Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
39
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Mai 2004
Die 20-jährige Teena (Hilary Swank in einer Oscar-gekrönten Rolle) befindet sich in einer sexuellen Identitätskrise und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Junge zu sein. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit als Frau flüchtet sie unter dem Namen Brandon in das gottverlassene Kaff Falls City und findet dort schnell Anschluss an die Clique um die beiden Halbganoven und arbeitslosen Herumtreiber John (Peter Sarsgaard) und Tom (Brandon Sexton III). Dabei lernt sie auch die desillusionierte Lana (Chloe Sevigny) kennen und verliebt sich in sie. Lana, die Brandons Vertraute und Geliebte wird, und auch alle anderen ahnen bis dahin nichts von der wahren Identität des etwas sonderbaren Brandon. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht und John und Tom lassen sich zu einer unglaublichen Gewalttat hinreißen...
Kein Film für schwache Nerven ist "Boys Don't Cry" von Regisseurin Kimberley Peirce. Unsentimental und mit düsteren Bildern erzählt Peirce die wahre Geschichte der Teena Brandon, die sich im Jahre 1993 so oder zumindest so ähnlich zugetragen hat. Der Film ist brilliant gespielt (vor allem Hilary Swank überzeugt auf voller Linie) und in düsteren, zur illusionslosen Atmosphäre passenden Bildern abgedreht.
Allerdings (und das ist wohl so gewollt) lässt der Film seine Zuschauer, noch fassungslos von der Härte und Unmenschlichkeit, etwas alleine zurück. Offenbar will die Regisseurin die Antwort auf die Frage nach dem "Warum?" dem Zuschauer überlassen. Vielleicht gibt es auch gar keine Antwort darauf.
Zumindest wird der "American Dream" in "Boys Don't Cry" gehörig auf die Probe gestellt, wenn nicht sogar zur Utopie erklärt. Wer die Bilder vom provinziellen Nebraska gesehen hat und wer die zukunftslosen Menschen, deren Welt von Drogen, Gewalt, geistiger und materieller Armut, Intoleranz und Ignoranz gezeichnet ist, kennengelernt hat, wird wohl kaum noch an die Legende des Tellerwäschers, der es zum Millionär bringt, glauben können. Viel wahrscheinlicher ist es, dass man wie Teena, Opfer von sinnlosem Hass gegen alles, was nicht der Norm entspricht, wird oder wie John im Todestrakt eines Gefängnisses endet.
"Boys Don't Cry" ist auf jeden Fall ein pessimistischer Film, der anregt zum Nachdenken und zum Diskutieren. Dafür sind Filme ja eigentlich da.
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2003
Der Film wurde nicht umsonst mit einem Oscar belohnt,er kann wirklich berühren,wenn er auch an manchen Stellen tiefe Beklemmung auslöst..Das Thema ist sicher keine leichte Kost,wird aber von Hillary Swank so treffsicher dargestellt,dass man in das Thema hineingezogen wird,ob man will oder nicht und das kann keinen kalt lassen.Es ist dies die Geschichte einer Suche nach sich selbst und letzten Endes des Scheiterns an rigiden Vorstellungen,was wieder einmal Kino der Emotionen bedeutet und einen Film,der einen zum Nachdenken anregt,denn auch wenn ich mich vorher nicht wirklich mit dem Thema Geschlechteridentität auseinandergesetzt habe,spätestens nach dem Film konnte ich der Materie nicht mehr gleichgültig gegenüberstehen und auch,wenn ich manchmal schlucken musste,ob der Heftigkeit des Themas,war ich dennoch die ganze Zeit gefesselt von der Tragik der Geschichte.Aber auch,wenn der Film tragisch endet,so spricht er sich dennoch für das uneingeschränkte Ausleben der Individualität und Toleranz aus.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 12. Juli 2005
Dieser Film brachte mich wirklich ins Nachdenken über sexuelle Unterschiede und darüber, was es bedeutet, einen Geschlechtswechsel vornehmen zu wollen - oder in einer Sorte gefangen zu sein, die man nicht haben will. Es war sehr eindrücklich, Hilary Swank (Brandon Teena / Teena Brandon) mit kurzen Haaren und männlichen Gesichtsausdrücken und Gesten zu sehen ohne dass man sie zuvor kurz wenigstens als Teena erfahren hätte (es gab nur einen sekundenlangen Hinweis über ein Foto). Swank sieht aus wie ein Junge, handelt wie einer, arbeitet hart daran, durch und durch einer zu sein. Das ist andererseits das Traurige an diesem Film, dass er genau zeigt, was es heißt, dass in Amerika ein Junge das Gegenteil von einem Mädchen zu sein habe. Und dann haben wir die Szene mit den Tampons und dem Einhüllen der Brüste und wir sehen ihre Beine, der Effekt ist erschreckend. Es war, als ich ihre Beine sah und auf einen Blick sagen konnte, das ist eine Frau mit den Beinen einer Frau, als mir klar wurde, wie subtil aber unleugbar die anatomischen Differenzen sind, und wie überzeugend Swank dies porträtierte. Die Regie von Kimberly Peirce legt ein beschauliches Tempo vor und die Vorboten des kommenden Horrors tauchen nur leichthin versprengt auf, so dass wir zunächst nicht wirklich über die Auflösung des Themas nachdenken, vielleicht bis zur Lagerfeuer-Szene, in der John Lotter seine selbst-zugefügten Narben zeigt und sein Messer gegen Brandon zückt. Ab da wissen wir sicher, dass etwas Übles geschehen wird. Hilary Swank ist sehr überzeugend. Ihr Spiel ist atemberaubend, und sie verdient den Preis, den sie als beste Schauspielerin gewann. Sie ist genau der androgyne Typ, welchen das französische Kino so liebt, eine jungenhafte Weiblichkeit, wie zum Beispiel Zouzou sie verkörpert als Chloe in "Der Nachmittag" (1972) oder Elodie Bouchez in "Das Traumleben der Engel" (1998). Man ist in der Tat auch erinnert an Juliette Binoche, die natürlich alles spielen kann oder weiter zurück an Leslie Caron in Gigi (1958). Chloe Signvey, die Lana Tisdel spielt, jenes Mädchen, das Brandon liebt, (ich sah sie zuerst in "Palmetto", 1998), ist ein ironisches Gegenstück zur Rolle Swanks, und hat ein sexy wirkendes Mädchen von nebenan darzustellen. Sie macht ihre Sache auch großartig. Peter Sarsgaard ist perfekt als John Lotter, als diebischer Gebrauchtwarenhändler, als menschenscheues, degeneriertes Landei. Sehr verstörend ist das Ende des Films. Und es spielt dabei keine Rolle, ob es identisch ist mit dem wirklichen Ausgang der realen Vorkommnisse, auf welche sich diese Geschichte bezieht und die sowieso nie ganz durchdrungen werden können. Kein Film für Kinder. Manche Zuschauer werden sich nicht wohl fühlen, aber es ist die Sorte von Geschichten, die einfach erzählt werden müssen.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2006
dieser film beruht auf einer wahren begebenheit. brandon teena will als mann von frauen geliebt werden, doch dies scheint in ihrer konservativen umgebung des amerikanischen mittelwestens nur eine illusion zu sein. hilary swank spielt eine jugendliche auf der suche nach ihrer identität, liebe und individueller freiheit unter extremsten bedingungen.
der film ist sehr feinfühlig erzählt und glänzt mit der aussergwöhnlichen darstellerischen leistung von hilary swank, die für ihre rolle einen oscar bekam.
auch nicht zu vergessen ist chloë sevigny, auch eine sehr begabte schauspielerin, wie ich finde, die hier die lana spielt.
kimberly peirce spricht in diesem film überzeugend gegen eine gesellschaft, die andersartige diskriminiert und freiheitliche individuen nicht akzeptiert.
fazit: sehr schönes drama um selbstbefreiung, mit glaubwürdigen darstellern.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2010
Ich habe diesen Film zum ersten Mal vor etwas mehr als vier Jahren gesehen - und seitdem immer wieder. Jedes Mal fesselt mich die Geschichte von Brandon Teena aufs neue und ich bin immer noch darüber entsetzt, dass dieses Verbrechen, von dem der außergewöhnlich gute Independent-Film berichtet, erst im Jahre 1993 passierte - in einem Land, das angeblich so frei ist, wo ein Mensch, der nicht ins heteronormative Weltbild passte, sterben musste, weil zwei Proleten mit Andersartigkeit nicht umgehen konnten. Schlimm... und der Film setzt ein würdiges Mahnmal für alle, die unter Transphobie, Homophobie und anderen Formen der Ausgrenzung leiden müssen.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2001
"Boys don't cry", die gelunge Verfilmung der wahren Geschichte der transexuellen Teena Brandon, will zum Nachdenken anregen, über die Sinnlosigkeit von Intoleranz und Gewalt.
Brandon Teena scheint ein durschnittlicher Teenager zu sein als er in einer amerikanischen Kleinstadt auftaucht, schnell Freunde findet und sogar mit dem Mädchen seiner Träume eine Liebesbeziehung anfängt. Doch der Schein der Normalität trügt, denn Brandon hat den Körper eines Mädchens, den er vor allen zu verbergen sucht, am meisten vor sich selbst. Trotz all seiner Bemühungen kann Brandon sein -in seinen Augen- falsches Geschlecht nicht auf Dauer verheimlichen. Seine "Freunde" kommen dahinter und zeigen ihr wahres Gesicht. Die Situation schaukelt sich immer mehr auf, bis es schließlich zur Tragödie kommt.
"Boys don't cry" ist ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Toleranz solchen gegenüber die nicht ganz der (von wem auch immer festgelegten) Norm entsprechen. Die Verfilmung von Teena Brandons dramatischen Schicksal, das sie mitten in der modernen und zivilisierten USA ereilte, soll nicht nur schockieren, sondern auch sensibilisieren.
Ich vergebe 5 Sterne, weil mich der Film tief bewegt und sein beklemmendes Ende mich erschüttert hat. Die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin Hilary Swank ist beeindruckend, der Oscar, den sie für die beste weibliche Hauptrolle erhalten hat, spricht seine eigene Sprache.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2004
Der Film Boys don't cry spielt in einem kleinen Dorf in Nebraska, USA. In diesem Dorf, wird jeder, der in den Augen der Bewohner „unnormal" ist, diskriminiert. So „unnormal", nämlich transsexuell, ist auch Brandon, der eigentlich Teena heißt. Während eines Kneipenbesuch lernt Brandon neue Freunde kennen, unter ihnen auch seine große Liebe. Die Freunde ahnen nichts von Teena und nehmen ihn in ihre Mitte auf.
Durch einen dummen Zufall kommen seine Freunde hinter sein Geheimnis und es kommt zu einem tragischen Ende.
Boys don't cry ist eine Tragödie, wie sie das Leben schreibt. Ich habe erst nachdem ich den Film gesehen habe erfahren, dass es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt, die 1993 in den USA so passiert ist, was mich dann noch mehr schockiert hat.
Der Film war kein Kassenschlager, was m.M. auch damit zusammenhängen könnte, dass hier keine Spezialeffekte zu sehen sind. Der Film lebt allein von der Tragik und den Schauspielern, die „ihre Rolle" perfekt und sehr überzeugend spielen. Vor allem überzeugt Hilary Swank als Brandon - der Oskar für die beste Schauspielerin hat sie sich wirklich verdient, auch wenn dies in mancher Menschen Augen seltsam erscheinen mag - hätte sich die echte Teena Brandon auch darüber gefreut nachdem sie das alles durchmachen musste?! Das ist nach m.M. eine andere Geschichte und gehört nicht hier her.
Abschließend: Boys don't cry ist schwer zu verdauen, aber auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die einmal etwas anderes sehen möchten, als „Hollywood-Kitsch"!
