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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
12

am 26. März 2016
Der Film hält sich in Handlungsablauf und Einzelheiten sehr eng an den Roman (den ich vorher gelesen hatte). In diversen Rückblenden wird auf die Vorgeschichte der Tat und der Täter eingegangen, was für das Verständnis der Handlung wichtig ist; sicher nicht so ausführlich wie in dem Buch, was aber trotz der Länge des Films von über 2 Stunden auch kaum möglich ist. Dennoch werden nur wenige Details der Romanhandlung ausgelassen. Die Hauptpersonen Perry Smith und Richard Hickock (die beiden Täter) sind mit Robert Blake und Scott Wilson m.E. ausgezeichnet besetzt (vor allem Robert Blake als Perry Smith finde ich herausragend). Das gleiche gilt für den leitenden Ermittler Al Dewey, der von John Forsythe dargestellt wird. Dass der Film nur wenige Jahre nach Erscheinen des Romans (1965) gedreht wurde, verleiht ihm besondere Authentizität. Dass es sich um einen Schwarzweißfilm handelt ist in dieser Hinsicht ebenfalls eher ein Vorteil. Aus meiner Sicht ein Klassiker, der die 5 Sterne verdient hat.
Ist besonders denjenigen zu empfehlen, die den Roman von Truman Capote lesen wollen oder dies schon getan haben.
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am 28. Juni 2013
Diese Verfilmung, die nur wenige Jahre nach den Morden entstanden ist, hält sich von einigen Kürzungen abgesehen nahezu eins zu eins an die Romanvorlage von Truman Capote. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, schafft der Film eine Atmosphäre analog zum Buch. Die Schauspieler sehen den darzustellenden Personen extrem ähnlich. Diese erste Verfilmung von Kaltblütig ist die beste und einzig authentische.
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am 17. November 2016
Der meiner Meinung nach beste Film über den Vierfach-Mord an der Clutter-Familie. Die Darsteller sind den tatsächlichen Mördern täuschend ähnlich.
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am 27. Oktober 2010
Spannende,gelungene und authentische Verfilmung eines Weltklassikers.
Die Qualität ist, gerade auch angesichts des Alters des Films, absolut begeisternd.
Empfehlenswert auch für den, der bereits die beiden neueren Verfilmungen des Stoffs ("Capote" und "Kaltblütig") kennt.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Juli 2006
Im Oscarjahr 1968 brachte es Richard Brooks dokumentarisch wirkendes Psychogramm zweier Killer "Kaltblütig" auf insgesamt vier Oscar-Nominierungen: Zweimal Richard Brooks selbst als bester Regisseur und bestes adaptiertes Drehbuch sowie die nüchterne Schwarz Weiß Kamera von Conrad L. Hall und die Musik von Quincy Jones.
"Kaltblütig" entstand in Anlehnung an den Erfolgsroman "In cold Blood" von Truman Capote, der mit diesem Tatsachenbericht Literaturgeschichte schrieb. Er beschrieb darin die detaillierte Rekonstruktion der grauenhaften Morde an der vierköpfigen Farmerfamilie Clutter, die in Holcomb, Westkansas lebten. Im November 1959 wurde die ganze Familie in ihrem Haus ermordet.
Der 2005 erschiene Bennett Miller Film "Capote" handelt ebenfalls von diesem spektakulären und grauenvollen Verbrechen - jedoch aus einem anderen Blickwinkel erzählt. Dort wird die Begegnung zwischen dem Schriftsteller und den beiden Mördern (vor allem Perry interessierte ihn) zum tragenden Thema.
Richard Brooks, bekannt durch Klassiker wie "Die Katze auf dem heißen Blechdach", "Die letzte Jagd", "Saat der Gewalt", "Lord Jim", "Elmer Gantry" oder "Die gefürchteten Vier" stützte sich dabei auf die Verhöre der beiden Verdächtigen sowie auf Gerichtsverhandlung, Urteil und die Hinrichtung der beiden jungen Täter.

Ohne ersichtlichen Grund machen sich die beiden vorbestraften Kumpels Perry Smith (Robert Blake) und Dick Hickock (Scott Wilson) mit dem Auto auf zu einem totsicheren Raubüberfall. Von einem Gefängnisinsassen haben sie den Tipp erhalten, dass ein reicher Farmer namens Clutter, der im 400 Meilen entfernten Kansas wohnt, einen Tresor im Haus stehen hat, der meistens mit 10.000 Dollar gefüllt ist. Dabei beschließen die beiden schon von Vornherein, dass sie keine Zeugen überleben lassen. Sie planen die vierköpfige Familie (John McLiam, Ruth Storrey, Paul Hough, Brenda C. Currin) zu beseitigen und sich mit dem Geld aus dem Staub zu machen. Die Leichen der Opfer werden am anderen Tag entdeckt und schockiert nicht nur die Bewohner von Holcomb, sondern auch die ganze amerikanische Öffentlichkeit. Für die beiden Mörder hat sich die Tat nicht gelohnt - sie erbeuteten nur ein paar Schecks, ein Radio und 43 Dollar. Detektive Dewey (John Forsythe) leitet die Ermittlungen, auch Presseleute wie Jensen (Paul Stewart) begleiten die Fahndung der Polizei. Smith und Hickcock ahnen nicht, dass sie bereits unter Verdacht stehen und dass nach ihnen gesucht wird. Dabei werden Rückblenden in die Geschichte eingestreut - Rückblenden aus der Kindheit der beiden unterschiedlichen Männer, die einzeln eher harmlos wären - aber im Gespann zu diesem explosiven Killerduo mutieren. Als sie nach einem kurzen Abstecher nach Mexiko wieder in den USA sind und mit den gestohlenen Schecks bezahlen, werden sie verhaftet. Getrennt finden die Verhöre statt...

In dieser Phase des Films erinnert mich "Kaltblütig" auch an den großartigen Richard Fleischer Klassiker "Zwang zum Bösen" - auch dort gelingt es dem Staatsanwalt die beiden Verdächtigen so zu verunsichern, dass schließlich einer den Mord gesteht. Und es gibt auch Ähnlichkeiten bei der Täterkonstellation - es müssen sich die zwei Richtigen finden, damit sie zum Mördergespann werden. Alleine hätten sie die Tat wohl nie ausgeführt. "Kaltblütig" ist sicherlich einer der überzeugendsten Filme von Richard Brooks, denn er lässt den Figuren sehr viel Raum und Zeit - und darüberhinaus wirkt der Spielfilm perfekt nach den Regeln einer aufschlußreichen Dokumentation. So brutal die Tat war und so kaltblütig die Mörder mit ihren Opfern umgegangen sind - am Ende wird die Hinrichtung der beiden Tätern schonungslos und in aller Härte gezeigt. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Verbrechen und mit der Todesstrafe war sicherlich gewollt.
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am 12. November 2010
der film ist von truman capote und beruht auf wahren Tatsachen. er ist sehr gut gemacht und sehr interessant. wenn jemand gut english, bzw. amerikanisch kann soltte ihn in dem Origanlton sehen. Wenn die beiden Täter ins Gefängnis kommen , da fängt die wahre Geschichte an. Sehr interessant.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 18. August 2004
Ende der 50er Jahre werden in einer Kleistadt in Kansas (USA) die 4 Mitglieder der Rancherfamilie Clutter brutal in ihrem Haus ermordet. Die Tat erschüttert die USA, weil ein derartiges verbrechen zu dieser Zeit, vor allem im konservativen Herzland Amerikas, nicht vorstellbar.
Die Täter, zwei ziellose Kleinkriminelle, werden gefasst, zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Truman Capote hat diesen Kriminalfall in seinen Bestseller "In Cold Blood" verarbeitet und so ein vollig neues Romangenre geschaffen, den Dokumentarroman. Diese Mischung aus realen und fiktionalen Elementen ist bis heute stilbildend und "Kaltblütig" gilt als eines der großen Bücher der US-amerikanischen Nachkriegsliteratur. Bedeutsam war vor allem, dass Capote die Geschichte auf mehreren Ebenen erzählte: Die der Opfer, die der Nachbarn und freunde, die der Polzisten aber auch die der Täter. Dabei wertete Capote nicht und fällte keine Urteile. Stets blieb er kühler Berichterstatter der Ereignisse. Gerade dadurch wird einem klar, wie dieses unfassbare Verbrechen geschehen konnte.
Der Film "Kaltblütig" ist für mich eine äußerst gelungene Umsetzung des Buches. Auch er bemüht sich (z.B. durch Nutzung von Originalschauplätzen) um Authenzität und enthält sich jeder Wertung. Genau wie dem Buch gelingt es ihm, die Hintergründe des Verbrechens, die vor allem in den Lebensläufen der Täter liegen, offen zu legen.
Da der Film sehr geschickt die dramatischen Mittel des Mediums einsetzt ist er jedoch mehr als ein reiner Abklatsch des Buches, sonder ein sehr eigenständiges gelungenes Werk.
Insbesondere sind die Leistungen der Schauspieler hervorzuheben, die hierzulande eher unbekannt sind.
Kürzlich lief im TV eine später entstandene Fernsehverfilmung des gleichen Stoffs, bei der u.a. Anthony Edwards (Dr. Green aus Emergency Room) mitspielte. Obwohl dieser Film mit erheblich mehr Aufwand gedreht wurde konnte er mit dem alten Schwar-Weiss-Streifen was Intensität angeht nicht mithalten.
Vor allem für diesen Preis ein Muss für jede DVD-Sammlung.
29 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. August 2010
Der Film ist dank seines semi-dokumentarischen Charakters optimal gelungen.
Sehr gute Bild- u. Tonqualität. Absolute Kaufempfehlung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. August 2014
November 1959, Kansas: Perry Smith (Robert Blake) ist auf Bewährung frei. Der wegen Totschlags vorbestrafte trifft auf Bitten seinen Kumpel Dick Hickock (Scott Wilson). Dieser hatte von einem Mithäftling gehört, dass der reiche Farmer, bei dem er einst arbeitete, einen Safe mit sage und schreibe 10.000 Dollar zu Hause stehen hat - leicht verdientes Geld. Hickock selbst möchte von Anfang an keine Zeugen hinterlassen...

- Die Realität machte auch nicht Halt vor dem Hauptdarsteller. Während Wilson noch immer als Schauspieler in der recht erfolgreichen Zombieserie "The Walking Dead" auftritt, ist Blake bankrott und seit Jahren in keiner Rolle mehr zu sehen gewesen. Grausiger Hintergrund seines Bankrotts: Seine 2. Ehefrau ist ein Jahr nach der Eheschließung Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Hauptverdächtiger: Blake! Zwar wurde er freigesprochen - im Strafverfahren. Wie weiland O. J. Simpson jedoch wurde er im darauffolgenden Adhäsionsverfahren zivilrechtlich dazu verdonnert, den Hinterbliebenen eine Summe von 30 Millionen, später herabgesenkt auf 15 Millionen Dollar zu zahlen.

John Forsythe (gestorben 2010) ist übrigens bekannt als Blake Carrington im Denver Clan, er hat sich gut gehalten wie ich finde.

Zunächst versuchte Columbia Pictures, Paul Newman und Steve McQueen als Hauptdarsteller zu engagieren, die jedoch keine Zeit dafür fanden. Die beiden mir bis dato unbekannten Darsteller meistern ihre Sache jedoch mehr als gut. Der Film liefert schonungslos und minutiös den Ablauf vor der Tat, charakterisiert die Täter, zeigt die Tat in grausigen und kalten Einzelheiten und geht dann über die Flucht bis zur Verhaftung, Urteil und Vollstreckung. Ein Meilenstein der Filmgeschichte, vollkommen schnörkellos.

Um authentischer zu wirken, drehte man den Film an Originalschauplätzen in Kansas. So nutzte man das Originalhaus der Clutters (!) und den gleichen Gerichtssaal. Die Familienfotos im Haus der Clutters waren alles Originale. Die Hälfte der Geschworenen warenauch jene im Originalprozess! Auch die zwei Paar Augen auf den Filmpostern sind die der realen Täter.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2012
Der amerikanische Autor Truman Capote veröffentlichte im Jahr 1966 den Tatsachenroman "In Cold Blood" (dt. Veröffentlichung: Kaltblütig: Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen), in welchem der Mord an vier Mitgliedern einer Farmerfamilie und die detailierte Darstellung der Fallaufklärung und die Hintergrundgeschichten der beiden Mörder dargelegt werden. Dieses packende Buch wurde hier im Jahr 1967 verfilmt, und es ist ein absolutes filmerisches Meisterwerk entstanden.
Die schauspielerischen Leistungen, gerade von Robert Blake (spielt den Mörder Perry Smith) und Scott Wilson (spielt den Mörder Richard Hickock), sind beeindruckend und spiegeln die im Buch skizzierten Charakteren exelent wieder. Ihre Empfindungen und zerissenen Seelen, vor allem im Fall von Smith, werden so detailgenau und überzeugend transferiert, daß es einem beim Zusehen fast schon eiskalt den Rücken herunter läuft. Zudem sehen beide Schauspieler den tatsächlichen Mördern sehr ähnlich. Trotz der eindringlichen Skizzierung werden die Mörder nicht zu Opfern stilisiert, sondern bleiben daß was sie sind, eiskalte und gnadenlose Killer. Vielleicht ist gerade dieser Fakt ein Momentum, der diesen Film so einzigartig macht, und zwar das gesamte Geschehen intensiv aufzuarbeiten, aber nie falsche Sentimentalitäten oder ungerechtfertigte Positionen einzunehmen, welche die Zuschauer beeinflussen sollen. Klasse Inszenierung!
Natürlich übt es einen ganz besonderen Reiz aus, daß wesentliche Teile des Films an den Originalschauplätzen spielen. So dient die tatsächliche Farm der Opferfamilie als Schauplatz des Mordes und auch der spätere Gerichtsprozeß wurde im Originalgerichtssaal gedreht. Zudem sehen nicht nur Blake und Scott ihren realen "Rollengebern" ähnlich, sondern bei sämtlichen Akteuren wurde offensichtlich auf Ähnlichkeit mit den tätsächlichen Personen hin geachtet. Wirklich wahre Authensität!
Der Regisseur Richard Brooks hat den Film in schwarz-weiß gedreht und dabei einige schöne, vor allem aber schaurige, Kameraeinstellungen hingekriegt. Paßt hervorragend zum Flair des Films!
Natürlich wurden einige Szenen aus dem Buch weggeleassen, was bei einem knapp über zwei Stunden dauernden Film, der auf einem über 450 Seiten dicken Buch basiert, nur natürlich und nachvollziehbar ist. Aber alle wichtigen Szenen sind verfilmt, und auch verdammt gut eingefangen.
Fazit: Diesen aufwühlenden Film muß man gesehen haben, und wenn man vorher das Buch gelesen hat, um so besser.
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