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Sieben Jahre nach "Abandon" veröffentlichten DEEP PURPLE ihr 17. Studioalbum, das auf den Namen "Bananas" getauft wurde.
Nachdem sich mir bei "Abandon" förmlich die Nackenhaare hochgestellt hatten, war ich bei "Bananas" doch sehr zurückhaltend mit meinen Erwartungen.

Diesmal war ich aber angenehm überrascht, denn DEEP PURPLE präsentierten sich mit diesem Album sehr viel frischer und aufgeräumter als noch auf dem wirren und sperrigen Vorgänger. Die Songs waren wieder sehr viel stärker am klassischen Hard Rock ausgerichtet, ohne jedoch angestaubt oder altbacken zu wirken.

Viele behaupteten, dass es DON AIREY war, der für frischen Wind bei DEEP PURPLE sorgte. Ob das so stimmt weiß ich nicht, in jedem Fall hat sein lockeres und modernes Orgelspiel den Songs nicht geschadet.
Auch STEVE MORSE macht hier einen richtig guten Job und bringt durch sein Gitarrenspiel sehr viel Struktur in die Songs, die beiden "Neuen" scheinen bei DEEP PURPLE angekommen zu sein.
Eine Neuerung gab es auch, den erstmals hatten DEEP PURPLE eine weibliche Background-Sängerin am Start, BETH HART sang bei "Haunted" den Background-Part.

Neben "Haunted" würde ich noch "Walk On", "I got your Number", den Titelsong "Bananas", "Doing it" und den Opener "House of Pain" als Anspieltipps empfehlen. Aber auch die restlichen Nummern sind größtenteils überdurchschnittlich, so einen richtig grottenschlechten Song habe ich nicht gehört.

Mein Fazit: Zu meiner großen Erleichterung fanden DEEP PURPLE mit "Bananas" wieder zurück in die Spur und ließen den Flop mit "Abandon" vergessen. "Bananas" ist wieder viel rockiger und orientiert sich stärker am klassischen PURPLE-Sound, ohne jedoch altbacken oder angestaubt zu klingen.
Mir gefällt es um Klassen besser als "Abandon", allerdings können sie auch mit diesem Album nicht an die großen Klassiker anknüpfen. PURPLE-Fans können hier trotzdem unbedacht zuschlagen, da gibt es wirklich schlechteres Material von den Briten - zumindest für meinen Geschmack!

Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten.
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am 18. Februar 2010
Jon Lord war länger krank und wurde u. a. deswegen wurde durch Don Airey an den Tasten ersetzt, dies ist also die erste Platte der Mark VIII Besetzung. Aireys Spiel kommt dem von Jon Lord sehr, sehr nahe.

Aber was ist denn hier passiert? Ich bin von den Morse-Alben wirklich nicht begeistert, aber hier hat man das Gefühl, dass wieder ein Purple-Album im klassischen Sinne entstanden ist. Die Stücke hören sich mehr nach Blackmore als nach Morse an. Wie haben die das hingekriegt? Hatte der Produzent Michael Bradford doch einen größeren Einfluss als gedacht? Er war immerhin am Schreiben von drei Liedern beteiligt und spielt die Gitarre bei Walk on". Endlich mal wieder ein Lichtblick von den Altmeistern.

Die Highlights der Platte sind: Haunted", I got your number", "Walk on" und "Doing it tonight". Die restlichen Lieder sind alles keine Füller und ohne Ausfälle. Haunted" ist eine sehr schöne Ballade, die höhere Weihen verdient gehabt hätte. Doing it tonight" fällt besonders durch seinen Latino-Rhythmus auf, die Melodie ist aber auch gut. I got your number" hat eine sehr schöne Melodie, rockt gut und Gillan singt einfach super! Walk on", nur von Gillan und Bradford geschrieben, groovt ganz ruhig dahin und hinterlässt eine für DP ungewohnt relaxte, aber sehr positive Stimmung.

Fazit: Diese Platte höre ich wirklich immer wieder sehr gerne und sie bleibt für mich die einzig hörbare Morse-Scheibe von DP. Ian Gillan ist in Top-Form, der eingesetzte Backgroung-Gesang wirkt sich auch positiv auf die Scheibe aus. Dies ergibt unter dem Strich 5 von 5 Punkten.
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2011
Sieht man sich das Cover an, ist man geneigt zu sagen: "Was machen die denn da jetzt ?" Aber der Schein trügt...

"Bananas" ist ein durchweg entspanntes Rockalbum. Mit der aktuellen Besetzung; ohne Streithahn Ritchie Blackmore.

Man wird unversehens sofort in den Deep-Purple-Sound einbezogen und merkt dabei eigentlich gar nicht, dass Jon Lord nicht die Keyboards spielt, sondern Don Airey. Mir geht es jedenfalls so, dass ich automatisch beim Hören denke, Jon Lord würde an der Orgel sitzen. Erstaunlich, dass ich ihn nicht vermisse. Klasse gemacht.

Erster Eindruck ist, hier sind Deep Purple genauso gut, wie auf "Perfect Strangers". Und da ist auch schon das Stichwort... Ein musikalisch sehr komplexes Album. Nicht vergleichbar, aber eben "Perfekt". Und das freut mich ganz persönlich, weil "Bananas" ja ein relativ spätes Deep Purple-Album ist.
Sie können's also noch...

"Bananas" ist eines der besten Alben von Deep Purple. Es werden so ziemlich alle Stilrichtungen dargeboten, selbst bluesiges, wie in der Mark-III-Ära mit David Coverdale. Hier gesellen sich aber auch schöne melodiöse Rocker dazu, wie der Opener "House Of Pain" oder "I Got Your Number". Ebenso muss ich "Walk On" hervorheben. Der Song ist rhythmisch und bluesorientiert, aber derart cool und locker, dass Ian Gillans Stimme nicht überfordert klingt. Sehr schön auch "Pictures Of Innocence" sowie das sphärisch dichte und progressiv angehauchte "Never A Word". "Haunted" bedient als eine kraftvolle Rockballade die Mainstream-Fraktion und "Bananas", das Titelstück, ist für mich ebenso ein absolutes Highlight.

Die anderen Songs liegen irgendwo dazwischen und haben eindeutig stets Wiederkennungswert, denn es wird traditionell gerockt. Steve Morse, oft gescholten, spielt immer wieder sehr gute Soli dazwischen. Kaum schlechter als Ritchie. Dies ist auf anderen Alben mit ihm vielleicht nicht immer so.

Ich denke, es liegt auch an der Rhythmus-Sektion. Denn die alten Hasen und Ur-Miglieder Roger Clover und Ian Paice sind ja neben Ian Gillan auch noch dabei und tragen sicherlich entscheidend mit zum guten Sound bei. "Bananas" ist der Beweis, dass Deep Purple auch ohne Ritchie in der Lage sind, den Fans gute Rockmusik zu präsentieren. Alles in allem ist "Bananas" einfach nur sehr gute Rockmusik und zudem auch noch ein sehr reifes Album. Wie die Bananen auf dem Cover...

Die Zeichen stehen gut und es bleibt zu hoffen, dass nach dem etwas schwächerem Nachfolgewerk "Rapture Of The Deep" (2005), der bisher letzten Veröffentlichung in dieser Besetzung, noch Gutes zu erwarten ist.

Bananas In Rock ? Nee, wohl immer noch Deep Purple In Rock...
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am 24. Juli 2008
Manchmal kann ich ja einige meiner "Kollegen" nicht verstehen.
Ich bin seit 1977 Deep Purple-Fan und ich sage Euch, die Platte hier ist spitze. Und ich finde nicht alle Platten von Purple super. Z.B. "Stormbringer" oder "Abandon" finde ich nur durchschnittlich. Aber die "Bananas" klingt sowas von locker und frisch, dass ich wirklich überrascht war. Der neue (Don Airey) reiht sich ohne Probleme ein, als wäre er immer schon bei Purple gewesen. Naja kein Wunder, der Mann hat schon bei Rainbow, Whitesnake, Ozzy O. und sonstwo gespielt. "Bananas" hört sich so an, als hätte die Gruppe diese Platte mal eben aus dem Ärmel geschüttelt und das meine ich positiv. Hey Leute, das hier ist Hard Rock und soll sich nicht so anhören, als ob man jahrelang alles "glattgebügelt" hat. Ian Gillan singt sehr gut, Steve Morse ist in prima Form und die anderen sowieso. Anspieltipps sind Sun goes down (sehr progressiv), Silver tongue, Picture of innocence, Bananas (super toller Text) und Doing it tonight. Nur Razzle dazzle überzeugt mich nicht, dass ist aber schon der einzige kleine Makel.
5 Sterne für diese klasse Platte. Leute, lasst Euch nichts anderes erzählen. "Bananas" ist bei mir im oberen Drittel aller purpuren Platten.
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am 3. April 2004
Auch nach mehrmaligen hören des Albums kann ich leider nicht meine Meinung ändern, dass "Bananas" die schlechteste CD von DP ist. Dem Album fehlt die Power der früheren Scheiben. Auch die Hoffnung das der neue Produzent mehr Schwung in den alten Laden rein bringen würde, erfüllt sich nicht ganz. DP klingen ausgelutscht und alt. DP würde ich auch raten, dem Künstler der
für dieses schreckliche Cover zuständig ist, sofort zu verklagen. Für 5 Jahre Wartezeit einfach zu schlecht.
Das fängt beim Albumtitel an und endet bei den Songs.
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am 4. Juni 2004
Deep Purple haben ein super Album abgeliefert."Bananas" ist das beste Album der Morse-Zeit.Schon beim 1.Hören bleibt jeder Song
hängen."House Of Pain" beißt sich im Ohr fest und zwingt jeden
zum Mitsingen. "Sun Goes Down" wird mit jedem hören noch besser."Silver Tongue" ist ein Song bei dem Gillan zeigt das er mit Worten spielen kann."Haunted" eine Ballade vom Allerfeinsten.In einer Zeit wo es fast nur noch Coverversionen gibt haben die "Rock-Dinos"gezeigt wie schön es ist,wenn man seine Musik selber macht.Eine CD die in jede ordentliche Sammlung gehört.
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am 7. September 2005
Es macht Spaß, diese CD auch zwei Jahre nach ihrem Erscheinen immer wieder anzuhören. Deep Purple klingen frisch, unverbraucht und haben die Musik anscheinend wieder neu entdeckt. Absolute Highlights sind: 'House of pain'(toller Opener), 'Sun goes down'(herrlich melancholsch!), 'Walk on'(groovt!), 'Contact lost' (Gänsehaut!) und der Titeltrack Bananas(fantastisches Wechselspiel zwischen Gitarre und Keyboard; tolle treibende Drums). 'Doing it tonight' 'Haunted' oder 'I got your number' integrieren sich hervorragend in dieses Album. Die Balladen klingen weder schmalzig noch unehrlich und bei den harten oder schnelleren Nummern beweisen Deep Purple immer wieder auf das neueste, dass sie die 'Masters of Rock' sind! Gillan klingt so gut wie seit den letzten 20 Jahren nicht mehr. Das beste Album seit Burn!
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am 27. August 2003
Das müsste man die fünf Jungs von Deep Purple wohl fragen. Und in diesem Jahr scheint die Antwort Ja zu lauten - im positiven Sinn! Bananen sind Rock'n'Roll. Bananen sind sozialkritisch. Bananen kommen grün in die EU und reifen erst dort, eine Sache, die Ian Gillan mächtig ärgert. Diesen Ärger hört man ihm und seinen vier Bandkollegen aber nicht an...
Bananas ist das allererste Deep-Purple-Studioalbum ohne Keyboarder Jon Lord, dessen Stelle dauerhaft von Don Airey (Ex-Rainbow) übernommen worden ist. So viel kann man aber vorwegnehmen: Wer das nicht weiß, wird es beim Anhören des Albums nicht merken. Der Wechsel von Lord zu Airey scheint sich deutlich weniger bemerkbar zu machen als der Wechsel von Blackmore zu Morse. Bemerkbar macht er sich höchstens an der Tatsache, dass sich Airey mehr in die Band einbringen will, als es Lord in den letzten Jahren (abgesehen vom Concerto-Jubiläum) getan hat. Ansonsten ist die Spielweise sehr ähnlich.
Insgesamt enthält "Bananas" 12 Songs, die alle von einer überdurchschnittlichen Spielfreude zeugen. Die Richtung, die Deep Purple mit "Purpendicular" und "Abandon" eingeschlagen haben, wird zwar beibehalten, aber in bemerkenswerten Performances erweitert und in viel Detailarbeit ausgearbeitet, so dass dieses Album wohl deutlich mehr überzeugen kann, als es seine beiden Vorgänger getan haben, gleichwohl auch sie musikalisch gesehen absolute Qualität hatten.
Laut Selbstaussage hat sich Gillan gesanglich mehr ins Zeug gelegt als in den vergangenen Jahren und man muss zugeben, dass er mit seiner Stimme noch immer eine ganz beträchtliche Wirkung erzielen kann, auch wenn er nicht mehr schreien kann wie 1970. Glücklicherweise zeichnen sich Sänger aber nicht nur durch Schreierei aus...
Ian Gillan hat bereits gestatet, dass Bananas das beste Purple-Album ist. Und wer sich daran erinnert, dass er so einen Satz auch nach The Battle Rages On losgelassen hat - ein Album freilich, das mit keinem einzigen Song mehr auf DP-Konzerten vertreten ist -, weiß, dass man mit so einer Aussage vorsichtig sein muss. An "In Rock", "Machine Head", "Perfect Strangers" und dergleichen reicht es nicht heran, aber das muss es schließlich auch gar nicht. Es muss einfach nur eine gute, überzeugende Scheibe sein - und das ist es!
"Haunted" ist die erste Single von "Bananas" - für viele DP-Fans der schwächste Song auf dem Album, aber er ist eben radiotauglich produziert (von Michael Bradford, der das ganze Album produziert hat), das heißt Streicher und weiblicher Gesang im Hintergrund. Erfolgreich wird diese Single garantiert nicht, schließlich weigern sich die Herren ja permanent ein Video zu produzieren, was übrigens ihr gutes Recht ist.
Eine der harmonischsten Nummern auf dem Album ist "Never A Word", das mit einem mehr als zwei Minuten langen Intro aufwartet, um schließlich in dem elegischen Gesang von Ian Gillan zu enden, der bei diesem Stück gesanglich-harmonisch mehr auf der Höhe ist als in den vergangenen 25 Jahren!
Der Titelsong - "Bananas" - ist ein musikalisches Chaos, allerdings mit absoluter Berechnung. Es ist bewusst gewollter Bananensalat, ein komplexes Vehikel, um das eigene Können zu zeigen, vor allem für Airey, Morse und Paice.
Außerdem gibt es auch endlich mal wieder einen Instrumental-Track - "Contact Lost", gewidmet der Besatzung der Raumfähre 'Columbia', die im Februar dieses Jahres unter tragischen Umständen verunglückt ist und zu der die Band am Vortag noch Kontakt hatte. Alle Crew-Mitglieder waren bekennende DP-Fans und mit Gillan & Co. persönlich bekannt.
Insgesamt bezeugt "Bananas", dass Deep Purple sich wieder voller Power und Spaß zurückgemeldet haben. Sie sind alle geborene Entertainer und das wird ihnen in Deutschland wahrscheinlich so gut gelingen, dass ihr jüngster Geniestreich in die Top 10 der Albumcharts hüpfen wird. Ja, seid ihr denn alle Banane?
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am 28. Oktober 2003
jau, es mag ja sein dass "in rock" vor ueber 30 jahren innovativer war. oder "machine head" der meilenstein ueberhaupt war.
gegenfrage: wieviel leute haben die oben erwaehnten purple fruehwerke zerfetzt??? oder stimmen jetzt alle in, frei nach dem motto, dass frueher eh alles besser war..
wir sind inzwischen im jahr 2003 angekommen! und deep purple auch! und zwar hoerbar mit dem vorliegenden album, das ich wirklich gelungen finde, denn sie kopieren sich nicht (was sie zumindest soundmaessig bei "perfect strangers" gemacht haben), sondern haben eine entwicklung hinter sich.
diese entwicklung bescherte uns neben steve morse an der gitarre inzwischen auch einen produzenten (sonst wars die truppe oder und roger glover), aber hoeren tue ich das ehrlich gesagt nicht unbedingt.
auch der nachfolger von jon lord, don airey, faellt nicht negativ auf. die orgel klingt satt und praechtig (wie bei "sun goes down"). es ist ja auch die orginal lord orgel (der diese ja von christine mcvie abgekauft hat).
zugegeben, er setzt keine so deutlichen, neuen akzente wie steve morse bei seinem einstieg. aber leute, lasst ihn sich reinfinden in die band. das wird schon noch kommen.
falls nicht ---> "schlimmstenfalls" klingt er so wie hier, und damit kann ich wunneherrlichbar leben!!
der einstieg "house of pain" ist schon ein guter feger. hat das zeug zum klassiker. gillan strapaziert die stimmbaender mit ein paar schreien ("so wie frueher" grins...). dazu noch ein wenig mundharmonikaakkorde. ein knackiger feger, mit gelungenem gitarren/orgelsolo.
auch das oft gescholtene "haunted" gefaellt mir ausgesprochen gut. nicht jede ballade muss kitschig sein, auch mit streichern und einer frauenstimme im hintergrund.
mich erinnert der song ein wenig an "wasted sunsets" vom 1984er reunion werk. aber ohne ihn zu kopieren.
auch der titeltrack fegt gut ab. wieder mit unterstuetzung von gillans mundharmonica. mit schoenem klassiktouch feeling. dann uebergehend in ein rockorgelsolo, dann kommt steve morse und seine saiten, und so geht das total hoerenswert hin+her. herrlich!!
der rest der scheibe ist abwexlungsreich, spannend zu hoeren.
selten hab ich purple so breit vom sound erlebt. ian paice am schlagzeug gibt alles. roger am bass steht ausser frage...
der letzte song (erinnert mich stark an blackmore) - gewidmet den toten der columbia. jau, nett. aber fuer mein geschmack etwas belanglos, wenn auch sehr gefuehlvoll gespielt von steve und don.
es gibt nur ein ding das mich etwas die stirn runzeln lassen.
die stimme von gillan ist nahezu ueberirdisch klar, und auch in hohen tonlagen sehr fest.
wieviel hier die technik nachgeholfen hat, ich mags nicht sagen. er hat eine gute stimme, auch mit 58. gleichwohl hab ich die truppe oft genug (falls das ueberhaupt geht) live erlebt, und soooo gut ist sie dann auch nicht.
zu guter letzt, ist weder am sound - noch an der laenge des purpurnen silberlings etwas auszusetzen.
also, nicht mosern, sondern morse hoeren. sich drauf einlassen.
dann passt das schon!
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am 11. Mai 2004
Um eines gleich vorwegzunehmen: "Bananas" ist ein rundum gelungenes Glanzstück in der Deep-Purple- Plattensammlung!
Dabei begehen die Urväter des Bluesrock anno 2003 keine Experimente. Alle Songs auf dem neuen Album sind authentischer Hard Rock wie eh und je, voller Charme und bluesiger Power. Schon der mitreißende Opener „"House of Pain" hat die Energie und Atmosphäre von Deep Purple- Kompositionen der 70er, ohne dabei althergebracht, tausendfach gehört oder kopiert zu wirken. Klar, dass Sänger Ian Gillen kein zweites "Child In Time" mehr hervorzaubert. Umso erfreulicher ist es, dass der unverwechselbare Ausdruck und die Energie seiner Stimme nicht abgenommen haben.
Auch, dass "Bananas" das erste Album ohne John Lord ist, kann man der Musik nicht ankreiden. Die Überlebensgarantie der Band besteht darin, dass sie auch diese Lücke schließen konnten - wie einst die von Ritchie Blackmore, der durch den super in der Band angekommenen Steve Morse gefüllt wurde. Mit Keyboarder Don Airey, der schon 2001 für die lebende Legende Jon Lord eingesprungen war, haben sie seit Januar 2003 einen Musiker von Weltruf als neues ständiges Mitglied in der Band. Airey macht seit mehr als einem viertel Jahrhundert Rockmusik und hat bereits unzählige Alben für Weltstars wie Rainbow, Ozzy Osbourne, Gary Moore, Whitesnake und Jethro Tull eingespielt. Auf seinem ersten Deep Purple- Studioalbum fügt er sich perfekt in deren Musik ein. Wenn er Gelegenheit hat, sich mit seinen Orgelsounds richtig auszutoben, wie beim coolen Doppelsolo mit Steve Morse im Titelsong "Bananas", dann ist das Feeling absolut mitreißend und jeder Ton überzeugt.
Eine essentielle Stärke des neuen Albums ist natürlich auch das nach wie vor hervorragende Songwriting, zu dem alle Bandmitglieder inklusive des neuen, Don Airey, und teilweise sogar noch des alten, Jon Lord ("I got your number") mitgewirkt haben. Es entstand eine große Bandbreite an unverwechselbaren Songs, die auch nach so vielen Jahren und Alben der Bandgeschichte mit Sicherheit auch mit "Bananas" aufs Neue keine Langeweile aufkommen lassen wie das gespenstige "Sun goes down", die Ballade "Haunted", das bluesige "Walk On", der coole, groovende Drive von "Picture of Innocence", der powervolle Titeltrack "Bananas" oder das einfach nur coole "Razzle Dazzle": "Can't hear a thing but I see your lips are moving, I'm working on my thinking and I think it is improving. I'm going to get the blame so I might as well deliver, if only I can swim across this weird human river."
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