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Kundenrezensionen

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am 9. November 2003
...sind hier zwangsläufig zu vergeben, nicht nur für mich handelt es sich hier um eine der 5 besten platten aller Zeiten, explizitere Ausführungen kann man sich wohl hoffentlich sparen. Ich besitze keinen SACD-Player, daher beziehe ich mich bei der Bewertung des neuen Masterings auf die "normale" CD-Spur : tatsächlich ist diese neue Version der bisherigen Standard-CD überlegen, jedoch kommt der vielbeschworene "thin, wild mercury sound" der Originalaufnahme nach wie vor nur in einer Form adäquat zur Geltung, nämlich im ursprünglichen analogen Mono-Mix, welcher vor einiger Zeit vom Label Sundazed in einer exquisiten Vinyl-Pressung wieder zugänglich gemacht wurde. Menschen mit Plattenspieler sollten dieser meiner Meinung nach ultimativen "Blonde On Blonde"-Inkarnation den Vorzug geben, für CD-Puristen gibt es hingegen keine Alternative zur neuen CD-Version, die zudem in einem schönen Digipack daherkommt.
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am 13. Mai 2005
Diese scheibe war schon der wahnsinn, als sie anno '66 in die läden kam - Und sie ist es noch heute! Eine lp zum verrückt werden, so genial!!!
Was dylan mit den 14 songs seines siebten albums bietet, ist schlicht DER beitrag amerikanischer musik - keine übertreibung! - zum weltkulturerbe. Was dieses land an rhythmus, seele und an harmonien zu bieten hatte (und hat), ist auf "blonde on blonde" zum ultimativen statement verschmolzen.
Insofern handelt es sich eigentlich nicht um ein dylan-album, sondern eine "best of between blues'n'bluegrass": nicht denkbar, dass diese song-kollektion ausnahmslos derselben feder entsprungen ist! Kein anderer künstler hat ein album solcher klasse auch nur ein mal in seinem leben zusammengebracht, wahrlich: Höhere mächte müssen im spiel gewesen sein! (Und damit mein' ich nicht marihuana.)
Für statistiker: Keine aufnahme ist misslungen, auf allen spielt bob mundharmonika, "i want you" war der hit, "just like a woman" der bekannteste song, "obviously five believers" offensichtlich der beste (oder doch "temporary like achilles"?) und "sad-eyed lady of the lowlands" der berührendste genauso wie der längste (in beider hinsicht bei weitem).
Als einhör-tipp schlage ich dennoch "one of us must know (sooner or later)" vor: Wer sich nicht angetörnt fühlt, sollte es lieber ganz bleiben lassen!
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am 23. August 2004
Man kann vor diesem Dylan nur den Hut ziehen! Nach den überragenden, innerhalb kürzester Zeit veröffentlichten Alben "Subterranean homesick blues" und "Highway 61 revisited" veröffentlichte der Meister aus dem Norden der USA "Blonde on blonde", die damals erste Doppel-LP der Geschichte. Vom Stil her ähnelt sie den beiden Vorgängeralben: skurile, unergründliche lyrics, relativ rauer Rock-Sound verbunden mit Folk-Elementen und die unnachahmliche Vortragsweise von Dylan persönlich an Mundharmonika, Gesang und Klampfe. Es hat relativ lange gedauert, bis mich die gesamte CD vollständig überzeugt hat, jedoch ist es mittlerweile so weit und ich kann nur sagen, molto fantastico! Der Auftakt "Rainy day women #s 12 & 35" klingt, wie der Songtitel selbst, äußerst kurios und wie von angeheiterten Straßenmusikern direkt auf dem Mardi-Gras in New Orleans eingespielt. Darauf folgt "Pledging my time", ein klassischer Blues. "Visions of Johanna" ist eine ruhige, schwärmerische Nummer, während "One of us must know" eine rasante Berg- und Talfahrt darstellt. An diesen Song schließen sich meine 3 Favoriten aus "Blonde on blonde" an: Zunächst das ehrliche, wunderschöne Liebeslied "I want you" (unvergessen), "Stuck inside of mobile...", hörenswerter (und natürlich kaum verständlicher) Text und schwungvolle Melodie, und der wahnsinnige Blues "Leopard-skin-pill-box-hat", mit extrem metallischen und nach einer leibhaftigen Torpedostaffel klingenden Gitarrensoli und genial-komischem Text, den ich für mich als Kritik an übertriebenem Luxus-Konsum interpretiere.
"Just like a woman" ist unvergessen schön, und "4th time around" ist eine Parodie auf John Dr. Winston O-Boogie Lennon's "Norwegian wood". Den Abschluss bildet eine über 10 minütige Ode an Dylan's damalige Blume Sara, genannt "Sad eyed lady of the lowlands". So könnte ich stundenlang weiter über die ganzen Songs philosophieren, keine Lückenbüßer oder belanglosen Pop-Liedchen dabei, sowas gibt's bei Dylan soweiso nicht, das ist über eine Stunde Folk/Rock bzw. Blues auf höchstem Niveau, mit viel Atmosphäre und literarischen Texten.
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am 3. August 2007
1966 hatte Bob Dylan es geschafft. Er hatte die Gefilde der Folk - und Protestbewegung verlassen, deren Anhänger ihn geradezu vergötterten, ihn als eine Art Heilsbringer sahen und als Aushängeschild für ihre Bewegung. Dylan hatte diese Verehrung lange Zeit genossen, sah sich durch die Ansprüche seiner Fans, immer der Protestsänger mit Gitarre und Mundharmonika zu sein, allerdings zusehends in seiner Entwicklung behindert. Schließlich wagte er den Ausbruch. Er holte sich Musiker ins Studio, um hintereinander drei Alben aufzunehmen, deren Einfluß auf die gesamte Musikszene gar nicht zu ermessen ist. "Bringing It All Back Home" und "Highway 61 Revisited", beide 1965 erschienen, erschütterten mit ihrer überbordenden Kreativität, der völlig neuen Art des Songwiritings und der improvisatorischen Aufnahmeweise die Welt der Popmusik nachhaltig. Ein Jahr später übertraf der Meister sich noch einmal selbst, auf "Blonde On Blonde" zeigt Dylan sich als begnadeter Kunstproduzent, der sich nicht mehr von Stömungen oder Ansprüchen der Fans an ihr Idol von seinem Weg abbringen läßt. Bereits während der Tour mit der kanadischen Band The Hawks (später The Band) 1965 entstanden die ersten Blaupausen für dieses erste Doppelalblum der Rockgeschichte, anfang 1966 schließlich begab sich Dylan mit einem Teil seiner Band und einigen hochklassigen Sessionmusikern nach Nashville (ausgerechnet, der angesagteste New Yorker Hipster nimmt in der erzkonservativen Country - Hochburg auf) ins Studio. Das Ergebnis beeinflußte die Popmusik bis heute nachhaltiger, als je ein anderes Album (außer vielleicht Sgt. Pepper der Beatles, jedoch auf anderer Ebene) und gilt als Dylans definitives Statement als eigenständiger, unabhängiger und über allem stehender Künstler.
Den Anfang macht "Rainy Day Women # 12 & 35", das es als Single beinahe an die Spitze der US - Charts geschafft hätte (Dylan hatte noch nie einen No. 1 - Hit, was mal wieder beweist, daß Chart - Platzierungen völlig überschätzt werden). Der Song preist das Lotterleben im Stil Rimbauds mit unzähligen Anspielungen auf Drogenkonsum zu einem polternden, New - Orleans - inspirierten Jazz - Marsch. Die ultimative Absage an die alten Folkie - Tage.
"Pledging My Time" könnte man schlicht als Ballade und Liebeserklärung an eine Frau bezeichnen, wäre da nicht die schräge musikalische Untermalung und der kryptische Text, der, wie beim Dylan dieser Zeit üblich, alle möglichen Deutungsmöglichkeiten offenläßt.
"Visions Of Johanna" ist einer der stärksten Songs, die der Meister je geschrieben hat. Wohl beeinflußt von Baudelaires Großstadtlyrik entsteht hier ein Szenario, in dem ein Haufen Freaks sich in einem Apartment die Zeit vertreibt, während der Sänger am Fenster steht und einer verflossenen Liebe nachtrauert. Dylan überschlägt sich hier geradezu im Finden rätselhafter Metaphern, Robbie Robertsons Gitarrenlinie fungiert als Bindeglied zwischen der dunklen, surrealen Bilderwelt des Dichters und der Musik. Dies ist einer der Dylan - Songs, an denen schon viele Koryphäen sich den Kopf zerbrochen haben, was His Bobness gemeint haben könnte, ohne ein eindeutiges Ergebnis vorweisen zu können. Egal, der Song ist ohnegleichen, man muß nicht alles verstehen.
"One Of Us Must Know (Sooner Or Later)" macht die Deutung schon wieder einfacher, es geht um das traurige Ende einer Beziehung, einer der wenigen Songs die bereits vor den Aufnahmesessions entstanden und deren musikalische Untermalung (Robbie Robertson an der Gitarre und Al Kooper an der Orgel) maßgebend für den schillernden Gesamtsound des Albums werden sollte.
Auch "I Want You", einer von Dylans bekanntesten Songs, kommt als ein virtuos rätselhaft gedichtetes Liebeslied, das viele Deutungsmöglichkeiten zuläßt, daher, dessen Refrain "I want you, I want you so bad", allerdings keinerlei Zweifel offenläßt. Eines der schönsten Liebeslieder des Meisters.
"Stuck Inside Of Mobile With The Memphis Blues Again" ist der große Auftritt der Rhythm - Section von Dylans Session - Band. Der Bass von Joe South und Kenny Buttreys Drums gehen hier eine symbiotische Verbindung von selten gehörter Intensität ein, während Dylan ein weiteres Mal fröhlich mit Metaphern um sich wirft und ein musikalisches Roadmovie entstehen läßt.
"Leopard - Skin Pill - Box Hat" bedient sich musikalisch recht eindeutig bei den geliebten Blues - Klassikern, die immer schon einen großen Einfluß auf Dylans Musik hatten, His Bobness gießt im Text einen großen Eimer voll Spott über die oberflächliche Modewelt aus. Dylan als Satiriker der Extraklasse.
"Just Like A Woman" ließ mit seinem oberflächlich betrachtet frauenfeindlichen Text Frauengruppen Sturm laufen, geht man den, für Dylan recht eindeutigen, Lyrics jedoch auf den Grund, findet man eine wunderschöne Ballade, in der der vermeintliche Macho am Ende als ein recht ängstliches Häufchen Elend dasteht. Einer von Dylans größten Hits, der auch oft gecovert wurde.
"Most Likely You Go Your Way (And I'll Go Mine)" ist ein bitterböser Abgesang auf eine verkorkste Romanze, Dylan knurrt bereits wie zu Zeiten von "Blood On The Tracks". Der Song ist einer der besten Mittel gegen Liebeskummer und findet sich noch immer regelmäßig im Live - Repertoire des Meisters.
In "Temporary Like Achilles" zeigt Dylan sich ein weiteres Mal von seiner sensiblen Seite, vergeblich versucht er in schönen, von einem Country - Piano untermalten Versen, eine hartherzige Dame zu erweichen. Nicht der beste Track auf dem Album, jedoch eine wunderbare Ballade.
Mit "Absolutely Sweet Marie" folgt ein weiteres Liebeslied, diesmal jedoch nicht verzweifelt, sondern, wie der Titel schon vermuten läßt, recht fidel. Über einem leichtfüßigen Blues - Arrangement reimt Dylan "jump it" auf "trumpet" und gibt die berühmt gewordenen Zeilen "To live outside the law, you must be honest" von sich.
Es wird gerne darüber gestritten, wer denn nun "Fourth Time Around" eigentlich geschrieben hat. Dylan - Forscher behaupten, der Song sei die Vorlage für "Norwegian Wood" von den Beatles gewesen. Beatles - Forscher behaupten das Gegenteil. Nun, da "Norwegian Wood" eindeutig älter ist, wird die Beatles - Fraktion recht haben. Dylans Vortrag hier ist grandios, er versetzt sich in einen Typ zwischen altem Bluesman und bekifften Hippie und erzählt eine verrückte Geschichte, die wohl keinem Beatle zu dieser Zeit eingefallen wäre. Ein großer Spaß.
"Obviously 5 Believers" erschien als B - Seite der Single "Just Like A Woman" und ging wohl deswegen etwas unter, völlig unverdient, wie ich sagen muß. Es ist die wahrscheinlich beste R & B - Nummer auf "Blonde On Blonde", die virtuosen Musiker, allen voran Robbie Robertson, treiben diese grandiose Bluesnummer mit großartiger Mundharmonika (Dylan verzichtete diesmal auf die Bedienung dieses Instruments) unerbittlich voran, während Dylan einen druckvollen, mit deutlichen sexuellen Assoziationen gespickten Text von sich gibt.
Zum Schluß gibt es noch eines dieser wunderbaren musikalischen Langgedichte vom Schlage "Desolation Row". "Sad Eyed Lady Of The Lowlands" ist ein Denkmal für Dylans damals frisch angetraute Ehefrau Sara, das diese Frau in elf Minuten mit allen denkbaren Metaphern verklärt. Aufgenommen von übermüdeten Musikern irgendwann zwischen drei und vier Uhr morgens besitzt diese Nummer eine unwiderstehliche somnambule Atmosphäre und entläßt den Hörer aus diesem einzigartigen Album, das ihn nie wieder loslassen wird.
Nicht umsonst gilt "Blonde On Blonde" vielen Experten (und noch viel mehr Musikliebhabern) als das beste Album der Rockgeschichte, es hat inzwischen über vierzig Jahre auf dem Buckel, unzählige Musiker verschiedenster Stile wurden und werden immer noch davon beeinflußt. Kein Körnchen Staub ist auf "Blonde On Blonde" zu entdecken, es ist einer der unsterblichen Klassiker, ohne den jede Plattensammlung keine solche ist.
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am 3. Mai 2012
Auch wenn ich beim ersten Hören anfangs an den anderen guten Rezensionen zweifelte, muss ich mich doch anschließen. Die Musik ist der Inbegriff der Musik, auch wenn man es erst nicht wahrnimmt. Die Musik ist so grandios, dass man sie erst durch wiederholtes Hören erfasst.
Allerdings ist jedes Lied für sich genommen perfekt, da diese Nuancen in Bobs Stimmlage fazinierend schön sind - jedoch die besten Titel sind: alle

Verzweifeln Sie bitte nicht, wenn Sie anfangs Schwierigkeiten haben sollten, Sie werden es lieben...
Es empfiehlt sich wie gesagt mehrmaliges Hören.
Ob das jetzt unbedingt ein Einsteiger-Album ist, würde ich nicht sagen; zum Einsteigen würde ich doch "The Freewheelin' Bob Dylan" empfehlen.

Ich sage, es ist sein bestes Album, auch wenn es schwer fällt, da "Bob Dylan"; "Blood on the Tracks"; "Bringing It All Back Home"; "The Freewheelin' Bob Dylan"; "Highway 61 Revisited" und "Nashville Skyline", auch extrem gut sind....
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am 6. Oktober 2003
Als ich dieses erste Doppelalbum der Rockgeschichte vor 27 Jahren das erste Mal hörte, war gerade die Zeit der tollen Soundtüfteleien angebrochen, hier ein Effekt, dort ein Wabern, das alles mündete schließlich ein Jahr später in "Sgt. Pepper's". Ich hörte die ersten drei Seiten des Albums, drehte die Platte um und wartete darauf, daß Dylan endlich auch damit loslegte - und was kam? Keine Rock-Suite, keine Mini-Oper, nur noch ein zehn Minuten langes Liebeslied, in dem eigentlich nichts passiert, außer daß der Sänger mal den einen oder anderen Ton ganz verquer singt. Ich war schon ziemlich enttäuscht darüber, daß Mr. Dylan den Zeitgeist dermaßen verschlafen hatte.
Unnötig zu sagen, daß "Sad Eyed Lady Of The Lowlands" Bestand gehabt hat, es ist eines der schönsten Stücke auf einem der besten Alben der Rockgeschichte.
"Blonde On Blonde" ist Rock/Blues/Folk, ist wild und provokativ ("Everybody must get stoned"), witzig und gehässig ("Leopard Skin Pill Box Hat"), gefühlvoll und aufrichtig ("Just Like A Woman"), zusammengehalten von einer unglaublich guten Band und einer magischen Stimme. Dylan kann nicht singen? Hört dieses Album.
Endlich klingt die CD, wie sie klingen muß. Ich hatte bisher die "Millenium-Edition-CD" von Sony und mir schon überlegt, ob ich eine neue HiFi-Anlage kaufen muß, weil "Blonde On Blonde" so gräßlich klang. Die SACD macht damit Schluss und man braucht übrigens auch keinen teuren neuen SACD-Player, um das zu hören. Auch mit dem alten Equipment hört man mehr, als jemals auf Vinyl zu hören war. Die Dynamik und das im alten Mix kaum hörbare Piano auf "One Of Us Must Know" sind eine Offenbarung.
Vor etlichen Jahren machte MTV eine von "Experten" zusammengestoppelte Bestenliste aller Alben der Popmusikgeschichte. "Sgt. Pepper" war auf Platz 1, "Blonde On Blonde" auf Platz 3. Ich meine dazu nur: Plätze tauschen!
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am 12. März 2007
Für viele Fans ist es das Non-Plus-Ultra im Schaffen von Bob Dylan. Diese Doppel-LP birgt so viele Highlights, dass man beinahe jeden Song hier aufzählen müsste. Musikalisch sind die besten Songs möglicherweise I WANT YOU mit seinem aufregenden Harp-Spiel, oder ONE OF US MUST KNOW und LIKE A WOMAN samt gepickter E-Gitarre und Schweineorgel. Textlich geht Dylan hier vor allem mit RAINY DAY WOMAN welches schunkelnd und näselnd das Album eröffnet in die Vollen oder mit dem zarten, bewegenden 8-Minüter VISIONS OF JOHANNA oder dem nachdenklichen 12-Minuten-Epos SAD EYED LADY OF THE LOWLANDS oder oder oder... Wer immer nach diesem Album behauptet hat, dass Bob Dylan nicht singen könnte und nur ein näselnder Verbleib der Protest-Song-Bewegung war, gehört einen Monat lang in eine Gummizelle nur mit BLONDE ON BLONDE eingesperrt, bis er es verstanden hat. Sicher das umfassendste Album im Dylan-Universum und der krönende Abschluss seiner BRINGING IT ALL BACK HOME/HIGHWAY 61 REVISITED/BLONDE ON BLONDE-Trilogy.
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am 20. Juli 2012
Die Platte ist von 1966, ich bin jünger und Bob Dylan Fan. Viele vor mir haben schon detailliert und geschliffen geschrieben, wie genial sie ist, und dem kann ich mich nur anschließen. An Dylan scheiden sich bekanntermaßen die Geister; ich möchte jedem Zweifler empfehlen, sich diesen Meilenstein des Genres (und Dylans) anzuhören und nochmal zu urteilen. Dylan hat hier noch seine "alte" Stimme, und die Stücke sind durchweg musikalisch, inhaltlich und texlich perfekt, auch 46 Jahre nach ihrer Entstehung - einfach zeitlos.
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am 27. Juli 2006
Bob Dylan hat viele Platten gemacht. Und Viele bekannte Songs... manche davon haben sogar einzug in den Schulunterricht gefunden.

Doch die mit abstand wichtigste Platte von Dylan ist Blonde on Blonde - sehr gut geeignet für einen einstieg, falls man sich ein Best of Sparen will... durchweg ist die Scheibe abwechslungsreich und angenehm zu hören.

Gehört in jede Plattensammlung!
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am 14. April 2015
Über das Album wurde schon so viel positives geschrieben. Da möchte ich nicht auch noch irgendwas "schlaues" schreiben.Nur noch eines. Auf dem Album sind zwei der schönsten Songs die Bob jemals geschrieben hat,und zwar 'Sad eyed lady of the lowlands' und 'Visions of Johanna'.
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