Hier klicken May Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic SUMMER SS17

Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
12
3,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,57 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. November 2003
Als eingefleischter Streisand Fan habe ich alle vorab erschienenen Artikel über dieses Album verschlungen. Über meinen Link zu Barbra's Homepage war ich auch ständig informiert. Die Kritiken ließen das Beste hoffen. Also habe ich die CD bei amazon vorbestellt und konnte es kaum erwarten, bis sie eingetroffen ist.
Umso enttäuschter war ich nach dem ersten hören. Wie gleichmäßig, wie eintönig ... eine Wiederholung des Fehltritts "A Love Like Ours".
Es gibt so viele wunderbare Songs von Barbra auf anderen guten CD's ... "Movie Album" gehört mit Sicherheit nicht dazu.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2003
Barbra Streisand schafft es tatsächlich immer wieder, neue Facetten ihrer brillanten, unvergleichbaren Stimme zu enthüllen.
"The Movie Album", ihr jüngster Coup, ist künstlerische Perfektion.
Atemberaubend, wie ihr 60stes (!) Album genauso zum Träumen verführt, als wäre es ihr erstes.
Das, im Gegensatz zu so vielen anderen Künstlern, so erstaunliche: Barbra Streisand hat diese essenzielle Passion für ihr Schaffen, immer wieder neu entfacht!
Mit unglaublich berührender Feinfühligkeit und faszinierender Intensität führt Streisands warme, inspirierende Stimme- die kristallklar wie eh und je strahlt- vereint mit romantischen Melodien durch dieses Album.
Wem ich es empfehle?
Natürlich jedem, da doch kaum jemand nicht von außergewöhnlichem Talent und höchster (Stimm)- Qualität begeistert ist!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2006
Selbst ein Weltstar wie die Streisand darf einmal danebenhauen und hier hat sie dies eindeutig.

4 lange Jahre nach "A love like ours" kam dieses Album, voll klassischer Filmsongs des letzten Jahrhunderts. Obwohl das Konzept Grundstein für eine hochinteressante CD bilden könnte, wurden die Chancen leider nicht genutzt.

Träge Arrangements schleppen sich von Titel zu Titel und das begleitet mit einer besorgniserregend brüchigen Stimme. Lediglich "Moon river" hebt sich mit einer sehr gefühlvollen Interpretation deutlich hervor und auch in "You're gonna hear from me" wird sangestechnisch noch einmal alles gegeben.

Nur leider tragen 2 gute Nummern keine ganze Platte und deshalb gehört "The movie album" zweifelsfrei ans untere Ende des umfangreichen Streisand-Katalogs.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2003
Zum Movie Album der Streisand meine ich auch als überzeugter Fan: „The Greatest Star“ gibt nicht mehr „Alles“ !

Streisand’s Movie-Album ist weder aufregend gut noch extrem schlecht ausgefallen. Nein, aber wenn man es mit ihren besseren Alben vergleicht, ist festzustellen: Eine Sängerin wie die Streisand macht kaum ein wirklich schlechtes Album, da ist immer eine Qualität, aber ihr Movie-Album trägt schwer am Stempel der Unzulänglichkeit und hängt unglücklich irgendwo im weiten Spektrum zweifelhafter, schwer zu bestimmender Wertigkeiten.

Der Titel ihrer neuen CD suggeriert ein Genre-Album und weckt entsprechende Erwartungen. Doch dieses neue Konzept– oder Genre-Album von Barbra Streisand, enthüllt musikalisch in keiner Weise etwas Neues, enttäuscht jedoch durch seine kolossale, kaum zu überbietende Einseitigkeit in Beschaffenheit und Zielsetzung.

NUR eine Streisand kann im heutigen Musikgeschäft ein solch bieder-schwerfälliges Album noch recht erfolgreich verkaufen. Das Album erschien Ende Oktober 2003 und gesellte sich bereits am 18. November zu den anderen 48 vergoldeten Streisand-Alben. Im darauffolgendem April hatte dann ihr Movie-Album, Streisand’s Sechzigstes, den Platin-Status erreicht. Mit einer Grammy-Nominierung für das „Best Traditional Vocal Pop Album“ konnte Barbra zusätzlich triumphieren!

Seit einigen Jahren schon setzt Streisand auf große, oder lieber „noch größere“ Orchester. Und sie arbeitet seit Jahren mit den gleichen Arrangeuren, Produzenten und Musikern, die sich alle mit ihr um die immer gleiche Perfektion bemühen. Aber ständige Perfektion wird bald langweilig, wenn alles sich nur darauf konzentriert und deshalb eventuelle kreative Impulse schon im Keim erstickt werden. Diese künstlerisch einmal erprobten, begangenen Wege werden mit der Zeit immer uninteressanter, wenn niemand von der Produktion ( Barbra eingeschlossen) auch mal nach anderen musischen Hemisphären schaut. Da sind wir schon sehr dankbar, dass sich als einziger modernerer Einfluss ein Lied wie „Calling You“ in die „kategorisch nostalgische“ Songauswahl des Movie Albums einschleichen konnte.

Es gibt unzählige berühmte und weniger berühmte Filmsongs seit der Geschichte des Kinos. Es gibt sie in jedem Rhythmus und aus allen nur vorstellbaren Musikrichtungen. „The Movie Album“ bietet davon nicht im mindesten eine breite oder verlockende Auswahl, sondern kennt NUR Balladen. Gäbe es keine Pausen zwischen den Songs, könnte es sich um eine gigantische Maxi-Single handeln. Soviel zunächst zur Wirkung der Musik und Streisand’s Gesang! Der Rhythmus des fünzigminütigen Albums ist getragen, mäßig bewegt oder in Abwechselung zum nächsten Titel „noch getragener“!

Hat man sich bei dieser CD bis Nummer acht „But Beautiful“ brav wachgehalten oder „durchgekämpft“, denkt man: jetzt passiert’s! STILLSTAND. Gleich bleibt die CD mitten im Lied stehen. Die extreme Langsamkeit dieser Einspielung, die de-h-n-en-de Langsamkeit von Barbra’s Singen zerpflügt die Noten, treibt sie weiter auseinander, als es vom Komponisten gedacht war. Sie landen irgendwo im luftleeren Raum, so als gehörten sie nicht mehr zum Song. Das Folgen der Melodie, ein Wiedererkennen dieser ehemals wunderbaren Jazzballade wird so zu einer besonderen, unliebsamen Anstrengung.

Doch zunächst beginnt die CD mit einem „übersüßen Lächeln“. Denn Barbra singt „Smile“, diese an sich schon süßliche Melodie von Charlie Chaplin, nicht mit einem Minimum von Distanz. Im Gegenteil, sie setzt noch eine extra große Portion Gefühl drauf.
Es ist mir schon klar: Nostalgische Gefühle sollten geweckt und stimmungsvoll in die Sehnsuchtswelt des Kinos führen. Das breite Geigengeschwader um Barbra herum, lässt sich nicht überbieten.

Und nun sind wir beim wichtigsten Punkt: Die musikalische Begleitung des Movie Albums ! Schablonenhafte Arrangements verkleistern mit dem sinfonischen Orchesterpomp von 75 Musikern jede Originalität und Ursprünglichkeit der Songs. Dass sie alle so gleichartig klingen, liegt zum Teil an den sich ähnelnden Musikkategorien und am fast gleichen Tempo der Songs. Wenn nun schon überhaupt kein gegensätzliches Songmaterial ausgesucht wurde, musste um so mehr auf differenzierte, Akzente setzende Arrangements geachtet werden.

Die permanent orchestrale Nivellierung, oder einfacher ausgedrückt: der „Üppige Einheitsbrei“ nimmt den Liedern ihre Authentizität und damit ihr Eigenleben.

Und Barbra Streisand schafft es leider nur selten auf dieser CD, diesem Sog zu entgehen, um mit gewohnter Intensität und Stimmgewalt zu beeindrucken.

Eine wünschenswerte Voraussetzung für ein Movie-Album wäre gewesen, mit ihren Versionen bekannte Songs wie „Smile“ und Andere, in ein neues Licht zu tauchen, sie zu veredeln. Hier sage ich nur: “The Broadway Album: Somewhere!”

„The Broadway Album“ hatte langsame, schnelle und superschnelle Songs, dynamische Balladen, lustige und traurige Songs usw. Es war alles zu finden, was den Broadway ausmacht, was wir unter „Broadway“ verstehen. „The Movie Album“ ist da leider nur das genaue, lahme Gegenteil. Die Orchesterarrangements vom „The Broadway Album“ sind eigenständig und von ebensolcher Unterschiedlichkeit wie auch die Auslese der Stücke: frisch und modern.

Über die Lieder des Movie-Albums breitet sich ein professionelles und überkultiviertes, letztlich aber ultra-konservatives Streicherinstrumentarium. Vielleicht war klanglich auch die „epische Weite“ eines Melodrams aus den Fünfzigern angestrebt. So eine unbestimmbare, dauerentrückende Begleitung, die unsere Sinne in die Bilder auf der Leinwand versinken lässt, wenn wir im Kino sitzen. Für zwei, auch drei Lieder wäre das noch nett gewesen, aber ein ganzes Album lang?

Wir sitzen NICHT im Kino, wenn wir Streisand’s Movie-Album hören, sondern meist zuhause in der vertrauten Umgebung und OHNE die Bilder der Filmwelt, in die wir uns versenken könnten. Bei einer CD ist nun mal die Musik das Wichtigste.

So finde ich, dass die ambivalente Qualität des Movie-Albums sehr davon profitiert, wenn man es über Kopfhörer hört. Streisand’s Stimme ist presenter und das überkomplexe Orchester nicht ganz so dominierend im Raum. Vorausgesetzt, es nervt oder langweilt einen nicht, dass Barbra Streisand ihre ehemals reiche Stimmscala nur noch konsequent auf „allerzartesten Schmelz“ eingestellt hat. Eine andere Ausdrucksform des Singens, vermeidet sie neben kleinen Ansätzen, fast gänzlich auf dieser CD.

Eine schöne Stimme hat sie wahrlich immer noch, aber ihre Interpretation ist abwechselungsarm und unspontan geworden. Sie singt nur noch gediegen und eintönig schön! Aber wie war es früher? Barbra Streisand begründete ihren sängerischen Ruhm doch besonders durch eine vielseitige Interpretation und ein untrügliches individuelles Feeling für den Song. Deshalb begeisterte sie schon in ganz frühen Aufnahmen mit ihren ureigenen Versionen von „Happy Days Are Here Again“ oder mit Irvin Berlins „Suppertime“. Gerade durch die für sie typische Überbetonung und die dynamischen Kontraste ihres Vortrages bekam jedes Lied seinen Wahrheitsgehalt.

Doch diese Art des Singens hat sie auf ihrem Movie-Album bei den meisten Songs ausgeschaltet. Dabei sollte sie es wissen und auf sich vertrauen: ihre Stimme kann noch Einiges bringen. Das zeigt sie in (leider) wenigen Noten im zweiten Teil des Songs: „You’re Gonna Hear From Me“. Hier werden, oh Freude, wenigstens einmal auf dieser CD die Streicher mit großartigen Bläsern ausgewechselt. Aber gerade dann, wenn man sich an die alte, leidenschaftliche, gänsehauterzeugende Streisand erinnert, ist die CD zuende. Die CD schreit geradezu nach mehr Songs in diesem Stil. Dieses letzte Lied: „Du wirst von mir hören“ lässt mich auf eine bessere, wieder vielseitigere Barbra Streisand hoffen.

Wirkliche Highlights und zudem weltweit bekannte Stücke sind auf dieser CD rar. Aber ihre Version vom populärsten Song des Albums, „Moon River“ ist eines. Das Lied beginnt mit zart hingetupften Gitarrentönen, das später einsetzende Orchester hält sich wohltuend zurück und ist nicht ganz so schwelgerisch wie sonst auf dieser CD. Noch authentischer hätte diese Version geklungen, wenn man das Orchester ganz weggelassen hätte. Diese Streisand-Version von „Moon River“ verblüfft zunächst durch die „Jugendlichkeit“, die ihre Stimme hier tatsächlich immer noch ausstrahlt, und die natürlich sehr gut zu diesem Song und seinem Thema passt.

Die anderen, besseren Titel der CD sind noch “Wild Is The Wind”, “How Do You Keep The Music Playing?“ (eine grandiose Michel Legrand-Komposition, die bisher in jeder Version faszinierte), „More In Love With You“, und das endlich einmal moderner inszenierte “Calling You”. Auch wenn Barbra einiges an Power verloren hat, oder sich stimmlich nicht mehr „ stümisch“ engagiert, „Calling You“ zeigt besonders deutlich, wie sehr ihre Stimme an Tiefe und Wärme gewonnen hat. Ihr Nuancenreichtum in der Betonung der Texte ist tiefgründig und einzigartig.

Der möglicherweise unzugänglichste Titel „More in love with you“ , war ursprünglich von André Previn für den Film “The 4Horsemen of the Apocalypse (1962) als reines Instrumentalstück komponiert. Bei Streisand’s neuer Version des Stücks, ist Einleitung und durchgehende Orchestrierung konzertant und adäquat geblieben. Deshalb würde sich der Song atmosphärisch fast eher auf Streisand’s Classical Album aus dem Jahre 1976 einfügen, als auf diesem Moviealbum. Die spröde Schönheit der Melodie offenbart sich ganz langsam mit jedem weiterem Hören, und diesmal bietet uns Barbra wenigstens hier neben ihrer konzentrierten Schönsingerei ganz kurz einen vokale und emotionale Steigerung.

Aber das passiert nicht oft auf ihrem Moviealbum und leider hinterlassen ihre Interpretationen insgesamt doch den Eindruck von Spannungslosigkeit und Eindimensionalität, welche wiederum beim Hören der CD ein ungewolltes Empfinden von Monotonie hervorruft. Gemessen an anderen Unterhaltungs- oder auch Popsängern unserer Zeit, ist Barbra Streisand immer noch eine große, souveräne Sängerin. Aber ich möchte sie gar nicht mit anderen Künstlern vergleichen, sondern mit: Streisand und ihrer Kunst.

Inzwischen ist klar, dass „The Movie Album“ zu der am meisten polarisierenden Streisand-CD geworden ist.Zumindest für diese Leute ( mich eingeschlossen) ist es so: Auch wenn einzelne Titel des Albums hörenswert sind, ihre Stimme weiterhin innerhalb ihrer Grenzen geradezu makellos ist, kaum Alterserscheinungen zeigt und das Niveau der Produktion sehr hoch ist: „The Movie Album“ hat eindeutig sein Thema verfehlt. Die Resultate dieses ambitiösen Konzeptsalbums zeigen: Barbra Streisand hat eine Chance vertan.

