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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
47
4,4 von 5 Sternen
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Diesen Hinweis, der sich im Innenteil der CD-Verpackung befindet, sollte man durchaus ernst nehmen - let it BLEED...

Das, was den Zuhörer am Beginn erwartet ("Gimme Shelter", das zur Hymne des Untergangs aller Hippie-Träume hochstilisiert wurde) hat tatsächlich etwas Gänsehauterregendes, Unbehagliches an sich.
Und genau diese Stimmung zieht sich durch das gesamte Album, wie ein roter Faden. "Let It Bleed" ist wahrscheinlich eines der kompaktesten, bestabgestimmtesten Stones-Alben überhaupt. Das einzige, wenn überhaupt, was man bekriteln könnte, ist meiner Meinung nach, dass die herausragende Rock `n` Roll - Nummer fehlt. Das (scheinbar) allseits beliebte und auch bei Live-Konzerten oft gespielte "Live With Me" ist, wie ich finde, eher nur ein mäßig gelungenes Stück. Und ansonsten sind auf dieser Scheibe eher nur Durchschnittstempo-Songs zu finden - was die Wertigkeit des Albums aber in keinster Weise herabsetzen sollte...
Nun zur Bewertung der einzelnen Songs:

1. GIMME SHELTER *****
Der Sound ist fantastisch. Keith' Gitarre hebt sich aus der düsteren Atmosphäre des Songs etwas ab, um die Stimmung insgesamt noch etwas mulmiger zu machen. Grandios sind Jaggers Harmonika-Einlagen, die dem Song das Krönchen praktisch noch aufsetzen. Übrigens ist Mary Clayton als Sängerin bei "Gimme Shelter" zu hören. Phantastisch!

2. LOVE IN VAIN ****
Ein sehr schleppendes, schweres Stück. Irgendwie seltsam, es gleich nach "Gimme Shelter" zu hören, aber trotzdem irgendwie passend. So weit ich informiert bin, ist das eigentlich gar keine Nummer aus der Feder der Glimmer-Twins, die den Song aber so weit abgeändert haben sollen, dass sie ihn offiziell als den ihren verkaufen durften. Wie auch immer. Das Ergebnis klingt jedenfalls gut!

3. COUNTRY HONK ***
Gleich zu Beginn werden sie fast ohne Zweifel "Honky Tonk Women" heraushören können. Genau das ist dieser Song im Prinzip auch, nur, dass er mit der ausgekoppelten Single absolut nicht mithalten kann. Mick Taylor wirkte hierbei übrigens mit. Passt alles in allem ganz gut auf die Scheibe.

4. LIVE WITH ME **
Wie bereits eingangs erwähnt, finde ich diesen Song nicht so toll, wie offenbar ein Großteil der Stones-Anhänger. Obwohl die Bassläufe (Keith Richards spielt hier) recht aufregend klingen, wirkt die Nummer für meinen persönlichen Geschmack irgendwie etwas monoton und langweilig. Jedenfalls ist "Live With Me" nicht der große Rocker, der den Zuhörer nach den beiden vorherigen ruhigen Nummern wieder aus der Trance entreißt. Solala...

5. LET IT BLEED ****
Der Titelträgersong beginnt mit sehr schweren Akkorden und kommt danach unerwartet unbeschwert in die Gänge. Diese Nummer hat mir ehrlich gesagt erst nach mehrmaligem Anhören so richtig gut gefallen. Das Schöne daran ist, dass sie mir jetzt aber immer noch gefällt und so wird es wohl auch bleiben! Besonders gut gefällt mir der Ausklang des Songs. Übrigens auch ein dankbarer und gut funktionierender Live-Song...

6. MIDNIGHT RAMBLER ****
Ein Lied, das einem Serienmörder gewidmet ist. Ein Lied, das haargenau das "Thema" dieses Albums trifft. Wer Live-Versionen von "Midnight Rambler" kennt, könnte von der Studioversion möglicherweise etwas enttäuscht sein. Am besten finde ich die Live-Aufnahme auf "Get Yer Ya Ya's out!", die auf "Sweet Summer Sun" ist auch toll geworden. Trotzdem: Ein wahrhaftiger Stones-Klassiker!

7. YOU GOT THE SILVER *****
Keith Richards wagt sich zum ersten Mal (ganz) alleine vors Mikrofon. Das, was dabei herausgekommen ist, kann sich wirklich hören lassen. Eine chillige Nummer, die - zwischen Whiskyglas und Zigarettenrauch - ins Herz geht und dort auch für längere Zeit bleibt. Vielleicht sogar ein (vermeintlicher) Geheimfavorit auf "Let It Bleed". Ich mag's jedenfalls!

8. MONKEY MAN ****
Nicky Hopkins Klaviereinlagen sind die Hauptstütze für diesen Song, der sich halbschwungvoll dahinschleppt und ein bisschen an dunkle Gassen, brennende Mülltonnen und Männer in schwarzen Anzügen erinnert (rein musikalisch gesehen natürlich, unabhängig vom Text). Für mich ist's ein "kleiner Klassiker", eine Art Rock 'n' Roll-Noir-Song...

9. YOU CAN'T ALWAYS GET WHAT YOU WANT *****
Eine Moralpredigt an alle. Niemand kriegt immer das, was er will... wie wahr, wie wahr. Der Song beginnt mit Chorgesang, der Kirchenatmosphäre schafft. Danach steigt die Akkustikgitarre ein, ebenso ein Horn, das den Zuhörer träumerisch dahinschmelzen lässt. Auch Mick's Gesang beginnt zart und einfühlsam, ehe sich das Ganze im Verlauf des Songs steigert...
Anmerkung: Es ist nicht Charlie Watts, der hier am Schlagzeug arbeitet. Produzent Jimmy Miller hat sich hier als Drummer betätigt. (Das Schlagzeug wird hier wohl eher wie ein Percussioninstrument gespielt, also weniger geradlinig und treffsicher, was ganz gut zu dieser Nummer passt...) Ein schöner Abschluss für eines der größten Rock-Alben aller Zeiten.

Obwohl ich persönlich "Beggars Banquet", "Sticky Fingers" und "Exile On Main Street" ehrlich gesagt mehr schätze als "Let It Bleed", lege ich es interessanterweise (da hab ich mich mal wieder selber ertappt) oft auf, wenn ich mich entspannt am Sofa zurücklehne und einen Schluck Kaffee trinke. Irgendwie ist "Let It Bleed" als Gesamtkonzept doch eine Klasse für sich!

Als Stones-Fan habe ich gar keine andere Wahl, als 5 STERNE für dieses Meisterwerk zu vergeben.

ANHÖREN und GENIESSEN!!
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am 24. März 2007
was muss das 1969 für ein eindruck gewesen sein, als der 'beggars banquet'-verwöhnte hörer zum ersten mal die neue stones-scheibe auf dem teller rotieren ließ?! eigentlich kann es sich nur um grenzenlose verstörung gehandelt haben. 'gimmie shelter' beginnt dunkel und verschwörerisch, endet defätistisch, das veritabel bluuuuuesige 'love in vain' zieht jeden runter, in dem noch ein fünkchen lebenswille glüht, 'country honk' ist zwar wieder lebendig und kommunikativ, aber mann: was soll das!? 'Honky tonk women' war die single, wird hier aber im radio-inkompatiblen folkgewand ohne bass und drums, dafür mit fiddle und whiskey-organ präsentiert!! 'live with me' beginnt als karg instrumentierter uptempo-rock, endet als soulige dance-nummer à la isaac hayes - auch ungewohnt.

aber dann der letzte song auf seite eins, die peripetie: 'let it bleed' führt uns zurück in bekannte gefielde, lässt vertrauen aufkeimen, spendet kraft: "We all need some one we can lean on - if you want it, you can lean on me." dieses einschmeichelnde, heimelig-rau verpackte Angebot schlägt keiner aus - und keiner wird enttäuscht: auf seite zwei folgt ein kracher ohne stolperstein auf den anderen. 'midnight rambler' bringt aggressiven straßen-blues, keith mit 'you got the silver' den anrührendsten moment des albums. ausgerechnet 'monkey man' probt dezent den funk - aber versagt glücklicherweise in dieser disziplin und manifestiert so als genuin herausragender song mit schönen wechseln zwischen zerrupften riff-bridges und fluiden, viskos-geschmeidigen strophen einen wunderbaren übergang zum genialischen, achtminütigen schlussakkord: ein kraftakt, ein feuerwerk, ein überwerk, schier der wahnsinn - "sometimes you'll get what you need!"

insofern ist die plattenhülle, auf deren rückseite die tortenkonstruktion des vordercovers in ziemlich lädiertem zustand nochmal abgebildet ist, fast eine umgekehrte allegorie des inhalts: 'let it bleed' beginnt im schützengraben und endet 2000 meilen über dem meer. eigentlich will ich damit sagen: das album in einzelne songs zu zerpflücken, diese gar zerstückelt auf best-of-scheiben egal welchen titels zu verscherbeln oder zu konsumieren, kommt nahezu einem sakrileg gleich. mehr als jedes andere im stones-katalog muss es als ganzes gesehen, und halt auch entsprechend rezipiert werden.
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am 13. August 2010
Das Album "Let it Bleed" ist mein Lieblingsalbum der Stones. Mit Songs wie "Gimme Shelter", "You Can't Always Get What You Want"
und dem Titelsong habe ich damals meine Kindheit verbracht. Leider kam ich nie dazu, mir die Platte zu holen, was ich dann hier nachgeholt habe.
Ich bin absolut beeindruckt! Die Songs kommen klasse rüber, es wirkt wie in den späten 60ern, echt super.
Dieses Album ist ein echtes Kultalbum und hat 5 Sterne absolut verdient.
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am 29. Dezember 2013
Identische Bewertung mit "Beggars Banquet", die Musik ist allerdings leicht rockiger mit gelegentlichen Countryeinschlägen:

Hier hört man, was die Stones wirklich draufhaben, nicht nur die (später) immer wieder im Radio gedudelten gleichen Sachen.
Ein Muss für jeden Fan guten Rock und Blues. Für mich heißen die beiden besten Alben "Beggars Banquet" und "Let It Bleed".

Bei diesen beiden kommt der Blues und Rhythm'n Blues in feinster Reinkultur. Kein kommerzielles Gewäsch sondern eben echte Musik.
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"Let it bleed" ist ein Album mit einigen der absolut besten Songs der Stones (Gimmie Shelter, Love in vain, Let it bleed, You can't always get ...). Und doch konnte ich mich nicht so oft aufraffen, es zu spielen.

Jetzt weiß ich, warum : es fehlte einfach auf der zweiten Seite am Anfang der übliche Stones-Hadern - die Nummer, die reingeht. Rambler - Silver - Monkey sind zwar hervorragende Nummern, bilden aber keinen markanten Orientierungspunkt. Zwischen Bleed und You can't wird es einfach etwas dünn.

Es ist oft faszinierend, wie sich der Gesamteindruck einer CD verändert, wenn man die Reihenfolge verändert, einzelne Songs wegläßt oder hinzufügt.

Ich habe das hörbar in denselben Sessions aufgenommene "Honky Tonk Woman" zwischen Bleed und Rambler eingefügt - und jetzt ist für mich das Album perfekt - absolut gleichrangig mit "Beggars Banquet". Die Doppelung Country Honk / Honky Tonk Woman stört übrigens überhaupt nicht - ganz im Gegenteil : das verspielte Country Honk macht Appetit auf die Hardrock-Version. (Mich hat das seinerzeit immer enorm geärgert, dass auf der LP nur die wesentlich schwächere Country-Version inkludiert worden war.)

Jetzt ist das Album rund und genial : so grandios komponiert, arrangiert und gespielt haben die Stones nie wieder - einfach ein Höhepunkt in ihrem musikalischem Schaffen.
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am 12. Februar 2013
Die erste LP nach dem Tod von Brian Jones mit Mick Taylor's Slide-Guitar.
Tolle Rhythmen, cooler Blues und eine Menge neuer Ideen. Einfach nicht zu toppen: Gimmie Shelter, Monkey Man und You Can't Always Get What You Want.
H.W.
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"Let it bleed" ist ein Album mit einigen der absolut besten Songs der Stones (Gimmie Shelter, Love in vain, Let it bleed, You can't always get ...). Und doch konnte ich mich nicht so oft aufraffen, es zu spielen.

Jetzt weiß ich, warum : es fehlte einfach auf der zweiten Seite am Anfang der übliche Stones-Hadern - die Nummer, die reingeht. Rambler - Silver - Monkey sind zwar hervorragende Nummern, bilden aber keinen markanten Orientierungspunkt. Zwischen Bleed und You can't wird es einfach etwas dünn.

Es ist oft faszinierend, wie sich der Gesamteindruck einer CD verändert, wenn man die Reihenfolge verändert, einzelne Songs wegläßt oder hinzufügt.

Ich habe das hörbar in denselben Sessions aufgenommene "Honky Tonk Woman" zwischen Bleed und Rambler eingefügt - und jetzt ist für mich das Album perfekt - absolut gleichrangig mit "Beggars Banquet". Die Doppelung Country Honk / Honky Tonk Woman stört übrigens überhaupt nicht - ganz im Gegenteil : das verspielte Country Honk macht Appetit auf die Hardrock-Version. (Mich hat das seinerzeit immer enorm geärgert, dass auf der LP nur die wesentlich schwächere Country-Version inkludiert worden war.)

Jetzt ist das Album rund und genial : so grandios komponiert, arrangiert und gespielt haben die Stones nie wieder - einfach ein Höhepunkt in ihrem musikalischem Schaffen.
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am 1. Dezember 2013
Wer gerne Blues und alles drumrum mag, ist hier genau richtig. Die wirklichen Superhits der Stones sind auf anderen Platten, aber was hier zu finden ist, ist auch nach 30 Jahren noch frisch und immer wieder schön zum anhören.
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While others argue about the sound quality of various re-issues, I'm very happy with the 2002 version. I don't take the advice in the booklet to play it loud, because I live in a house of multiple occupation and not all of those who would hear it if I did are Stones fans. But I love the album even at normal volumes.

The set opens with Gimmie shelter, a song that should be familiar to most people, which is followed by the only non-original song on the album. Love in vain, a cover of a blues song by Robert Johnson, features Ry Cooder as guest musician playing mandolin.

Next up is Country honk, a song better known as Honky-tonk women, under which title it is the most famous song here. Byron Berline is the guest musician here, playing fiddle. The remaining songs are all great, wiith my favorites among them being Midnight rambler and You can't always get what you want.

This is a great album from 1969 with plenty of variety among its nine tracks.
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am 30. Oktober 2002
Nun gut, jeder Stones-Fan hat dieses Album und wird sich sagen: oh nein, nicht schon wieder eine Neupressung. Nur, dieses ist ein Klanggewinn erster Güte. So sollte dieses Album sicherlich 1969 klingen und heute hat man die Technik dafür. EIN MUSS !!!
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