Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive longSSs17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
6
4,5 von 5 Sternen
Queens of Noise
Format: Audio CD|Ändern
Preis:16,55 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 20. Dezember 2013
Wie der Albumtitel "Queens Of Noise" bereits andeutet, machen die Runaways auch auf der zweiten Platte jede Menge Krach.

Dabei stechen besonders die Tracks "California Paradise" und "I Love Playin' With Fire" heraus. Beide Nummern bieten wirklich sehr guten Rock, die man immer wieder gerne hört. Von den langsameren Nummern ist "Heart Beat" hervorzuheben.

Verglichen zum Debütalbum ist auch eine deutlich höhere Einflussnahme von Joan Jett erkennbar. So konnte sie mit den Runaways schon einige Zeit vor ihrer Solokarriere auf ihr Talent zum Songschreiben hinweisen.

Die Band hatte sich weiterentwickelt und genau das merkt man, wenn man das Album hört.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2017
70ies Rock & Roll auf seine beste Art! Hart, aber melodisch genug, um ein Genuss für den Rock- Fan zu sein. Für mich ein heißer Anwärter auf den Titel "Bestes Rock & Roll- Album" der 70ies!
Der am Glam Rock (z.B. David Bowie und Marc Bolan), Hard Rock und gerade seinen ersten Höhepunkt anstrebenden Punk Rock jener Zeit orientierte Rock beweist hier schon Einflüsse vom Metal; und selbst der Grunge der 90ies scheint sich von hier beeinflusst worden zu sein. Auf jeden Fall war die Band voll auf der Höhe ihrer Zeit; und in dieser herausragend, und dennoch recht zeitlos: auch für heutige Ohren ist die Scheibe nämlich ein absoluter Genuss. Und sicherlich wird diese Scheibe auch in Zukunft noch die heutigen Rock- Bands beeinflussen. Denn diese Scheibe ist ein Klassiker!
Um so erstaunlicher ist es da, dass die Band mit ihren (oft selbst geschriebenen) Songs nirgendwo richtig hoch gechartet zu sein scheint(außer in Japan, wo sie zeitweise wirklich äußerst populär waren), obwohl die Band - in ihrer recht kurzen Bandhistorie - etliche unvergessliche musikalische Highlights geschaffen hat, und auch optisch - 5 äußerst reizende (noch minderjährige!) junge Damen - seinen Reiz hatte. Ganz zu schweigen von den technischen und gesanglichen Fähigkeiten der Damen: die damalige Lead- Sängerin der Band, Cherrie Currie, hat die beste Rock & Roll- Stimme, die ich kenne, und (die später als Solistin noch mehr von sich reden machen lassen sollende) Rhythmus- Gitarristin Joan Jett (die hier ebenfalls schon sehr oft den Lead- Gesang beisteuert, sowie maßgeblich auch am Songwriting beteiligt war) weiß ebenfalls sehr zu beeindrucken; nicht zu vergessen die virtuose (spätere Metal- Gitarristin) Lita Ford an der Lead- Gitarre oder auch Jackie Fox am Bass, sowie natürlich das Dummer- Ausnahmetalent Sandy West. Übrigens scheinen alle Musikerinnen hier gute bis phänomenale Stimmen gehabt zu haben (Was z.T. auch beim Background- Gesang merkbar ist); auch wenn hier einzig Cherrie Currie und Joan Jett den Lead- Gesang beisteuern.
Die Songs scheinen recht aufwändig produziert worden zu sein (aber damals hat sich das ja auch noch gelohnt, weil man mit guter Rockmusik noch richtig Asche machen konnte).
Die z.T. in Unterwäsche spielenden Bandmember galten in den prüden USA aber als Provokation (auch z.T. durch ihre Songtexte), weshalb die Band (wie viele andere gute Bands dort auch (z.B. die diese Band hier ebenfalls stark beeinflusst habenden "Ramones")) von nicht wenigen Radiosendern - und auch TV- Stationen - lange Zeit boykottiert worden sein soll. Daher soll die Band im Ausland mehr Erfolg gehabt haben als "Zu Hause", weshalb sie auch oft tourte. Sicher war die Band aber live ein Erlebnis.
Man hat es hier schließlich auch mit einer der ersten, wirklich jungen, selbstbewussten und bemerkenswerten (und (verständlicherweise) recht erfolgreichen) All- Girl- Rock & Roll - Bands zu tun; in einer Zeit, in der gerade der Rock & Roll noch als ausschließlich Domäne der Männer angesehen worden ist. Dennoch erkannte der berüchtigte Musik- Manager Kim Fowley (der auch bei dieser Scheibe wieder am Songwriting beteiligt gewesen ist), der auch durch das Zusammenbringen Von Joan Jett und Sandy West an der Gründung der Band beteiligt war, schon früh das (auch kommerzielle) Potential von jungen, sexy, provozierenden, dabei äußerst attraktiven Mädchen mit (wenn auch heutzutage eher harmlos wirkendem) "Bad Girl"- Image, die z.T. mit Unterwäsche auftraten, und - recht offen - Alkohol und (z.T.) Drogen konsumierten (im Übrigen dürfte Fowley auch am Image der Band maßgeblich beteiligt gewesen sein). Hiermit schien eine Marktlücke entdeckt worden zu sein.
Wegen Streitigkeiten mit Manager Fowley, sowie weiteren internen Streitigkeiten (nach anderen Quellen jedoch vor allem wegen des großen Drogenkonsums von Leadsängerin Cherrie Currie (die hieß übrigens wirklich so!)), löste sich die Band aber schon wenige Jahre nach dieser Scheibe und ihrer (äußerst erfolgreichen) Japan- Tournee langsam auf (auch Bassistin Jackie Fox verließ die Band ja schon während der Japan- Tournee). Ein großes Stück Rockmusik- Geschichte war damit leider schnell wieder Vergangenheit.
Doch hat die Band hier noch voll ihre Power. - Dass die Bandmember hier noch Teenager sind, und hiermit gerade - nach ihrem ebenfalls schon recht beachtlichen, selbstbetitelten Debut- Album - mal ihr 2. Album auf den Markt brachten, ist diesem nicht anzumerken: die 5 jungen Damen spielen und singen hier bereits so, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, als dem Rock & Roll zu huldigen. Hochbegabte Voll- Profis; doch dennoch absolut authentisch, und mit viel Leidenschaft bei der Sache.
Entsprechend dem Titel dieses Albums wird es hier ziemlich laut: neben wenig Rock- Balladen werden hier vor allem schnelle Rock & Roll- Nummern gespielt, von denen nicht wenige das Zeug zu absoluten Evergreen- Perlen hätten. Meinem Eindruck nach hätte es dieses Album sogar verdient, mit Top- Scheiben anderer großer Bands der für die Rockmusik so innovativen 70er Jahre in einem Atemzug genannt zu werden!
Doch leider war dieses 2. Album dieser Ausnahme- Band, die vorher so perfekt zusammenzupassen schien, auch schon fast das letzte; auch wenn es noch ohne Cherrie Currie und Jacky Fox noch einige Zeit weiter ging, und danach auch noch 2 weitere (durchaus ebenfalls beachtliche!) Album erschienen sind, bevor die Band endgültig auseinanderging. (In dieser Branche wirklich weiter erfolgreich zu bleiben, ist allerdings dann hiervon nur Joan Jett gelungen, die sogar dann kommerziell ihre "Ursprungs- Band" toppen konnte, durch auch dann noch einige Sahnestücke (wenn dann auch mehr in dem eher glatt- kalten Sound der 80ies; sicher auch gut; aber ob wirklcih "besser" als ihr (wenn auch typischem 70ies-) Stil mit den "Runaways" lässt sich sicher nicht klar beurteilen (was die Menge an guten, innovativen Songs angeht, war meiner Meinung nach aber die Zeit der "Runaways" interessanter. Aber man höre selber und entscheide!)).
Doch da die Bandgeschichte dieser "weiblichen Rock & Roll Teenage- Pionierinnen" nun mal geradezu danach schreit, dass über die Band irgendwann ein Spielfilm gedreht werden müsste, ist das vor einigen Jahren ja auch passiert - sogar in recht ordentlicher Weise - mit Kristen Stewart und Dakota in den Hauptrollen.
So habe ich die Band auch das erste Mal bewusst durch diesen Film wahrgenommen. Denn zu meinem Erstaunen wird die Band - trotz der vielen Geniestücke allein auf diesem Album hier - selbst heute im Radio kaum gespielt (obwohl der "Skandal- Faktor" ja heute hierfür nicht mehr gegeben ist, und sicherlich viele heutige "Mainstream"- Rock & Roll- Bands viel von dieser Band "gelernt" haben).

Da auf diesem Album viele echte Rock- Perlen zu finden sind, fällt es nicht ganz leicht, zu beurteilen, was hier die "überragenden" Highlights sind: als einen der klar besten Songs würde ich hier aber den rockigen, schnellen Opener (Und Titelgeber dieses Albums) "Queens of Noise" nennen. Doch auch "California Paradise", das vom Stil her zwar einfacher wirkt, und ähnlich dem ebenfalls etwa gleich guten "Hollywood" ist. Die nicht so sehr am R & R orientierte Rock- Ballade "Midnight Music" hat etwas vom "ABBA" - Stil (und Glamrock) dieser Zeit (aber besseren Gesang!), und ist ein weiteres absolutes Highlight, den man gehören haben MUSS. Der schnelle,, raue Rock & Roller "I love playing with fire" ist ebenfalls sehr bemerkenswert. Dennoch gefällt mir der schnelle Rock & Roller "Neon Angels on the Road to Ruin" fast noch besser, da einfallsreicher und abwechslungsreicher. "Take it or leave it" (von Joan Jett selbst komponiert!) - mit seinen Glamrock- Einflüssen und den phänomenalen Stimmen - ist aber ein weiterer absoluter Hammer! Doch auch die Rock- Ballade "Heartbeat" muss als absoluter Klassiker bezeichnet werden. "Born to be bad" mit Rhythmus- Wechseln, (nicht nur) Sprechgesang, schnellen Gitarren- Solos, ist wieder etwas Besonderes, und macht das Album auf jeden Fall nicht nur abwechslungsreicher, sondern insgesamt qualitativ besser. Einzig der klassische Rock & Roller "Johnny Guitar" wirkt im Vergleich zu den anderen Songs überraschend einfallslos und irgendwie etwas fehl am Platze; wie ein "Füllstück".
Bemerkenswert an den Songs ist hier auch, dass fast alle Songs von Band- Membern selbst geschrieben wurden (vor allem Joan Jett und Manager Fowley; aber auch Lita Ford, Cherie Curry, Sandy West und Jackie Fox haben sich mit genialen Einfällen hiermit ein Denkmal geschaffen).

Bei so vielen genialen Songs ist es wirklich ein Jammer, dass die Band früher (aber auch heute noch) in weiten Kreisen ziemlich unbekannt war. Das muss auf schlechte PR und Medien- Boykotte der damaligen Zeit zurückzuführen sein (?).

FAZIT: Ein absoluter Rock- Klassiker und wohl auch eines der besten Rock & Roll- Alben der 70ies überhaupt! Sollte jeder Rock an melodiösem Rock & Roll interessierten Musik- Enthusiast kennen. Denn: Jeder hierin investierte Cent ist sein Geld wert!
Macht absolut süchtig!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 8. März 2005
... klasse Kompositionen und ehrlicher spontaner Lyrik. Viel jugendliche / heimliche Liebe, Schulprobleme, Erziehungsheime und Trebegang. Joan Jett, Sandy West, Cherie Currie, Lita Ford und Jackie Fox - keine älter als 17 - beherrschten ihre Instrumente bereits virtuos wie Erwachsene.
- Queens of noise: Eine schneidende Gibson Les Paul röhrt ein erregendes Riff. Treibende Tempiwechsel von Zeitlupe bis schnell. Cheries eher weiche Stimme und der Chor sind ein origineller Kontrast zu einem der besten Heavy-Rock Songs der Siebziger.
- Born to be bad: der agressivste Track, wo Cherie ihre damaligen Probleme und den disgust gegen ihre Eltern singt. "Cause I Was Born to Be Bad. I'm Not Sad But I'm Glad I Did It. Born to Be Bad. That is the way she is, says mom and dad. I'm Not Sad"
- Neon angels on the road to ruin: Sehr hart, die Rhytmusmaschine und die beiden Gitarren der talentierten Girls generieren wieder ein Killer-Riff der
- I love playin' with fire: "Your Eyes Are Sparkling With Teenage Fire. I'll Satisfy Your Made Desires Cause I Love Playing With Fire And I Don't Wanna Get Burned". Gute Lyrik aus der Feder einer 16-jährigen.
- California paradise und Hollywood sind ganz ok, wenn auch nicht über Gebühr. Texte aus Runaways Heimat, die 5 hatten ihre größten Erfolge allerdings jenseits des Atlantiks.
- Heartbeat: Der gefühlvollste ruhige Song, den Joan Jett in den letzten 3 Jahrzehnten geschrieben hat, mit wenigen harten Untertönen. Trotz demonstrativem "bad girl-Image artikuliert sich ein unschuldiges und liebendes Teenagerherz.
- Johnny Guitar ist der einzig schwache Track. Warum eigentlich keine Boni? Weil die ehrgeizigen Mädchen sich damals ständig in der Wolle hatten und evtl. noch heute wegen Urheberrechte sich gegenseitig mit "Hände weg von meiner Komposition" anfauchen? Schade.
"Queens of Noise" hat ausgefeilteren Studiosound als ihre anderen Platten, finde ich. Wenn "The Runaways" etwas bass- und drumslastig ist, "Waiting for the night" die Gitarren im Vordergrund hat, so liefert der der wuchtige Sound von "Queens of Noise" beides.
Die Musiklexika schreiben posthum, daß die Runaways es nie richtig geschafft hatten. Das ist nach meiner Erinnerung nicht ganz korrekt.
In Deutschland waren 1977/78 die Jugendzeitungen wie Rocky und Bravo voll mit Berichten, Autogrammen und Postern von der Band. Ein bekanntes bayrische Radio-Jugendprogramm widmete ihnen gar eine ganze Sendung, so lernte ich sie kennen und war sofort begeistert. Bravo reiste gar mehrmals nach Kalifornien um eine fünfteilige Special-Story über jedes Mädchen abzudrucken. In Japan wurden sie regelrecht verehrt und auf Händen getragen ("Live in Japan"!).
Die Runaways hatten ein Pech mit der Musikkultur 1976/77, als sie hoffnungsvoll ihre Karriere starteten. In Amerika und Europa waren samtige und streicherverzierte Soul-Discoklänge angesagt. Hätten sie ihre Karriere 1970 (parallel zu den ersten erfolgreichen Heavy-LPs wie "Fire and Water" oder "Deep Purple in Rock", müßte die Musikgeschichte vielleicht umgeschrieben werden. Für mich die beste und charmanteste Mädchengruppe ever.
Wer die Gruppe nicht kennt und auf den Heavyrock der frühen Siebziger oder Joan Jetts "I love Rock and Roll" steht, gebe den Mädchen mal eine Hörchance. Bei Gefallen auch "Waiting for the night" und "Live in Japan" mitbestellen.
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2014
Nein,die mannigfachen Talente von Joan Jett darf und soll man nicht kleinreden,ihre Erfolge 1982 ff waren hart erarbeitet und verdient. Aber der Mythos Runaways gründet sich in erster Linie auf die Vision des genialischen Tausendsasas Kim Fowley. Und natürlich auf Cherie Currie.
Nicht nur ihrer unbestreitbaren optischen Reize wegen, das auch. Entscheidend war der Popappeal in ihrem Timbre, ein dringend benötigter Ausgleich im ansonsten von Glam und Metal dominierten Repertoire der Grazien aus dem Sunshine State.
Kein Zufall also, dass die Höhepunkte auf dem zweiten Studioalbum 'Queens of Noise' von Cherie's Leadvocals veredelt werden: das so simple wie effektive 'Midnight Music' etwa oder die unterschwellig sarkastische Ode an 'Hollywood'.
'Queens' belegt im Band-internen Ranking zwar nur Platz drei (nach der Quintessenz 'Live in Japan' und dem Debut). Trotzdem ein mehr als repektables Werk (das lachhafte, von Lita Ford hingemetzelte 'Johnny Guitar' ausdrücklich ausgenommen!)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2003
Die Cd umfasst die 10 Songs der Runaways, welche schon bei der Erstveröffentlichung auf der LP/CD waren. Das herausragende dieser CD ist das sehr gut gemachte Booklet mit vielen Fotos, den Songtexten und 2 Biographien der Runaways von unterschiedlichen Autoren.
Ausserdem ist zu beachten, dass endlich das Album Waitin' for the night vom selben Label auf CD veröffentlicht wird. Aber wo bleibt das Album Flamin' Schoolgirls, wünschenswert wäre eine baldige Veröffentlichung.
Für Runaways Fans ist dieses Album ein Muß.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2010
Muß man nicht haben, aber wer vor langen Jahren die LP hatte hört auch mal gerne wieder beim Frauenrock rein ;-)
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

The Runaways
18,98 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken