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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
23
4,3 von 5 Sternen
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am 4. April 2017
Ach wie schön, David Bowie in elektronischer Höchstform. Superspannend, wie diese Seite des elektronic Rock durch DB bereichert wird. Absolut klasse. Tollster Sound. David, have a good Trip...... Thanks for the music.....
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TOP 500 REZENSENTam 7. November 2013
Dass Bowie's 97er Schnellschuss nach der ,Outside` Tour immer so schlecht wegkommt ist eigentlich ungerechtfertigt, denn so nah am Zeitgeist, bzw. technisch seiner Zeit sogar ein wenig voraus, war Bowie damals seit der Berlin-Trilogie nicht mehr. Wahrscheinlich liegt es daran, dass das Album zu wenig gute Kompositionen aufweist, soll heissen - hier wurden große Teile der Songs auf Rhythmen und Soundeffekte aufgebaut. Das war allerdings für den Anspruch den Bowie an dieses Album stellte durchaus legitim.

Drum'n'Bass war damals der letzte Schrei und rhythmisch adaptierte Bowie diesen Stil, allerdings ging er noch einen Schritt weiter, denn es wurden hier keine fremden Samples verwendet, sondern alle gesampelten Sounds wurden von den Musikern die auf diesem Album agierten selbst eingespielt. Gabrels Gitarre und sein Effektenwahn waren ohnehin prädestiniert dafür, aber die Soundverfremdungen von, von Bowie selbst eingespielten Saxophon und Gitarreneffekten, waren dann doch überraschend und er ging mit einer offensichtlichen, fast kindlichen Freude an diese neue Spielmöglichkeit heran.

Das erklärt auch, warum einige tracks etwas überladen sind - andererseits führte das aber auch dazu, dass dieses Album - obwohl dance-lastig angelegt - durchaus rockt, aber auch nie (das schlimmste Attribut das man einem Kunstwerk geben kann) ,bemüht` oder ,ambitioniert` klingt.

Und noch eines muss man zu einer späten Würdigung, dieser wirklich mutigen Platte anmerken: mit ,Little Wonder`, ,Telling Lies` und ,I'm Afraid Of Americans` gelangen Bowie 3 echte Ohrwürmer. Vor allem Letzteres wurde ja in den darauffolgenden Jahren ein echter Live Klassiker. Wütender, stampfender und entschlossener war Bowie danach eigentlich nie wieder. Der Rest der 9 tracks dieses Albums ist nun aber auch nicht schlecht - v.a. wenn man bedenkt, dass Bowie zu dem Zeitpunkt als er ins Studio ging, keine Songs hatte und das Ding trotzdem in nur 2einhalb Wochen raushaute.

Der Mantel den Bowie am Cover trägt, ist heute auch schon eine klassische Popkultur Ikone und seine damalige Frisur - die wohl bewusst eine Art moderne Version des Ziggy Stardust/Alladin Sane looks war passt auch zu diesem heftig rockenden drum'n'bass Album, das im Vergleich zu den meisten Platten dieser Richtung auch gar nicht schlecht gealtert ist.

Zum sound - die späten 90er waren die Zeit in der der Loudness War voll durchschlug und das merkt man auf allen bisher erhältlichen CD Ausgaben. Das Vinyl - obwohl ,coloured` - ist zwar auch weit davon entfernt audiophil zu klingen, bringt aber doch einen deutlichen Zugewinn hinsichtlich Dynamik. Klar war der sound aufgrund der durchgehend digitialen Aufnahmetechnik ohnehin schon immer. Wer sich also auf dieses Experiment von Bowie - offene Ohren vorausgesetzt - einlassen will, ist mit diesem Vinyl-Reissue von Music On Vinyl wohl noch am besten bedient.
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am 29. März 2004
Bowie's late 90's techno-pop experiment was a large departure for the chameleon king. Considering that nearly the entire album is drenched in programming and drum loops, it's nearly mechanical with no soul. Even so, there is an addictive quality to its musical presence. The opening track, "Little Wonder", is a hypnotically dance number that has drum patches bouncing around the speakers like gun spray. "Seven Years In Tibet" presents a much needed relief from the frenzy, until the chorus kicks in with a serious graveness. The layering of guitars and keyboards is fantastic. However, the lyrics in "Telling Lies" and "Looking For Satellites" are grating and tiresome. The standout cut is "I'm Afraid Of Americans", with a heavy bass-laden nastiness and some keyboard work with old buddy Brian Eno. The lyrics are funny and shocking at the same time. It's no little wonder that Bowie used this song as the album's representative cut on his collection set.
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am 17. September 2009
EARTHLING bewies uns in den 90ern, dass David Bowie doch irgendwie von einem anderen Stern ist.

