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am 6. Juni 2017
Dieser Film ist sehr gelungen. Man kann ihn in Abständen wieder sehen. Ich selbst bin kein Realitätsfanatiker. Wer sich nicht ständig beim schauen fragt, ob das jetzt sein kann oder ob das realistisch ist, wer sich einfach mal fallen lassen kann, der wird an ihm gefallen finden.
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am 24. Dezember 2013
Inhaltlich sehr gehaltvoll, geheimnisvoll und mystisch. Sehr zu empfehlen. Vielen Dank auch und beste Grüße bis zum nächsten Mal dann.
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am 6. August 2003
Naürlich erinnert dieser Film an Fahrenheit 451 - allerding ist die Story zeitgemäß umgesetzt und die Actionsszenen haben ein Niveau, von dem sich Matrix Reloaded ein ganz großes Stück abschneiden könnte. Wer filmischen Tiefgang, verbunden mit gekonnter Inszenierung und beeindruckenden Actionszenen liebt, der kommt an diesem Film absolut nicht vorbei.
Ein Geheimtipp für alle, die Matrix liebten und von Matrix Reloaded enttäuscht wurden.
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am 6. September 2016
Irrer Science Fiction. Eine moderne Mixtur aus Fahrenheit 451 u Orwells 1984.
Bedrückende Szenerie, aber beeindruckend in Szene gesetzt.
Auch Top-Musik.
Einzelne Szenen sind in Berlin gedreht.
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am 24. Oktober 2016
Ein Film wie ein Bettler, der mit Juwelen jongliert. Der süchtiger macht als die Droge, die er propagiert. Der Unfassbares mit einer roten Schleife garniert. - Zu solchen Gedanken hat Equilibrium mich inspiriert.

Sie möchten wissen, wieso? - Ich verrate es Ihnen. (Achtung: Spoilergefahr!)

Vordergründig ist der Film ein dystopischer Thriller, der sich zwischen Matrix I und 1984 bewegt. Mit etwas Fantasie lässt sich jede Menge Gesellschaftskritik hineininterpretieren. Die jedoch, nach Aussage seines Schöpfers Kurt Wimmer, gar nicht beabsichtigt war. Er wollte nur eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die den Zuschauer so absorbiert, dass er sich aus dem Bann erst wieder löst, wenn der Abspann läuft. Und diesem Anspruch wird Equilibrium mehr als gerecht.

So werden wir atemlos Zeuge, wie John Preston (genial besetzt mit Christian Bale), "Grammaton-Kleriker" im totalitären Libria, sich vom effizientesten Tötungswerkzeug des Regimes in einen fühlenden Menschen verwandelt. Das Fatale ist, dass er seine Katharsis nicht zeigen darf. Gefühle sind den Bewohnern Librias untersagt und wer die Kontrolldroge Prozium nicht nimmt, wird gnadenlos hingerichtet.

Als Preston zum ersten Mal selbst eine Dosis verpatzt, verhaftet er die "Sinnestäterin" Mary O`Brien (ebenfalls glaubhaft: Emily Watson), deren Unerschrockenheit und Leidenschaft ihn sofort faszinieren. Sie wird zum Katalysator für seine weitere Entwicklung und erteilt ihm eine nachhaltige Lektion: Leben heißt … fühlen... Gerade dann, wenn es schmerzt! Und Schmerz hält die Geschichte für Preston, der ja erst anfängt, das Leben mit seiner Fülle an Erfahrungen zu verstehen, noch jede Menge bereit. Tragischerweise hat er Marys Schicksal als Märtyrerin nicht nur zu verantworten - er muss auch noch hilflos dabei zusehen, wie sie stirbt.

Equilibrium erzählt seine Geschichte voller Dramatik und mit vielen überraschenden Wendungen. Immer ist man hautnah am Geschehen dran, leidet mit Preston und begreift die Konflikte, die Teil seines emotionalen Erwachens sind. Auch die Gefahr, in der er dadurch schwebt, ist ständig präsent. - Ich habe mich beim ersten Ansehen des Films dabei ertappt, dankbar für die Werbeunterbrechungen zu sein! Sie gaben mir Zeit, meinen Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bringen und meine zerkauten Fingerkuppen zu restaurieren...

Was ist nun so Besonderes an Equilibrium, der es zwar nicht in unsere Kinos geschafft hat, sich aber einer riesigen Kult-Fangemeinde erfreut?

Um diese Frage zu beantworten, empfiehlt es sich, den Film mehr als einmal anzuschauen. Dann explodiert vor unseren Augen ein optisches und akustisches Feuerwerk, dessen Reize man mehr genießt, wenn einem die Handlung vertraut und die Gier nach Thrill und Suspense gestillt worden ist. Wie das? werden Sie fragen. In einem Werk über eine Gesellschaft, in der Sinnlichkeit verboten ist? Paradox, ich weiß. Aber es funktioniert! Der Film streut seine Gegensätze nicht nur als Stilmittel in die Handlung ein. Er lebt regelrecht davon… Atmet sie… Als ob er selbst ein fühlendes Wesen wäre…

So zeigt er uns einmal die Sterilität in Prestons Apartmentblock... und silbrigblaues Licht, das durch die Fenster einer zerstörten Kirche flutet. Es gibt bombastisch choreographierte Martial-Arts-Sequenzen... danach Beethoven in einem plüschig verbrämten Raum. Einmal kommt der Soundtrack sakral und auf leisen Sohlen daher. Eine Minute später wild und furios! Hier wird ein rotes Band zum Symbol... Dort ein Parfümflakon… Und die Ampulle Prozium, deren goldener Inhalt sich ausgerechnet über eine schwarze Holzdiele ergießt...

Mitten drin, zwischen Maschinengewehrsalven und der Poesie von W.B. Yeats, agiert Christian Bale. Seine markante Schönheit fügt sich wie selbstverständlich in die durchgestylten Sets von Equilibrium ein. Von der Perfektion seiner Darstellung ganz zu schweigen...

Denn sei es Prestons kaum zu verbergendes Interesse für Mary oder seine Qual, als er die Exekution der Hunde (und später der Rebellen) mitansehen muss - jede Nuance seiner Gefühlsregungen wirkt echt. Da der Film sparsam mit Dialog umgeht und seine Aussagen hauptsächlich durch eindrucksvolle Bilder transportiert, geleitet Bale durch das Empfinden der Figur wie ein stummer Führer durch ein Labyrinth. Trotzdem bleibt noch Raum für Fantasie. Und ein- oder zweimal sogar die Andeutung von Humor. Nicht nur, weil sich das theistisch angehauchte System permanent selber als verlogen entlarvt...

Eine meiner Lieblingszenen ist, als Preston voller Schuldgefühle nach einem Alptraum erwacht und mit wachsender Neugier die Sichtschutzfolie vom Fenster kratzt. Dann der Schock, als er zum ersten Mal die Schönheit eines Regenbogens im Licht der aufgehenden Sonne erlebt! Wie sehr ihn dieser Anblick erschüttert gibt Bale mit einem Ausdruck wieder, der wie der Schatten einer Wolke über sein Gesicht hinwegzieht. Als er danach ins Bad stürmt und sich die gewohnte Dosis "Sicherheit" in Form von Prozium verabreichen will, könnte man meinen, er sei paranoid. Und wenn er sich den Injektor an den Hals hält, hält man den Atem an. Soll hier schon Schluss sein? fragt man sich entsetzt. Was wird dann aus Libria? Er ist doch der Held...

Ich will nicht zuviel verraten für diejenigen unter Ihnen, die den Film noch nicht gesehen haben. Aber darum, dass Sie Ihr erstes Mal noch vor sich haben, beneide ich Sie!

Fazit: Ich kann den Film wirklich allen empfehlen, die sich an einer Mischung aus rasanter Action und stiller Ästhetik erfreuen. Über die kleinen Fehler, z.B. der Continuity, sehe ich gerne hinweg. Für eine "Sinnestäterin" wie mich hat Equilibrium auf jeden Fall die höchstmögliche Bewertung verdient!

Nachtrag vom 24.10.16:

Obenstehende Rezension ist inzwischen zehn Jahre alt und war lange auf einer anderen Plattform zu lesen. Nachdem ich den Film kürzlich zum zehnten Mal angeschaut habe, ist meine Begeisterung dafür neu entbrannt. Die ich nun auch hier mit anderen teilen möchte.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. September 2014
In einer vollkommen gleichgeschalteten Welt wird die Bevölkerung durch die verordnete regelmäßig Einnahme einer abstumpfenden Droge auf dem von Oberhaupt »Vater« verordneten Kurs gehalten. Ziel ist es, Menschen ohne Gefühle und Empfindungen zu schaffen, um derart jede Art von Gewalt, Neid und Missgunst zu verhindern. Wer sein Medikament nicht nimmt und Gefühle zeigt, wird von einer Gesinnungspolizei aufgegriffen und ausgelöscht.

An der Spitze dieser Kontrolleinheiten stehen besonders ausgebildete und in »Gun-Kata «, einer speziellen Marital-Art-Kampftechnik ausgebildete »Kleriker«, deren Aufgabe darin besteht, Widerstandsnester auszuheben. John Preston (Christian Bale), einer dieser Spezialisten, testet ein Leben ohne Medikation und verliebt sich in eine »Gefühlsverbrecherin« (Emily Watson). Über sie nimmt er Kontakt zum Untergrund auf.

Der düstere Film mit apokalyptischer Zukunftsvision brilliert in erster Linie durch eiskalt wirkende Darsteller und martialische Kampfszenen.
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am 18. September 2017
Nach dem 3. Weltkrieg wurde resümiert, dass die menschliche Emotion Ursache allen Übels wäre. Daher sollen sich von nun an alle Überlebenden regelmäßig ein Serum spritzen, um ihre Emotionen zu unterdrücken. Wer dies nicht tut, wird als "Sinnestäter" eingestuft und wird exekutiert. Christian Bale spielt in diesem Film "Sean Preston", einen "Kleriker" (in diesem Falle entspricht das einem hochausgebildeten Soldaten) des Regimes, dessen Aufgabe es ist, eben diese Sinnestäter aufzuspüren und einzufangen sowie Kunstobjekte, Bücher, Schallplatten etc., also alles was die menschliche Emotion anspricht, systematisch zu vernichten. Als jedoch eines Tages die Kapsel mit seiner Dosis vor der Injektion zu Schaden kommt, beginnt er nach einiger Zeit, etwas zu fühlen und die Ereignisse überschlagen sich…
Spannender Actionthriller mit tollen Martial-Arts-Elementen, interessanten Ideen im Plot sowie einem top trainierten Bale. Auch Sean Bean spielt am Anfang eine kleine aber für die gesamte Handlung nicht ganz unwichtige Nebenrolle.
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am 14. März 2017
Auch wenn der Film schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Geschichte und die Idee sehr gut!
Die Schauspieler sind gut gewählt, die Story schlüssig und nachvollziehbar und die Kämpfe sind gut gestaltet.
Aber jeder sollte sich immer eine eigene Meinung von Filmen bilden!!
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am 24. April 2016
Equilibrium ist ein Science-Fiction Film von Kurt Wimmer. Equilibrare bedeutet im Italienischen soviel wie ausgleichen oder ausbalancieren. In diesem Film geht es um eine Welt in der die Gefühle durch ein Medikament unterdrückt werden. Christian Bale spielt John Preston der dafür zuständig ist Menschen, die das Medikament nicht nehmen wollen, zu töten. Der Film erinnert an den Film Matrix. Equilibrium bietet ausgezeichnete Kampfchoreographie, sehr gute Spezial-Effekte und einen herausragenden Christian Bale.
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am 3. Juli 2014
... hätte es werden können, wenn Regisseur Kurt Wimmer hier und da ein bisschen Ego zurückgeschraubt und auf seine Berater gehört hätte.
Denn Equilibrium macht nicht den Fehler vieler anderer Haudrauf-Schinken, nur auf Choreographien (oder noch schlimmer: CGI) in unzähligen Kampfszenen zu setzen, sondern erschafft einen faszinierenden Hintergrund, eine einmalige, homogene Optik sowie den Rahmen, in dem Hauptdarstller Christian Bale sein ganzes Repertoire abrufen kann, nicht nur seine beeindruckende Physis.

Weiterhin widerspreche ich dem Text in der Filmbeschreibung - die Kampfszenen wirken keineswegs deplaziert oder albern, der Hintergrund der Story gibt die Notwendigkeit für Gewaltbegegnungen durchaus her - alleine durch das totalitäre Regime, welches proträtiert wird - und im Laufe der Handlung wird der Protagonist zwangsläufig seine besonderen Martial-Arts-Fähigkeiten, das sogenannte Gun-Kata, zur Erlangung seiner Ziele einsetzen müssen. Von daher konnte diese Story nur in einem Actionfilm sinnig umgesetzt werden.

Die Kampfsequenzen gehören dabei zum Besten, was bislang im Kino zu sehen war und lassen den artifiziellen, computerspielartigen Stil der "Matrix"-Filme meilenweit hinter sich - hier ist alles noch "handgemacht" und das Gun-Kata sieht einfach nur extrem cool aus.

Warum dann doch keine 5 Sterne? Weil Wimmer zwar nicht den Fehler machte, Atmosphäre und Handlung zugunsten dummer Kloppereien zu opfern, doch er opferte die Plausibilität der Geschichte der "Kunst" oder dem, was er dafür hielt.
So entschied er, dass aus "dramaturgischen" Gründen eine bestimmte Szene früher im Film zu sehen ist, als sie eigentlich sinnig platziert wäre, was in der Auflösung am Ende ein riesiges Logikproblem erzeugt.
Auch in kleineren Szenen hätte etwas Feintuning gut getan, Beispiel: Am Ende wird der Protagonist gebeten, seine Waffen abzugeben, bevor er zum Anführer der bösen vorgelassen wird, welchen er assassinieren will. Er gibt aber nur sein Schwert ab, seine Pistolen behält er - und auch nach seiner Enttarnung werden sie ihm nicht abgenommen, so dass er sich aus der Fesselung am Stuhl befreit und sogleich wild um sich schießt - dickes Fragezeichen?
Last, not least: Obwohl der Film in einer Welt spielt, in der Emotionen medikamentös unterdrückt werden, scheint dies auf keinen Hauptdarsteller zuzutreffen.Taye Diggs zum Beispiel grinst sich von einer Szene zur anderen, seine "Regimetreue" als Emotionsloser werd dabei jedoch nie in Frage gestellt ...

Ansonsten bleibt aber eine einmalige Symbiose aus surreal-ästhetischer Kampfkunst, 1984-ger Atmosphäre und gelungener Philosophie über das Pro und Kontra unserer Emotionalität.
Genial: Die Szene, als Bales Charakter aus Versehen ein Grammophon einschaltet und Beethovens neunte Symphonie erklingt - grandios.
Insgesamt kann man sagen: Die Kampfszenen halten das Adrenalin und die Spannung hoch, aber die langsamen, philosophischen Momente machen den Film.
Ansehen lohnt sich!
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