sind, als manch andere Lieder von anderen Bands, denen es wohl nur schwerlich gelingen wird, derartiges ins Leben zu rufen.

"Origin Of Symmetry"... defintiv Pflichtkauf!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2002
Showbiz war groß.
Dann kam Origin Of Symmetry.
Wie entwickelt sich diese Band aus England? Herausragend war die Melancholie und die Traurigkeit in ihren Songs, die Reife von Matthew Bellamy in den Texten und die Produktion eines opulenten Hörerlebnisses mit "nur" drei Mitgliedern. Sie haben das geschafft, was niemand zu glauben wagte, ein noch besseres Album als Showbiz. Brachiale, unglaublich verzerrte Gitarren, durchdringender, ungeahnte Höhen erreichender Gesang, mörderische Basslinien, laut und leise...aber immer wieder eins: intensiv.
Die Musik drückt Gefühle aus, das Gefühl liegt in der Musik. Nicht leicht verdauliche Musik...die Band hat was eigenes. Definitiv. Und wächst ständig.
Origin Of Symmetry ist größer.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2004
Das konnte man nun wirklich nicht ahnen. Das Debüt "Showbiz" war an die Radiohead-Alben der 90er angelehnt und in Schmerzen in sich gekehrt. Doch der Nachfolger "Origin Of Symmetry" ist alles andere als introvertiert: "Link in to the world" heißt die erste Textzeile von "New Born". Schon mit "Bliss" schwebt man frei und möchte die ganze Welt umarmen. "Space Dementia" und "Citizen Erased" lassen Platz für große Epen. Klingt übertrieben? Ist es aber nicht.
Selten hat ein Album so einen verblüffend genialen Start hingelegt. Wenn "New Born" endlich mit lauten Gitarren sich aus dem Ei schält und "Bliss" mit dem Refrain direkt ins All geschossen wird, erscheint die große Klasse von "Origin Of Symmetry". Doch wo Licht ist...naja, man kennt den Spruch. Denn kaum eine andere Platte legt geniales Songwriting so dicht neben unzumutbare Effekthascherei.
An fast jedes Lied werden vorne und hinten 10 Sekunden Gitarrenfiepen und -brausen gehängt. Außerdem muss man zwar zugestehen, dass Matthew Bellamy ein brillianter Sänger ist, der jedoch seine extrem hohe Fistelstimme insgesamt einfach zu oft einsetzt. Deshalb ist "Origin Of Symmetry" einfach an machen Stellen zu überambitioniert. Am deutlichsten wird dies bei "Micro Cuts", in dem Herr Bellamys Stimme, ohnehin in hohen Lagen schon schwer verständlich, noch verfremdet wird, so dass es klingt, als ob er durch Papier singen würde. Da zieht man vor der gesanglichen Leistung den Hut, um ihn sich danach schnellstens über die Ohren zu stülpen.
Zum Glück überwiegt aber das sehr gute Songwriting, dass sich sowohl bei Tempomachern wie "Hyper Music" und "Plug In Baby" als auch bei mächtigen Stücken wie "Space Dementia" und "Darkshines" gut hervortut. Schade, dass sich dieses Album auf dem Weg zur Höchstwertung in seiner Kompliziertheit selbst ein Bein stellt. Denn Klasse und Eigenständigkeit hat es in jedem Fall.
Highlights: New Born | Bliss
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2001
Was für ein Auftakt. New born rockt auf Platte noch mehr als live. Unglaublich was Muse hier bieten. Origin of symmetry ist die konsequente Weiterführung von Showbiz, jedoch noch weitaus extremer und schräger. Matthew Bellamys Stimme schwebt teilweise in solch hohen Tönen,das man schon beim zuhören merkt: "Oh,das muss weh tun", man höre Micro cuts. Feeling good versprüht das Flair einer Bar in den Sechzigern, bei Screenager kommt man sich vor als reite man gerade auf einem Kamel durch die Sahara und bei Dark shines schleicht sich von irgendwoher diese Volkstanzgefühl ein. Muse zeigen hier sämtliche Facetten ihres Könnens und schaffen es anscheinend mit einem Zwinkern Showbiz ohne Probleme zu übertrumpfen. Mit Citizen erased ist auch der erste 7:30 Minuten-Song enthalten, der die Gradwanderung zwischen Rock und Ballade macht,dabei aber weitaus mehr rockt. Muse haben mit diesem Album ihren Standpunkt im Alternativebereich gefestigt und eine wahnsinnige Platte auf die Menschheit losgelassen.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2006
"Origin of symmetry", das ist die meines Erachtens stärkste Scheibe von Muse, auch wenn mir das neueste Werk "Black holes and revelations" immer besser gefällt.

