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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2013
Eigentlich scheint es zu viel zu sein, wonach die Band hier strebt, aber auf wundervolle und durchwegs bekömmliche Art geht die Rechnung erstaunlicherweise auf!

Frisch von der Leber weg könnte man es vielleicht so sagen: ABSOLUTION hört sich so an, als hätte man sämtliche Sounds dieses Universums eingefangen und auf Tonträger gebannt, dann das Ganze mit einem Grunge-Alternative-Groove unterlegt, anschließend knackige Hardrock-Gitarrenriffs hinzugefügt und schließlich noch ein paar Queen-Klassiker mit Radiohead-Elementen beigemengt, um dann einen melodiösen Depri-Mix mit allem glamurösen Pomp alias ABBA im Studio lebendig werden zu lassen!

Oder anders (aber mindestens ebenso hilflos) formuliert: ein reicher Schnösel auf einem Edeltrip stürzt nach einem Besuch der Philharmonie in einer heruntergekommenen Vorstadtdisco ab, wo ihn dezibelschwangere Rockrhythmen durch eine emotional heikle Phase der Ernüchterung begleiten.

Das 3. Studiowerk von MUSE gilt bis heute als eines der besten der Band, wenn nicht gar als das beste überhaupt - zusammen mit dem Nachfolger "Black Holes...". Tatsächlich markiert ABSOLUTION einen ganz wichtigen Punkt/Meilenstein in der Bandhistorie. Man hat sich gerade von den Wurzeln einer mehr oder minden typischen (aber sehr, sehr guten) Alternative-Rock-Band gelöst, um sich auf die Suche nach neuen, phantastischen Klangwelten und Möglichkeiten zu machen. Die Welt stand MUSE - wir schreiben gerade das Jahr 2003 - noch weit, weit offen. Rückblickend betrachtet ist ABSOLUTION wirklich so etwas wie das Bindeglied schlechthin zwischen dem Debüt und dem letzterschienenen "The 2nd Law".
Man hatte da zum einen diesen schon überirdisch anmutenden Sound - heute mehr oder weniger typisch für die Band - gefunden, spielte aber noch kompromisslosen Anti-Schnörkel-Rock, der unverkennbar die Basis, das Fundament also, legt - und zwar für alles auf dem ABSOLUTION aufgebaut ist.
Verglichen mit dem dirketen Nachfolger ("Black Holes...") - den ich im Übrigen auch sehr mag - ist ABSOLUTION weniger "poppig", weniger "kompromissbereit" oder nennen wir's meinetwegen (auch wenn's immer sehr heikel ist) "kommerziell" ausgerichtet. Hier gibt man noch eher die Richtung vor, als dass man versucht wäre irgendwelchen Trends folgen zu wollen...
Kurzum: ABSOLUTION ist tatsächlich ein Meilenstein und zugleich eines der wichtigsten und größten Rockmusikalben der vergangenen Jahrzehnts. Ich weiß nicht, welche fachspezifische Genrezuordnung dieser Scheibe am ehesten gerecht würde, ich für meinen Teil halte aber (die selbst definierte) Bezeichnung Psychedelic-Glam-Hard-Rock für recht passend. So ein bisschen erinnert mich MUSE auch an COLDPLAY (wobei ich die mittlerweile wirklich nicht mehr hören kann!) - nur im etwas abgedrehteren, härteren Format!

Offen gestanden ist mein musikalisches Interesse gegenwärtig eher anderen Bands zugetan, dennoch ist ABSOLUTION eines dieser ganz besonderen Alben, die man sich auch Jahre später noch immer wieder gerne anhört, was neben zuvor schon angesprochenen Punkten vor allem auch daran liegen dürfte, dass man es hier mit einem ausgeklügelten Konzeptalbum zu tun hat. Die Songs wirken (fast) wie flüssig ineinanderverwobene Elemente - und auch der Aufbau der Scheibe, beginnend mit dem Intro einem stetig wachsenden musikalischen Spannungsbogen folgend, ist gewiss sehr durchdacht...

