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Kundenrezensionen

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am 29. Oktober 2003
Ich habe den Bestseller von David Guterson 1998 regelrecht verschlungen, ich war mehr als nur begeistert von diesem Buch.
Als dann Gerüchte immer lauter wurden, dass der Roman verfilmt werden sollte, wartete ich richtig aufgeregt und fieberte dem Ergebnis entgegen.
Das Warten hat sich gelohnt, die Geschichte ist sehr nahe am Buch geblieben und wunderbar umgesetzt worden.
Ethan Hawke spielt Ishmael Chambers, den Redakteur der einzigen Zeitung der Insel. Er klärt das Verbrechen auf, welches angeblich der Ehemann seiner einzigen, grossen Liebe verübt haben soll. Dabei arbeitet er nicht nur seine eigene Vergangenheit auf, sondern stösst auch auf den seit dem Krieg aufgestauten Hass der Amerikaner auf die Japaner.
Der Film ist gar nicht hollywoodlike und das macht ihn gerade sehr sehenswert.
Fazit: Grossartige Schauspieler, sehr gute Geschichte, atmosphärische Bilder und glaubhaftes Ende.
Meine Empfehlung, unbedingt ansehen und geniessen oder zuerst das Buch lesen und spätestens nach dessen Lektüre wird man sehr gespannt auf den Film sein.
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am 9. Januar 2009
Es gibt wenig Filme bei denen einfach ALLES stimmt und bei denen man sich nicht vorstellen kann, dass er überhaupt auf eine andere Weise hätte gedreht werden können.
Dieser Film ist so ein Meisterwerk!

Scott Hicks Stärken, mit denen er bereits in seinen anderen großartigen Filmen Shine oder Hearts in Atlantis glänzte (auch dort jongliert er mit den Zeitebenen), kommen bei diesem Film zur vollen Geltung.

Ich kann nicht verstehen, dass dieser Film seinerzeit nich gebührend gewürdigt wurde. Denn für mich ist es eines der gelungensten Werke über Diskriminierung, ein Apell an die Menschlichkeit (humanity goes trial).
Der Film funktioniert auf sovielen Ebenen, sei es was das schwerwiegende Thema der Diskriminierung angeht, der tragischen und zarten Liebesgeschichte oder als Gerichtsthriller.

Sicherlich ist der Film dadurch, dass er nicht geradlinig erzählt wird nicht leichter zu verfolgen, allerdings erzielt Hicks damit eine größere emotionale Wirkung, aber er hebt den Film damit auch auf ein höheres Niveau, denn gekonnt jongliert er mit Sinnbildern, Vergleichen und Symbolen die sich durch alle Zeitebenen ziehen (Beispiel: Der Fisch am Strand oder auf dem Boot, Ishmael und Carl die im Wasser treiben). Mit diesen Bildern spricht er das aus, was Max von Sydows Figur am Ende des Films über das Schicksal sagt, dass es das Schicksal ist, das bestimmt wen es trifft, das das Schicksal unser Leben bestimmt.
Überhaupt gefällt mir an dem Film, wie viel gesagt wird, ohne dass jemand redet.
Und wenn doch etwas wichtiges Gesagt wird, dann tut Hicks das auf eine beeindruckende Weise. Beispiel: Wenn Max von Sydows Charakter sein Schlussplädoyer hält, dann geschieht das (im Gegensatz zu konventionellen Gerichtsfilmen) in einer einzigen Einstellung ohne die Reaktionen der Anwesenden zu zeigen und ohne Musik. Max von Sydow spricht direkt vor der Kamera, die die Position der Geschworenen einimmt. Und damit spricht er direkt die Zuschauer an. Das ist beeindruckend und aus meiner Sicht eine stilistische Glanzleistung.

Ein weiteres Plus dieses Film sind die atemberaubenden Bildkompositionen, tolle Aufnahmen, die Landschaft und das Wetter sind eine Hauptfigur in dem Film und erzeugen Atmosphäre. Dazu kommt die überragende Musik von James Newotn Howard, ich kann an dieser Stellen allen nur den Soundtrack ans Herz legen.
Es ist faszinierend mal die Entwicklung des Films und den Spannungsverlauf zu verfolgen. Gipfelnd in zwei Höhepunkten: Die Verlegung in die Internierungslager und als zweites der Abschiedsbrief.
Schnittechnisch ist mir seltend etwas so Geniales unter die Augen gekommen.

Die Schauspielerriege ist erstklassig. Bis in den kleinsten Nebencharakter passend mit tollen Schauspielern besetzt.

Ich kann mir den Film immer wieder ansehen und jedesmal entdecke ich etwas neues, jedes mal spicht mich etwas anderes an. Ich hoffe in der Zukunft noch viele weiter Filme von Scott Hicks zu sehen.
Ich hab nichts auszusetzen und kann den Film nur in höhsten Tönen loben. In dem Film stimmt wirklich ALLES.

Noch kurz zur DVD. Das Bild könnte teilweise etwas schärfer sein, bei den diffusen und nebligen Bildern ist das allerdings schwierig, abhilfe würde da wohl die BlueRay bringen. Die Extras sind etwas mager ausgefallen, wobei ich eh der Typ bin, der keine großen Extras braucht.

"Schnee der auf Zedern fällt" gehört mit zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Ein anspruchsvoller, unterhaltsamer und bewegender Film mit einer unaufdringlichen aber wichtigen Botschaft.
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am 2. Januar 2009
...sind Filme wie Scott Hicks Schnee, der auf Zedern fällt. Glücksgriffe für das Kino und die Filmfreunde. Oft wird verschwenderisch mit dem Begriff Meisterwerk umgegangen, hier wäre er, meines Erachtens, angebracht. Das liegt zum Einen an der wunderbaren Umsetzung des Romanstoffs von David Guterson, der hervorragenden Besetzungsliste des Films, vor allem aber an den Bildern des Kameramannes Robert Richardson, der uns sein Auge für die Betrachtung der Geschichte leiht.

Die Küste des Staates Washington, nach dem zweiten Weltkrieg. Der Fischer Carl Heine(Eric Thal) wird tot aus einem Fischernetz geborgen, sein Kutter treibt verlassen auf dem Meer. Schnell richtet sich der Verdacht der örtlichen Polizei gegen den Fischer Kazuo Miyamoto(Rick Yune). Er wollte von Heine Land zurückkaufen, das seiner Familie in den Wirren des Krieges unrechtmäßig weggenommen wurde. Kazuo kommt vor Gericht und die ohnehin schon aufgebrachte Stimmung gegen die japanischen Emigranten in der amerikanischen Gemeinde verschärft sich noch mehr. Der Anwalt Gudmundsson(Max von Sydow) glaubt, dass Kazuo unschuldig ist. Aber die Verteidigung ist schwierig. Der Prozess wird vom Zeitungsreporter Ishmael Chambers(Ethan Hawke) beobachtet. Er könnte Kazuos Unschuld beweisen. Was aber niemand weiß: Ishmael war als Junge in Kazuos jetzige Frau Hatsue(Youki Kudoh) verliebt. Und er liebt sie noch immer. Ishmael muss sich zwischen der Liebe zu Hatsue und der Gerechtigkeit entscheiden...

Bei diesem Film stimmt einfach alles. Hicks hat die Romanvorlage, die vier Millionen Mal über den Ladentisch ging, im Jahr 1999 perfekt verfilmt. In weichen, sanften Bildern schildert er die unvergleichliche Liebe des Jungen von der Küste mit dem asiatischen Mädchen. Er zeigt die Zerrissenheit, Verzweiflung und Trauer in den schweren Jahren nach dem Krieg. Und er fängt die Hoffnung und die Freude zu leben mit der Kamera ein. In geschickten Rückblenden, wunderbaren Zoom-Einstellungen und kreativen Schnitten ist es vor allem Kameramann Richardson, der Schnee, der auf Zedern fällt, zu einem unvergesslichen Filmereignis macht. Grandiose Schauspielleistungen wie die von Max von Sydow oder Sam Shepard gibt es als kostenlose Beilage dazu. Die Bild- und Tonqualität der DVD ist vom Feinsten. Lassen sie sich also mitnehmen an die Küste Washingtons. Schauen sie durch Richardsons Kamera der Großen Liebe, dem Hass und der Hoffnung zu. Sie werden es ganz sicher nicht bereuen.
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am 18. August 2006
angesehen hatte ich mir den film erstmals im tv. ohne große erwartungen, weil ansonsten nichts lief.

erwartet habe ich einen gerichtsfilm - stattdessen hatte ich das glück einer der schönsten und zugleich stillsten liebeserklärung zu sehen. einer liebe, die an den äußeren umständen zerbricht.der schnitt ist mit seinen bildern großartig und die musik untermalt die melancholische stimmung aufs feinste

einer der besten filme die ich je gesehen habe
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am 26. Juni 2004
Grundsätzlich bin ich einmal von Gerichtsfilmen eher nicht begeistert, weshalb die Vorzeichen für "Schnee der auf Zedern fällt" eigentlich schlecht waren. Trotzdem wurde ich bereits nach wenigen Minuten in den Bann der Geschichte gezogen, die wie schon im Roman durch ihre Melancholie vor historischem Hintergrund durchaus zu überzeugen weiß.
Der Film lebt praktisch von zwei filmtechnischen Elementen: Flashback und Insert. Der eigentliche Mittelpunkt des Films, eben die Gerichtsverhandlung, rückt vollständig in den Hintergrund, da er nur er als roter Faden fungiert, der die chronologisch durcheinander angeordneten Rückblenden "ordnet". Was äußerst verwirrend klingen mag ist nichts anders als genial und filmisch sehr überzeugend gemacht worden.
Auch die Schauspieler sind tadellos ausgewählt worden. Allen voran natürlich Ethan Hawke als der örtliche Lokalreporter, mit dem man als Schauspieler ohnehin kaum Fehler machen kann. Neben der Cast glänzt auch der Soundtrack. Er vermittelt so drastisch Stimmung, dass ich die DVD sofort aus meiner normalen PC-Anlage "entfernte" und sie mir im Dolby Digital Homekino gönnte ;-)
Absolute Empfehlung!
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am 30. März 2002
Dieser Film ist so zart, wie die ersten Schneeflocken, die sich des Morgens auf das eisige Glas eines Fensters legen... So möchte man schwärmen und noch weiter, wenn man in diesen Film, dieses Fest der Sinne eingetaucht ist. Nicht jedoch der Prozess wird hier in den Vordergrund gestellt, nein, eigentlich ist es die tragische Liebe Ishmaels zu Hatsue, der Frau des wegen Mordes Angeklagten. Und so erleben wir in Rückblenden, wie die Liebe der beiden vor Jahren reifte, bis sie schließlich ausseinandergesprengt wurde. Ein betörend poetischer Film, dessen Ende nicht besser gewählt hätte werden können!
UNBEDINGT ANSCHAUEN!!!
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am 24. August 2009
Grundsätzlich kann ich mich den Lobeshymnen der übrigen Rezensenten anschliessen, allerdings weist nur Frau Sandra Ziemann auf eine "Eigenart" des Filmes hin, welche einen durchschnittlichen Filmbetrachter wie mich stört. Weil es sich an dieser Stelle nicht um "professionelle" Rezensionen über "Filmkunst" handelt, sondern um solche, welche Amazon-Kunden eine Kaufentscheidung erleichtern sollen, weise ich hier darauf hin:
Der Film umfasst drei Handlungsstränge unterschiedlichen Genres, welche miteinander verwoben werden:
- Indizienprozess (Gerichts- bzw. Kriminalfilm)
- Dokumentation (Deportation und Internierung japanisch-stämmiger US-Amerikaner nach dem japanischen Angriff auf Pearl-Harbour) sowie Kriegsszenen
- Romanze.
Alle drei Handlungstränge haben in sich unterschiedliche Zeitebenen, zwischen denen mit harten Schnitten gewechselt wird (Szenenwechsel, Rückblende). Der Film dauert 122 Minuten und weist hochgerechnet ca. 1'600 harte Filmschnitte auf. Gegen Filmschnitte als Stilmittel ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Man sollte jedoch bedenken, dass die meisten Szenen nur 5 - 10 Sekunden dauern (mehrere sogar nur 1 - 2 Sekunden): Einzelne kurz geschnittene Szenen lassen sich nicht unmittelbar einem der drei Handlungsstränge zuordnen, wovon jeder noch unterschiedliche eigene Zeitebenen aufweist. - Wahrscheinlich war dies auch nicht beabsichtigt, weil beim Zuschauer eine Stimmung hätte erzeugt werden sollen (anstatt den "roten Faden" zu unterstützen) und aus demselben Grund wurde vermutlich auch auf das Einblenden von Ort und Zeit des jeweiligen Geschehens verzichtet. Hierbei blieb unberücksichtigt, dass die beim Zuschauer durch sprunghafte Szenenwechsel und häufige Zeitwechsel verursachte Verwirrung die zunächst aufgebaute Stimmung zerstören kann.
Fazit: Der Film erfordert 2 Stunden äusserste Konzentration. Belohnt wird man mit einem bildgewaltigen Kunstwerk und einer spannenden Story die lange nachwirkt.
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am 7. Dezember 2008
Die anderen Rezensoren haben zwar schon alles Wesentliche mitgeteilt und Appetit auf dieses Meisterwerk gemacht. Doch möchte ich dem unbedarften Zuschauer, der den Film zum ersten Mal anschaut, mitteilen, dass die große Anzahl an Flash-backs durchaus verwirren können. Erst beim zweiten Anschauen habe ich viele Details mitbekommen, die mir vorher entgangen waren bzw. die ich als verwirrend empfunden habe. Ein Juwel von einem Film, mit großartigen schauspielerischen Leistungen, toller Kameraarbeit und stimmungsvoller Filmmusik. Die Winteraufnahmen lassen einen im warmen Zimmer frieren. Ein Film, den man immer wieder ansehen kann.
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am 17. Mai 2003
Dieser Film erzählt eine schöne Geschichte, die nicht fiktiv erfunden sein muß und tatsächlich passiert sein kann. Trotzdem die eigentliche Tatsache, ein angeblicher Mordfall aus Rache, letztlich in den Hintergrund gerät, ist hier die schwierige Frage des "Sein oder nicht sein" so gut in den Vordergrund gestellt, daß bis zum Ende nicht klar ist, was die Lösung sein wird. Hat mir prima gefallen, kommt sehr gut ohne Effekte aus und gibt Stoff zum Nachdenken.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. September 2005
Ein gelungenes Mosaik aus melancholischen Winterbildern, fabelhaftem Soundtrack und überzeugender Schauspielkunst!

Sie mögen Gerichtsfilme? Sie sind Freund von Filmen, deren Handlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendeln? O.k. - dann finden Sie hier mehr, viel mehr als Sie gesucht haben!

In den USA der 50`er Jahre hatte man es als Amerikaner japanischer Abstammung schwer - selbst wenn man für die US-Army in Europa gekämpft hatte, so war man doch in erster Linie Abkömmling der Nation, die Pearl Harbour bombardierte... - die Herkunft der Vorfahren reichte aus, man stand unter Generalverdacht...

Hat der Fischer mit japanischem Namen seinen Freund aus Kindertagen auf dem Gewissen, oder hat sich alles ganz anders zugetragen? Wer kennt Details? Was hat sich ereignet in dieser nebligen Nacht, die zugleich als Einstieg der spannenden Handlung dient?

"Schnee der auf Zedern fällt" - ist ein wirklich spannender Gerichtsfilm, der weit entfernt von DNA-Spuren und sonstigen Hilfsmitteln moderner Gerichtsmedizin und Kriminalbiologie nach der Wahrheit sucht...
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