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Need for Speed: Underground
Plattform: Xbox|Version: Standard|Ändern
Preis:69,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. August 2016
Das spiel ist und bleibt ein klassiker und macht immer wieder spass zu spielen. Auf jeden fall eine empfehlung wert
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am 3. Juni 2017
Hat alles super geklappt. Es ist ein wirklich tolles Spiel.
Das Spiel funktioniert einbandtfrei
Habe noch die alte xbox.

Freundliche Grüße Jan-Christoph Bode
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am 14. Februar 2015
Bestes NfS meiner Meinung nach, NfSU2 war zwar auch spitze aber Teil 1 wird immer auf Platz 1 für mich bleiben:
- geiles Tuning
- legendärer Soundtrack (bis heute unerreicht)
- einfach schön :)
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am 30. April 2015
Am Sonntag bestellt und Mittwochs schon im Briefkasten gehabt. Super gut. Kann ich nur empfehlen. Gerne wieder. Und die Beschreibung entspricht auch dem was ich erhalten habe.
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am 1. Mai 2014
Das Spiel war schnell da
Ist wie beschrieben 100% funktionsfähig
Von daher bin ich sehr zufrieden 👍
Sehr empfehlenswert !
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am 10. Oktober 2014
NFSU war nicht nur mein erstes eigenes interaktives Werk, sondern es ist irgendwo ohne jede Übertreibung ein Stück Kunstgeschichte!
Dank der atemberaubenden Klänge der Musik, aufgrund der fantastischen Grafik und Beleuchtung sowie der Supra- und Skyline-artig anmutenden Fahrzeuge wegen, gelang ein ganz und gar grandioser Hit der Superlative. Spielerische Tiefe sollte jedoch weniger erwartet werden, welch Überraschung bei einem Need for Speed.
Gleichwohl:
In gewisser Weise handelt es sich zweifelsohne um das erste Werk seiner Reihe, welches eine "Geschichte" erzählt, so dünn und hanebüchen selbige auch erzählt worden sein mag...
Und ich gedenke bei meinen Worten zu bleiben, dass wir es mit einem audiovisuellen Kunstwerk oberster Güte zu tun haben, solch sagenhafte Klänge, oh welch prachtvolle Spiegeleffekte, Bilder wie ich sie in ihrer Intensität und zelebrierten Übertreibung niemals zu vergessen vermag! NFSU ist 2000er Jahre feeling par excellence, wie wild schreiend in seinen Übertreibungskünsten!

10,5 von 10 Punkten für dieses beleuchtungshelle, neongrelle und unsagbar schnelle Feuerwerk bewegter Bilder!
Platz 2 ginge mit immerhin 10 von 10 Punkten an Hot Pursuit 2, daraufhin folgt dann eine Mixtur aus Beidem, nämlich Most Wanted 1 mit 9,5 von 10 Punkten, anschließend käme Carbon und erst dann folgen die fünf "Ur"-NFS-Teile der PSone sowie Underground 2.

Bedauerlicherweise eine Reihe, wie sie ab Pro Street zu Grabe getragen werden konnte, drum lebte sie nur von 1994 bis 2006...

Hier nun eine ausgedehnte Rezensionsversion von Anfang 2017:

Grell, hell, schnell, originell, speziell, bunter als Pastell, Wucht von einer Well, nicht nur wenn ich es auf "schwer" einstell'!

Das EA-Logo uns begrüßend, die Stimmung langsam erzeugt werdend, dieser von einem mysteriösen weiblich-zarten Insassen gesteuerte Wagen vor unserem geistigen und durchaus auch realen Auge erscheinend, schnelle Schnitte und zugleich zeitlupenartig anmutende Kunst im Intro, uns umschmiegende Klänge nicht von Schönheit, wohl jedoch zuweilen von Atmosphäre, derweil dann diese Stadt, uns bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu verdeutlichen vermögend, welch Wunder nächtlicher Effekte uns werden erwarten dürfen, oh wie in exzellentem Maße extrem jede Einstellung, großes Kino!