Die insgesamt sehr experimentierfreudige und erfrischende Herangehensweise der Musiker ist hier beim Hören deutlich spürbar. Trotz einer immensen Stunden- oder gar Wochen- oder Monatsanzahl, die hier offenkundig auch in Studioarbeit investiert wurde, hat ABSOLUTION einen sehr lebendigen, aufbruchsartigen Charakter inne, wie er - meiner Meinung nach - bei neueren Muse-Werken leider eher nicht mehr vorzufinden ist... Ist wie immer halt ein Stück weit aber sicher auch Geschmackssache!

Fazit: MUSE klingt (spätestens) seit hier wie eine von sich überzeugte Alternative-(Hard)-Rock-Band, die zu viele Queen-Platten gehört hat und sich ein Studio mit Radiohead teilen musste...
Das Schöne und die eigentliche "Kunst" daran: Man muss weder Queenn- noch Radiohead-Fan sein, um diese Platte lieben lernen zu können. Gewiss ist ein deutlich spürbarer, aber bekömmlicher Aufstrich an Glam und Pathos erkennbar, dennoch steht hinter jedem noch so gewagtem Soundexperiment ein klar strukturiertes, säulentragendes Muster aus kompromissloser Rock-Musik. Und - was wohl überhaupt am allerwichtigsten ist: Ganz am Ende steht ein glücklich vor sich hingrinsender Konsument inmitten seiner vier Wände und lauscht begeistert diesem großartigen Stück neuerer Musikgeschichte und bereichert um die Erkenntnis, dass da draußen immer noch Sounds herumschwirren, die es zu entdecken gilt; ebenso wie es da draußen immer noch handwerklich hochbegabte Bands gibt, die nur darauf warten, ebendiese Sounds einzufangen.
Kurzum: Solange am Ende einer Produktion die Liebe zur Musik siegt, ist alles in Ordnung. Und genau das ist eben bei vorliegendem Album der Fall.

Wie schon gesagt (obwohl ich ja auch nicht der ganz große Muse-Experte bin) ist ABSOLUTION nach wie vor mein Lieblingsalbum der Band, wobei ich geschmacklich generell eher zu den Anfangswerken von Muse tendiere, bei allem gebotenen Respekt freilich vor den letzten Versuchen, wie etwa dem zuvor kurz erwähnten "The 2nd Law"...

ABSOLUTION habe ich vor allem (als allgemein Musikinteressierter) auch deshalb rezensiert, weil es meines Erachtens in jede gut geführte Plattensammlung gehört!

Macht aus meiner Sicht klare und wohlverdiente 5 STERNE!!
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am 1. Oktober 2003
Selten genug gelingt es einer Band nacheinander 3 qualitativ gute Alben abzuliefern.
Muse schafft es mit "Absolution" scheinbar spielend leicht.
Bereits beim ersten Durchhören, war ich von der Homogenität beeindruckt. "Absolution" ist das erste Album von Muse, von dem man behaupten kann, das es vorn bis hinten mit Ohrwürmern vollgepackt ist. Nie waren sie eingängiger, nie waren sie besser.
Allerdings: Diese CD mag auch manchen Fan der beiden ersten CD's verprellen. Denn Matthew Bellamy und Co. haben die spektakulären Gitarrensoli, die Agressivität und die Experimentierfreudigkeit deutlich zurückgefahren. Statt dessen findet man viele Streicher, mehr Elektronik und im Verhältnis zu früher insgesamt zahmere und glattere Songs.
Für mich kann ich sagen: Zu meiner vollen Begeisterung.
Herausragend sind "Time is running out", "Sing for Absolution", "Stockholm Syndrome", "Butterflies & Hurricanes" und "Ruled by Secrecy" - aber wie gesagt, das Album hat keinen Schwachpunkt.
Muse zeigen auf "Absolution" eine deutlich größere Reife und einen behutsamen Spurwechsel in Richtung Mainstream oder zumindest größerer Radiotauglichkeit.
Zählt zu meinen Top 5 in diesem Jahr - und ich freu mich jetzt schon auf die Tour!
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am 14. September 2003
Tja, wie lange habe ich auf die neue Platte von Muse gewartet, es kam mir wie Jahrzehnte vor. Kein Wunder, wenn Muse die Band ist, die einem die vorher so verschmähte Musik erst schmackhaft gemacht hat. Einen guten Nachfolger für "Origin of Symmetry" zu schreiben ist da nahezu unmöglich...
Aber Muse haben wieder alles richtig gemacht, denn sie haben nicht plump versucht zu kopieren, sondern sind weiter Richtung "eigenen Stil finden und wieder von vorne anfangen" gefahren. (Von mir aus kann das immer so weitergehen)
Obwohl die Erste "Showbiz" schon ein Hammerdebut war, merkte man doch die für Debuts typische Unsicherheit, die alle großen Bands dieser Erde am Anfang hatten (scheint wichtig für eine gute Entwicklung von Bands zu seien). "Origin of Symmetry" schlug dann, jedenfalls bei mir, ein wie eine Bombe; So emotionalen und achterbahnähnlichen Rock hatte ich zuvor nicht gehört gehabt. Nach anfangs obligatorisch kritischen Stimmen sind sich heute so ziemlich alle über die großen Qualitäten dieses Albums einig.
Nun ist "Absolution" da und ich bin begeistert. Matthew Bellamy singt so schön wie noch nie, Dominic Howard spielt hier viel ausgefeiltere und fantasievollere Drums als je zu vor und Chris Wolstenholme groovt einfach nur kongenial vor sich her. An den Muse typischen, Klassisch angehauchten Harmonien aber hat sich trotzdem wenig verändert, was ist dann also anders?
Eines wird Jedem sofort auffallen: Matthew tritt hier ein wenig von der Gitarre zurück und setzt sich öfter als zuvor ans Klavier. Keine Sorge, man hört die Gitarre genauso emotional wie früher, aber eben ein bisschen weniger. Das macht in meinen Augen aber überhaupt nichts, denn wer bei den einfach nur wunderschönen und mindestens genauso emotionalen Klangbildern des Klaviers nicht genauso Gänsehaut bekommt, der ist bereits tot. Vorsicht also an alle, denen das Klavier im zweiten Album nicht gefallen hat! Das Klavier ist auf dieser Platte noch mehr Bestandteil als zuvor (mir gefällts :)
Im Gegensatz wird vielleicht einigen (wie mir auch) die zum Teil starren Riffs negativ auffallen. Gingen sie vorher immer mal gerne auf Wanderschaft und überraschten einem zum Teil angenehmst, sind sie hier leider etwas festgewachsen und verweilen des öfteren wie bei manchen New-Metall Kollegen, sehr schade! Scheint aber Absicht zu sein, weil man so sein Augenmwerk viel öfter auf das angesprochene Klavier lenkt. Naja, wem es so gefällt :\
Als Fazit bleibt eine wunderschöne Platte stehen, die sowieso jedem Muse-Fan zu empfehlen ist, aber auch Fans im Bereich Klaviermusik finden könnte. Bleibt nur noch zu hoffen, dass diese Platte, wie die beiden Vorgänger auch, noch in Jahren begeistern kann.
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am 5. Oktober 2003
Das neue Album von Muse ist anders. Zugegeben. Die Briten um Matthew Bellamy sind musikalisch alles in allem etwas ruhiger geworden, die Betonung liegt jetzt mehr auf Melodieführung und Arrangement als auf der Einbindung all dessen, was im musikalischen Potential der Jünglinge steckt. Und obwohl es, vor allem bei "Origin of Symmetry", genau das war, was das Album so einzigartig machte, gelingt es der Band bei "Absolution", den Stil zu wahren, obwohl alles etwas eingängiger ist, etwas runder, etwas verträglicher auch für "ungeübte" Hörer. Musste "Origin Of Symmetry" noch zehn mal durchlaufen, bevor man sich mit der Flut an musikalischen Eindrücken anzufreunden begann, so geht "Absolution" sofort ins Ohr. Und begeistert. Muse durchlaufen einen Prozess, der zunehmend klassische Elemente an Oberhand gewinnen lässt. Der symphonische Bombast zum Beispiel von "Megalomania" wird, wenn auch deutlich abgeschwächt, zum ständigen Attribut der neuen Songs.
Insgesamt ist das Album auch grooviger als die Vorgänger, verzichtet oft zugunsten eines eingängigen Beats auf anspruchsvolle Drum-Parts und rockt trotzdem - und zwar gewaltig!
Mein Fazit: Muse entwickeln sich weiter und weiter. Sie werden nicht besser und nicht schlechter - nur anders. Und bleiben dabei die progressivste Rockband unserer Tage. Das neue Album wird für manche alteingeschworene Fans vielleicht eine Enttäuschung sein. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch "Absolution", genau wie die Vorgängeralben, ein rockgeschichtlicher Geniestreich ist!
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am 28. September 2003
Endlich ist es soweit: seit dem 22. September 2003 steht das 3. Studioalbum der Band in den Läden, die Rockmusik für mich neu definierte. Rockmusik mit Höhen und Tiefen, die sonst kaum eine Band so dramatisch und ausgefeilt in Szene setzt, und Rockmusik, die den Hörer in eine andere Welt schickt. Das sind MUSE!!!
Bereits das Debütalbum "Showbiz", der damals noch sehr jungen Briten (um die 20!) Matthew Bellamy (Gesang, Gitarre, Piano, Lyrics), Chris Wolstenholme (Bass) und Dominic Howard (Drums), beeindruckte die Kritiker und feierte unerwartete Erfolge. Songs wie "Muscle Museum", "Showbiz" oder etwa "Unintended" waren so gegensätzlich und verschieden, wie es kaum jemand erwartet hatte. MUSE erschufen schon damals mit ihrem Einstieg einen ungewohnten und einzigartigen, aber schier genialen Mix aus harten Rocksongs und gefühlvollen Balladen. Sie kreierten einen gelungenen Wechsel von Gitarre und Piano, was hauptsächlich Matthew Bellamy zu verdanken ist.
2001 erschien dann der lang ersehnte Nachfolger "Origin Of Symmetry" - dieses Album war anders, aber nicht wirklich verschieden. Es war härter, die Balladen standen im Hintergrund und Songs wie "Plug In Baby" oder "Bliss" wurden zu Rockgiganten in bisher unerreichten Dimensionen. Nichtsdestotrotz war "Origin Of Symmetry" nicht ganz so rund wie der Vorgänger, doch bis dato der Höhepunkt des Trios.
Darauf folgten das Live-Album "Hullabaloo", das einen einmaligen und gigantischen Einblick in die unverwechselbare und geniale Live-Permonace der Band lieferte, eine lange Tour und die dazugehörigen Singles "Dead Star" & "In Your World"; zwei der besten und härtesten Songs die MUSE je machten.
Mehr als 2 Jahre vergingen... und plötzlich war es soweit: "ABSOLUTION" war da!!!
Was soll man sagen:
Zum Positiven: "Absolution" ist glatter, runder, ausgefeilter & reifer.
Zum Negativen: "Absolution" ist glatter, runder, ausgefeilter & reifer.
