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am 28. November 2011
Dieses Werk der norwegischen Nobelpreisträgerin Sigrid Undset verdient den Namen Epos im positivsten Sinne. Es gibt dem Leser nicht nur einen äusserst lebendigen, weil hervorragend recherchierten, Eindruck vom Leben und Denken der Menschen im norwegischen Mittelalter, sondern erreicht eine zeitlose Klasse durch Undsets Darstellung ewiger Konflikte: den zwischen den Generationen und den der immergültigen Frage, was recht und unrecht ist. In der damaligen Zeit waren diese Konflikte stark von der Religion geprägt; sie haben an Aktualität aber auch vor diesem Hintergrund nichts verloren.
Auf über 900 Seiten lässt einen diese Trilogie nicht mehr los - wahrscheinlich auch, weil sie alles hat, was ein guter Roman braucht: Liebe, Tod und eine sehr genaue Vorstellung vom Wesen der Menschen.
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am 20. Dezember 2011
Ich habe das Buch schon als Jugendliche bei meiner Oma im Bücherschrank gefunden und verschlungen. Seither liebe ich es. Habe es dann geerbt und kann es immer und immer wieder lesen - es verliert nicht an Aktualität. Sigrid Undset hat es einfach verstanden, die Charaktere zu schildern mit all ihren psychologischen Altlasten, mit Schwächen und Stärken, dass ich mich eigentlich in alle Personen hinein versetzen konnte und keinen wirklichen "Haupthelden" habe - vielleicht Simon? Dabei wird das Leben, der Glaube, das Denken der Menschen in dieser Zeit, die poltische Lage, das Land so anschaulich, dass man manchmal meint, daneben zu sitzen.
Das ist das Buch, ohne das ich nicht auf einer einsamen Insel leben könnte.
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am 10. Februar 2012
n Kristin Lavranstochter beschreibt Sigrid Undset das Leben einer Frau im Norwegen des 14. Jahrhunderts in epischer Breite. Der Roman besteht aus drei Teilbänden (die in der Regel auch einzeln herausgegeben wurden). Der erste Band Der Kranz beschreibt die Jugend Kristins, ihre Erziehung im Kloster, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Erlend kennenlernt. Da Kristin einem anderen Mann versprochen ist, ist die Eheschließung der Beiden nur unter schwierigen Bedingungen gegen den Willen von Kristins Eltern möglich. Der zweite Band Die Frau zeichnet die ersten Ehejahre von Kristin nach. Die Ehe von Kristin und Erlend könnte eigentlich glücklich sein. Kristin bekommt viele Sohne, sie und ihr Ehemann lieben sich innig. Sie ist jedoch von Gewissensbissen geplagt, da sie gegen den Willen ihres Vaters geheiratet hat und damit sündig geworden ist. Der dritte Band Das Kreuz beschreibt das Alter Kristins und vor allem das Hereinbrechen der Pest über Norwegen.
Um Undsets Roman mit Genuss zu lesen, muss man schon einige Geduld mitbringen. Ausführlich beschreibt sie immer wieder - allerdings in wunderschönen Bildern - die Landschaft, die häuslichen Tätigkeiten, das einfache Leben der Menschen. Die Handlung des fast tausendseitigen Romans lässt sich kurz zusammenfassen. Kristin Lavranstochter ist keine Heldin oder Abenteuerin, obwohl ihr Leben gewisse abendteuerliche Züge erhält. Ihr Mann ist zum Beispiel an einer Verschwörung gegen den norwegischen König beteiligt und fällt in Ungnade. Kristin ist eine normale Frau, deren Leben vor allem aus Arbeit, Beten und Kindererziehung besteht.
Das ist nicht im eigentlichen Sinne spannend, aber unheimlich informativ und realistisch. Undset lässt sich nicht dazu herab, die Figuren ihres Romans zu modernisieren um sie dem Leser schmackhaft zu machen. Kristins Gedanken und Verhalten, zum Beispiel ihre permanente Selbstgeißelung, bleiben dem Leser fremd. Dazu hat die Sprache, zumindest in der deutschen Übersetzung, eine archaische Qualität. Für den historisch interessierten Leser ist die Genauigkeit und Einfühlsamkeit mit der Undset ihr historisches Panorama entwickelt, von einigem Interesse.
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am 14. Dezember 2012
Eine Familiengeschichte über mehrere Generationen wird in diesem großartigen Roman erzählt. Er spielt in Norwegen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Leser erhält Einblick in die verschiedenen sozialen Schichten, vor allem ins bäuerliche Leben. Wie war die Hierarchie im Familienverband? Was bedeutete Ehre? Wie funktionierte das Rechtssystem? Man erfährt es auf den sehr vielen, sehr interessant geschriebenen Seiten des Buches. Auch die Auswirkungen der Pestepidemie werden geschildert. In diesem Roman wird deutlich, wie sehr das Leben damals von Religion geprägt, aber auch der Aberglaube noch wichtig war.

Die Autorin hat die Charaktere der Hauptpersonen differenziert und präzise in ihrer Entwicklung und Reife gestaltet, die zahlreichen Naturbeschreibungen sind bildhaft schön. Die leidenschaftliche, bis zum Tod dauernde Liebe zwischen Kristin und ihrem Ehemann - zwei starken Persönlichkeiten - macht den epischen Roman spannend.
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am 1. Oktober 2013
Habe das Buch über Wochen sehr genossen. Eindrucksvolle Schilderungen der kargen Natur und des nordischen Klimas. Realistische Beschreibungen des früheren Lebens in Norwegen. Packende Handlung.
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