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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
83
4,0 von 5 Sternen
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am 8. April 2017
Spätestens seit dem Fall des Hauses Usher ist klar: Häuser haben ein Eigenleben und dies wirkt sich mal mehr und mal weniger stark auf Leben und Verhalten der Bewohner aus. Bei den Ushers wurden alle wahnsinnig oder krank (oder beides, wie in Rodericks Fall) und auch Jack Nicolsons Essenz wurde schonmal dem Innenleben eines grauenhaften Hotels einverleibt. Auch in diesem Film geht es um ein Haus, das hungrig ist. Und es übt auf seine Opfer eine mysteriöse Anziehungskraft aus, dem sie sich wider aller Vernunft nicht entziehen können. Und dann kommt es zu Stürzen aus dem Fenster oder von der Treppe. Ein Opfer lebte von Kindestagen an fast ausschließlich im selben Zimmer, wo es im Greisenalter auch starb. Ein Wissenschaftler möchte der Sache nun auf den Grund gehen und den Spuk, sofern es ihn gibt, analysieren und erklärbar machen. Zu diesem Zweck hat er drei Personen eingeladen, darunter die über-sensible Julie Harris (Jenseits von Eden) und den lässigen Riff aus "West Side Story", der mit Übernatürlichem natürlich nicht das Geringste am Hut hat. Ihre Aufgabe ist, alles zu dokumentieren, was in dem Haus vor sich geht, vor allem Nachts. Da hat sich das Haus schon sein nächstes Opfer ausgesucht...

Horror-Regisseure von heute scheinen nur noch von Szene zu Szene zu planen: Einstieg, Spannungsaufbau, Schockmoment (der sich gerne auch schon Sekunden im Voraus ankündigt und dem Zuschauer nur noch ein müdes "Drei...zwei...eins... kann hellsehen!" entlockt) und dann das Ganze von Vorne. Es gibt sogar Filme, bei denen dieses Prinzip gut funktioniert, etwa "Conjouring 2", was aber leider die Ausnahme ist. Robert Wise, der bei "Star Trek - Der Film" noch das beste aus den katastrophalen Produktionsbedingungen machte, lässt es nach einer schaurig-schönen Einführung erstmal ruhiger angehen und dreht die Spannungsschraube dann kontinuierlich weiter nach oben. So soll's sein. Und dafür benötigt er weder große Effekthascherei noch eimerweise Kunstblut oder gar Farbe. Ein raffiniertes Spiel von Licht und Schatten (das werden SW-Filme Farbfilmen immer voraus haben), vertrackte Kameraperspektiven mit verzerrenden Objektiven und ein schiefes, Klaustrophobie erzeugendes Setdesign. Das Blut gefriert bei all dem zwar selten (ohnehin eine komische Übersetzung des Originaltitels "The Haunting"), erzeugt aber stets ein schönes Gruselgefühl und Kribbeln. Zumal das Grauen stets unfassbar bleibt. Von irgendwo her ertönt ein Klopfen oder Gelächter, später gar ein Hämmern und Verbiegen der Tür. Aber es gibt keinen Mörder, keinen Geist, keinen Weihnachtsmann mit Axt oder etwas anderes, an dem sich die Angst manifestieren könnte. Das Bedrohliche ist stets präsent und doch nicht greifbar, Zuschauer und Figuren stehen unter einem Gefühl permanenter Beobachtung und können sich nicht gegen etwas wehren, was sie zwar nicht angreift, aber fast in den Wahnsinn treibt. Wise versucht erst gar nicht, den Zuschauer dazu zu bringen, sich vor einem alten Gemäuer zu fürchten, er spielt mit der Angst des Zuschauers vor der Angst selbst, dem unerklärbaren Grauen, dem komischen Gefühl und dem Herzrasen, was alles da mal ist, obwohl kein logsicher Grund dafür gefunden werden kann. Dass der Zuschauer genau so vor einem Rätsel steht, wie die Figuren, tut sein Übriges. Auch wenn der ganz große Schockmoment ausbleibt, erzeugt der Film ein schaurig-schönes Gruselfeeling.
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am 7. August 2003
Das Warten hat ein Ende, nun erscheint einer der besten Horrorfilme endlich auf DVD.
Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Spukhäuser gesehen oder gelesen haben. Dieser Film wird Sie das Fürchten lehren, und das auf hohem Niveau. Wer Special-Effects-Orgien, sinnloses Gemetzel, brutale Action und literweise Filmblut erwartet, dem sei vom Kauf dieses Films abgeraten. Vielmehr greift dieser Horror mit kalten Händen nach unseren Urängsten und lässt nicht mehr los.
Die Story scheint schnell erzählt: unter dem Vorwand, ihren Schlafstörungen auf den Grund zu gehen, lädt ein Wissenschaftler zwei medial veranlagte Frauen in ein abgelegenes Landhaus ein. Außerdem sind der Erbe des Anwesens und die Frau des Wissenschaftlers mit von der Partie. Doch da ist weitaus mehr, denn das Haus birgt eine Reihe von Geheimnissen in sich...
Mit „The Haunting" (so der englische Originaltitel) ist Robert Wise („Das Dorf der Verdammten", „West Side Story", „Star Trek - The Movie") ein wahres Meisterwerk des subtilen Horrors gelungen. Im Gegensatz zu Jan de Bonts animationslastiger Neuverfilmung „Das Geisterschloss" (die nahezu ausschließlich von ihren Special Effects und der attraktiven Catherine Zeta-Jones profitierte) geht dieser Film unter die Haut. Dabei wich schon damals das Drehbuch von Shirley Jacksons Romanvorlage ab - und zwar genau an den Stellen, die ich als Leser im Roman als langweilig empfunden habe.
Dank hervorragender Schwarz-Weiß-Aufnahmen, dem dezenten Einsatz von Musik und gezielten Geräuschen schafft Wise Atmosphäre: die Furcht schleicht sich unaufhaltsam an. Auch die Sets lassen jeden Fan des Genres schwärmen: „Hill House" ist herrlich düster und die Studioaufnahmen haben einen unweigerlich klaustrophobischen Charakter. Hinzu kommen das hervorragende Casting und die skurrilen Dialoge voller Zweideutigkeiten und verstecktem Humor. Spätestens wenn die Haushälterin mit unnachahmlicher Mimik darüber aufklärt, niemand werde die Besucher nachts schreien hören, stellen sich dem Zuschauer die Härchen auf. Und wenn dann auch noch eine Tür zu atmen beginnt, stockt nicht nur den exzellenten Darstellern der Atem.
Man muss diesen Film gesehen haben, bis zum überraschenden Ende - bis das Blut gefriert!
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am 13. Dezember 2012
zu dem film gibt es eingentlich nix schlechtes zu sagen. Den kann man sicher öfters anschauen
1 punkt abzung für die etwas schlechte Bild
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am 2. Januar 2012
Das alte Landhaus "Hill House" hat eine dunkle Vergangenheit und es zweifelt kaum einer daran, dass das Haus verflucht ist, nachdem es dort zu mysteriösen Todesfällen gekommen ist. Ein Professor möchte diese Vorfälle untersuchen und das Geheimnis von Hill House lüften. Mit Hilfe von drei, mehr oder minder medial veranlagten Probanten erhofft er sich dem Spuk des Hauses auf die Schliche zu kommen, mit ungeahnten Konsequenzen...

"Bis das Blut gefriert" von Robert Wise aus den 60er Jahren, darf sich durchaus damit rühmen, ein Meilenstein für das heutige Grusel- und Horrorgenre zu sein. So wird hier bereits mit simplen Mitteln eine subtile Spannung, bis hin zur berühmten Gänsehaut erzeugt. Aus der heutigen Sichtweise ist der Film zwar eher "langweilig", als wirklich gruselig. Einen gewissen Gruselglanz in einigen Szenen, versprüht er gut 50. Jahre später aber immer noch und man stelle sich nur vor, welchen angenehmen "Schrecken" dieser Film seinerzeit in den Kinos erzeugt hat und alleine dies, macht den Film aus nostalgischen Gründen schon sehenswert - 5 Sterne.
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am 19. April 2017
Viele sagen ja, dieser Streifen wäre einer der besten Geisterfilme aller Zeiten. Das kann ich nicht nachvollziehen. Es ist nicht schlecht, mal auf Computereffekte oder Blutorgien zu verzichten, die übrigens in Gruselfilmen auch nicht zu suchen haben, aber eine spannende Story sollte schon herauskommen. Die kann ich nicht erkennen.Und auch keine Atmosphäre. Zwischen den Geistererscheininungen (Klopfen in den Wänden wird überstrapaziert) ist der Film zu langatmig. Es wird zu viel gerede,t um deine unheilvolle Stimmung aufzubauen. Hier und da gibt es gute Ansätze, die aber zu schnell wieder aufgegeben werden. Der Film verschenkt extrem, viel Potenzial. Das Erschreckenste an dem Ganzen.
Der Roman "Spuk in Hill House" schafft das besser als dieser Film, obwohl die Geschichten sich ähneln.
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am 25. Januar 2015
Exakt nach dem Roman "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson verfilmt, bietet der Film ausgiebigen Grusel ohne übertriebenen Special Effect-Zauber. Ich würde sogar sagen, bis zum Erscheinen von Kubricks "Shining" war dieser Film der maßgebliche Grusel-Streifen, und meiner Meinung auch danach.
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am 21. Dezember 2015
...das Grauen zeigt auch in diesem Klassiker gewisse Alterserscheinungen. Immerhin, ich konnte den Film problemlos zu Ende schauen, weil Stil und Visualisierung auch heute noch Wirkung zeigen. Die Geschichte selbst und auch die Schauspieler-Riege konnten mich nicht durchgehend überzeugen. Ein Mal anschauen hat mir ausgereicht, der Film wird weiter verkauft.
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am 16. März 2016
Die DVD kam super gut verpackt und sehr schnell bei mir an. Sie wurde am selben Abend "getestet"! Alles wunderbar! Der Film hat nichts an seiner Wirkung verloren, obwohl es Jahrzehnte her ist, daß ich ihn gesehen habe! Er hat ja auch einige Filmemacher inspiriert.. kein Wunder! eine klare KAUFEMPFEHLUNG für Freunde des gepflegten und guten Grusels und gruselns! :)
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am 1. August 2005
Wovor haben wir in diesem Film Angst? Es gibt kein Monster, keinen maskierten Mörder, kein menschenfressendes Tier - nichts greifbares- was ist es dann, das uns Angst macht, wenn wir es nicht sehen und nicht mit Worten beschreiben können?
Es ist das Unbekannte, die tatsächliche Angst vor der Angst.
Der Regisseur hat genau auf diese Angst gesetzt- und damit den besten Spukhausfilm aller Zeiten gedreht.
In jedem Bild ist ein leises, unerklärliches Grauen spürbar; durch Kamerafahrten über leere Flure und Nahaufnahmen der blicklosen Gesichtern von Statuen werden wir immer wieder daran erinnert: Etwas ist hier.
Genau das macht diesen Film so intensiv: Der Zuschauer weiß nicht mehr als die Schauspieler, er kann ihre Situation nicht durchschauen, ihre Angst ist seine Angst.
Vergessen Sie alles, was das „neue" Horrorgenre ihnen einzuimpfen versuchte, vergessen Sie die kurzweiligen Schocks, die computeranimierten Spezialeffekte und vor allem die Teenager und sehen Sie sich diesen Film an.
Sie werden sich nicht erschrecken- Sie werden Angst haben.
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am 30. Dezember 2010
Ich habe das Remake "Das Geisterschloss" zuerst gesehen, welches ich persönlich auch vorziehe, und mir dann das Original gekauft, weshalb ich von der Art des Grusels überrascht war. Auch die Story unterscheidetsich von der des Remakes. Die Charaktere, das Haus und ein paar Szenen sind das einzige, was die beiden Streifen gemeinsam haben.

STORY:
Elenoar, Luke und Thea werden von Professor Markway, der eine Studie über paranormale und übernatürliche Geschehnisse durchführt, eingeladen, mit ihm das "Hill House" auf eben diese zu untersuchen. Insbesondere Elenoar wird bald merken, dass das Haus mehr beherbergt, als es den Anschein hat...

Der Film wäre locker mit einem ab 12 durchgekommen, da wirklich 0.0% Blut vorkommt, aber wurde vermutlich im Erscheinungsjahr 1963 bewertet.

Alles in allem ein vorallem für die damalige Zeit gut inszenierter Gruselthriller (Horror ist das ja nicht wirklich), welcher leider durch Elenoars innere Monologe zeitweise an Spannung verliert.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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