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am 29. August 2015
Nach der 2 DVD Special Edition von 2007 und der Special-Edition Digital Remastered mit dem FSK 16 Siegel von 2010, ist die Blu-ray Fassung von 2014 nun die beste Umsetzung des Kult-Streifens von 1978! Vor dem Filmgenuss des Action-Streifens von Andrew V. McLaglen mit Starbesetzung, am besten erst einmal die Doku über die Restauration von "Die Wildgänse kommen" ansehen (da haben sich die Macher der Blu-ray Disc aber richtig Mühe gegeben), in der sogar der Bild zu Bild-Vergleich zum Original-Kinofilm gemacht wird. Im Gegensatz zu den nachfolgenden Söldner Filmen und auch der "Expendables"-Reihe von Sylvester Stallone, steht "Die Wildgänse kommen" eher für einen Politthriller, als nur für reines Actionkino. Die Thematik des Streifens ist heute noch genauso aktuell wie im Produktionsjahr, denn ob Kupfer Konzessionen damals oder Diamanten, Erdöl, Gold oder plumpes Holz heute... Afrika wird nach wie vor von den anderen und reicheren Kontinenten als reine Rohstoffquelle angesehen und dementsprechend auch ausgebeutet. Das Söldner-Spektakel "Die Wildgänse kommen" gibt dem ganzen ein Gesicht oder besser: Eine interessante und glaubwürdige Story, die besten und teuersten Schauspieler der Zeit und ein Film Happy End, das leider viel zu idealistisch ist... das man als Film-Fan aber einfach lieben muss! Also, wer dem Charme der 70er Jahre Filme erlegen ist und Darsteller wie Richard Burton, Hardy Krüger, Richard Harris und Roger Moore in Höchstform erleben will (naja, Burton war, bis auf seine Leber, physisch wahrscheinlich nie in Höchstform), der kommt an der gut gemachten Blu-ray "Die Wildgänse kommen" nicht vorbei.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Juli 2016
Es ist ein altbekanntes und beliebtes Erfolgsrezept in der Filmbranche möglichst viele bekannte Stars in einen Film zusammenzubringen, da in der Regel jeder Star seinen eigenen Fan Kreis hat und somit eine Ansammlung an Stars die Anzahl potentieller Kinokartenkäufer extrem steigern kann. Doch die Sache hat einen Haken: Wie bringe ich die Stars unter einen Hut, so dass diese in dem Film auch mitspielen wollen? Mit dem Roman „The wild geese“ von Daniel Carney haben die beiden Produzenten Euan Lloyd und Erwin C. Dietrich jedoch genau ins Schwarze getroffen und nicht nur einen internationalen Kassenhit geschaffen, sondern mit der Verfilmung auch eine Lawine an Filmen losgetreten, die unzählige Söldnerabenteuer erzählen.

Der Codename Wildgänse der Söldnertruppe hat selbst einen historischen Hintergrund. „Als Wildgänse bezeichnete man Iren, die im 17./18. Jahrhundert in europäischen Armeen kämpften. Viele junge Iren mussten die Insel nach verlorenem Kampf gegen den Oranierkönig und seine Jakobiten verlassen.“ (Wikipedia, Seite „Die Wildgänse kommen“). Aber auch für die Figur des Colonel Allan Faulkner, gespielt von Richard Burton, gibt es eine reale Vorlage: Colonel Mike Hoare, der bei diesem Film als technischer Berater engagiert wurde, leitete einst selbst eine Söldnertruppe (5 Commando) im Kongo.

Um den Roman leinwandgerecht umzusetzen engagierten die beiden Produzenten einen der großen alten Namen der Filmbranche: Reginald Rose, der die Vorlage und das Drehbuch zu einem der bedeutendsten Filmklassikern schrieb: „Die 12 Geschworenen“ (1957), für welchen Rose auch zwei Oscar Nominierungen erhielt. Weitere bekannte Filmvorlagen von Reginald Rose waren „Der Mann aus dem Westen“ (1958), „Rendezvous mit einer Leiche“ (1978) oder auch „Das Kommando“ (1982), ein Actionfilm, der ganz in der Tradition von „Die Wildgänse kommen“ ist. Als Regisseur wurde Andrew V. McLaglan verpflichtet, ebenfalls ein Hollywood Veteran, der neben Klassikern wie „Der Mann vom großen Fluß“ (1965), oder auch „Chisum“ (1970) auch Rohrkrepierer wie „El Capitano“ (1971) oder „Sahara“ (1983) fabrizierte und in der Folgezeit selbst noch einige ähnlich gelagerte Filme wie „Sprengkommando Atlantik“ (1979) oder auch „Die Seewölfe kommen“ (1980) inszenierte.

Die Geschichte von „Die Wildgänse kommen“ ist schnell zusammengefasst: Der britische Großbankier Sir Edward Matherson (Stewart Granger) engagiert den berüchtigten Söldner Colonel Allan Faulkner (Richard Burton), um einen entführten afrikanischen Politiker aus der Gefangenschaft zu befreien, damit dieser den Investoren Zugang zu den Kupfervorkommen des Landes verschafft. Mit einer 50 Mann starken und schwerbewaffneten Söldnertruppe schleicht sich Faulkner in das Land und wagt den Angriff auf das schwerbewachte Gefangenenlager. Das kühne Unternehmen gelingt, doch die Investoren hatten einen Alternativplan und kappen den Rücktransport. Ohne jede Hilfe und auf sich gestellt müssen sich Faulkners Männer durch den afrikanischen Busch schlagen, heftig bedrängt von den nachrückenden Simbas, der gnadenlosen Rebellenarmee.

„Inhalt des Filmes ist die Befreiung eines Staatspräsidenten aus politischer Gefangenschaft. Der direkte Bezug lässt sich zum Kongo ausmachen, wo in den 1960er Jahren sowohl Patrice Lumumba als auch Moise Tschombé entführt wurden und in den Händen ihrer politischen Gegner ums Leben kamen. Man kann unterstellen, dass der Film eine fiktive Befreiungsaktion zur Rettung Tschombés beschreibt, und es gab nach dessen Entführung und Gefangenhaltung in Algerien zumindest gerüchteweise auch Bestrebungen, einen ebensolchen Coup mit bezahlten Söldnern durchzuführen. Im Vorspann des Films ist ein Foto Tschombés zu sehen, und auch die in der Rückblende gezeigte Entführung des Flugzeugs mit Präsident Limbani an Bord ist eine deutliche Anspielung auf das Schicksal Tschombé.“ (Wikipedia, Seite „Die Wildgänse kommen“).

Neben Richard Burton (Das Gewand, 1953; Cleopatra, 1963; Agenten sterben einsam, 1968) spielen noch Roger Moore (Simon Templer, TV-Serie 1962 – 1969; James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte, 1977; Das nackte Gesicht, 1984), Richard Harris (Die Kanonen von Navarone, 1961; Sierra Charriba, 1965; Der Mann, den sie Pferd nannten, 1970) und Hardy Krüger (Hatari, 1962; Der Flug des Phoenix, 1965; Barry Lyndon, 1975) in den Hauptrollen. Doch auch in den weiteren Rollen sind noch eine ganze Reihe von bekannten Gesichtern und Namen zu finden wie Stewart Granger (König Salomons Diamanten, 1950; Land der 1000 Abenteuer, 1960; Unter Geiern, 1964), Barry Foster (Frenzy, 1972), Kenneth Griffith (Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam, 1995), Frank Finley (Lifeforce,1985), Jack Weston (18 Stunden bis zur Ewigkeit, 1974), Winston Ntshona (Blood Diamond, 2006) und John Kani (Der Geist und die Dunkelheit, 1996).

Die teils spektakulären Bilder stammen von Jack Hildyard, wiederum einer der großen Namen unter den Kameramännern. Von ihm stammen die Bilder zu Klassikern wie „Die Brücke am Kwai“ (1957), „55 Tage in Peking“ (1963), oder auch „Omar Mukhtar – Löwe der Wüste“ (1980). Der Score stammt von Roy Budd, der Filme wie „Das Wiegenlied vom Totschlag“ (1970), „Ein Mann geht über Leichen“ (1973) oder auch „Der große Knall“ (1987) musikalisch unterlegt hat. Selbst beim Schnitt findet sich noch ein großer Name: John Glen, der kurz darauf mit dem James Bond Film „In tödlicher Mission“ (1981) seinen ersten Film inszenierte und die Bond Filme der 80er Jahre wesentlich mit prägte.

Die Kritik selbst war seinerzeit eher mäßig begeistert über diesen Film. So schreibt beispielsweise das Lexikon des internationalen Films: „Der Abenteuerfilm huldigt einem fragwürdigen Männlichkeitskult und verschenkt ein wichtiges politisches Thema zugunsten oberflächlicher Unterhaltung.“ Während Die Chronik des Films schreibt: „Mit Starschauspielern dreht Andrew V. McLaglen ein Söldnerspektakel vom zweifelhaftem Inhalt. [In der] ganz auf Action und Gewalt angelegte[n] Geschichte […] wird hemmungslos dem Männlichkeitsideal des brutalen Draufgängers [gehuldigt], der sich im Kampf Mann gegen Mann bewährt, die Kameradschaft über alles setzt und beim Gegner keine Gnade kennt. Selbst vor Rassendiskriminierung schreckt McLaughlin dabei nicht zurück.“ (Quelle: Wikipedia, Seite „Die Wildgänse kommen“). „Der Film war zum Teil umstritten wegen der Apartheidspolitik in Südafrika (Drehort umfangreicher Außenaufnahmen) und einer rücksichtslosen Vorgehensweise der Filmhelden (Einsatz von Gas).“ (Wikipedia, Seite „Die Wildgänse kommen“). Trotz dieser teils herben Kritik war der Film ein riesiger Kassenschlager. Mit einem Budget von ca. 10 Mio. USD produziert spielte er ein Vielfaches ein. In Deutschland wurde der Streifen sogar mit der goldenen Leinwand ausgezeichnet für mehr als 3 Mio. Kinobesucher.

Die Blu-Ray Veröffentlichung von Ascot Elite hat 2014 ein neues Master bekommen. Das Bild ist ausgesprochen gut, auch wenn man bei einigen Szenen deutlich Filmkorn erkennen kann. Als Sprachoptionen gibt es Deutsch und Englisch, jeweils als DTS-HD Master Audio 2.0 wobei der Ton sehr gut zu verstehen ist. Untertitel gibt es optional in Deutsch. Zusätzlich hat die Blu-Ray eine ganze Reihe an Extras zu bieten wie den Originaltrailer, sowie die Dokus Der Flug der Wildgänse, The last of the Gentlemen Producers, Die Restauration, Privatkrieg der Hollywood-Stars und eine Trailer Show. Damit hat die Blu-Ray etwas weniger Extras als die 2 DVD Special Edition von ems, die noch einige weitere Extras enthält wie einen Original Radiobeitrag zum Film, einem Bericht von einer Wohltätigkeits-Premiere, die komplette dt. Super 8-Fassung, etc. Wer also diese Special Edition bereits besitzt sollte deshalb abwägen, ob er für ein verbessertes Bild auf einige Extras beim Upgrade verzichten mag. Wer den Film noch nicht kennen sollte, dem sei dieser Action-Klassiker wärmstens empfohlen. Auch aus heutiger Sicht ist die Mutter aller Söldnerfilme immer noch ein begeisternder Actionfilm und ein Wiedersehen mit vielen bekannten Stars.
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am 14. Mai 2015
Ich habe mir die DVD-Version "Die Wildgänse kommen (Cinema Treasures)" vom 2. Dezember 2014 (rotes Cover mit dem Aufdruck "Neues Master von 2014") zugelegt. Der Film wurde komplett neu abgetastet und restauriert und erscheint in dieser Edition in ungeschnittener Fassung (129 Min. [PAL-Speedup]). Das Bild sieht fantastisch aus! Ich habe leider keine Möglichkeit zum Direktvergleich, erinnere mich aber, den Film in einer schlechteren Qualität im TV gesehen zu haben. Wenn das Bild der DVD schon so gut aussieht, würde ich gerne wissen, wie sich die Blu-ray macht.

Bild:
1:1,85

Ton:
Englisch und deutsch in Dolby Digital 2.0.

Bonusmaterial:
Original-Kinotrailer
Betitelte Szenenanwahl
Audiokommentar
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am 13. März 2015
Ich beziehe mich hier auf die neuste DVD Version von "Cinema Treasures" die bereits mit "Im Wendekreis des Söldners" oder "Der Commander" oder "Executor - Der Vollstrecker" oder "Die Rückkehr der Wildgänse" für eine würdige Umsetzung gesorgt haben. Endlich gibt es diesen Söldner-Klassiker in bestechender Qualität zu bewundern. Ein scharfes 1:1,85 anamorphes Spitzenbild,super Kontrast & frische Farben,so gut hat dieser Kriegsfilm noch nie ausgesehen! Wieder eine Top-Arbeit von "Ascot Elite"!

Der Film selber ist auch hochspannend und explosiv umgesetzt. Schön zu sehen wie eine alternde Söldnertruppe ein Himmelfahrtskommando übernehmen,um einen eingesperrten Ex-Präsidenten eines afrikanischen Landes zu befreien.

Hier tummeln sich etliche Superstars,fast ein who is who : Richard Burton, Ex 007 Roger Moore, Stewart Granger, Richard Harris und Hardy Kruger.

Selbstverständlich ist der Film auch Uncut!

Kann die DVD von "Cinema Treasures" wirklich sehr empfehlen!
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am 12. Oktober 2010
Ein Klassiker des Action-Kinos, der eine ordentliche Edition verdient hat, ist endlich auch in Deutschland auf DVD und BluRay erhältlich. Meine Anmerkungen beziehen sich jedoch "nur" auf die DVD-Fassung, da mir die BluRay nicht vorliegt. Das Bonusmaterial ist - wenn man das Alter des Films bedenkt - mehr als ausreichend. Neben dem Trailer ist insbesondere das halbstündige Making of "Der Flug der Wildgänse" sehr sehenswert. Über den Film selbst muss man keine Worte verlieren. Das verwendete Master stammt zweifelsohne von einem Kino-Negativ, was an vielen Verschleissartefakten sichtbar ist. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich war überrascht, was man aus dem alten Streifen noch an Qualität herausholen konnte. Eine hervorragende Arbeit des Studios. Leider hat man diese Qualität nicht bis zum Ende durchhalten können. In den letzten fünf Minuten (in Mastersons Villa) erreicht das Bild VHS-Niveau und wird sehr grieselig. Vielleicht hat hier den Restaurator die Lust verlassen. Deshalb nur vier statt der eigentlich verdienten fünf Sterne. Die DVD-Edition ist eine lohnenswerte Anschaffung für alle Freunde des Films, hier macht man nichts verkehrt.
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am 21. Juni 2014
In dem Film spielt ein großes Aufgebot an Stars mit und die Charaktere sind perfekt besetzt. Es ist der Klassiker und den Söldner-Filmen. Dieser Film hat nichts an Authentizität eingebüßt. Ich bin überzeugt, dass auch heute noch so manche Wirtschaftsinteressen mit Hilfe von Söldner durchgesetzt werden. Heute bezeichnet man sie halt nicht mehr als Söldner. Ein toller Film aus den 70er Jahren, der im TV meist sehr zerschnitten gesendet wird, daher ist die DVD auf jeden Fall zu empfehlen.
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am 8. Januar 2014
Der Film ist von seiner Handlung her sehr brutal. Mir gefällt jedoch sehr die Schauspielerriege, die diesen Film so aufwertet. Ein Film aus meiner Jugend, den sich mein mittlerweile erwachsener Sohn doch auch interessiert angesehen hat und ja -oh Wunder- doch auch sehr spannend fand. Bild und Tonqualität sind sehr ordendtlich.
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am 8. Februar 2018
Das ist eine DVD die in den letzten Wochen schon zig Mal mir angeschaut habe. Es ist ein Film der nur gut ist.
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am 18. November 2011
Für mich einer der "wertvollsten" Söldnerfilme. Schön, die Haudegen von damals in dieser Besetzung zu sehen. Schade ist der Qualitätsabfall der letzten Szenen, aber dies tut dem Ganzen nicht wirklich weh. ich hatte diesen Film schon auf VHS und bin froh, ihn jetzt in meine Sammlung zu sortieren. Klare Empfehlung!
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am 16. Mai 2016
Genau der alte Film, wie ich ihn inn Erinnerung hatte.
Man darf keine Wunder von der HD Version erwarten. Der Film ist halt von 1977....
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