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am 8. Juli 2004
Roger Corman hat sich mal wieder über einige Geschichten von Edgar Allan Poe hergemacht. Wie immer sehr frei interpretierend, aber gut. Der Film, der drei voneinander unabhängige Stories beinhaltet in denen jeweils der geniale Vincent Price die Hauptrolle verkörpert, beginnt mit „Morella". In meinen Augen der schwächste Teil des Films.
Inhalt: Der Witwer Locke lebt, seit seine Frau Morella vor 26 Jahren gestorben ist, alleine in seinem hochherrschaftlichen Haus. Er erhält Besuch von seiner Tochter Leonora, die wenige Monate vor Morellas Tod geboren und die von Locke verstoßen wurde, da er sie für den Tod seiner geliebten Frau verantwortlich macht. Da Leonora ihrerseits nur noch wenige Monate zu leben hat, bemüht sie sich um eine Aussöhnung mit Ihrem Vater, der sich das Haus mit der mumifizierten Leiche Morellas teilt, da ihm die Trennung von seiner über alles Geliebten unmöglich erschien. In der Nacht scheint Morella von den Toten wieder zu kehren um Rache zu nehmen...
Kommentar: Etwas abstrus das Ganze. Die Umstände von Morellas Tod und für was sie eigentlich Rache nehmen will bleibt unverständlich und im Dunkeln. Der Totenkult (bzw. die Andeutung von Nekrophilie) und das mit einer gehörigen Portion Spinnweben „geschmückte" Haus erzeugen zwar eine eigenartige, irritierende Atmosphäre. Aber das brachiale Ende lässt zumindest mich unzufrieden zurück.
Die zweite Geschichte „Die schwarze Katze" hingegen ist ein Glanzstück des makaberen Humors.
Inhalt: Der eitle Lackaffe und Weinkenner Fortunato (Price at his best!) trifft auf den scheinbar primitiven Säufer Montresor (ebenfalls grandios: Peter Lorre). Bei einer Weinprobe soll sich beweisen, wer der bessere Weinkenner von beiden ist. Diese Probe endet damit, dass Montresor volltrunken am Tisch zusammensackt und Fortunato ihn nach Hause geleitet. Dort trifft er auf Montresors bildschöne Frau Annabel und beginnt mit ihr ein Verhältnis. Als Montresor dahinter kommt rächt er sich auf perfide Art und Weise. Jedoch hat er die Rechnung ohne Annabels Katze gemacht...
Kommentar: Die ungefähr sechsminütige Sequenz der Weinprobe ist einfach brillant. Vincents überzogenes affektiertes Gehabe, seine Gestik und Mimik kommen hier voll zum Tragen und sind ein reines Vergnügen. Und Peter Lorre als lallende und rülpsende Schnapsdrossel, der sowohl optisch als auch im Gehabe genau das Gegenteil seines Widerparts ist, steht ihm in nichts nach. Ein zweiter Höhepunkt dieser Kurzstory ist eine psychedelische Alptraumsequenz mit verzerrter Optik, die Montresor ereilt nach dem er seine Rache genommen hat. Hier bekommt man einen Vorgeschmack auf die kurze Zeit später gedrehten Komödien „Der Rabe" und „Ruhe Sanft GmbH", in denen man Peter Lorre erneut an der Seite von Vincent Price erleben darf. Einfach klasse!
Die dritte und gruseligste Episode des Filmes ist „Der Fall Valdemar".
Inhalt: Der reiche Valdemar leidet an einer unheilbaren Krankheit, die unweigerlich zum Tod führen wird. Da diese Krankheit großen Schmerzen verursacht, hat er den Hypnotiseur Carmichael (diabolisch: Basil Rathbone) engagiert, der in der Lage ist ihm die Schmerzen zu nehmen. Als Gegenleistung verlangt Carmichael lediglich, dass er Valdemar im Moment des Todes hypnotisieren darf. Dieser stimmt gegen den Willen seiner Frau und seines Arztes zu, mit dem Ergebnis, dass zwar sein Körper stirbt, aber sein Bewusstsein, dass sich in einer Art Zwischenwelt befindet, von Carmichael kontrolliert wird. Als Carmichael Valdemars Frau dazu drängen will ihn zu heiraten, wird klar, dass der Tote hier auch noch ein Wörtchen mitzureden hat...
Kommentar: Selbst heute, über vierzig Jahre später, finde ich die Inszenierung noch gruselig. Der eiskalt agierende Rathbone und Vincent Price, der hier einen Vorgeschmack auf die später beliebten Zombie-Filme gibt, zeigen wieso sie zu den Ikonen des Horror-Films gezählt werden. Dazu kommt die vibrierende Stimme von Price, die sich klagend aus der Zwischenwelt meldet. In dem schon erwähnten Film „Ruhe Sanft GmbH" spielen Rathbone und Price erneut zusammen. Allerdings zieht hier Rathbone alle Register seines komödiantischen Talentes. Und das mit bravour.
Fazit: Besonders die letzten beiden Geschichten sind wirkliche Klassiker und alle Episoden unterscheiden sich von den meisten Vincent Price Filmen darin, dass Price jeweils das Opfer ist und nicht der Bösewicht.
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am 27. Juli 2015
Werte Nostalgiker & liebe Interessierte an diesen drei E. A. Poe - Erzählungen, diese DVD-Ausgabe ist mit folgender Filmbox identisch : Schwarze Geschichten