Jawohl, einstmals existierte noch die Kunst eines Intros, der mitnichten kläglich scheiternde, vielmehr äußerst wirksame Versuch, im Vorfelde besagte Stimmung zu erzeugen, damit diese nicht erst im eigentlichen Spiele entstünde, wie es im Rahmen der Gegenwart zumeist der Fall ist, wenn überhaupt...
All dies untermalt von einem an Abwechslung so reichen, an schwacher Qualität so armen Soundtrack umfangreichen Ausmaßes aller erdenklichen Richtungen, wie er Underground nur noch sagen lässt:
Ich bin geboren!
Gar ein Zeugnis gewisser Nachwirkungen der 90er Jahre, mündend in weitere Höhenflüge der frühen 2000er Jahre, hoch hinaus, lebend und schwebend in den Höhen und Tiefen einer Unterwelt, vollkommen gleich wie unrealistisch sich die Aktionen auch den physikalischen Gesetzen entzogen haben dürften, so hatten sie noch STIL!
Es sind keineswegs nur die Fahrzeuge, die dieses 2003er Juwel so unvergleichbar machten und zum Gipfel haben erheben können, vielmehr ist ein Bezug zur Kfz-Welt alles andere als vonnöten, denn dieses Werk lebt, genau das macht es so groß und zeichnet es aus, von jener Stimmung, die eben nicht, wie gerne vermutet werden dürfte, nur als einfacher Fast-and-Furious-Klon fungiert, sondern entwickelt deutlich mehr Eigendynamik, wenn es um die fast photorealistischen grafischen Künste der Visualisierung einer nächtlichen Großstadtmetropole ginge...
Als da wären etwa die von so samtweichem blonden Haar schönheitsbedeckte Dame auf der großen Reklametafel, an welcher man mit 235, hier und da auch mal 280km/h vorbeigleitet und dennoch winkt, oder aber auch die in Erinnerung bleibende Übertreibungsabsurdität in sämtlichen Dialogen.
NFSU setzt im Rahmen seiner "Geschichte" auf den Aufstieg hinsichtlich der Plätze einer Rangliste, etwas ähnlich der Blacklist in Most Wanted 1, gleichwohl in Underground Gott sei Dank die unangenehmen Unannehmlichkeiten mit der Polizei wegfielen.
Durch die teils beleidigenden Rückschläge, werden wir, immerhin beträfe es nicht unsere echte Psyche, sondern "nur" unser virtuelles Ich, zeitweise nur noch motivierter, allein schon aus dem einfachen Grunde, dass einer der Platz-1-Anwärter ein arrogantes Ar... sein dürfte...
Zwar fungiert die Erzählung nur als simple Hintergrundfassade, doch die 111 Renneinheiten, die eigentlich eher der Zahl 113 gleichkämen, von den zusätzlichen Aufgaben einmal abgesehen, wissen nicht gerade zu missfallen.
Die PS2-Version beinhaltet interessanterweise recht viele Synchronfassungen und kann unter diesem Aspekt einen Pluspunkt für sich verbuchen, die musikalische Untermalung ist hingegen bei allen stationären Versionen identisch und unvergleichlich sowieso, selbst im Vergleich zu Hot Pursuit II (!), mitnichten zu übertreffen somit!
Seit 1994 lebte NFS in den Herzen der interaktiven Künstler und so war es, nachdem die Reihe schon so "lange" auf den Beinen stand, an der Zeit, ihr gänzlich neues Leben einzuhauchen, demnach wurde das Konzept zumindest hinsichtlich des Settings komplett verändert und begab sich eher in die visuellen Richtungen eines "Tokyo Highway Battle", obgleich natürlich deutlich extremer und weniger realistisch zugunsten einer phänomenalen Präsentation, die nie subtil, immer jedoch spannend erscheint.
Die unerwünschten Unfälle, wie sie in Zeitlupe umso schmerzlicher zu wirken wissen, sind oftmals unvermeidbar, äußerst schwer, beinahe hätte ich unfair gesagt, sind etwa die Rennen 95 und 103, andere sind dagegen teils kinderleicht, so schwebt Underground irgendwo zwischen leichter Kost und anspruchsvollem "Glücksspiel", ich Eumel am Gamepad bin mit diesen Spielen sowieso meist überfordert und bevorzuge Leichtes...
Das Tuning, welches in der Underground-Reihe derart auf die Spitze getrieben wird, dass sich das Spiel selbst kaum ernstzunehmen scheint, offenbart abermals, dass Underground in der einen oder anderen Hinsicht einen gewissen "Mut zum Unfug" zelebriert, denn selten war Schwachsinn schöner, selten eine Inhaltsleere kunstvoller ausgeschmückt, so die hübschen Seiten wahrlich nicht zu übersehen sind, etwa wenn man zu "broken promises" von element eighty durch die de-palma-grelle, höllengleich helle und wunderbeleuchtete Stadt gleitet, cruisend an der Grenze zur 300er Marke und obendrein von Spiegeleffekten auf der Straße abgelenkt, die uns schon nach zwei am Stück stattfindenden Spielstunden Schmerzen in den Augen verschaffen, bewundernswert jeder einzelne Quadratzentimeter des Bildes!
Die Klänge der Fahrzeuge sind jeweils, man vergleiche es etwa mit den Nachfolgern, noch nicht so authentisch echt wie es wünschenswert gewesen wäre, gleichwohl sie dennoch zu den hemmungslos hochgezüchteten asiatischen Vierzylindern passen, ablösend die V8-Welt.
Positiv ist im Vergleich zum direkten Nachfolger auch die einen alles direkt anwählen lassende Rennkarte, weswegen das Werk "nur" zehn Stunden Zeit in Anspruch nimmt, wenngleich die Intensität derart ausgeprägt ist, dass zehn Stunden wahrlich mehr als ausreichen dürften...
Tatsächlich gibt man sich dem Glauben hin, zumindest wenn man zu einer Zeit aufwuchs, als der Freundeskreis für diese Art von Spiel noch empfänglich war, man sei wahrhaftig ein Teil der dortigen Unterwelt, nach jedem Siege lassen wir personifizierten Rennjäger uns gebührend feiern.
Besagte Spiegeleffekte der Nacht, ausgehend von Laternen, Hochhäusern und dergleichen mehr, kommen auf der PS2 etwas stärker zur Geltung als auf Nintendos entzückendem Cube, letzterer ermöglicht dafür einen etwas flüssigeren Lauf der Dinge, das Geschehen nimmt leichtfüßigere Fahrt an, auch gerade neben der nicht gänzlich perfekten Xbox-Fassung, ein weiteres Problem der PS2, ist zudem der Mangel an Möglichkeiten hinsichtlich des Dosierens der Gaspedale, helfen würde es etwa beim Starte eines Drag-Rennens.
Die Fahrzeuge stellen, wie bereits angedeutet, keine lebensfernen Oberklasse-Luxuskarossen der sechsstelligen Preisklasse dar, sondern bestehen fast ausschließlich aus leicht zu unterschätzenden Drehzahlsiegern aus japanischem Raume, Fahrzeuge ab Modelljahr '92 (betagtes Fahrzeug nur der 240 SX, den es bereits Ende der 80er Jahre gab), bis hin in die damalige Gegenwart, die frühen 2000er Jahre somit.
26 Musiktitel ließen sich auf Wunsch jederzeit mithilfe eines einfachen Knopfdrucks im Soundmenü abspielen, teils recht hart anmutender Klang der Rockwelt, teils aber auch Rap- und Hip-Hop-lastigere Stücke.
Es handelt sich um das erste NFS, welches auf eine "Storyline" setzt, diese mag entsetzlich flach sein, wenn nicht gar sinnfreier als überhaupt keine einzubinden, doch auf amüsante Weise unterstützt sie den langsamen Aufbau des Aufstieges, vom gemächlichen GTI-Start zum Finale mit Supra, Skyline und dergleichen mehr, oh welch langer Weg in Richtung des virtuellen Glücks, geprägt von Anstrengung, aber auch gewissen Freuden.

Durch die rauschhafte Inszenierung, die ganz im Dienste einer audiovisuellen Höllenfahrt stünde, insbesondere bei Einsatz von NOS, wirkt das entstehende Geschwindigkeitsgefühl deutlich verzerrter und extremer als jemals zuvor, verglichen mit HP2 (u.a. auf der PS2), scheint auch die Steuerung, da arcadelastig ausgelegt, etwas leichtgängiger geworden zu sein, damit mehr Konzentration auf die neonbetonte Umgebung gerichtet werden kann.
Die künstliche Intelligenz der Gegner ist je nach Sichtweise etwas unfair, auf der anderen Seite ist sie nicht gänzlich dumm, scheint sie sich unseren Fahrweisen doch stellenweise anzupassen, wo doch somit eine schwache erste Runde zu verschmerzen wäre, wenn im Zuge der Nächsten plötzlich die Gegner Fehler zu machen beginnen.
In eben denselben beiden Jahren, d.h. 2003 und 2004, versuchte sich auch ein gewisser Tony Hawk an einer Underground-Reihe der gleichen Konsolengeneration interaktiver Kunst, ebenfalls die Übertreibung zum Stilmittel erhebend, zum Kernelement der Inhalte.
Subtil genauso wenig wie NFS, aber ebenfalls aufwendig in den Details (insbesondere TH's Underground 1 und die Geschichte des Protagonisten sind spielens- und erlebenswert), sei Ihnen diese Reihe ebenfalls empfohlen und ans Herz gelegt.
NFSU ist in den schon so oft angesprochenen Übertreibungskünsten derart fiktional (erst recht nachdem die Haftstrafengesetze für Stadtraser verschärft worden sind), dass ich unter Berücksichtigung der drastischen Musik, der bemerkenswerten Bilder sowie nicht zuletzt der wunderschönen Damen am Anfangspunkt aller Rennen schon damals zu dem wie ich finde wunderbar ergreifenden Schlusse gekommen bin:
Dieses Werk ist wie nicht von dieser Welt!!

Auf der Xbox sind leichte Ruckler zu vernehmen, jedoch ist das Gesamtbild geradezu phänomenal und zwar bereits zu Beginn, erschwerend hinzu käme die atemberaubend schöne Grafik, wie sie prachtvoller und in ihren Bildern effektlastiger nicht erscheinen könnte.
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am 3. August 2004
GO UNDERGROUND !
Mit UNDERGROUND schlagen die Programmierer einen neuen Weg ein. Inspiriert von dem Film THE FAST AND THE FURIOUS und Spielreihen wie BURNOUT oder RIDGE RACER, entwickelte Electronic Arts ein trendiges Rennspiel, welches den Nerv, des von Raserspielen generell begeisterten Durschnittskonsolero traf wie kein anderes zuvor ! Zeitgemäße, pfeilschnelle und effektgespickte Grafik, schier endlose Tuningmöglichkeiten, trendige Fahrzeuge und ein Musikmix von Bands wie Mytical, Crytal Method, Rancid oder Rob Zombie verwöhnen die Sinne des Spielers.
Doch was steckt wirklich hinter diesem Blender ?
Die Rennen finden grundsätzlich nachts auf stets gleich bleibenden Streckenabschnitten statt. Verschiedene Modi, wie Dragsterrennen - mit zwangsweiser manueller Schaltung - oder Standart-Rundkurse halten bei Laune. Die Modi an sich sind jedoch allesamt weder originell gestaltet, noch ein Novum im Genre. Kenner des bereits ein Jahr zuvor erschienen TEST DRIVE OVERDRIVE (für PS 2 und XBOX) wissen was sie erwartet, denn dort gehörten der Underground-Modus und diverse Upgrademöglichkeiten der Boliden bereits zur Spielgrundausstattung. NEED FOR SPEED hingegen beschränkt sich auf letzteres und versucht mit (vor allem anfangs beeindruckender) Grafikpracht und trendigen Musiktiteln zu begeistern. Und die Verkaufzahlen geben EA recht, ein Nachfolger ist bereits in der Mache.
FAZIT
Persönlich empfinde ich UNDERGROUND als zu aufgesetzt. Gerade stilistisch und soundtechnisch dürfte das Spiel nicht jedermanns Geschmack treffen. Rein technisch gibt es recht wenig auszusetzen, auch wenn ausgerechnet die Playstation 2-Fassung grafisch die (Konsolen-)Nase vorn hat. Auf der XBOX ist vor allem die dezent ruckelige Grafikengine zu bemängeln, ebenso wie die leicht schwammige Steuerung. Ein großer Wurf ist das neue NEED FOR SPEED in meinen Augen nicht - ein nettes Rennspiel für zwischendurch, das durchaus einen überdurchschnittlichen Funkfaktor in sich birgt, wohl auch zum Angeben bestens geeignet. Also Hirn raus und Gang rein - die Zielgruppe dürfte somit klar sein. Anspruchsvolle Rennspielfans sollten vor dem Kauf unbedingt antesten, Grafikpuristen greifen zur optisch deutlich besseren PC-Version.
XBOX only-Besitzer sollten sich von meinem Fazit allerdings nicht abschrecken lassen. Das „Rumbasteln" an den Lizenzfahrzeugen macht Spaß und verschiedene Aufgaben, während der insgesamt 111 (!) Rennevents, fordern fahrerisches Können. Wer allerdings von Hitserien wie BURNOUT, PROJECT GOTHAM RACING und RALLISPORT CHALLENGE verwöhnt wurde, dürfte klar enttäuscht sein !
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am 4. Oktober 2005
Anfangs vermag das Spiel zu überzeugen. Die Strecken vermitteln einen Geschwindigkeitsrausch, Erfolgserlebnisse stellen sich schnell ein, und durch das Tunen des Wagens kann man eigene Individualität in das Spielgeschehen einfliessen lassen.
Spielmodi wie "Drag" und "Drift" bringen zusätzliche Abwechslung.
Der Schwierigkeitsgrad lässt sich vor jedem Rennen individuell einstellen, weshalb sich anfangs die Frustmomente in Grenzen halten.
Leider verliert das Spiel schnell seinen Reiz. Die Strecken wirken schnell steril und eintönig, die Motivation wird dem Spieler selbst überlassen. Darüber tröstet auch der Tuning-Modus nicht hinweg: was bringt mir z.B. die neue Motorhaube, wenn ich das Fahrzeug eh nur von Stossstangen- bzw. Heckansicht sehe. Weiterhin fehlt dem Tuning-Modus etwas tiefe - so kann man zwar immer den besten Motor für die Beste Leistung einbauen, doch für den Rennsport durchaus wichtige Dinge wie Untersteuern/Übersteuern kann man überhaupt nicht regulieren. Da erhält man z.B. einen "Sonder-Heckflügel", welcher zwar viele Karma beschert und toll aussieht, doch dann übersteuert das Heck selbst in schnellen Kurven, bei denen man eigentlich Untersteuern erwarten sollte.
Insbesondere im späteren Spielverlauf häufen sich die Frustmomente. Selbst im einfachsten Modus werden die Rennen späterhin zur unlösbaren Aufgabe, für die man teilweise einen Tag einplanen muss. Das liegt daran, dass die Gegner so gut sind, dass man sich einfach keine Fehler erlauben darf - das ist einfacher gesagt, als getan: es wimmelt von Strassenverkehr. Sollte man einen Unfall bauen, ist das Rennen prinzipiell gelaufen, da die Gegner ungebremst an einem Vorbeiziehen, während das eigene Auto im Zeitlupenmodus wie Spielzeug durch die Luft gewirbelt wird. Auch die Kollisions-Abfrage hat an vielen Ecken und Kanten ungenauigkeiten, die einem schnell zum Verhängnis werden können, wenn man am Limit fährt. Überhaupt erscheint mir das Kollisions-Modell für einen Arcade-Racer übertrieben - allgemein sind die Autos bei Unfällen sehr rotationsfreudig, was eine Wiederaufnahme des Rennens oft verunmöglicht.