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2011
Super, Story, leider ist es wahr was passiert. Ich denke diesen Film sollten sich so einige Menschen mal anschauen und dann nochmal über ihr verhalten nachdenken, wo ihr handeln mal enden könnte!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2014
Filme zu drehen, die auf wahren Begebenheit beruhen, sind schon schwer zu kreieren. Allerdings ist es noch schwieriger den Protagonisten glaubwürdig in Szene zu setzen.
Bei unserer Hauptdarstellerin Hillary Swank stellte dies kein Problem dar. Sie ist von Natur aus eine wundersame Schauspielerin mit diesem gewissen Gefühl den Zuschauern Gänsehaut zu bereiten. Zu Recht bekam sie für die "boys don't cry" Hauptrolle ihren ersten Oscar.
In jeder Minute dieses Filmes wird man mit Emotionen und Gefühlen überschüttet, dass man kaum glauben kann "nur" einen Film so sehen. Und diesen Effekt braucht man bei wahren Geschichten, die verfilmt werden sollen! Da spielt das Geld und der damit verbundene Aufwand keine Rolle, sondern nur die Authentizität. Dies ist in diesem Streifen absolut gegeben.

>>> Achtung Spoiler:

Die Vergewaltigung ist mit Abstand die heftigste Szene. Man mag kaum hinsehen und ich habe noch lange über diesen Szene nachdenken müssen. Es ist unfassbar wie glaubwürdig die Darsteller diese Szene rüber bringen. Ich war komplett entsetzt.

Dieser Film hat mich emotional erschossen!
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2012
Welch ein Film! Was für exzellente Darsteller!
Hillary Swank und Chloe Savigny sind umwerfend gut in ihren Rollen. Chloe Sevigny spielt eine unglaublich menschliche Lana - die trotz eines Umfelds, dass sie nicht ändern und erst recht nicht einfach so hinter sich lassen kann - für Brandon/ Teena da ist und zu ihr/ ihm steht. Das finde ich sehr beeindruckend und toll dargestellt. Die zunächst sehr cool erscheinende Lana wächst mit der Beziehung/ ihrer Liebe zu Brandon, v.a. dann, als sie Brandon aus dem Gefängnis holt und eigentlich weiß, was die Wahrheit ist (sie aber in dem Moment wohl nicht wirklich wahrhaben will). Dass sie zu Brandon/ Teena steht hat mich sehr beeindruckt.
Beeindruckend und berührend auch die Szene, als Teena sich gegenüber Lana als Mädchen/ Frau - offenbaren kann, endlich die sein kann, die sie wirklich ist und sich Lana anvertrauen kann, sich in ihre Hände begeben kann, sich damit ganz in diese Liebe hinein begeben kann. Was für eine Befreiung muss das für Teena gewesen sein!
Hillary Swank und Chloe Sevigny sind gerade auch in dieser Szene zum Ende des Filmes sehr glaubwürdig und stellen ihre jeweiligen Charaktere in großer Menschlichkeit und mit großer Sensibilität dar. Beeindruckend! M.E. hätte Chloe Savigny für die Rolle der Lana den Oscar für die Beste Nebenrolle genauso verdient wie Hillary Swank ihn für ihre Darstellung erhalten hat.
Ein Film, für jedermann sehenswert, der sich für Menschen(schicksale) interessiert, die unser Leben oft derart bereichern, obwohl oder gerade weil sie anders sind, anders erscheinen und die unsere Solidarität, Toleranz, Menschlichkeit brauchen, ja sie herausfordern und uns zur Zivilcourage zwingen(sollten). Es hat mich persönlich sehr betroffen, berührt und entsetzt, dass das Verbrechen, die Geschehnisse, die den Hintergrund für den Film bieten, n o c h Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts geschehen konnten, geschehen sind. Ein Film, den man nicht vergisst und auch nicht vergessen sollte. Darsteller, die sich in Herz und Seele brennen! Ein sehr wichtiger Film!
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €
8,99 €
6,79 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken