find Hier klicken Sonderangebote PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 29. August 2004
Nachdem ich mir als alter Kraftwerkfan die "Tour de France Soundtracks" der Altmeister besorgt hatte, habe ich meine Musiksammlung auch um Karl Bartos' "Communication" erweitert. Wenn ich diese beiden Alben vergleiche (und dies darf man - schließlich kommen beide aus der gleichen Kraftwerk-Quelle) muss ich erstmal feststellen - mir gefallen beide sehr gut. Hört man auf Tour de France die selben vertrauten (Kraftwerk-) Klänge wie vor 20 Jahren, erkennt man bei Bartos eine klare Weiterentwicklung (Mag auch einer sagen in die negative Richtung!). Aber ist es so schlimm, sich in andere Gewässer zu wagen (New Order), die Soundteppiche fülliger zu gestalten? Ich meine Nein! Das Album klingt frischer und zeitgemäßer als die Rad-Soundtracks der Ex-Kollegen. Außerdem erreicht dieses Album nicht nur Kraftwerkfans, sondern auch andere anspruchsvolle Hörer. Meinen die einen, bei Bartos' "Communication" gibts nichts Neues, so trifft dies doch aber auch auf Kraftwerk zu. Jedes der 10 Communication-Stücke ist ein Anspieltipp. Und gerade "Ultraviolett" - Track 9 besticht als vermeintlicher Ausrutscher als Elektronic-Perle, die kommerzielle Hörer erreicht. Letztendlich geht Bartos seinen eigenen Weg, ohne die Kraftwerk-Vergangenheit zu leugnen. Er bindet diese in jedes seiner Stücke ein und er darf das! Für mich ein absolut gelungenes Album, das einen interessanten Gegenpol zu den aktuellen Kraftwerk-Tracks bildet. Wer auf qualitativ gute elektronische Musik steht, der muss meines Erachtens beide Alben in seiner Sammlung haben!
Und Fakt ist doch eins: Bartos hat doch an sich keine Chance. Berücksichtigt er den Kraftwerkstil in seinen Werken (was für ihn legitim sein sollte), so nennt es die Fachpresse "Abklatsch ohne Weiterentwicklung", geht er eigene Wege ohne die Kraftwerkvergangenheit zu leugnen, ist es gemäß Fachpresse einfach "schlecht"! Nach meinem Empfinden ist dies einfach unfair und wird der Qualität dieses Albums in keinster Weise gerecht. Wenn "Communications" von Kraftwerk wäre und "Tour de France Soundtracks" von Bartos, dann wäre Bartos ob der Anmaßung zerfleischt worden und Kraftwerk für die Innovation hochgelobt worden!
Daher: Danke Karl Bartos für dieses tolle Gesamtwerk!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
NR. 1 HALL OF FAMEam 12. Oktober 2003
Fünfzehn Jahre war Karl Bartos - neben Wolfgang Flür - Mitstreiter der legendären Soundpioniere aus Düsseldorf, der legendären Gruppe Kraftwerk. Die haben gerade, nach zwölf Jahren, ihr Album "Tour de France Soundtracks" veröffentlicht. Aber auch Karl Bartos war - nach dem eher mäßigen Post-Kraftwerk Projekt "Electric Music" - nicht untätig.
Schon vergangenes Jahr ließ Karl Bartos mit seiner elektronischen Komposition "15 Minutes Of Fame" aufhorchen, jetzt ist das langerwartete Studioalbum da.
Und es enttäuscht nicht.
"Communication" bietet schön komponierten Elektroniksound, der durchaus an die musikalische Kraftwerk-Tradition der 80er anknüpft, ohne dabei auf Eigenständigkeit zu vergessen. Weitaus besser als "Electric Music", die Sounds haben deutlich an Originalität gewonnen, die Melodien wurden raffinierter - Karl Bartos hat zu seiner wahren Größe gefunden und beweist mit "Communication", daß er durchaus das Zeug zum Solokünstler hat. Auch seine ausverkauften Konzerte - rare, aber umsogelungenere Gigs, zuletzt etwa in London - zeugen von der Akzeptanz seiner musikalischen Sprache.
Die limitierte Auflage kommt darüberhinaus in einem der bizarrsten Digipak daher, daß je die digitale Tonträgerwelt erblickt hat.
Glückwunsch, Karl!
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. September 2003
Ich habe mir die CD gekauft, da ich die vorab erschienene MCD "15 Minutes Of Fame" grandios fand. Die ist ja mittlerweile auch wieder Schnee von gestern und so freute ich mich auf mehrere solcher Songs auf dem neuen Album. Bei "The Camera" hat mich die Roboterstimme noch begeistert, aber mir wird sie über das ganze Album verteilt zu stark eingesetzt. Meine Anspieltips sind: Reality, The Camera, Life, Electronic Apeman und natürlich 15 Minutes Of Fame. Der Rest plätschert merh so vor sich hin. Also ein Album mit Höhen und Tiefen. Aber interessant allemal!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2005
Vor einiger Zeit stand ich erwartungsvoll im E-Markt. Ich war dienstlich dort und wollte mir nebenbei die neue Kraftwerk CD kaufen (einige Werke kauft man eben ungehört). Als ich im Auto die Cd spielen liess, dachte ich nach etwa zehn Minuten: 'Die Jungs haben schon Humor, aber wann gehts denn los'. Leider war das nur der Anfang der Enttäuschung.
Als ich nun vor ca. neun Monaten auf das neueste Werk von Karl Bartos stiess (auch Kraftwerk), musste ich mich daran erinnern. Eigentlich wollte ich mich an Herrn Bartos durch Nichtbeachtung seines "Silberlings" für diesen Total-Ausfall rächen, zum Glück siegte die Neugier, denn das, was ich von "Tour de France 2004" erwartet habe, wird auf dieser CD erfüllt. Man meint, Herr Bartos hätte eine Frischzellen-Kur genossen und huldigt nun exzessiv dem Zeitalter der analogen Synthesizer.
Communication ist ein geniales elektronisches Album, an dem alle Freude finden werden, die seit 1987 auf ein Nachfolgealbum von Kraftwerks "Electric Cafe" warten. Dass Altersgenossen von Karl Bartos normalerweise schon bei Karl Moik auf der Bühne stehen, sollte dem Kraftwerker hoch angerechnet werden, denn dieses Werk nimmt es mit jedem "Elektroniker" auf.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2003
Als großer Kraftwerk-Fan seit rund 25 Jahren muss ich gestehen, dass ich deren neues Album seit dem Erscheinen von Karl Bartos' "Communication" zur Seite gelegt habe.
"Communication" ist ein sehr energiegeladenes, vielseitiges und verspieltes Album mit interessanten Soundteppichen. Ohrwurm folgt auf Ohrwurm.
Thematisch und soundmäßig schließt es nahtlos an Bartos' erstes Werk nach dem Kraftwerk-Ausstieg "Esperanto" (Elektric Music) an, übertrifft dieses aber noch. Auch der BritPop-Ausflug mit Album 2 "Electric Music" (Electric Music) hinterlässt Spuren, wie beim Song "Feel". Kraftwerk-typische Klänge und Sequenzen sowie der hypnotische Vocoder-Gesang baut er geschickt ein, ohne sich selbst zu kopieren. Als Co-Komponist der größten Kraftwerk-Hits darf er das. Das Album ist sehr retro-mäßig, aber überhaupt nicht antiquiert. Für mich das Album des Jahres. Es ist voller Wärme (anders als bei Kraftwerks "Tour De France Soundtracks"), und man hört, dass der Bandausstieg und die Zusammenarbeit mit Electronic, OMD, LFO, Mobile Homes, Flatz u.a. Bartos gut getan haben.
Die CD ist aus meinem Player nicht mehr herauszubekommen. Zu recht stieg sie nach Erscheinen direkt in die deutschen Charts ein.
Zu wünschen wäre, dass sich die TV-Musiksender mehr mit Karl Bartos beschäftigen würden, da der Video-Clip zur Single "I'm The Message" ebenfalls genial ist. Diesen findet der Fan aber wenigstens auf der Limited Edition dieses Albums.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2003
Ich würde mich auch einen Kraftwerk-Fan nennen, und dennoch gefällt mir die Platte von Bartos ungemein. Vor allem besser als das akuelle Kraftwerk-Album, welches nicht besonders einfallsreich daherkommt. Ist zwar ganz nett, aber von Kreativität nicht mehr viel zu spüren. Da hat Bartos mehr zu bieten, die Melodien gehen ins Ohr, ab und zu treibt der Beat, leider keine deutschen Texte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2003
Karl Bartos, der sympathische Ex-Kraftwerker meldet sich nun mit seinem ersten Album seit 5 Jahren wieder zurück. Wie bereits die im Jahr 2000 erschienene Vorab - Single 15 Minutes of Fame vermuten ließ, kehrt er mit seinem neuen Werk Communications nach einem Ausflug in die Gitarrenwelt ( Electric Music, 1998) wieder zur elektronischen Musik zurück. Sicherlich zur Freude der meisten Kraftwerk Fans.
Los geht es gleich mit einem der stärksten Stücke des Albums: The Camera. Ein wirklich guter Track, allerdings verwendet Karl Bartos hier fast die identischen Sounds und Vocoderstimmen wie einst Kraftwerk bei Die Roboter. Ein Prinzip, welches sich fast durch das ganze Album zieht. Nahezu die hälfte alles Songs weisen fast die gleichen Sounds auf ( Siehe Die Roboter). Viel zu selten kommt dabei Karl Bartos' wunderbare Stimme zur Geltung, stattdessen hören wir immer wieder die selbe auf die Dauer nervige Vocoderstimme. Nur die Songs 15 Minutes of Fame und Life heben sich vom Rest ab und sind gleichzeitig neben The Camera die stärksten Songs des Albums.
Sicherlich klingt Communications alles andere als schlecht, aber es bringt keine wirklich neuen Erkenntnisse. Es klingt wie Kraftwerk vor 20 Jahren.
Schade eigentlich, denn Karl Bartos kann es besser.
Trotzdem ein Muß für Kraftwerk Fans.
(Die Hülle der Limited Edition ist zwar originell, aber eher unpraktisch)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2005
Seit ca. 20 Jahre höre ich privat fast ausschließlich elektronische Musik und habe eine umfangreiche CD-Sammlung. Da dürfen natürlich auch die Kraftwerk-Scheiben nicht fehlen. Tja, und wer die hat, der kauft sich auch die "Ableger" der Aussteiger. Das waren Bartos und Wolfgang Flür. Der machte sich sehr unbeliebt bei der Fangemeinde mit seinem Erstlings-/ und Gott sei dank auch Einstlingswerk "Time pie" mit seiner Gruppe "Yamo" . Von Bartos gab es zuerst die Formation "Elektric Music" und jetzt läuft das Ganze unter seinem Namen. Zur CD: Sie erhält von mir 2 Sterne,anteilig wie folgt verteilt: Für das geniale Schiebecover 5 Sterne, für die Musik 1 Stern. Da die Musik aber im Vordergrund steht, gesamt:2 Sterne. Im Prinzip ist alles in den vorherigen Rezessionen gesagt.CD in den Player, los gehts. Der Vocoder zieht sich wie ein roter Faden durch diese CD,Ausnahme ist 15 minutes of fame. Das ist mit der zeit dermassen nervig und übertrieben, weiß Herr Bartos nichts anderes? Die CD besticht geradezu durch durchgängige Soundteppiche und klingt vollkommen überladen.Er stieg ja aus Kraftwerk aus, weil er unterfordert war, hat für diese CD und die seiner Vorgruppe = 2 CD`s auch 14 Jahre gebraucht. Und dann kommt so ein Schrott heraus ?! Ich kann nur jedem raten, diese CD NICHT zukaufen..... Nicht zu empfehlen und zeigt jedem,auch wenn Herr Bartos bei einigen Kraftwerk-Stücken Co-Autor war, WER WIRKLICH die 2 genialen Köpfe von Kraftwerk sind, wer nur austauschbarer Keyboarder war und nur vom dem Ruhm,Kraftwerk-Mitglied gewesen zu sein, lebt.

8 Jahre später.............. wir schreiben das Jahr 2013, es dürfen sich mal bitte ALLE negativ Knopfdrücker melden und mir berichten, welche großen Kassenschlager der Herr Bartos denn seit seiner Zugehörigkeit zu Kraftwerk feiern durfte.

Ich steh nicht auf Vocoder - sorry. Wenn ein Lied wie das nächste klingt dann hängt mir der Schrott irgendwann zum Hals raus.
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2003
Karl Bartos, der Co-Autor so unvergänglicher Kraftwerknummern wie "Das Modell", Die Roboter" oder "Tour De France", huldigt mit seinem neuen Album "Communication" der eigenen Vergangenheit unüberhörbar: gleich zu Beginn tanzen die Roboter weiter zum Beat von "The Camera". Der Opener lässt das Herz eines jeden Kraftwerk-Fans schon höher schlagen. Die Sprachsynthese nörgelt "The camera is gonna be your best friend", der Fuß wippt zu ausgefeilten Beats, auch bei "I'm the Message", dass ungleich rauher durch die Lautsprecher strömt. Die "15 Minutes of Fame" sind heutzutage aktueller denn je angesichts der selbst ernannten Superstars. "Reality" ist ein weiterer schräger, nichtsdestotrotz sehr rhythmischer Track. Gerade hier zeigt sich die Perfektion von Karl, kein Beat, kein Ton bleibt dem Zufall überlassen. Nach den Roboterstimmen darf Karl in "Electronic Apeman" mal selbst singen und harmoniert mit dem schönen Melodienbogen. Dieser Track geht sofort ins Gedächtnis und man ertappt sich schon beim Pfeifen... Mit "Life" schielt Bartos zurück auf seine Britpop-Phase von 1998 mit "Electric Music". Und schon knarzt der Vocoder danach durch den "Cyberspace", verhaspelt sich beim Sprechen von "Elektrouniversum", ein Track wie geschaffen für Kraftwerk-Liebhaber.
Der beste Track aber scheint "Interview" zu sein: ein treibender Beat lässt die Füße und Hände gar nicht mehr ruhen und Robbie (nein, nicht der Williams) reimt "Comic strips, potato chips". Klasse. Danach peitschen die Synthiebeats zu "Ultraviolet" durch die Anlage und Karl singt vocoded von beleidigenden Werbespots. Gewöhnungsbedürftig, doch nicht minder ausgefeilt. Ruhe kehrt erst ein mit "Another reality".
Mit der Limited Edition, die sich fein gestaltet überraschenderweise auseinanderziehen lässt (eine tolle Idee), bekommt man noch das Video zu "I'm the message" und einen Link zu Remixen von Felix Da Housecat und Orbital, dummerweise nur als WMA. Fazit: Karl leugnet seine musikalischen Wurzeln nicht, überlässt nichts dem Zufall und feilt gekonnt an jedem Beat. "Esperanto"-Liebhaber werden sich an den etwas rauheren Sound und den übermäßigen Einsatz der Roboterstimme gewöhnen müssen, aber besser als das Sedativ des Jahrzehnts, Kraftwerks "TDF Soundtracks", ist "Communication allemal.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2003
Klanglich ist Communication erstaunlich: wirklich der nächste Schritt nach Electric Café und Electric Music. Auch wenn's doch sehr an die Achziger errinnert, ist der Sound auf der Höhe der Zeit. Hingegen ist da keine Revolution oder "Zukunftsmusik" zu hören.
Persönlich bin ich von den Kompositionen enttäuscht. Irgendwie fehlt da Inspiration oder die Gelassenheit eine Idee konsequent auszubauen. Insgesamt bin ich doch oft an ein paar Alben von PetShopBoy errinnert - das ganze plätschert nett und gutklingend durch, aber irgendwie bleibt nichts wirklich hängen.
Auf Kraftwerks diesjährigen Album (Tour de France) sind einige Kompositionen einfach besser, und vor allem konsequenter, ausgebaut.
Trotzdem macht Karl Bartos Album Spass und ein paar echte Lichtblicke sind auch auszumachen. Reinhören in "Cyberspace" und "The camera" lohnt sich sicher und der treibende Beat von "I'm the message" hat Klasse.
Allerdings ist eine echte Kontrindikation eine Vocoderallergie...
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden