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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
5,0 von 5 Sternen

am 24. September 2005
Jos Van Veldhoven bringt mit seinen Musikern einen Klang hervor, der schwer zu überbieten ist. Sobald man die ersten Takte des Eröffnungschores hört, will man am liebsten keine andere Aufnahme mehr hören. Auch wenn andere Aufnahmen hervorragend sind (Gardiner oder Koopmann) so kommen sie nicht an die Netherlands Bach Society heran. Die Sänger sind 1a, die Stimmung ist immer vollkommen rein, selbst bei den wirklich heiklen Stellen der Hörner, Trompeten oder Oboen. Alle Nummern sind hervorragend, werden aber von der Arie Nr.8 und dem Chor Nr.9 überstrahlt. Diese Aufnahme ist die einzige, wo der Trompetensolist (Per Olof Lindeke) beim da capo der Arie Nr.8 Verzierungen spielt. Die Tempi der einzelnen Nummern sind hervorragend gewählt, es klingt nichts holprig oder aufgesetzt, sondern alles ist natürlich und vollkommen klar. Der Chor singt in jeder Passage so deutlich wie ich es bei keiner anderen Produktion je gehört habe. Alles in allem ist diese Aufnahme, nicht nur für mich, sondern auch für viele Musikerkollegen von mir, die zur Zeit unübertroffene Einspielung.
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am 26. Dezember 2007
Ich habe im Internet wirklich sehr viele Einspielungen zur Probe angehört, bevor ich mich für die Version der Netherlands Bach Society entschieden habe. Und ich musste feststellen, dass es die Aufnahme, bei der mich gar nichts stört, nicht zu geben scheint. Diese hier hat mir aber insgesamt am besten gefallen.
Es wird eine sehr lebhafte Einspielung geboten, die tänzerisch und durchsichtig daherkommt, ohne dabei an Kraft und Glanz einzubüßen (wie zum Beispiel bei Herreweghe, der vor lauter Kultiviertheit einzuschlafen scheint). Die Tempi sind in der Regel zügig, ohne dabei aber allzu hastig zu wirken. Eine Darbietung, die sich vor allem durch ihre Folgerichtigkeit und Ausgewogenheit auszeichnet, und dabei wirklich mitzureißen versteht. Besonders gelungen sind die Eingangschöre der Kantaten vier, fünf und sechs. Erfreulich auch die Choräle, die recht rasch, aber immer differenziert und am Text orientiert dargeboten werden. Man hat ja ansonsten oft das Gefühl, die Choräle würden "einfach so abgesungen".
Zwei Dinge gefallen mir nicht so sehr: Die Hirtensinfonie ist mir zu schnell (da ist die Version der Akademie für alte Musik zu empfehlen) und die Altistin (Annette Markert) klingt glanzlos und singt mit viel zu starkem Vibrato ("Schleiereule"). Schade, denn gerade die schönste Arie ("Schlafe, mein Liebster") ist kaum zu ertragen (Auch hier sei auf die Akademie für alte Musik verwiesen, dort singt Andreas Scholl).
Trotz dieser Mängel finde ich die Aufnahme von Jos van Veldhoven am gelungensten. Hinzuzufügen bleibt, dass sie in hervorragender Klangqualität (SACD!) in einer wunderschönen dunkelroten Samtbox mit sehr ausführlichem Booklet daherkommt. Auch wenn diese Aufmachung natürlich nichts mit der musikalischen Qualität zu tun hat: Sie macht einfach Spaß! Trotz des etwas höheren Preises rate ich unbedingt zum Kauf.
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