Für das Cover des Movie-Albums,hat man ein über 10 Jahre altes Streisand-Foto per Computer „zeitgemäß frisiert“. Äußerlich hat man „The Movie Album“ sozusagen ein „lift up“ gegeben. Das „Innenleben“ der CD hätte es dringender gebraucht.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2004
Wenige Stars gelangen auf den Gipfel, auf dem Barbra Streisand steht. Vielleicht noch Bette Midler, Liza Minelli, Patti LaBelle und Shirley Bassey. Ja, von richtigen Diven spreche ich, wie es heute keine mehr gibt. So wird jedes neue Album atemlos erwartet, vor allem weil Barbra es früh verstanden hat, den Kult um sich durch rare Auftritte und weniger werdende Medienpräsenz zu verstärken.
Das sie sich nach den Mißerfolgen mit neuem Material in den Neunzigern auf Ihr ureigenstes Terrain begibt ist verständlich. So ist das "Movie album" in der Tradition des "Broadway Albums" zu sehen. Das Barbra Streisand in Ihrem Alter keine Hardrock-Experimente anfängt ist klar, dass dieses Album aber bei Songauswahl, Arrangements und Interpretation so sehr auf Sicherheit setzt enttäuscht mich.
Wie ein weiches Seidenkissen betten sich die klassischen Balladen in gigantische Geigenteppiche, Jeder Song wird mit großem Orchester untermalt, das wenig Raum für leise oder gebrochene Töne läßt. Und auch der Gesang klingt überwiegend mehr nach der großen Vegas-Bühne als nach intimer Ballade.
Songs wir "Moon river" hat Barbra in (wesentlich) jüngeren Jahren schon mitreißender und mit sprühendem Esprit interpretiert.
"Calling you" hat einen dezent elektronischen Unterbau, ist aber für Barbras stimmlichen Ausschmückungen völlig ungeeignet - hier dann doch lieber das wunderschön karge Original.
Auch den restlichen Songs, so sie auch Klassiker sind, wird keine neue Facette abgewonnen. Alles fließt gefällig dahin, ohne echte Höhepunkte, ohne übergreifenden Spannungsbogen.
Beim hören habe ich Barbra Streisand das gewünscht, was "Bathhouse betty" für Bette Middler war: ein Album, dass Ihr Talent, Ihre enorme stilistische Bandbreite und vor allem, ihren Witz und Esprit wieder in Erinnerung bringt.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2014
Rezension zu: Barbra Streisand, "The Movie Album".

Dieses Album ist künstlerisch sehr ansprechend, die neue Facette von Streisand brilliert mit einer unverwechselbaren, klaren Stimme. Die Songs sind Lieder vom Leben, mir haben sie sehr gefallen, vor allem "Keep the music playing" und "Smile" haben es mir angetan. In "Keep the music playing" klingt das ganze Volumen ihrer Stimme, die ganze Streisand. "Smile" fängt mit unscheinbarer Schönheit an, erreicht im Verlauf eine unerwartete Steigerung, die man diesem Song nie zugetraut hätte. Streisand ist eine der besten Sängerinnen der Welt.