Musikalisch vereint er hier seinen ur-eigenen Rockstil mit Drum`n Bass und Breakbeat-Elementen.

Zwar ist ihm damit nicht der größte Wurf seiner Karriere geglückt, aber das Album bietet uns auch heute noch einen glasklaren Sound und hat kein bisschen Staub angesetzt. EARTHLING hätte auch von 2009 sein können.

LITTTLE WONDER, DEAD MAN WALKING, I`M AFRAID OF AMERICANS, LAW und selbst 7 YEARS IN TIBET sind die besten Kracher dieser Scheibe, die zwar agressiv klingt aber dann doch recht tiefgründige und nachdenkliche Texte präsentiert.

Auf dem Japan-Import findet man ausserdem einen sehr gelungen Remix von LAW ( Earthlings on fire ).

Das Album EARTHLING ist der Nachvolger von OUTSIDE, und der Spaßfaktor ist hier noch etwas höher.

5 Sterne :-)
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am 25. November 2011
"Earthling" ist eine von diesen Bowie-Platten aus den 90ern, denen man den unbedingten Willen Bowies, wieder interessante, gar innovative Musik zu machen, sehr anmerkt. Sie pochte seinerzeit ein wenig plakativ auf ihre Modernität und ihr am-Puls-der-Zeit-sein. Und Kritiker warfen Bowie vor, er wäre zwar am Puls der Zeit, aaaaber früüüüher, da wäre er SEINER ZEIT VORAUS gewesen, und deswegen wäre das jetzt alles nix. "Earthling" erschien, als Drum+Bass seinen (kommerziellen) Höhepunkt erreicht hatte, und bei fast jedem Song pluckern die Breakbeats, daß es eine Art hat. Schon damals waren das nicht die schärfsten Patterns, die Bowie und sein damaliger Drummer Zachary Alford da gebastelt hatten, und ihre Omnipräsenz nervt heutzutage sogar mich ein bißchen. Man muß zugeben: "Earthling" ist nicht gerade toll gealtert. Reeves Gabrels' Gitarrenspiel mit seinen Tom-Morello-over-the-top-Geräuschen klingt 15 Jahre später auch irgendwie unangenehm Designer-aggressiv. Das Cover-Layout mit seinen CG-Images ist schrecklich. Und Bowies große Ranschmeiße an Prodigy machte schon damals einen aufgesetzten Eindruck. Was ist gut an "Earthling"? Als erstes die Tatsache, daß Bowie sich von dem ganzen Techno-Rock nicht an die Wand drücken oder gar aus dem Album kicken läßt. Es sind letztlich sein Songwriting und sein Gesang, die der Sache ihren Charakter geben. Und die Songs sind gut, "Little Wonder" z.B., oder "Battle For Britain (The Letter)" - beides Uptempo-Nummern mit starken Refrains, ausgiebigen Instrumentalstrecken und Bowies distanierter Aristokratie, die ihn selbst bei TIN MACHINE (meistens) vorm Hineintappen in die Rock-Falle bewahrte. "Seven Years In Tibet" hingegen kommt sogar weitgehend ohne die ganzen Modernismen aus: Die Strophen mit diesem seltsam klingenden Elektrobeat und den in den Hintergrund gemischten Bläsern erinnern sogar an Songs von der "Scary Monsters", bis dann der Chorus unglaublich losballert. "I'm Afraid Of Americans" schließlich brachte es zu einiger Bekanntheit, vor allem wegen des Videos, in dem sich Bowie auf der Flucht befindet vor einem wirklich beängstigend dreinschauenden Trent Reznor. Also ganz okay zum gelegentlichen Mal-wieder-Hören.
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am 24. Oktober 2003
Nach der gelungenen "Outside" Tour wollte Bowie unbedingt mit seiner Tourband ins Studio und in kürzester Zeit entstand dieses, vom Drum & Bass bzw. Breakbeat beeinflusste, Album.
Man merkt dem Album richtig an das Bowie die Arbeit Spass machte - den genau das macht auch das Album - Spass!
Es ist auch nicht so das Drum & Bass diese CD regiert - eher wird dieser hektische Sound in die Lieder eingewebt, zum Bestandteil der eine Spannung erzeugt.
Mit "Little Wonder", "Battle For Britain" und "Telling Lies" sind Bowie hierzu auch noch erstklassige Songs eingefallen.
Ganz von Breakbeats und ähnlichem befreit kommen "Seven Years In Tibet" und "I'm Afraid Of Americans" daher. Letzeres In Nine Inch Nails Manier - und mit NIN kam der Songs dann auch noch als Single raus.
Der Text wirkt sicherlich nach den Entwicklungen der letzten zwei Jahren noch interresanter, wenn auch ungewollt.
Nur nebenbei beerdigte Bowie mit dieser CD dann auch gleich mal die hochgesteckten "Nathan Adler Diaries" Ziele.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Dezember 2010
... auch die gibt es ja ... und auch Drum & Bass ist eigentlich nicht zwingend mein Ding ... doch "Earthling" vom Februar 1997 ist da schon eine der Ausnahmen. Mit Hilfe von Kumpel Reeves Gabrels und Ex-Vor-Band Nine Inch Nails machte das Stil-Chamäleon Bowie ein betont hippes Album. Er wollte zeigen, dass er tanzbar auch kann. Auf dem Album posiert er in mutmaßlich bierfestem Union-Jack-Regenjackett, und man sollte denken, da wäre jemand bedenklich im Johannistrieb.

Doch die Musik sorgt für viereinhalb Sterne. Nervöse starke Rhythmen und Sounds prägen die Songs, speziell elektronische Beats, Synthie, Verzerr-Gitarren und Bowies manchmal verzerrte, gelangweilt wie hörbar Südlondoner Stimme. Dabei ist die Bandbreite der Songs schon groß, angejazzte Harmonien treffen auf treibende Beats. Gut produziert und abgemischt, selbst nach heutigen Maßstäben. Nicht der Zeit voraus, doch auf der Höhe seiner Zeit und noch hörbar. Die Qualität der Texte von David Robert Haywood Jones mag jeder selbst beurteilen; ich finde sie schon sehr variierend.

Ich fing neulich an, plötzlich ein paar Melodielinien aus Earthling auf dem glatteissurfenden Rad vor mich hin zu trällern und holte daher die CD jetzt aus dem Regal: sie läuft schon zum zweiten Mal hintereinander. Auch für Nicht-Bowie-Fans eine klare Empfehlung.
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am 7. Januar 2013
...wie oft hat er das denn schon gemacht? Bowie ist für seine riskanten, scheinbar unvorhersehbaren Selbstmodernisierungen bekannt: Nach der wild- androgynen Ziggy Stardust- Phase kam die "Diamond Dogs"- Postapokalypse, dann als Kehrtwendung der "Young American"- Soul, dann erschien die Ziggy- Modernsierung Thin White Duke als Junkie aus dem All, welcher bald in eine Westberliner WG zu Iggy Pop und Brian Eno zog, um mit New Wave zu experimentieren. In den Achtzigern dann der ganz große Funkpop- Charterfolg im eleganten Blazer, dann die wütend- knochentrockene "Tin Machine"- Rockband, dann das glatte "Black Tie"- Hochzeitsalbum, dann eine hochmoderne und schockierend sperrige Synthese aus Mord und Kunst, und nun?

Aufs erste Hören passt "Earthling" zum Vorgänger "Outside": Hektisch- elektronische Grooves und Basslinien legen eine Basis für programmierte Sequencerläufe, modern- unorthodoxe Gitarren und Bowies typischen Gesang. Bloß dass die eher verkopft- komplex- vielschichtige Konstruktion einer roheren, raueren, spontaneren Herangehensweise gewichen ist. An Bowies Seite musizieren Tin Machine- Gitarrist Reeves Gabrels, Aladdin Sane- Pianohexer Mike Garson und Gail Ann Dorsey am Bass; für die Loops und Grooves sind Mark Plati und Zachary Alford verantwortlich. Brian Eno ist weg, Prodigy lassen grüßen. Tatsächlich ging Bowie als deren Vorgruppe auf Tour und spielte keinen einzigen seiner alten Hits. Natürlich hat er damit viele alte Fans erschreckt und verschreckt. Aber dazu ist Bowie eben Bowie - wer das nicht versteht, versteht von Bowie gar nichts. Wer seinen Bowie poppig oder rockig möchte, will nicht Bowie, und von diesen Fans lässt Bowie sich nicht instrumentalisieren; auf einen bestimmten Sound lässt er sich nicht festlegen. Er hat ein Karrierelevel erreicht, auf dem er es sich leisten kann, wenn Fans sich abwenden, weil ihnen das neue Album nicht gefällt.

Schlussendlich steht und fällt ein Album mit den Songs, und da hat Bowie ganze Arbeit geleistet: Little Wonder, Battle for Britain, Seven Years in Tibet, Dead Man Walking und Afraid of Americans - allesamt starke Stücke. Hätte Bowie sie anders instrumentiert und arrangiert, wären andere Fans begeistert. So musste er Kritik einstecken, er könne keine Trends mehr setzen, sondern müsse ihnen hinterherlaufen. An ihm selbst ist das wahrscheinlich abgeprallt; ich hab ihn auf der Tour im Stadion am Bieberer Berg gesehen, und die ganze Band hat den Auftritt sichtlich genossen.

Wer Bowie als Spacerocker, New Waver oder Poplieferant schätzt, muss um "Earthling" einen Bogen machen. Wer bereit ist, dem Künstler Bowie auf seinem Weg zu folgen, wird mit einer weiteren Inkarnation und einem frischen Album belohnt, welches völlig anders, aber nicht weniger stimmig ist als "Aladdin Sane", "Station to Station", "Low" oder "Let's dance".

Bis heute ist "Earthling" das letzte mutige musikalische Statement Bowies geblieben. Alles, was danach noch kam, fällt in die Kategorie der solide- souveränen Alterswerke. Auch dagegen ist nichts einzuwenden. Für "Earthling" kann ich fünf Sterne geben; ich höre mir das Album trotz all bewundernden Respekts aber heute nur noch selten an. Gehöre wohl nicht so hundertprozentig zur Zielgruppe.
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am 22. Juni 2003
Nach der gelungenen "Outside" Tour wollte Bowie unbedingt mit seiner Tourband ins Studio und in kürzester Zeit entstand dieses, vom Drum & Bass bzw. Breakbeat beeinflusste, Album.
Man merkt dem Album richtig an das Bowie die Arbeit Spass machte - den genau das macht auch das Album - Spass!
Es ist auch nicht so das Drum & Bass diese CD regiert - eher wird dieser hektische Sound in die Lieder eingewebt, zum Bestandteil der eine Spannung erzeugt.
Mit "Little Wonder", "Battle For Britain" und "Telling Lies" sind Bowie hierzu auch noch erstklassige Songs eingefallen.
Ganz von Breakbeats und ähnlichem befreit kommen "Seven Years In Tibet" und "I'm Afraid Of Americans" daher. Letzeres In Nine Inch Nails Manier - und mit NIN kam der Songs dann auch noch als Single raus.
Der Text wirkt sicherlich nach den Entwicklungen der letzten zwei Jahren noch interresanter, wenn auch ungewollt.
Nur nebenbei beerdigte Bowie mit dieser CD dann auch gleich mal die hochgesteckten "Nathan Adler Diaries" Ziele.
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am 10. Februar 2016
Mit Earthling wickelte Bowie 1997 im Handumdrehen Drum & Bass ab. Das Pop-Hörer damit garnichts anzufangen wissen ist verständlich. Wer sich auch für die amerikanische Industrial-Noise-Band, Nine Inch Nail (NIN) öffnen kann, wird auch hier Lärm als liebliche Kraftquelle entdecken können. Die "Expanded"-Edition ist allerdings verzichtbar, da u.a. Moby und Trent Razor mit ihren Mixen, den Earthling unnötig in die Länge ziehen. Ein Zwischenschritt im Bowiekosmos, der erst mit dem nächsten Album "Hours" die Melodien und die Gesangskunst auf die Erdumlaufbahn zurückbrachte. Überleben werden von Earthling wohl nur die Stücke "Seven Years In Tibet", "I'm Afraid Of Americans", "Dead Man Walking" und das grossartige "Telling Lies".
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