"Origin of symmetry" ist rund und eckig gleichermaßen. Ich kenne keine Scheibe, wo man quasi zwangsläufig nach dem letzten Lied "Megalomania", das ich mir übrigens bis jetzt auf meiner Beerdigung wünschen würde, wieder auf "Play" drücken muss. Probiert es aus ! Das passt wie die Faust auf's Auge und schon ist man wieder nahtlos in Muse's eckigem schrägen Sound, dem wimmernden Weltschmerz-Charisma-Gesang von Matthew Bellamy, ohne den die Band nicht mehr Muse heißen düfte. Muse kann es schräg (Darkshines) und gerade aus (Plug in Baby), taucht dazu in die unterschiedlichsten Musikrichtungen und Instrumentierungen und nervt auf die interessante Art und Weise. Emotionen, gleich welcher Art bekommt man garantiert. Wer kann das im modernen Musik-Biz denn noch ?

Muse hat einen ausgeprägten Drang zu Theatralik und Selbstdarstellung. Hier wird Musik geliebt, gelebt, gelitten. Großes Kino ! Fette Scheibe !
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2003
"Origin of Symmetry", das zweite Album von Muse ist erneut eine Produktion zum niederknien. Die Band um Matthew Bellamy legte hier im Vergleich zum Vorgänger "Showbiz" deutlich an Tempo zu.
Die Platte ist insgesamt schneller, rockiger und geradliniger als das Debüt. Zudem wurde das Songwriting weiter verbessert und Bellamy legt in puncto Gesang noch eine Lage drauf.
Keine andere Band könnte einen Song wie "Micro Cuts" bringen, der den Hörer buchstäblich an den Rand der Schmerzgrenze bringt und stimmlich (auch auf der Bühne!) fast einer Operndarbietung gleichkommt.
Herausragend ist für mich neben der Ohrwurm-Single "Plug in Baby" vor allem "New born", das der wohl bis dato beste und ausgefeilteste Song von Muse ist.
Auch sonst ausschließlich große Songs mit überragenden Gitarren und gelegentlichen Elektronikeinlagen, die den Fan schnell gefangen nehmen.
Fazit:
Wer "Showbiz" mochte, wird auch von "Origin" begeistert sein.
Art-Rock in einer eigenen Liga, mit der bizarrsten Stimme des Rockbusiness.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2005
Nach einigen Jahren Musik-Lethargie hat mich dieses Album zum Non-stop Musikhörer gemacht. Diese einzigartige Musik macht soviel Freude, dass es wirklich das Leben bereichert! Muse rockt einfach total und ist trotzdem so gefühlvoll. Die Stimme des Sängers ist unglaublich: sehr hoch und trotzdem extrem kraftvoll. Dazu spielt er noch begnadet Klavier und Gitarre. Was besseres im Bereich Rock gibt es einfach nicht und wer dieses Album nicht hat, der tut mir leid :-)
Track 01: New Born
Wie jedes Muse Album beginnt auch Origin of Symmetry mit einem Piano Intro, nur um dann in einer dramtischen Pause in eine episches Gitarren-Riff überzugehen. Einfach genial. 10 von 10 Punkte.
Track 02: Bliss
Wohl das eingängiste Lied auf dem Album und gleichzeitig mit das Genialste. Die Melodie ist straight-forward und der Refrain hat unglaublich viel Energie. 10 von 10 Punkte.
Track 03: Space Dementia
Das Piano Intro ist sehr geheimnisvoll und dann schaffen es Muse mit Klavier, Bass, Drums und Gesang einen absoluter Rocker hinzulegen, der in einem tollen Schlagzeugsolo nach 6 Minuten sein Ende findet. 10 von 10 Punkte.
Track 04: Hyper Music
Nicht ganz so genial wie die drei ersten Lieder, aber auch sehr gut. 9 von 10 Punkte.
Track 05: Plug In Baby
Die tolle Gitarrenmelodie und der Refrain machen dieses Lied zu einem absoluten Gute-Laune-Track. Macht einfach Spaß. 10 von 10 Punkte.
Track 06: Citizen Erased
Das Highlight des Albums. In sieben Minuten wird der Hörer durch ein Karusell geschickt. Zuerst rockt der Song total, dann wird er ruhig und schön, dann rockt er wieder und endet in einem unglaublich schönen gefühlvollen ruhigen Ende. Der beste Muse Song überhaupt. 10 von 10 Punkte.
Track 07: Micro Cuts
Das zweite absolute Highlight. Matt Bellamy singt so hoch und dabei so kraftvoll, dass man sofort mitgeht. Das Ende ist fantastisch und rockt einfach nur tierisch. 10 von 10 Punkte.
Track 08: Screensager
Zeit zum Durchschnaufen. Screenager ist ein ruhiges und schönes Lied, das vom Klavier begleitet wird. 9 von 10 Punkte.
Track 09: Darkshines
Ein weiterer Supersong mit einer tollen Base-Line. 9 von 10 Punkte.
Track 10: Feeling Good
Das einzige Cover auf diesem Album. Aber was für eins! Da geht's einem wirklich sofort gut. 10 von 10 Punkte.
Track 11: Megalomania
Ein dunkles ruhigeres Lied begleitet von einer Orgel mit interessanten Lyrics. Ein super Finish für ein perfektes Album. 10 von 10 Punkte.
Fazit: Auf diesem Album ist jeder Song ein Hammer. Es könnte sein, dass man sich erstmal ein wenig reinhören muss, aber dann ist man unwiderruflich süchtig und kauft alles andere von Muse, denn die Alben Showbiz und Absolution sind auch eindeutig 5-Sterne Alben. Wenn man dann noch auf einem Konzert der absolut besten Live Band war, dann ist man vollends infiziert!
Viel Spaß beim Entdecken und Genießen !!!
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2001
Nur selten gelingt es Bands, den unbekümmerten und von Erwartungsdruck freien Sound ihres Debuts zu wiederholen. Allzu oft neigen sie dazu, sich selbst zu kopieren und beginnen damit, ihren eigenen (musikalischen) Untergang einzuleiten. MUSE jedoch konnten sich auf ihrem Zweitling die Frische und Spontaneität erhalten und gleichzeitig ein noch runderes Gesamtbild schaffen. Natürlich bleiben sie musikalisch weiterhin vergleichbar zu Radiohead, Arid, Paloalto und all den anderen Bands, die den Mut haben, harte Rockmusik mit zerbrechlicher Stimmakrobatik zu garnieren. Von mir aus können sich hierzu noch Dutzende anderer Bands gesellen, ist es doch eine Wohltat gegenüber dem, was uns die Medien in der Regel zum Konsum anbieten. 'Vernichtet die Rückgratlosen' singt Matthew Bellamy im Opener 'New Born' und gibt damit bereits das Motto des Albums vor. Wer sich von der Anspruchslosigkeit der Radiomusik bereits hat degenerieren lassen, wird in 'Origin Of Symmetry' keinen neuen Freund finden. Glücklicherweise haben sich MUSE auch dieses Mal prominent produzieren lassen. Nach John Leckie ist es diesmal David Bottril (dEUS, Tool ...), der den Kompositionen das passende Gewand übergestülpt hat. Und MUSE tun gut daran, sich Unterstützung aus etablierten Sphären zu holen, denn die selbst produzierten Songs, die man auf allen Maxis finden kann, zeigen sich zu ungeschliffen, rauhbautzig und auch etwas zu stereotyp im Aufbau. Wer die Liebe zu emotional dargebotener Musik pflegt, die zwischen Tränenmeer und Stahlfaust nur wenige Momente vergehen lässt, der ist bei MUSE (als Konserve wie auch live) in besten Händen.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken