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am 14. Oktober 2003
Zu den Worten der anderen hier kann man kaum etwas hinzufügen was die Musik betrifft...es ist eben ein absolutes Meisterwerk. Was man jedoch an Klang geboten bekommt, wenn man die SA-CD in einen entsprechenden Player legt ist fast atemberaubend. So nah am Geschehen war man sicher noch nie, wirklich total überzeugend!
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am 24. Februar 2000
Das Album ist wohl der erste Höhepunkt in der Karriere der Rolling Stones. Die vorherigen Alben sind zwar nicht weniger gut, aber doch eher noch der Versuch, den ureigenen, unverwechselbaren Stones-Sound zu finden. Hier jedoch ist er das erste Mal voll zu erleben. Die ganze Bandbreite des Jagger/Richards-Schaffens vom Rockkracher bis zum Countrysong ist hier vereint. Soweit zum Album. Nun zum technischen. Man sollte meinen, daß es zum einfachsten gehört, beim Remastern das Grundrauschen zu entfernen. Die Tonqualität ist für heutige Verhältnisse unter aller Sau. Und man muß natürlich hoffen, daß der Tag kommt, wo eine echt remasterte CD auf den Markt kommt. Die werde ich mir dann kaufen und diese hier auf den Müll werfen. Das Album gehört trotzdem in jede gute Sammlung, bei den Fans sollte sie sowieso im Regal stehen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. November 2008
Dies war das Album, mit dem die Stones "erwachsen" wurden, die "grossen, bösen" Rolling Stones, mit dem sie ihren endgültigen Stil fanden, ihre "klassische" Periode ('68 - '72) einleiteten, mit der sie zeitgleich ihren Zenit erreichten und dann überschritten.

Hier finden sich mit dem hypnotischen Sympathy for the Devil und dem treibenden Street Fighting Man (musikalisch schon, aber textlich eben KEIN Aufruf zum Straßenkampf) zwei absolut verdiente Stones-Klassiker, die bis heute fest im Konzertprogramm verankert sind. (Meiner Meinung nach bleibt die Studiofassung von Sympathy bei den Stones bisher unerreicht.)

No Expectations ist ein weiterer Klassiker, eine wunderschöne Blues-Ballade, deren geniale Slide-Gitarre einen von Brian Jones' letzten erwähnenswerten Beiträgen zu einem Stones-Album darstellt. Dear Doctor ist eine gelungene Country-Blues-Parodie mit hämischem Text (wie Mick Jagger einräumte, sollten sie Country erst später richtig verinnerlichen). Prodigal Son ist ein weiterer gelungener Country-Blues über die Geschichte vom verlorenen Sohn (auch ein Jahr später auf der Amerika-Tour sozusagen unplugged im Programm), die einzige Cover-Version hier; nicht ganz fein, dass die Stones anfangs versuchten, die Tantiemen über die Autorenangabe "Jagger/Richards" selber einzuheimsen. In starkem Kontrast dazu, fügt sich doch ohne Haken gleich darauf der Stray Cat Blues ein, ein böser Rocker über die Verführung Minderjähriger - und der Mutter gleich dazu. Auch aus Parachute Woman triefen geradezu die - nicht gerade subtilen - sexuellen Doppeldeutigkeiten. Wie dann zehn Jahre später bei Some Girls gilt bereits hier: etwas Humor gehört schon dazu!

Aus Jig-Saw Puzzle höre ich vor allem ein lustvolles Sezieren einiger schräger Charaktere der Umgebung heraus - Ähnlichkeiten mit lebenden Bandmitgliedern durchaus beabsichtigt!

Factory Girl (für mich der leichte Durchhänger auf dem Album) und Salt of the Earth sind eher zynische als ironische Abgesänge auf die Arbeiterklasse. Zwar hatte Keith Richards schon auf "Between the Buttons" im Jahr zuvor ein paar Zeilen gesungen (in Something happened to me yesterday), aber irgendwie stellen doch die ersten beiden Zeilen in Salt of the Earth sein eigentliches Gesangsdebüt auf einer Stones-Platte dar.

Zwar war Nicky Hopkins schon im Vorjahr auf den Stones-Alben zu hören, aber seine Orgelklänge und vor allem sein Klavierspiel fügen sich so richtig erst auf diesem Album in die Arrangements ein. (Für mich war ER für viele Jahre der "sechste Stone".)

Erwähnenswert finde ich, dass dies das Album war, auf der Keith (wohl durch Ry Cooder) erstmals offene Stimmungen und Bottleneck-Gitarre für sich entdeckte und meistern lernte, was dann noch bis zum nächsten Album "Let it bleed" anhielt. Die offenen Stimmungen sollten bis heute eins seiner Markenzeichen bleiben (Jumpin' Jack Flash, Honky Tonk Women, Brown Sugar etc.); die Slide-Gitarre überließ er aber, soweit ich es überblicke, ab der "Sticky Fingers" fast ausschließlich Mick Taylor (und später dann Ron Wood, hierin eindeutig die zweite Wahl), was ich sehr schade finde. Spannend auch, wie Keith seine Faszination für den leicht verzerrten Klang auf Mono-Cassettenrekorder aufgenommener Akustikgitarren in die Studioaufnahmen integrierte (s. Parachute Woman und Street Fighting Man).

Über die SACD-Schicht kann ich nichts sagen, mir erschließt sich mir bisher nur der "normale" Stereo-Hörgenuss. Klasse finde ich, dass man sich für die 2002er Remasters die Mühe gemacht hat, die Original-Masters aufzutreiben und sie (wie 2007 auch beim Debüt-Album der Doors) erstmals wieder in Originalgeschwindigkeit für die CD zu überspielen. Einige Titel klingen dadurch deutlich frischer, und somit erklärt sich auch, warum z.B. Sympathy und Jig-Saw Puzzle fast 10 Sekunden kürzere Laufzeiten haben als auf den Vinyl-Ausgaben, kein unerheblicher Unterschied. Allein schon diese Sorgfalt beim Aufstöbern und Überspielen der Bänder ist neben der Klasse-Musik Anlass für ein Bankett!

Ich finde höchstens, die Single Jumpin' Jack Flash / Child of the Moon und die Mono-Single-Version von Street Fighting Man (mit anderer Gesangsspur, alle zu finden auf "Singles Collection - The London Years") hätten die CD-Wiederveröffentlichung nahtlos ergänzen und bereichern dürfen.
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am 13. März 2013
Es macht immer wieder Spaß gute Musik zu hören. In diesem Fall besonders, da die Aufnahmen sehr sorgfältig remastered wurden. Die DSD Remastered Serie von 2002 der Stones, von Anfang ihrer Karriere bis 1971 ist sehr empfehlenswert. Wenn ich auch sonst nicht viel vom Label abkco halte, aber diesen Job haben sie sehr gut gemacht! Gegenüber den alten Aufnahmen ein großer Qualitätssprung.
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am 4. Dezember 2016
Alles Bestens, so wie es sein muss.
Erfüllt den Zweck, für den ich das Produkt gekauft habe.
Nicht mehr und nicht weniger.
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am 20. Juli 2010
die 60er waren wohl besonders in england eine absolut magische zeit für junge musiker ihre phantasien in einen rocker-lebensstil zu verwandeln.
auf the who traf das zu, auf die kinks, auf die beatles und vor allem auf die rolling stones.
perfektionismus wurde durch eifer abgelöst, fähigkeit durch willen, besonders auf die stones trifft das zu.

ein highlight ihres schaffens markiert "beggars banquet" aus dem jahre 1968.
für die stones waren die beiden vorherigen jahre gnadenlos gewesen. mick jagger und keith richards wurden im haus von keith verhaftet und vor gericht gestellt. der übermässige drogenmissbrauch eines brian jones, den ursprünglich so hochbegabten, hoffnungsvollen musiker hatte ihn zu einem schatten seiner selbst verwandelt.
und sie verrannten sich mit der ziellosen, belanglosen "their satanic majestys request" aus dem jahre 1967, die band stand hier zweifelsohne an der kippe zum absturz.

aus diesem chaos entstand "beggars banquet". psychodelische studiotricks waren out, die stones kehrten zu ihren wurzeln im country und blues zurück, das stand ihnen verdammt gut, mit viel akustischer gitarre schuffen sie einen klassiker, mit vorgriffen auf dunklere seiten späterer songs.

da hätten wir das epische "sympathy for the devil". ein zeitloser klassiker der ein benchmark für die stones werden sollte. hier wird ein berüchtigter text zu gnadenlos treibenden sambarhythmen dargebracht. richards zeigt bemerkenswertes gitarrenspiel, jones glänzt durch abwesenheit, erinnert aber auf "no expectations" mit seiner slidegitarre wieder an alte zeiten.

oder das großartig rotzige "parachute woman", viel cooler als jagger kann man das kaum singen...
der einladende, rhytmische titel "street fighting man "ist ebenso ein highlight wie die emotionale, baladeske nummer "salt of the earth" die ich bis heute als eine der besten stones nummern betrachte...nahegehende und in den richtigen momenten einfach wunderschön...

soundmässig finde ich diese cd speziell, ganz in ordung, die grundstimmung kommt herrlich rüber, darum gehts auch (4 von 5 sternen hierfür)

Fazit: der düstere countryblues dieser scheibe wurde zum inbegriff des sounds, den die rolling stones auf den folgenden drei alben mit perfektion zelebrierten, die nächsten vier jahre, bis zu "exile on main street" im jahre 1972 sind für mich immer noch ihr goldenes zeitalter. eine scheibe die fast pflicht ist, spass macht. teils kraäftig, teils nachdenklich rührend....
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am 12. Juli 2010
Beggars Banquet [Vinyl LP]
Beggars Banquet - für mich persönlich die beste Platte, die die Rolling Stones jemals gemacht haben.
Eine Analyse der einzelnen Titel möchte ich mir an dieser Stelle ersparen. Das haben andere schon ausführlich u. sehr gut detailliert beschrieben.
Was ich mit einigen Sätzen umschreiben möchte, ist der Gesamteindruck dieses Albums. Nie zuvor u. nie danach klangen die Stones so einzigartig wie auf B.B. Mit spartanischer Instrumentierung, durch Verzicht auf technische Effekte u. beschränken auf das Wesentliche ohne unötigen Firlefanz gelang den Stones ein wahres Meisterwerk.
Im Gegensatz zum mit Psychodelic total überfrachteten u. dem damals allgemeinem Modetrend folgendem Vorgängeralbum
Their Satanic Majesties Request hört man auf B.B. keine unötige Note zuviel. Die Stones kehrten mit diesem Album wieder
zu der Musik zurück, die sie einst gelernt u. in Europa populär gemacht hatten - den Blues. Da sie an Musikalität
inzwischen gereift waren, verstanden sie es nun wie keine andere Band, Blues mit andern Stilarten wie Gospel, Folk, Country oder Samba zu verschmelzen u. vorzutragen.
Was das Album noch einzigartig macht, ist sein rauher, ungeschliffener Klang u. die Art, wie die Songs gespielt werden. Die Stones trafen hier genau den Zeitgeist von `68, sie schrieben einen chaotischen Soundtrack zu einem
chaotischen Zeitpunkt für ein anarchistisches Puplikum.
Große Nachfolge-Alben wie Let it Bleed, Sticky Fingers u. selbst das vielgerühmte Exil on Main ST. erreichen meiner Meinung nach nicht mehr die Dichte u. Intensität von Beggars Banquet.
Diese Platte gehört zu den ganz großen der Pop-Kultur, nicht nur ein Muß für Stones-Fans!
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am 11. Juni 2007
"Beggars Banquet" ist ein wirklich gutes Album. Wer nicht versteht, warum diese Platte so hoch gelobt wird (Platz 21 von den besten Alben aller Zeiten, Rolling Stone) muss sich auch Vorgänger "Their Satanic Majesties Request" anhören. Dass die Musik der Rolling Stones inerhalb von wenigen Monaten vom typischen 67 Psychedelic zum Blues und Rock 'n' Roll schlägt, ist außergewöhnlich. Und dass sich die Platte dann so gut anhört ebenso.

Wenn man über "Beggars Banquet" redet, kommt man an "sympathy for the devil" und "street fighting man" nicht vorbei. Die einstigen Skandalsongs sind mittlerweile (obwohl in den Charts äußerst unerfolgreich) echte Hits und dürfen auf keinem Konzert fehlen. Doch darf man nicht den Fehler machen (wie ich Anfangs), und sich nur an den beiden Songs festnageln. Denn der beste Song ist "stray cats blues". Micks lautes Geschrei und der sich in den Ohren festnagelnde Rhytmus, den vor allem das Klavier erzeugt, sind absolut genial. Auch sonst gibt es viel zu entdecken.

Gut, zwar sind die oft eintönigen Blues- und Countryorientierten Lieder nicht Jedermanns Sache, doch wer Stones Fan ist, es werden will oder einfach nur Spaß am 60s Rock 'n' Roll hat kommt an den wirklich schönen Nummern "factory girl" und "no expectations" nicht vorbei. Die aufgekratzten Countrystücke "prodigal son", "parachute woman" und "dear doctor" sind ebenfalls einfach nur zum Genießen.

Und nachdem der letzte Ton von "salt of the earth", der tollen Schlussnummer, verklungen ist, hat man wirklich das Gefühl, dass es sich hier um ein echtes Meisterwerk handelt. Und noch dazu um einem Startschuss für die Rolling Stones in die erfolgreichste Ära ihrer Laufbahn.
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am 22. Dezember 1999
Dies ist wirklich ein klasse Album, es hat nur einen Hacken. Beim Remastering muß etwas schiefgegangen sein, d.h. die CD-Qualität ist wirklich sehr, sehr, sehr schlecht. Ich habe wirklich Zweifel daran, ob dieses Album "digital remastert vom original Album " wurde (das steht zumindest auch dem Cover) Es hört sich an als habe jemand einfach die Platte auch die CD überspielt (und das auch noch mit einem schlechten Plattenspieler. Immer wieder gibt es laute Kracher und das Hintergrundrauschen nicht zu überhören. Schade eigentlich, wo die Musik der Stones doch so genial ist. Also wenn man die Platte schon zuhause hat, dann ist das Geld für die CD zum Fenster rausgeschmissen. Die Musik ist klasse, die Technik nicht! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. Februar 2016
Beschrieben wie ein Fußballspiel, oder gegen den "Engländer" in WW2. Urteil für sich behalten, das wäre es doch!
Jeder kann sich selbst ein Uberblick verschaffen, auch jenseits der Durchnummerierung.
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