Das 3. Soloalbum ist ein musikalisches Meisterwerk, das seinesgleichen sucht und eines der besten Rockalben der letzten 5 Jahre. Es ist außerdem vom Anfang bis zum Ende hörbar und wird neue Fans mobilisieren. Doch es fehlen mir leider 1-2 mehr Songs, die einem richtig den Hintern versohlen, Songs wie "In Your World" oder "Plug In Baby"; denn davon hat Absolution nur 4 wirkliche vertreten (siehe Bewertung unten)... bei 14 (oder besser gesagt 12) Songs etwas zu wenig. Dies ist aber auch, wenn überhaupt, der einzige Kritikpunkt. Ob man bei der Aussage oben zum positiven oder negativen Aspekt tendiert, sollte man selber entscheiden. Der eine mag diese angesprochene Veränderung, der andere nicht - denn "Origin Of Symmetry" war nicht etwa ein rundes ausgewogenes Album, und doch ein Geniestreich.
Zu den einzelnen Songs:
INTRO:
Stimmt auf den ersten richtigen Song ein und versprüht ein monumentales Gefühl.
APOCALYPSE PLEASE:
Der Name sagt bereits alles. Gigantischer Opener mit fast schon monumentaler Kraft und umhauendem Piano! Passend zur Stimmung des gesamten Albums.
TIME IS RUNNING OUT:
Simpler und cooler Rocksong mit einem Refrain, der einen an die Wand spielt, sehr guter Bassbegleitung und ausgezeichneter Drum-Arbeit (inspiriert vom Michael-Jackson-Klassiker „Billie Jean"). 2. Single vom Album.
SING FOR ABSOLUTION:
Schöne Ballade mit emotionalen Lyrics. Dieses Stück entfaltet seine Kraft erst richtig gegen Ende mit dem Einsatz der Gitarre.
STOCKHOLM SYNDROME:
Einer der härtesten Songs, den MUSE je gemacht haben. Ein sehr cooler Song mit melodischem Refrain und unvergleichlicher Dynamik. 1. Single (Internet-Single!) von "Absolution".
FALLING AWAY WITH YOU:
Wieder eine der wirklich guten und schönen Balladen. Erinnert ein bisschen an „Unintended", hat aber eine eigenständige Aussage und Gefühlskraft. Schöne Akkorde und ausdrucksvolle Lyrics. Ein sehr emotionaler Titel.
INTERLUDE:
Verbindet "Falling Away With You" mit...
HYSTERIA:
Einer der besten Songs des gesamten Albums! Genialer Bassriff und ein umhauender, fast schon hymnenhafter Refrain machen „Hysteria" so genial. 3. Singleauskopplung aus "Absolution".
BLACKOUT:
"Blackout" ist das Produkt der Experimentierfreude von MUSE und des Einsatzes des Orchesters. Ein Song der einem von Mal zu Mal besser gefallen wird.
BUTTERFLIES & HURRICANES:
Dieser Song entfaltet seine wahre Kraft eigentlich erst beim mehrfachen Hören. Enthält gewaltige Pianopassagen und ein Pianosolo in der Mitte des Songs. Sehr hymnenhafter Song, der so auch auf einen Soundtrack für ein Rollenspiel stehen könnte.
THE SMALL PRINT:
Der absolute Hammer!!! Mein persönlicher Favorit des Albums, weil schnellster und dynamischster Song. "TSP" ist ein von mir gerne als "Rock-Monster" beschriebenes Stück, das einen coolen Gitarrenriff hat und ein absoluter Live-Song ist.
ENDLESSLY:
Zuviel Synthesizer statt Gitarre macht diesen Song zum einzig schwachen Song des Albums.
THOUGHTS OF A DYING ATHEIST:
Ein für mich sehr überraschender Song, da ich mir darunter etwas anderes vorgestellt hatte. Der Song hat mich jedoch im Positiven überrascht, da er eine schnelle und coole Bassline
besitzt.
RULED BY SECRECY:
Typischer letzter MUSE Titel. Kommt nicht an die Stärke von "Hate This & I'll Love You" heran, ist dafür aber besser als "Megalomania".
Letztendlich kann ich sagen, dass MUSE mit "Absolution" typische Elemente und neues sehr versiert miteinander verknüpfen. Das Album ist durchweg hörbar. Als Fan muss ich sagen, dass ich keineswegs enttäuscht bin, obwohl der ein oder andere "Hinterntreter" mehr hätte drauf sein können. "Absolution" ersetzt die fehlende Kraft, die "Origin Of Symmetry" besaß, mit musikalischer Erwachsenheit, man weiß nun wo man hin will. Die Zeit in der man MUSE mit Bands wie RADIOHEAD verglichen und gleich gesetzt hat, sollte endgültig vorbei sein, denn MUSE sind besser; sie sind gereift und haben sich weiterentwickelt - und das ist auch gut so!
FAVORITES: "The Small Print" / "Hysteria" / "Time Is Running Out"
22 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2003
Für einen Gesamteindruck der Platte lese man die treffende Amazon-Rezension. Der erste Titel, dessen Rhythmus sich an die Marschtrommeln des Intros anschließt, überrascht mit erstaunlicher Aggression, schon im ersten Chorus taucht man in eine geniale Mischung aus treibendem Bass, extrem rhythmischen Klavier-Harmonieen, weichen Background-Chören à la Queen und regelrechten Salven von den Becken. Die Klangfülle erinnert beinahe an das Finale von Space Dementia. Der sanft verzerrte, angenehm brummende Bass-Sound begegnet einem auch in den ruhigeren Stücken des Albums noch mehrmals wieder. Nach dem rhythmisch druckvollen Time Is Running Out folgt das zunächst sehr zurückhaltende, depressive Sing For Absolution: nach zwei fast etwas eintönigen, aber gefühlvollen Strophen und einem langsamen, aber genialen Gitarrensolo als Übergang wartet die erste muse-typische Klimax. Stockholm Syndrome liefert mitten zwischen seinen Power-Riffs die unvergleichlichen sphärischen Klänge mit glasklaren Klavieranschlägen, die man auch schon im ersten Track erahnen konnte. Falling Away with you beginnt mit sagenhaft schönen, melancholisch-melodiösen, klaren Gitarrenklängen, hinterlegt mit leicht angerauhtem Bass, kaum merkbaren Flanger-Effekten und weichen Glockenklängen im Oktavwechsel. Und wieder verwandelt sich der Song, Matt lässt seine klagende Stimme frei, um dann zu den beruhigenden Klängen vom Anfang zurückzukehren. Ein dunkles Interlude aus verzerrter Gitarre lässt den Song abklingen und macht Platz für Hysteria, das seinem Namen alle Ehre macht: Overdrive en masse (auch im vocal), brutaler Bass und ein einfaches, emotional wahnsinnig geladenes Gitarrensolo. Blackout überrascht mit Orchesterbackground und lässt eine der typischen Explosionen erwarten, die aber auf geniale Weise ausbleibt, die Ballade geht ruhig weiter, die verzerrte Gitarre ergänzt fortan das Orchester. Butterflies and Hurricanes fasziniert mit progressivem, nervösem, drängendem Rhythmus unter zurückhaltenden langsamen Melodien. Der Übergang zum kraftvolleren Teil des Songs lässt einen wieder etwas an Queen denken. The Small Print, genial aggressiv und schmerzerfüllt, erinnert an die Standalone-Single In Your World, ist jedoch länger, ausgefeilter, und hat subtilere Lyrics. Auch Endlessly ist ruhig und progressiv zugleich, wie Butterflies and hurricanes, lebt aber vom perfekt eingesetzem Synthi. Thoughts of a Dying Atheist fällt in die Reihe der typischen progressiven Stücke und hält ein nettes (wenn auch kurzes) Solo bereit. Ruled by Secrecy bildet mit seinen gewaltigen Bassschlägen, den harten Klavierakkorden und dem träumerischen Schluss ein perfektes Finale für die rundum erstklassige Scheibe.
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am 27. November 2005
Was Muse mit Absolution für eine Platte hingelegt haben ist wahrhaftig unbeschreiblich. Sie beinhaltet nicht nur melancholisch ruhige sondern auch richtig tolle Alternative Rock songs. Muse bestechen mal wieder durch ihren intelligenten, außergewöhnlichen und doch ganz eigenen Stil. Jeder song ist eigenständig und eine Klasse für sich. Keiner glecht dem anderen, nichts ist kopiert und schon gar nicht Maschinerie. Ich bin begeistert! Merci.
Anspieltipps: Hysteria und Thoughts of dying atheist
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am 29. Juli 2004
Mit 'Absolution', dem mittlerweile drittem Studioalbum der drei Briten, hat die musikhörende Welt eine Platte aufgetischt bekommen welche frischer und reicher an neuen Ideen ist als viele Platten zuvor. Die drei Jungs von Muse schaffen es interessante, recht klassisch anmutende Kompositionen mit harten Gitarrensongs, Diskoliedern und Elektrochansons auf einem Album zu vereinen. Und das ohne ein Ungleichgewicht in den Gesamteindruck vorkommen zu lassen. Mein Eindruck ist immer noch: Rachmaninoff meets Hedfield meets 70's meets Archive. Wer diese Beschreibung für zu speziell hält hat grundsätzlich recht, weil das was wir hier zu hören kriegen einfach etwas völlig Neues ist.
Nehmen wir zum Beispiel den klavierbetonten Eröffnungsschlag "Apocalypse Please". Flehend, pathetischer Gesang mit hartem Tastenschlag und ein paar Synthieenlagen. Spitze! Oder das bittersüße "Endlessly". Eine melancholische Liebeserklärung an das was ich und was auch Ihr lieben werdet Musik. Und vielleicht auch dieses Stück ganz besonders.
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am 28. September 2003
Mit "absolution" bringen Muse einen absolut gleichwertigen Nachfolger zu "origin of symmetry" in die Plattenläden.
Lange hat man als Fan auf das neue Album warten müssen - aber dies wurde nun wirklich mehr als belohnt. Eigentlich war man ja schon in der Erwartung zum CD-Markt des Vertrauens gegangen, dass die neue Platte ein wenig schlechter als "origin of symmetry" sein musste, da diese zu übertreffen eine unbezwingbare Hürde zu sein schien. Um so positiver wurde man dann schon bei den ersten Klängen der neuen Scheibe überrascht. Sollten Muse es tatsächlich geschafft haben, NOCH besser zu werden? Die CD ist als eine Art rundes Gesamtkunstwerk zu betrachten, das einfach nur zum entspannen und genießen ist. Besonders die schon am 8. September veröffentlichte, erste Singleauskopplung "time is running out" hat das typische Etwas von Muse aufzubieten, dessen Sound einem durch den ganzen Körper dringt.
Fazit: Unbedingt Kaufen!
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am 27. September 2003
Vom ersten Album an habe ich diese Band und diesen so unverwechselbaren, ja eigenwilligen Sound geliebt... Auch dieses neue Album sollte sofort einen festen Platz in meinem Player finden und fester kann der Platz nun gar nicht mehr sein. Den lieben langen Tag läuft dieses wirklich gelungendste Muse-Album rauf und runter... Nach dem stampfenden Intro ein pulsierendes "Apocalypse Please", dann ein rhytmisches "Time is runnung out"...weiter geht es mit dem sehr intensiven und eindringlichen Song "Sing for Absolution"... der Lautstärkeregler will immer lauter werden... Dann schrammelt und trommelt sich das "Stockholm Syndrom" durch die Boxen... Stundenlang könnte ich weiter schwärmen... Überzeugt euch selbst, für mich sind Muse mit diesem Album die "Absolution"...
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