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am 11. April 2011
Ein sehr Atmosphärisches Spiel das vom Gameplay am ehesten Devil May Cry ähnelt.
Dabei zieht schon die Musik im Hauptmenü einen in seinen Bann
was sich über das ganze Spiel hindurch zieht.
Dabei fühlt sich das Spiel an wie ein Trip durch einen abenteuerlichen Traum.
Kann ich nur wärmstens jeden Empfehlen der etwas übrig hat für Spiele dieser Art.
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am 3. Januar 2007
Sega brachte für die Microsoft X-Box im Jahr 2003 das Actionspiel „Otogi - Myth of Demons“ auf den Markt, welches es ordentlich in sich hatte und dies speziell in zweierlei Hinsicht: zum Einen haben wir es mit einem in optischer Hinsicht wunderschön und insbesondere effektreich in Szene gesetzten fernöstlichen Metzelabenteuer zu tun, zum Anderen ist der Schwierigkeitsgrad derart hoch, dass ich nur (mindestens) fortgeschrittene Genre-Zocker Hoffnungen auf das Erblickend es Abspanns machen dürfen. Aufgrund der erwähnten sehr netten äußeren Hülle lohnt es sich aber auf jeden Fall, beharrlich am Ball zu bleiben, ganz gleich, wie oft Ihr im Laufe des Spiels ins Gras beißen müsst. Viel Lust aber auch viel Frust geben sich ein buntes Stelldichein, was für emotionale Berg- und Talfahrten auch bei Euch sorgen dürfte. Demzufolge schweißgebadet mit leicht angekratztem Nervenkostüm aber auch sehr stolz werdet Ihr Euch fühlen, solltet Ihr tatsächlich dieses Fantasy-Epos durchgezockt haben, schätze ich.

Dass auf einen Multiplayerspaß komplett verzichtet wurde, ist sicherlich schade, im Actiongenre aber nicht ungewöhnlich. Aufgrund des nett anzuschauenden Designs reizt den Hardcore-Zocker aber womöglich trotzdem ein erneutes Durchspielen, nichtsdestotrotz wäre ein Versus- oder gar Koop-Modus natürlich eine sehr feine Sache gewesen und hätte der Langlebigkeit dieses Titels ganz sicher gut zu Gesicht gestanden. Leider haben wir es ausschließlich mit einem Soloabenteuer zu tun, welches jeden Actionfan aber immerhin sehr schnell in seinen Bann ziehen sollte. Macht Euch also gefasst auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, nahezu sämtliche Facetten werdet Ihr erleben dürfen. Der sehr gute Ruf der Importversion in Genre-Fachkreisen eilte im Übrigen dieser ein knappes Jahr später erschienenen europäischen Pal-Version voraus, wer auf fordernde Schwertkämpfe steht, ist hier jedenfalls goldrichtig.

Protagonist dieses fernöstlichen Schwertgemetzels ist Raikoh, seines Zeichens ein tapferer Dämonenjäger und in erster Linie Wachposten. Er - unter anderem – soll dafür sorgen, dass die Ausgeburten der Hölle nicht drohen, (wieder einmal) unseren Planeten mit ihrer Anwesenheit geradezu flächendeckend zu beehren. Um jene Kreaturen dahin zu schicken, wo sie hergekommen sind, muss das alles entscheidende Siegel – eine Art Tor zwischen dem Totenreich und dem der Lebenden - wieder gekittet werden, welches leider Gottes zerbrochen wurde und bis dato die Dämonen aussperren konnte. Nun ja, im Hinblick auf den Handlungsstrang bietet sich uns nicht unbedingt etwas wahnsinnig Neues, was bei Actionspielen aber eher so üblich ist.... .... könnte man denken, doch weit gefehlt: es handelt sich um ein eigenwilliges und wahrlich nicht uninteressantes Fantasy-Epos vor dem Hintergrund japanischer Mythologie. Raikoh ist nämlich Schuld daran, dass jenes so wichtige Siegel zerbrach. Er verweigerte schlichtweg seinen Dienst, als er seinen Vater ins Reich der Toten bringen sollte und flieht vor jener Aufgabe. Die Folge ist, dass er seinen Wachposten verlässt mit den obengenannten Konsequenzen. Darüber hinaus starb er selber beim Ausbruch der Dämonen, sein Leben hängt kurz darauf an einem seidenen Faden bzw. in den Händen einer Prinzessin: diese gibt ihm die im wahrsten Sinne des Wortes „höllenschwere“ Aufgabe, sämtliche Dämonen zu besiegen, ansonsten wäre die Welt dem Untergang geweiht und „so ganz nebenbei“ würde auch Raikoh selber sterben. Von einer „Qual der Wahl“ kann man somit eher nicht sprechen, ergo macht sich unser Held schnurstracks auf seine gefahrvolle Reise. Wenden wir es nun aber schnell dem Gameplay zu, welches selbstverständlich extrem actionlastig ausgefallen ist und uns als schwertschwingendem Haudegen so gut wie nie eine Verschnaufpause gönnt.

Unser primäres Ziel ist es traditionsgemäß, erst einmal alles zu zerstückeln, was auch nur im Entferntesten nach einem Dämon aussieht. Um dieses edle Vorhaben auch möglichst in die Tat umsetzen zu können, vertrauen wir auf ein sehr umfangreiches Waffenarsenal, welches im Grunde keine Wünsche mehr offen lassen dürfte. Rasiermesserscharfe scharfe Säbel, mächtige Zweihandschwerter, lange Speere und wuchtige Streitäxte lassen wir auf die Leiber und Schädel des dämonischen Gesocks krachen. Zudem zeigen wir uns von einer akrobatischen Seite, was angesichts manch eines sehr wendigen Gegners auch zwingend erforderlich ist: besonders weite und hohe Sätze sowie ein beherzter Doppelsprung gehören praktisch zu unserem Standardrepertoire. Selbstverständlich kommen die magischen Künste bei einem derart mystisch angehauchten Abenteuer nicht zu kurz und auch hier ist es quasi Pflicht, dass wir uns als besonders versiert erweisen: Feuerbälle, Energieblitze und Donner lassen wir mehrfach auf unsere Feinde einregnen, bevor diese endlich (hoffentlich) das Zeitliche segnen.

Wie bereits anfangs erwähnt, ist der Schwierigkeitsgrad besonders happig. Einerseits ist dies sehr zu begrüßen, da im Kampf mit den riesigen, brandgefährlichen und zudem ausdauernden Obermotzen erst die genaue Schwachstelle und dann die entsprechend richtige Taktik herausgefunden werden muss. Zu ungestüm dürfen wir auf keinen Fall zu Werke gehen, sondern müssen öfters geduldig das Monster umkreisen und auf den passenden Moment warten, um dann zuzuschlagen. Den zweifellos vorhandenen hohen Anspruchsgehalt begrüße ich sehr, ebenso die sehr präzise Steuerung, an der es wahrlich nichts zu meckern gibt. Auf diese könnt Ihr es niemals schieben, solltet Ihr besiegt werden, sehr genau setzt unsere Figur unsere Eingabebefehle um. Soweit, so gut. Nun aber wird es etwas ärgerlich, nein, sehr ärgerlich sogar: nichts gegen ausdauernde und intelligent agierende Feinde, doch gegen unfaire Passagen dürfte jeder von uns etwas haben. Und diese treten unzweifelhaft oft zutage und sorgen für massig Frust. Zu „verdanken“ haben wir dies der total verunglückten Kameraführung, die dafür hauptverantwortlich ist, dass wir dieses – in Fachkreisen äußerst beliebtes Schnetzelspiel – X-Box-Game eben doch nicht als reinrassigen Hit bezeichnen können. Das ist unglaublich schade, betrachtet man sich die zahlreichen Vorzüge dieses Spiels, auf die ich gleich kurz noch eingehen werde. Regelmäßig schauen wir aus einer sehr ungünstigen Perspektive auf das Kampfgeschehen und werden dadurch permanent benachteiligt, da unser Gegenüber aus nachvollziehbaren Gründen dieses Problem nicht hat. Urplötzlich dreht diese sich, zoomt willkürlich heran und dann wieder weg und bleibt in einer ungünstigen Position stehen, was uns im Wiederholungsfall die Zornesröte ins Gesicht treibt und auf Dauer noch schlimmere Auswirkungen haben dürfte. Für Choleriker ist dieses frustrierend schwere bis unfaire Game ganz sicher nichts, dies sei einmal vorsichtig angemerkt.

Unnötig erschwert wird das Ganze zusätzlich dadurch, dass im Falle, dass wir unser Magiereservoir komplett aufgebraucht haben sollte, nun an unserer Lebensenergie genagt wird, wieso auch immer. Logisch ist dies auf jeden Fall nicht und macht uns den Schwertkämpfer-Alltag noch schwerer, als er ohnehin schon ist. Demzufolge müssen wir auch noch mit dem Verwenden unserer heißgeliebten Magiezauber aufpassen bzw. haushalten, als ob wir nicht schon genug mit den teils mächtigen Dämonen zu tun hätten und nicht zu vergessen der sehr üblen Kamera. Auf diese Art und Weise kann man ein Actionspiel natürlich auch „wunderbar“ in die Länge ziehen, na besten Dank. Als kleiner Trost dürfte die Tatsache herhalten, dass uns (auch in positiver Hinsicht) nie langweilig werden dürfte, denn die sich uns in den Weg stellen Ausgeburten der Hölle sind nicht nur sehenswert, sondern zudem auch noch sehr abwechslungsreich: Drachen, Würmer, Hydraschlangen, Geisterwesen, Totenköpfe, Spinnen und sonstige ekligen und zuweilen auch besonders schleimigen Krabbelviecher erweisen sich die Ehre. Dass wir unterschiedliche Missionen zu bestreiten haben, vergessen wir dabei fast, zumal die diesbezüglichen Anweisungen merkwürdig geschwollen daherkommen, was uns aber nicht weiter kümmert, denn schon wartet ein weiterer riesengroßer Dämon an der nächsten Ecke mehr oder weniger sabbernd vor Freude auf uns.

Nach der herben Kritik an dem zu deftigen Schwierigkeitsgrad und der mächtig verkorksten Kameraführung, wird es nun aber Zeit, ein paar (sehr) lobende Worte zu verlieren. Und diese beziehen sich in erster Linie auf die famose Optik, die wir in „Otogi – Myth of Demons“ nahezu pausenlos bestaunen dürfen. Teils riesengroße und zudem sehr unterschiedliche Dämonen, die sich uns in den Weg stellen, flößen uns großen Respekt ein, zudem sie über sehenswerte Bewegungsabläufe verfügen. Speziell bei der Gestaltung der Dämonenwesen war Sega offensichtlich sehr kreativ. Auch unser Protagonist macht dabei wahrlich keine schlechte Figur, er ist angenehm detailreich modelliert und verfügt ebenfalls über sehr nett in Szene gesetzte Manöver. Die detailreich gezeichneten Landschaften sind abwechslungsreich gestaltet und sorgen für ein jeweils stark variierendes Ambiente, so dass Langeweile niemals Einzug ins Gameplay halten kann. Dabei ist zu beachten, dass die Landschaftsoptik bewusst mit verwaschenen Texturen versehen wurde, was die Atmosphäre offensichtlich mystischer wirken lassen sollte und schließlich auch vollends gelingt. Das Prunkstück in diesem fernöstlichen Actionspektakel sind aber zweifelsohne die grandiosen Spezialeffekte, welche oftmals den gesamten Bildschirm in ein gleißenden Licht tauchen und für zahlreiche Highlights sorgen. Die Grafik ist auf jeden Fall der Hauptgrund dafür, dass der Genre-Fan trotz zahlreicher Frusterlebnisse bei der Stange bleiben dürfte. Mit deutschen Bildschirmtexten wird uns im Übrigen nicht gedient und auch eine 16:9-Breitbildformat-Unterstützung finden wir nicht vor, doch zumindest erfreuen wir uns an einem 60-Hertz-Modus. Bemerkenswert ist schließlich, dass trotz des hohen Spieltempos und der detailreichen Grafik selbige nie ins Stocken zu kommen scheint, sie bleibt konstant flüssig. Grafikpatzer sind somit tabu, Hut ab, Sega!

Die Soundkulisse ist ebenfalls richtig gut gelungen, reicht aber nicht ganz an die Klasse der Grafik heran, was allerdings auch ziemlich schwer ist. Wir registrieren gelungene stets zum momentanen Spielgeschehen passende fernöstliche Klänge, die auch so gut wie nie langweilig zu werden drohen, die krachenden Soundeffekte lassen speziell in den spektakulären Kämpfen mit den Obermotzen den Adrenalinspiegel zusätzlich nach oben sausen. Im Falle des Vorhandenseins einer entsprechenden Anlage, dürfen wir zudem glasklaren Digi-Klängen lauschen, was die Spielatmosphäre in Sachen Dichte zusätzlich angenehm verstärkt. Besonders lobenswert ist hier die Tatsache, dass zu jedem – bereits in visueller Hinsicht optisch sehr individuellen Level – auch entsprechende spezielle Hintergrundmelodien entwickelt wurden, so dass sich in der Tat kein Level so spielt wie ein anderer. Zu keinem Zeitpunkt nutzen sich diese ab, niemals wirken sie aufdringlich und ebenso nicht zu unauffällig. Gelungen ist ferner auch die englische Sprachausgabe, die uns mit eindrucksvoller tiefer Stimme in die Inhalte der bevorstehenden Missionen einweiht. Dies allerdings in Form von Reimen, was nicht nur ungewöhnlich ist, sondern das Vorankommen aufgrund von Verständnisproblemen manchmal unnötig verkompliziert. Innovativ ist dies aber auf jeden Fall und über die Qualität der akustischen Untermalung lässt sich jedenfalls nicht streiten, diese ist über jeden Zweifel erhaben.

Schließlich lässt sich eines klar sagen: „Otogi, Myth of Demons“ ist ein Augenschmaus, bietet es uns doch eine Edel-Grafik, wie man sie auf der X-Box bis dato nur selten erblicken konnte. Dies gepaart mit wunderschönen und abwechslungsreichen fernöstlichen Klängen unterstreicht die überaus dichte Atmosphäre dieses Fantasy-Spektakels. Nur wer mit japanischer Mythologie überhaupt nichts anfangen kann, wird hier voraussichtlich nicht in den Bann gezogen. Zweifelsohne handelt es sich im vorliegenden Fall eben nicht um ein Dauerfeuer-Metzelspiel vom Fließband, ganz im Gegenteil, dieses Actionspiel ist außerordentlich action- und abwechslungsreich und verfügt aufgrund der starken Taktikelemente über einen willkommen hohen Anspruch. Über den fehlenden Multiplayermodus würde ich noch angesichts der famosen Präsentation noch hinwegsehen können, vielleicht auch noch über die merkwürdigen in Reimform verschlüsselten Aufgaben, aber der hundsgemein hohe Schwierigkeitsgrad in Verbindung – was noch viel schlimmer ist – mit der total vergurkten Kameraführung sorgt für unglaublich viel Frustration und dämpft die Spielfreude immer wieder aufs Neue erheblich. Dies ist im vorliegenden Fall extrem schade, da es sich ansonsten um ein Meisterwerk mit klarem Hit-Charakter gehandelt hätte. Spielspaßwertung: 77%.

PLUS ---> Brillante Grafik mit abwechslungsreichen Landschaften, toll animierten Gegnern, gut modelliertem Protagonisten und fantastischen Spezialeffekten, dazu sehr gelungene Hintergrundmelodien und englische Sprachausgabe, saubere Steuerung, sehr dichte Atmosphäre, anspruchsvoll

MINUS ---> Völlig vergurkte Kameraführung sorgt für tonnenweise Frust, phasenweise horrender Schwierigkeitsgrad, seltsam verschlüsselte Missionsziele in Reimform, kein Multiplayermodus
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am 31. August 2003
Schon im Vorfeld konnte ich "Otogi" begutachten und war praktisch platt!!! Eigentlich ist man von dem Hause "Sega" sowieso nur klasse Spiele gewohnt, aber mit Otogi wird die Messlatte nochmal höher gelegt.
Endlich im Besitz legte ich auch schon gleich los und war froh über meine Kaufentscheidung. Die Levels zeigten sich als richtig anspruchsvoll, so dass man immer etwas zum grübeln hatte, bis man das nächste erreichte.
Die Grafik ist ebenfalls top bis auf den Umstand, dass die Kamerasteuerung ab und zu negativ auffällt und der Überblick verloren geht. Wenn man die Steuerung nach einer Weile beherrscht, kann man diesen aber leicht nachstellen.
Der Spielaufbau zeigt sich als durchdacht und bietet dem Spieler die Möglichkeit die bestandenen Levels nochmal durchzuspielen, um weitere Credits zu verdienen. Diese kann man dann im Shop investieren um seine Zauberkraft zu erhöhen oder neue Waffen anzuschaffen. Leider ist Otogi für kein Multiplayermodus ausgelegt, so dass man den Spass nicht mit Freunden teilen kann.
Im Großen und Ganzen ein dennoch gelungenes Spiel für lange, unterhaltsame Sessions.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. September 2003
Ganz klar, das Spiele Lineup der Microsoft Xbox richtete sich bisher hauptsächlich an die westlichen Märkte. Otogi hingegen gehört nun zu den seltenen (XBox exklusiven) Spielen mit fernöstlichem Touch. Doch es ist nicht nur das japanische Flair allein, dass 'Otogi: Myth of Demons' zu einem interessanten Titel macht.
Eine gottgleiche Stimme erweckt den untoten Samurai Raikoh zu neuem Leben und erklärt euch, dass das „große Siegel" zerstört wurde und um es wiederherzustellen vier mächtige Essenzen gesammelt werden müssen. Darüber hinaus führt euch der unsichtbare Unterstützer auch in wichtige Basisspielelemente ein, so etwa die Magieleiste: Ganz Shinobi-like nimmt eure magische Energie ständig ab und ist sie gar völlig aufgebraucht, beginnt die Lebensenergie zu sinken bis euch der endgültige Tod ereilt. Nur besiegte Feinde oder entsprechende Orbs bringen wiederum neue magische Energie.
Zum Move-Repertoire zählen Doppelsprung, Dash (Kurzstreckenbeam), ein paar Magische Attacken als auch leichte und harte Schlagattacken, die miteinander kombiniert werden können. Otogi birgt aber auch ein paar „eigene" Spielelemente, die nicht unbedingt einem Devil May Cry (PS2) oder Shinobi (PS2) entsprungen sein könnten. Mit dem harten Schlag der Y-Taste richtet euer Schwert nicht nur mehr Schaden an, der Gegner wird auch gleich ein ganzes Stück nach hinten geschleudert. Trifft er dann auf eine Wand oder eines der zahlreichen zerstörbaren Objekte wie Felsen, Schreine o.ä. ist der Schaden sogar noch größer.
Viel bedeutender aber sind wohl die Rollenspielelemente, die einem im Spiel begegnen: Es gibt Erfahrungspunkte und Gold für bestandene Missionen, im Shop können neue Waffen, Zaubersprüche und Accessoires erworben werden. Hervorstechend ist hier die Vielzahl von Schwertern und Kampfstäben, die sich unterschiedlich auf Angriffs-, Verteidigungs- und Magiewerte auswirken und zudem auch Spezialeigenschaften besitzen. Das jeweilige Gewicht wirkt sich auf die Agilität im Kampf aus und es gibt sogar einen Abnutzungseffekt, so dass Waffen des Öfteren repariert werden sollten. Klasse!
'Otogi: Myth of Demons' punktet gleich an mehreren Stellen, an denen ich selber die Genrekonkurrenz oft kritisiere. So liegt der Schwierigkeitsgrad im gehobenen Mittelmaß, viele Stellen erfordern einen zweiten oder dritten Anlauf, bleiben aber immer im Bereich des Möglichen. Mit etwa 15 Std. Spieldauer ist der Trip ins alte Japan nicht zu kurz geraten und Dutzende von Waffen machen die ansonsten etwas eintönigen Kämpfe immer wieder interessant und sorgen für die nötige Motivation. Nicht zuletzt überzeugen auch Grafik und mystische Musikuntermalung. Ob düstere Wälder, riesige Wassertempel oder Mondscheinküsten, die Atmosphäre der Landschaften stimmt, die Leveldesigner haben hier ganze Arbeit geleistet. Mit etwas mehr Coolness und Style, einer aufwendigeren Story und einem „aktiveren" Hauptcharakter (Raikoh spricht im gesamten Spiel kein einziges Wort) hätte Otogi ein echter Knüller werden können. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt: Otogi 2 befindet sich bereits in der Entwicklung!
FAZIT: Gelungener Mix aus knackiger Action und einigen motivierenden RPG-Elementen. Wer sich etwas Japano Flair auf die Xbox zaubern will, ist genau richtig.
WERTUNG: 08/10
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Januar 2004
Otogi gehört zu den Spielen, bei denen erst einmal die Kinnlade runterklappt. Die sehr fantasievoll gestalteten Innen- und Außenlevels erstrahlen mit unglaublicher Liebe zum Detail, sehr hübschen Effekten und ebenso beeindruckenden wie detaillierten Gegnern. Ob nun alte japanische Tempel, ein unheimlicher Schiffsfriedhof bei Nacht oder ein mystischer, in der Luft schwebender Magierfriedhof, auf dem man sich ein erbittertes Duell mit einem gigantischen Wurm (Drachen?) liefert - jeder Level bietet eine völlig einzigartige Optik, die von der leistungsstarken Engine gekonnt in Szene gesetzt wird.
Das Gameplay hinkt der Grafik in keinem Aspekt hinterher. Als wieder zum Leben erweckter Super-Samurai vollführt man wahrlich Kunststücke beim Schwertkampf, springt meterhoch durch die Lüfte und kann dort minutenlang verweilen, während man sich mit bösartigen Dämonen ein aufreibendes Duell in windiger Höhe liefert. Mit wenigen Schwerthieben sind ganze Dörfer eingeebnet und auch die Magie kommt nicht zu kurz, wenn imposante Zaubersprüche ganze Dämonenhorden ins Jenseits befördern. Wer Filme wie "A Chinese Ghost Story" kennt, kann erahnen, wie die Kämpfe in Otogi in Szene gesetzt wurden. Das ist nicht nur unglaublich stylish und spektakulär, sondern macht einen Heidenspaß und ist dank der exzellenten Steuerung auch gut zu kontrollieren.
Der Sound zeigt sich bei diesem Spiel auch von seiner besten Seite - die Soundeffekte sind stimmig, fantasievoll und ebenso zahlreich wie abwechslungsreich. Die Musik erklingt wohltuend im Hintergrund und wirkt niemals störend. Der Musikstil ist aber sicherlich nicht jedermanns Geschmack - eher dissonante Tonfolgen und Melodien erklingen da in traditioneller Komposition aus den Boxen. Die typisch japanischen Klänge passen perfekt zum Spiel um Mythen und Dämonen, aber nicht jeder kann sich damit anfreunden. Mir persönlich gefällts jedoch sehr gut und ich würde mir jederzeit den Soundtrack kaufen, wenn es denn einen geben würde. Wundervoll atmosphärische Klänge entführen den Spieler geradezu in diese Mythenwelt.
Eigentlich habe ich am ganzen Spiel nur zwei Kritikpunkte: Die Kamera reagiert etwas zu träge und ist deshalb nicht immer in der Lage, dem Spielgeschehen angemessen zu folgen. Es kann jedoch per Knopfdruck die Kamera wieder zentriert werden, weshalb dieses Problem nicht ganz so tragisch ist.
Das weitaus größere Problem ist jedoch die Story - sie ist unzweifelhaft vorhanden und auch sehr fantasievoll und umfassend gestaltet, jedoch fällt es sehr schwer, ihr zu folgen. Es gibt kaum ein echtes Intro, geschweige denn Zwischensequenzen, die den Fortgang der Handlung logisch erklären würden. Die meiste Zeit weiß man gar nicht recht, warum man das tut, was man gerade tut und das ist sehr schade.
Trotzdem besitzt das Spiel eine faszinierende Atmosphäre, ein beeindruckendes und motivierendes Gameplay, viele Secrets und Unlockables und eine wunderschöne Soundkulisse - definitiv ein Must-Have für Actionfans und Japanfreunde. Und der zweite Teil ist auch schon im Anmarsch (in Japan bereits veröffentlicht) ;)
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. April 2005
Nach der Ankündigung von Otogi 2, hab ich mir erstmal schnell den ersten Teil noch besorgt, weil ich unbedingt wissen wollte, worum es überhaubt in dem Spiel geht. Ich muß sagen, ich war angenehm überrascht, obwohl komplet in englisch, was einen Stern abzug für mich bedeutet, fand ich das Gameplay überzeugent. Vor allem gefiehl mir die Möglichkeit, alle Aufgaben noch mal zu bewälltigen, um sich zu verbessern, oder abschnitte zu spielen, die man vorher nicht geschafft hatte.
Die Grafig ist auch sehr beeindruckend, vor allem paßt alles zusammen.
Ein Spiel was man eigentlich haben sollte...........
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am 5. März 2004
Witzige Idee während bei anderen Spielen beim virtuellen Abwinken des Alter Egos ein Game Over folgt fängt hier das Spiel erst an, ist aber eigendlich unerheblich denn wie bei allen anderen Spielen kann man auch hier "sterben"
Zum eigendlichen Spiel (das Geld will ja gut angelegt sein)
Ich kann es trotz meines nun folgenden Lobes eher als Budget Titel empfehlen denn ein Must-Have ist es auf keinen Fall.
Was ohne Frage sehr überzeugt ist die wunderschöne und sehr detailierte Grafik in der auch an kleine Spiegelungen bei schleimigen Monstern gedacht wurde, auch der Vorwurf das Spiel würde sich selbst zu oft wiederholen kann ich nicht zustimmen da immer wieder neue Farben und Monster den Eindruck eines neuen Levels vermitteln.
Auch die Story finde ich nicht zu verworren auch wenn ich mir gewünscht hätte das sie etwas besser einzelne Passagen erklären.
Kleines storytechnisches Schmankerl ist die etwas überraschende Wendung am Ende des Spiels.
Auch die vielen erspiel- und kaufbaren Gegenstände heben die Motivation eines erneuten Durchspielens an.
auch wenn ich persönlich es schade finde das man den Rollenspielansatz des Auflevelns bei Lv30 beendet.
Der Sound ist sehr japanisch darum urteile ich darüber nicht aber ich sags gleich entwerder man mag ihn oder man hasst ihn etwas dazwischen gibts nicht
Ich frage mich eigendlich nur warum soviele sagen der Titel sei so schwer, ich hatte es ungefähr nach drei Tagen das erstemal durch und nur bei zwei oder drei Leveln muss ich sagen bin ich wirklich gefordert worden, und ich würde mich auch nicht gerade als Hardcore-Zocker einschätzen.

Warum also kein Must-have? Dafür ist der Titel auf dauer zu eintönig denn mehr ausser schlachten, zerstören und springen gibt es nicht zu tun, das mag Max Payne-Liebhaber nicht stören (sorry, der Seitenhieb musste sein) aber ein ganzes Spiel durchzuzocken ohne auch nur einmal die grauen Zellen anzustrengen ist mir persönlich zu wenig.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. September 2003
Wenn man eine Xbox hat und auf Rollen- bzw Action-Adventure Spiele steht sollte man es sich schon kaufen. ;)
der einzige nachteil ist das man das Game (wenn man Fortgeschrittener oder Profi Spieler ist) gleich durchgespielt hat. Es hat zwar einen "2nd Play" Modus (bei dem man alles was man an Waffen und Accesoirs hatte behält und der Schwierigkeitsgrad geringfügig höher ist) aber auch dieser ist schnell geschafft. Dennoch ein !!!!!grandioses Spiel!!!!!
ich hoffe ich konnte Weiterhelfen ;)
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Januar 2004
Ich habe sehr große Erwartungen in dieses Game gesetzt, wurde aber herb enttäuscht.
- Nach der Hälfte des Games wiederholen sich einfach alle Levels. WAS SOLL DAS? ist dem Team die Kohle ausgegangen?
- Ein Knopf genügt, um sich durchzumetzeln. Wer auf Hack & Slay steht, dem wird das nicht stören. Aber es war einfach verdammt eintönig.
- Es gibt zwar 33 Waffen, aber quasi keine Unterschiede dadurch im Game.
- Die Steuerung gepaart mit der Kamera ist in manchen Situationen die echte Herausforderung des Games.
Leider können die wunderschöne Grafik und die tollen Levels (zumindest bis zur Hälfte) dieses Game nicht retten. Und wer auf den Japan-Flair steht: Legt euch Tenchu: WOH für die PS2 zu oder wartet auf Tenchu für die XBox. Oder ihr wartet auf Ninja Gaiden.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. November 2003
Von anfang an hat mich dieses Spiel gefesselt.Die wunderschöne Grafik,die unzähligen zerstörbaren Objekte,die vielzahl der Waffen und Zauber was mann während des Spiels sich erkaufen oder verdienen kann,und ganz besonders das gemetzel(bis man den Daumen nicht mehr spürt).Einziges Manko ist der schwierigkeitsgrad,der wirklich Hard ist.Wer sich auch annähernd für dieses genre interesiert wird Bei "OTOGI" begeistert sein.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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