So wird dann auch ein Plus-Punkt zum Minus-Punkt. Eigentlich beinhaltet das Spiel eine reiche Auswahl an Musik-Stücken von durchaus bekannten Künstlern. Doch leider wiederholen sich irgendwann die Titel zu oft und man kann sie einfach nicht mehr hören. Das gilt insbesondere für einige Kindergarten-Punk-Lieder, bei denen irgendwelche halbstarken wie wild rumbrüllen ((*) obwohl ich Rockmusik eigentlich nicht abgeneigt bin). Doch wenn ich schuldlos von irgendeinem Gegner-Fahrzeug in der Letzten Runde - nach bis zu 10 Minuten konzentriertem Fahren - angerempelt werde und in irgendeine nicht nachvollziehbare Kollisions-Routine reingerate und damit das Rennen von vorne anfangen darf, und irgendeine Stimme aus dem Fernseher wie abgestochen "Out Of Control" brüllt, dann frag ich mich, warum ich auf diese Art meine Freizeit verschwende.
Für mich hat dieses Spiel sämtlichen Reiz verloren. Ich warte jetzt freudig darauf, dass der Postbote das nächste Spiel zustellet, damit ich Need for Speed Underground endlich weglegen kann.
Andreas Jung
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Mai 2004
Ganz zu Beginn ... Need for Speed ist eines der wenigen Rennspiele, die ich bis zum Schluss gespielt habe. Das Tuning Prinzip gibt dem Wagen und damit dem Game einen persöhnlichen und creativen Touch. Egal ob man Golf GTI Peugeot 206 oder einen Acura RSX zu seinem Traumauto zurechtbastelt.. man beginnt sich für das Spiel zu motivieren.. eine neues Motorupdate eine neue Version von Spoilern, dass alles lässt mich das nächste Rennen fahren.
Das kann man allerdings von dem Ziel in dem Spiel nicht behaupten, Sinn oder Unsinn ist es in 4 verschiedenen Wettbewerben in einer Art Statustabelle ganz nach oben zu kommen, dass ist weniger interresant, da gib Gegner, bis auf wenige Ausnahmen, absolut gesichtslos bleiben, dass war das Einzige was mich an dem Game gestört hat.
In vielen Magazinen war zu lesen, dass die Tatsache, dass das ganze Game nur in einer Stadt spielt, und so die Strecken nicht umbedingt abwechslungsreich sind. Das stimmt sicherlich allerdings ist diese Tatsache auch ein Vorteil. Man lernt jeden Bremspunkt einzeln kennen, weiß genau wo die Ideallinie läuft, gerade das hat mir gefallen.
Ich denke das reicht, um einen gewissen Überblick zu bekommen. Und so verbleibe ich und warte auf Teil2
MfG
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 4. Juni 2008
Anfang macht das Spiel noch Spass, jedoch ab zirka mitte des Spiels beginnt die Unfairniss ihren Lauf zu nehmen. Man kann knapp hinter einem Konkurrenten "kleben", fährt dieser um eine nicht einsehbare Kurve und man direkt hinterher, steht auf einmal ein Zivilfahrzeug in der Spur, das man ohne Chance auf Ausweichen unweigerlich mitnimmt, und damit einen Crash verursacht. Komischerweise war dieses Auto aber 0.05 Sekunden vorher, als der Gegner um die Kurve rauschte anscheinend noch nicht da. Selbiges Gilt, wie für die meisten Rennspiele die einfach schlecht gemacht sind, bei den Gegnern. 3 oder 4 Platzierte, die keine Chance auf den Sieg mehr haben, machen es sich zum Hobby dem Spieler entweder im Weg zu stehen, oder ohne Rücksicht auf Verluste den Spieler in einen Unfall zu verwickeln. Hauptsache für die KI scheint zu sein, das ein NPC-Fahrer gewinnt. Egal welcher. Solche Ansätze nerven bei jedem Rennspiel, die in Wirklichkeit ja auch nicht ein x-Beliebiger Fahrer versucht genau einen Fahrer Auszuschalten, damit ein anderer (welcher ja auch sein Konkurrent sein sollte) lachend ins Ziel fährt. Die KI spielt nicht als Konkurrenz zueinander, sondern sieht sich als 1 Fahrer, der gewinnt.
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