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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
3

am 25. November 2007
Es beginnt mit Geräuschen arbeitender Maschinen, dann hört man Stimmen aus irgendwelchen Funkgeräten (oder ist es Radio?). Wenn die Musik einsetzt, ist noch ein Morse-SOS zu hören. Man fühlt sich gleich, als befinde man sich im auf dem Cover abgebildeten Labor. "Spirit of the Age" ist Robert Calverts Kommentar zur Technisierung der Gesellschaft. Es geht um Androiden und Klone. Danach hört man Unwetter und eine Luftschutzsirene, und dann wird das Desaster nach einer atomaren Katastrophe beschrieben. Daß das ganz gegen die amerikanische Aufrüstungspolitik gerichtet ist, kann man besonders diesen Textzeilen entnehmen:

"No more Arizona, now Phoenix is fried up
Oklahoma City, what a pity, is gone
Louisiana Delta where the Mississippi's dried up
No more Chattanooga, Cherokee, Lexington!"

Thank You Dr. Strangelove!

Musikalisch ist diese Reise in die Science-Fiction-Welt mit Bezügen zu heutigen Zuständen (das Album entstand vor 30 Jahren und ist immer noch so erschreckend aktuell wie damals) verpackt in Hawkwinds typisch monoton-hypnotischen Rhythmen und technisch klingenden Synthesizereffekten. Also nicht mehr verklärte Herr-der-Ringe-Fantasy wie noch auf dem "Warrior..."-Album, sondern mehr Dark Future á la "THX 1138" oder "Dr. Seltsam", der ja auch auf "Damnation Alley" direkt angesprochen wurde. Dieser Song hat einen wunderbaren Mittelteil, der eigentlich ein eigener Song ist, und noch wunderbarer ist die Rückkehr zum ursprünglichen Thema. Würde man mich nach dem besten Hawkwind-Song aller Zeiten fragen, wäre meine Antwort "Damnation Alley".

Ein weiteres Highlight und Favorit damaliger Rockdiskotheken war (und ist) "Hassan I Sahba", das noch mal eindringlich darauf hinweist, daß die Außenpolitik der führenden Staaten der Welt (allen voran mal wieder die USA) nicht etwa von Menschenrechten (oder sonstigen moralisch hochwertigen Beweggründen) abhängt, sondern hauptsächlich vom Öl- (und anderem Rohstoff-)vorkommen der betroffenen Länder. Musikalisch hervorheben muß man (neben allen anderen) Simon House, den Derwisch mit der Violine.

Weiterhin erwähnenswert: "Fable of a Failed Race", das verdächtig nach den Genesis der "And then there were three..."-Phase klingt und "The Forge of Vulcan", ein elektronisches Instrumental, das genauso von Kraftwerk hätte stammen können.

Mit "Quark Strangeness and Charm" ist Hawkwind nicht nur ihr tiefgründigstes (hauptsächlich wegen des viel zu früh verstorbenen Robert Calvert), sondern auch ihr musikalisch bestes Album gelungen. Spacerock-Fans kommen an diesem Werk einfach nicht vorbei!
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am 20. September 2004
Diese Scheibe von Hawkwind stellt einen Höhepunkt ihres Schaffens dar, d.h. der Freund psychedelischer Musik sollte sie in seiner CD-Sammlung haben. Das zeitlose "Spirit of the Age", das unwiderstehliche "Damnation Alley" und das wunderschöne "Hassan il Sabbah" muß man einfach gehört haben und immer wieder hören. Bis auf das etwas schräge Titelstück sind eigentlich alle Songs dieser CD Musik vom Feinsten und man kann diese CD durchhören ohne mit der Wimper zu zucken. Ich empfehle diese CD ausdrücklich! Leider nur noch antiquarisch zu bekommen bis sie hoffentlich neu aufgelegt wird.
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am 22. Mai 2013
Die Band Hawkwind finde ich gut. Ich vergebe nur drei Sterne, weil einige Musikstücke mehrfach auf der CD vorhanden sind.
Deshalb finde ich die CD etwas zu teuer.
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