Im Gegensatz zu anderen Sängern oder Musikern, ist Streisand ihrer Klasse treu geblieben, ließ sich nicht in den neuen billigen Strudel der Musikbranche reinziehen, allein dafür bekommt das Album einen Stern. Die Melodien sind romantisch, verspielt. Streisand ist nicht nur talentiert, sie hat es fachlich auch drauf, beherrscht ihre Stimme wie wenige und deshalb ist dieses Album allen Kennern guter Musik zu empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 10. Dezember 2003
Die neue CD von Barbra Streisand ist nahezu frei von Popelementen. In ruhiger, "unaufgeregter" Weise werden Filmsongs aus den Jahren zwischen 1936 und 1988 präsentiert. Die CD knüpft an das Broadway-Album an. Die Stimme ist klar, die Orchesterbegleitung großartig und gleichzeitig schlicht. Auf den modischen Einsatz von Verfremdungseffekten wird verzichtet. Elektronisches ist zumindest nicht herauszuhören.
Alles wirkt echt und ehrlich. Manche Songs sind ein bisschen melancholisch, andere wieder, wie der schöne Song "Smile" aus "Modern Times" von 1936, wunderbar aufmunternd.
Die beigelegte DVD enthält neben einem Kommentar der Künsterlin zwei Videos, die ebenfalls schlicht gemacht sind. Man sieht und hört ein Orchester und die Sängerin, die ein wenig älter geworden ist, wenngleich mit Würde, und ihre etwas verschmitzt wirkende Attraktivität hat sie glücklicherweise auch nicht verloren.
Eine absolut empfehlenswerte CD für lange Winterabende.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2004
Schon seit Ende der 80er Jahre spricht Barbra Streisand bei jeder sich bietenden Gelegenheit von ihrem musikalischen Lieblingsprojekt, ein Album mit den für sie wichtigsten Film-Songs zu machen.
Nun, im zarten Alter von 61(!) Jahren legt sie die CD "The Movie Album" vor - eine Punktlandung vor der Weihnachtszeit.
Was erwartet man:
> volle Orchestrierung
> Emotionen bis zum Anschlag
> Streicher ohne Ende
> opulente Arrangements der Arrangements der Arrangements ...
Eine Erwartung, die erfüllt wird.
Was das Besondere dieser CD ist:
Sie entfaltet ihren wahren "Zauber" erst nach mehrmaligem Hören. Dann erlauscht man die sorgfältigen Kompositionen und die mitunter - für La Streisand ungewöhnliche - Beschränkung der Mittel. Da wird ihre Stimme auf einmal sehr durchsichtig wie ein Instrument im großen Orchester. Sie klingt insgesamt anders als bei früheren Aufnahmen (auch anders als auf "Higher Ground"). Da ist jetzt eindeutig eine (erfrischende) Spur Rauheit in ihrem Gesang, ein Schleier, der sie nicht mehr so gelackt und perfekt klingen lässt, sondern sehr, sehr nahbar. Gänsehaut pur!
Hie und da wären etwas weniger Streicher schön gewesen, aber das stört definitiv nicht. Man hat's ja nicht anders erwartet (s.o.). ;-)) Man kann nur hoffen, dass sich Barbra Streisand weiterhin so zuverlässig auf die Kapazitäten ihrer Stimme besinnt und entsprechende Musik auch für zukünftige Projekte auswählt. Schwierig (für sie), aber machbar!
Mein Favorit: "Wild is the Wind"
- ein Epos, kunst- und gefühlvoll arrangiert. (Das belegt nicht zuletzt die DVD mit Aufnahmen aus dem Film und Studio-Shots, die La Streisand mit dem Orchester zeigen.)
FAZIT
The Movie Album - Das ist Gefühlsglück pur!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2003
"The Movie Album" ist das mit Abstand beste Album des Jahres!Barbra Streisand, die zu Recht erfolgreichste Sängerin aller Zeiten,liefert hier wieder einmal ein Meisterwerk ab. Ihre Stimme ist einfach unvergleichlich.Mein Lieblingssong ist "Wild is the wind" - großartig wie Barbra ihre Stimme einsetzt.Gänsehaut ist garantiert!!!Lehnen Sie sich einfach zurück und genießen Sie "The Movie Album"!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2003
Wieso ist es für Barbra Steisand in den letzten zwanzig Jahren so unglaublich wichtig, dass alles was sie tut, den Schein des Perfekten trägt? Ich bin ein Fan ihrer ersten Alben und des "Broadway Albums". Dieses Album kommt nie über gepflegte Langeweile heraus. Es klingt nicht eine Sekunde frisch. Es soll teuer klingen und es klingt teuer, man soll hören, wie schwierig die Gesangspassagen sind etc. Man soll sagen " Barbra, wie unglaublich schwierig, wie tiefsinnig, wie einzigartig" etc. Es ist wie ein Fim mit zu vielen close-ups. Könnte irgendjemand bitte Babs sagen, dass das was sie tut nicht Gehirnchirurgie sondern Pop-Musik ist? Der CD fehlt jegliche Spontanität, jegliche Frische und jedes echt empfundene Gefühl. Ein unglaublich uncooles Album. Im Vergleich dazu ist das neuste Werk der nur ungleich jüngeren Bette Midler eine wahre Wohltat: Bette klingt frisch, sie scheint fun gehabt zu haben, und sie serviert jeden alten Song auf so coole Weise, dass es eine wahre Freude ist. Von Streisand bin ich enttäuscht.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,89 €
10,66 €
4,49 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken