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am 20. November 2003
...ande! da bin ich seit 1978 treuer kraftwerk-fan und nun sowas. ja, es ist definitiv wieder ein konzeptalbum. ja, es ist garantiert mit den besten musikmaschinen und dem exquisitesten audioequipment aufgenommen. ja, es ist endlich nach sovielen jahren etwas neues entstanden.
aber - reicht mir das persönlich? die messlatte liegt natürlich hoch. mit der genialität aus den vergangenen jahren im nacken, lässt es sich schlecht einen neuen meilenstein auf bestellung meisseln. "hey jungs, macht doch mal was neues!" könnte die aufforderung des plattenlabels geheissen haben. vielleicht liegt es an der minderen eignung der beiden "ersatztechniker", die ja bekanntermassen nicht zur eigentlichen jahrelangen stammbesetzung gehören.
fakt ist, dass die ursprungsbesetzung mehr kreatives output zutage brachte. auch wenn man berücksichtigt, dass die radlerhosen eigentlich immer nur dieselben zwei herren anhatten, war das musikalische potential jeder früheren produktion einfach ein anderes kaliber. ausgefeilte arrangements, neue sounds und unkonventionelle umsetzung waren einst eine säule des erfolges.
heute höre ich akustisch zu schnell zusammengeschusterte titel, die nur noch durch ihre konsequente soundreduktion an die damaligen produktionen erinnern. man ruht sich auf einem konzeptklangteppich aus, remixed ihn bis zur langeweile und schneidet alles fein säuberlich in kleine häppchen. dann bedient man sich simpel der filtermodulation und dreht alles bei "chrono" durch den wolf. filter auf, filter zu, fertig. ein bischen delay dazu - ende.
ich vermisse die bisherige tiefe, bei der man erst bei mehrmaligem hinhören der tracks auf den geschmack kommt. hören sie einmal "vitamin" und fragen sie sich dann: hören die herren etwa privat FANTA 4 ? statt klingklang nur singsang - und der ist sogar zum verwechseln ähnlich. was die qualität der eingesetzten soundmaschinen angeht, ist die enttäuschung noch grösser. irgendwie wird man das gefühl nicht los, alles vor kurzem gehört zu haben. vom sound her vermisse ich den analogen druck und die wärme, die eine gewisse inspiration hervorrufen.
das highlight der CD ist sicherlich "aero dynamik". da kommt echter kraftwerk-geist auf. so habe ichs gern. schade nur, dass dieser akustische höhenflug auch gleichzeitig der zenit der CD ist - sieht man mal von der verpassten chance ab, durch das leider nicht zu ende gedachte "prologue" einen hervorragenden elektroromantischen, chilligen titel auf die CD zu bekommen. auch hier ist der traum vom underground ausgeträumt. zu allem überfluss gibt es auf dem album noch nicht mal etwas, was wenigstens für einen charterfolg reichen würde.
aber das wollten kraftwerk ja sowieso nie. leider konnten sie durch ihr werk ebensowenig zeigen, dass sie immer noch die "kings of electronica" sind. schade - ich hätte mich sehr darüber gefreut.
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am 1. Februar 2004
Kraftwerk wurden in ihrer fast 35-jährigen Schaffenszeit seit jeher mit Vorurteilen konfrontiert. Als sie "Trans Europa Express" herausbrachten, hieß es: "Was beschäftigt Ihr euch mit so altem Zeugs wie dem TEE, das ist doch Vergangenheit." Als "Computerwelt" erschien - übrigens 2 Jahre vor Markteinführung des Personal Computers - nannte man sie "Knöpfchendreher".

Dabei realisierten Kraftwerk stets mit klarem Fokus ihre musikalische Vorstellung davon, wie Mensch und Maschine auf harmonische und produktive Weise zur Einheit werden können. Auf "Tour de France" ist es der Mensch, der sich aus eigener Kraft bewegt, in geschmeidiger Zusammenarbeit mit einer Maschine, dem Fahrrad.

Diese "Soundtracks" vermitteln wirklich etwas von jener Leichtigkeit der Bewegungen, mit denen ein gut trainierter Mensch Etappen der "Tour de France" bewältigt. Nur wer wie die Herren Hütter, Schneider, Hilpert und Schmitz selber begeisterter Radsport-Amateur ist, wird das geschmeidige Wohlgefühl und den Flow-Zustand nachvollziehen können, der hier elektronisch vertont wurde - musikalisch brillant und produktionstechnisch sowieso "state of the art". Eine CD, die sich meistens erst nach mehrmaligem Hören erschließen wird.

Dass die Kraftwerker für sich selber Radfahren als eine Art Gesundheitsprogramm praktizieren, macht ihren Gedanken von der Mensch-Maschine-Einheit nur umso glaubwürdiger: Sieht man, wieviele Menschen in der Musikwelt ausgebrannt sind oder ihre Kräfte und Kreativität verschlissen haben, wirken die Kraftwerker auch noch nach Jahrzehnten "voller Energie". Nicht viele Musiker absolvieren mit fast 60 Jahren noch einmal eine ausgedehnte Welttournee mit einem derart perfektem Zusammenspiel von Musik, Klang und Optik. Ein weiterer bedeutender Mosaikstein im Gesamtkunstwerk "Kraftwerk".
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am 6. August 2003
Lange waren sie weg. Und nun das: Sparsamer Elektro-Pop der Spitzenklasse um das Thema "Tour de France".
War die Jubiläums-Tour schon sensationell, spannend und dramatisch, so ist es auch diese CD.
Unvergleichlich gut, weil weit und breit niemand anderes in der Lage ist, aus so wenig so viel zu machen.
Ein minimalistisch-geniales Stück Musik!
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am 22. September 2004
Als treuer Kraftwerk-Fan war das Radler-Album natürlich Pflicht für mich! Und was ich da hörte, war verdammt gut - typischer Kraftwerksound! Habe es nie bereut, dass ich mir diese Scheibe zugelegt habe. Möchte auch nicht Meinungen von anderen Rezessoren wiederholen, aber ein Punkt hat mich doch dazu bewegt, dass ich keine 5 Sterne vergeben kann. Wer den Kraftwerksound liebt, der sollte sich mal die Mühe machen und das aktuelle Album "Communication" von Karl Bartos (langjähriger Kraftwerker) testen. So stelle ich mir den weiterentwickelten Kraftwerksound vor! Einfach bombastisch! Die Tour de France Soundtracks klingen wie Kraftwerk vor 20 Jahren nur um einiges leichter (außer Aerodynamik - der beste Track des Albums)! Bei Karl Bartos ist eine klare Weiterentwicklung zu erkennen. Er läßt zwar auch New Order singen, aber selbst wenn man diesen einen Song (als reiner Kraftwerkfan) rauslässt (obwohl er trotzdem top ist) so klingt sein Album einfach frischer und vieeeel druckvoller! Das ist Kraftwerksound satt, wie ihn vielleicht viele auf dem Tour de France - Album vermissen!
Ich bin der Meinung, man sollte beide Alben haben, die TdF-Soundtracks, weil man Kraftwerk liebt (und weil sie ja trotzdem gut sind) aber auch Communication von Bartos als brachialen Gegenpol! Testet es! Bereuen? Fehlanzeige!
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am 13. August 2003
Endlich wieder Kraftwerk. Das beste was ich seit Jahren gehört habe. Zugegeben, als Fan der ersten Stunde (und wer sie mehrmals live gesehen hat, ist sowieso gebannt) ist man etwas voreingenommen. Aber bei dieser Veröffentlichung stimmt einfach alles, tiefste Verbeugung vor den wohl bedeutensten deutschen Musikern der Gegenwart. Allein der Titel Aerodynamik läuft bei mir fast den ganzen Tag. Wenn die Bezeichnung "genial" vielleicht alle 10 Jahre für Musik zutrifft, hier ist es mehr als der Fall.
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am 11. August 2003
Einerseits: Kraftwerk sind die Pioniere des Elektropop und mithin Wegbereiter des Technosounds.
Andererseits: Ralph Hütter und Florian Schneider sind bereits seit den Achtzigern bessere Vermarkter des Produkts "Kraftwerk" als Musiker (und Elektro und Techno empfand ich persönlich, mit wenigen Ausnahmen, immer als ausgesprochen seelenlos).
Einerseits: Man hört auf dieser CD trotz ihrer Maschinenhaftigkeit wunderschöne, einfache Klanglandschaften.
Andererseits: Kompositorisch grenzt es manchmal schon an Scharlatanerie oder sogar Frechheit, was einem da geboten wird.
Einerseits: Die Texte lassen in ihrer Einfachheit viel Raum für Assoziationen.
Andererseits: Durch freies Assoziieren bleiben die "Texte" u.U. nur nichtssagende und belanglose Aneinanderreihungen von Begriffen.
Warum ich der CD trotzdem 4 Sterne gebe? Für jemanden der seine gesamte Teenagerzeit in den Siebzigern verbracht hat (und das auch noch in Düsseldorf), gehören "Kraftwerk" irgendwie mit zum "Lebens-Soundtrack". Außerdem sind Schneider und Hütter, wie ich gehört habe, begeisterte Radsportanhänger. Und dafür bekommen sie noch einen (allerdings nicht in die obige Wertung eingehenden) Sympathie-Punkt.
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am 8. August 2003
ständig wird auf Kraftwerk rumgeritten, als ob Hütter/Schneider ein Abo darauf haben, ständig etwas innovatives oder eine Blaupause für irgendetwas zu erfinden.
Dabei machen die Herrschaften doch nur das, was sie schon seit immer machen. Nämlich ihre eigene musik.
In jedem ton , und in jedem Tastendruck,schwingt bei kraftwwerk der Mythos,die geschichte,und die nostalgie mit.
obwohl auf der Höhe der zeit, reiht sich das album TDF soundtechnisch an the mix und computerwelt nahtlos ein.
Doch allein schon die coole auswahl der worte und der Titel, wie :
elektrokardiogramm,TITANIUM,aero dynamik, haben schon respekt verdient.
Von coolen house und techno sound, bis zu Drum'n'bass über chill out, ist alles in dem typischen kraftwerk stil vereint, den die jungs heute haben.
alles in allem, ein top konzept album, das sich von allem was momentan in diese richtung geht, mal wieder total abhebt.
Best Track: Titanium.
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am 5. August 2003
Gut 17 Jahre mußte der eingefleischte Kraftwerkfan warten, bis er jetzt endlich wieder eine komplette neue Platte der deutschen Cultcombo in den Händen halten darf. Die kleinen Experimente zwischendurch (Expo etc.) waren ja nicht besonders beeindruckend, dieses neue Werk, welches um den altbekannten Kraftwerk - Klassiker Tour De France "herumgezimmert" wurde, ist aber nicht von schlechten Eltern. Die ersten Variationen sind noch etwas eintönig, dann kommt aber mehr und mehr der altbekannte Sound im erneuerten Gewande zum Vorschein. Manches könnte gerne etwas schlichter und schlanker klingen, die moderneren technischen Möglichkeiten fordern hier ihren Tribut. Fazit: Als Fan zugreifen, ansonsten vorher reinhören.
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am 6. August 2003
Als alter Kraftwerk-Konsument bin ich begeistert, das es wieder neue Klänge aus dem KlingKlang Studio gibt.
Einziges Manko: Der Kopierschutz der CD. Der enthaltene Player frisst auf meinem PC bis zu 80%(!) der Resourcen weg, was das Hören der CD beim Arbeiten (Ich liebe es!) so gut wie unmöglich macht. Kopie? Ich soll kriminalisiert werden? Als Besitzer von ca. 300 legalen Musik-CDs verlabge ich auch die Lauffähigkeit auf einem Rechner!
Gerade bei den Digitalen Pionieren hätte ich gedacht, man könnte sich diesen Unsinn ersparen, zumal der Preis der CD im Gegensatz zu anderen Produkten recht moderat ist, und ein derartiger Kopierschutz im Fall der Fälle doch mit Leichtigkeit übergangen werden kann. Also wieder mehr Schaden als Nutzen ...
...aber das ist wirklich das einzige Manko! Hören und Geniessen, Kraftwerk rulez!
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am 12. August 2003
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Stell Dir vor, Du triffst nach 17 Jahren Deine grosse Liebe wieder - und es funkt gewaltig!
Das erste Date nach langer Zeit beginnt mit Schwierigkeiten: Längst habt Ihr euch weit voneinander entfernt - euch aus den Augen verloren. Kurze Treffen im „Elektrischen Cafe", im „Mix" oder auf der „Expo" zwar, aber Ihr sprecht nicht mehr die gleiche Sprache - nichts ist, wie es einmal wahr ...
Und dann das: Zufällig hörst Du, „Sie ist wieder in der Stadt, möchte Dich unbedingt sehen, sich mit Dir treffen!" - und aufgeregt fragst Du Dich, wie sie wohl aussieht, ob sie sich verändert hat und was sie Dir zu sagen hat, nach all den Jahren ...
Gut sieht sie aus - Ihr sprecht über alte Zeiten: Da war doch mal die Geschichte mit dem Modell, was ist aus dem eigentlich geworden? Dann das Ding im TEE, weisst Du noch? Und erst die vielen Mails am Heimcomputer ... Ja, es war eine aufregende Zeit, damals ...
Schnell wechselt Ihr das Thema: Klar fährst Du Rad! Natürlich hast Du Dir die 100. Tour im Fernsehen angeschaut! Und ganz sicher weisst Du alles über Form, Aerodynamik und Technik!
Plötzlich seid Ihr eins - alle Streitereien längst vergessen ... Langsam nimmst Du sie in den Arm. Und eigentlich hat sie sich überhaupt nicht verändert! Stiller ist Sie geworden, älter, ja reifer - doch ist sie immer noch so schön, so schlagfertig wie früher ...
Das wichtigste aber: Die Dame hat Sex - und ihren Mädchennamen behalten: Kraftwerk! Und schnell gehört Sie wie früher zu Deinem Leben: Ihr sitzt gemeinsam vorm Rechner, fahrt zusammen Auto, schlaft zusammen ein ...
Und Du weisst: Du wirst sie nie wieder verlassen ...
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