Nachfolgend gebe ich Euch auch mal ein Paar wissenswerte Infos im Bezug auf die Ausstaffierung dieser Filmbox insgesamt inkl. mit beigefügter Ablichtungen zur Veranschaulichung & ich beurteile meine erworbenen Media-Artikel immer nur als Gesamtprodukt.

► ZUR HANDLUNG : Der grauenvolle Mr. X - Schwarze Geschichten ( USA 1962 )

Den Anfang dieser hier vorliegenden Kurzfilm-Trilogie macht die Episode „ Morella ( ca. 22 Min. )“, in welcher nach Jahrzehnten eine einst aus dem Haus geschasste Tochter ihren verwitweten Vater aufsucht, um sich mit ihm auszusöhnen.
In Poe's bekanntesten Klassiker „ The black Cat ( ca. 36 Min. ) “ übt ein sowohl äußerst egoistisch veranlagter als auch gries­grä­miger, alter Grantler schonungslos Vergeltung an seiner untreuen Gattin & in der dritten Schauergeschichte „ Der Fall Waldemar ( ca. 24 Min. ) “ begibt sich ein Todgeweihter unter Hypnose schon mal in aller Voraussicht auf eine Odyssee ins Jenseits & durchlebt einen wahrhaftigen Alptraum.

Edgar Allan Poe's „ Tales of Terror “, vom amerik. Drehbuchautor Richard Matheson verfasst & vom Star-Regisseur Roger Corman hervoragend ins Werk umgesetzt, bietet seinem Publikum runde anderthalb Stunden lang eine wirklich wunderbar antike & vor allem schaurig-schöne Gruselfilmkost mit ein Paar brillant agierenden Filmgrößen aus deren Ära & das obendrein in einer unerwartet grundsoliden Filmqualität bzgl. Bild + Ton.
Besonders stimmig empfand ich bei der Episode „ Die schwarze Katze “ die dt. Stimme von Peter Lorre, welche ihm hier der dt. Darsteller Alfred Balthoff lieh. Einfach nur köstlich sein Geseiere, wenn er unter Alkoholeinfluss spicht & ebenso so genial sind dann dazu auch noch die herrlich geschnittenen Fratzen seines An­t­a­go­nisten Fortunato alias Vincent Price während einer Weinprobe !
Neben den 3 bekannteren Hauptprotagonisten Vincent Price, Basil Rathbone & Peter Lorre wirkten u. a. noch die Akteure Joyce Jameson, David Frankham sowie Debra Paget mit & für die stimmige, musikalische Begleitung wurde seinerzeit der amerikan. Chorleiter Les Baxter verpflichtet.
Die Spieldauer beträgt lt. Player exakt 85:14 Min. sowie reine 82:29 Spielminuten ohne Abspann !

► ZUR AUSSTATTUNG : Die DVD mit FSK ab 16 J.

Zu Hd. bekommt man ein marktübliches, robustes Amaray-Keep-Case mit einem farblich ansprechend gestalteten Frontcover.
Rückseitig wurde das Cover sowohl mit einem Filmplakatmotiv als auch mit einem knappen Abriss zur Story sowie mit techn. Angaben & mit Infos über die Filmschaffenden versehen.
GUT ≫ Das FSK-Logo ist ledgl. rückseitig & zudem recht klein vorhanden

FORMAT : Widescreen 16.9 - 2.35:1 ( Cinemascope anamorph ) in Farbe
Bis auf ein mitunter schon mal leichtes Grieseln im Bild wird einem hier eine insgesamt betrachtet ganz passable Optik geboten, denn bzgl. der Sättigung wirkt die Darbietung allgemein noch recht farbintensiv & auch die Schärfe ist okay.

TONSPUREN : Auswählbar sind sowohl eine deutsche Synchro als auch der Originalton Engl. sowie noch Frz. & Español, allesamt in DD 2.0 Mono
Auch die Tonqualität ist bei diesem mittlerweile 53 Lenze zählenden Zelluloid durchaus akzeptabel, denn sowohl die Filmmusik als auch die geführten Dialoge insb. in Deutsch sind durchweg klar & deutlich zu verstehen.
Zudem sind auch die ausgesuchten dt. Synchronsprecher der damaligen Kinoversion [ 1. Synchro ] m. E. angenehm passend & gut ausgewählt worden, denn so lieh hier bspw. der Synchronregisseur Curt Ackermann dem Protagonisten Vincent Price seine Stimme & Sherlock-Holmes-Darsteller Basil Rathbone wurde vom dt. Akteur Arnold Marquis sowohl charakteristisch markant als auch süffisant synchrongesprochen.
TOP ≫ Mit zuschaltbarem UT für Hörgeschädigte in Deutsch & Englisch
GUT ≫ Zudem noch mit weiteren Untertiteloptionen in Fran­çais sowie Castellano & auch Netherlands

LABEL : MGM Home Entertainment
ASIN-Nr. des Artikels : B0000CFYFH
PRODUKTION : Roger Corman für American International Picture
GENRE : Horror / Gruselfilm / Mystery

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SPECIAL FEATURES
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+ Original Kino-Trailer im engl. Originalton ( 02:16 Min. )
+ Ein separates Kapitelmenü von 1 bis 16
sowie mit einem schicht & einfach gestalteten sowie leider gänzlich ohne Soundtrack interaktiven Hauptmenü.
Beispiele zur Menüführung entnehmt Ihr bitte meinen mit beigfügten Fotos № 5 & № 6.

ANMERKUNG : Ganz zu Anfang bestimmt man die nationalen Schriftformen/Sprachen für die Menüsteuerung ( Foto № 4 )

► FAZIT

Edgar Allan Poe's „Schwarze Geschichten “ sind sowohl für den Nostalgiker aus Passion als auch für Fans des Gruselfilms eine einfach nur wundervolle Fernsehunterhaltung & das obendrein in einer wirklich annehmbaren Filmqualität bzgl. Bild + Ton.
Zudem ohne Flatschen auf dem Frontcover & mit einem bei Bedarf zuschaltbaren Untertitel sowie auch mit einer separaten Kapitelauswahl als kleines Extra ausgerüstet faktisch solide auf DVD veröffentlicht.

Mit nostalgischen Grüßen,
Der Dirk

7,5 von 10 Punkte für den Gesamteindruck
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am 7. März 2014
Natürlich keine HD-Qualität, dafür aber Filme, die noch mit hervorragender Schauspielkunst gemacht wurden. Zwar schaudert es heute, wo man ja einiges gewohnt ist, nicht mehr so sehr, aber die Filme sind sehr unterhaltsam. Besonders die Mimik der Schauspieler ist interessant, da natürlich allen voran der Großmeister Vincent Price. Ich empfehle noch zus. den Film 'The Raven - der Rabe' ;)
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am 13. Oktober 2003
Hier wurden drei E.A. Poe Kurzgeschichten mit dem großartigen Vincent Price verfilmt. Besonderer Schmankerl ist die GEschichte "Die schwarze Katze". Peter Lorre und Vincent Price spielen sich bei der Weinverkostung gegenseitig an die Wand das es ein Genuss ist - besonders die Mimik von Price. Leider wurden bei dieser Geschichte zwei Kurzgeschichten von Edgar Allen Poe verwurstet: Das Fass Amantilado und die schwarze Katze. Die Geschichte "Morella" kann nicht so recht überzeugen aber dafür zieht Basil Rathbone in "Der Fall Waldemar" alle Register des bösen Ekels.Eigentlich eine rundum gelungene DVD aber Punktabzug gab es in folgenden Kategorien: Das Bonusmaterial ist sehr dürftig(nur ein Trailer)und die Geschichten an sich erreichen leider nicht das beängstige Niveau der Originalgeschichten.
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