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Dieses Vinyl-Doppelalbum von 1969 muß man als legendär bezeichnen. Der Single-Hit "Going Up The Country" ist das einzig wirklich bekannte Stück auf dieser ehemals Doppel-LP.
Und dabei hat dieses Album so unsagbar vieles mehr zu bieten -
der Song "Walking By Myself", eine herausragende Version des Songs von Jimmy Rodgers (Piano: John Mayall) oder das knapp 20-minütige "Parthenogenesis", eine ausgezeichnete Geschichte des Blues, in neun Stücke unterteilt, die voller Zitate und Anspielungen stecken.
Und das Highlight - auf ehemals zwei Plattenseiten: Der "Refried Boogie", 41 Minuten lang, ein Live-Mitschnitt aus dem 'Kaleidoscope' in Los Angeles. Dieses Stück bietet eine außergewöhnlich gelungene Synthese aus altem und neuen Blues.
"Refried Boogie" zeigt, daß Canned Heat mehr konnten als Hits zu produzieren. Sie haben den Blues lange studiert und anschließend gelebt. Sie beherrschten ihr Metier, ohne jedoch artifiziell oder steril zu klingen. Man spürt 'in jeder Rille' die Freude und den Enthusiasmus, mit dem sie sich der Musik widmeten.
Dieses Album ist Zeitgeschichte, es gehört in jede professionelle Sammlung!
Die Gruppe 'Canned Heat' verlor mit Alan Wilson (1970) und Bob Hite (1981) ihre wichtigsten Persönlichkeiten und damit ihre Existenz.
Fazit: Living the Blues !!!
Gruß - Reinhard Busse
11 Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit diesen Worten verabschiedete sich wohl Bob Hite nach rund 40 Minuten "Refried Boogie" vom Publikum des Kaleidoskope-Club in L.A. 1968. Und da wäre ich gerne live dabei gewesen.

Das dritte Album von Canned Heat von 1969 war für mich immer etwas besonderes, weil es vom Blues und Boogie der Band derart abwechslungs- und facettenreich ist, dass es mir auch nach Jahrzehnten immer noch nicht langweilig geworden ist. Die sechs kürzeren Titel der ehemals 1. Plattenseite sind alle klasse arrangiert; "Parthenogenesis" (ehemals Seite 2) ist ein 19 Minuten Bluesexperiment, bei dem die Band verschiedene Musikstile aufgreift und von Gastmusikern wie John Mayall u.a. unterstützt wird.

Höhepunkt war für mich immer Seite 3 und 4 mit dem langen Boogie-Jam, der erstaunlicherweise zu keiner Zeit langweilig wird und der viele Höhepunkte hat. So ist allein schon das schöne und mehrminütige Solo-Guitarintro von Al Wilson ein Genuß für sich, bevor die Band dazu kommt. Auch der längere Solo-Part von Gitarrist Henry Vestine und das Bass-Solo von Larry Taylor sind eine Klasse für sich und selbst das Drum-Solo zum Schluß ist absolut hörenswert. Der Gesang von Bob Hite ist wie immer ausdrucksstark und sehr gut.

"Living The Blues" ist sicherlich eines der besten Blues-/Boogie-Alben Canned Heats und eines der besten Blues-Alben der späten 60er Jahre, dass man ohne Frage in seiner Sammlung haben sollte. Für Neueinsteiger in die Musik von Canned Heat eignet sich vielleicht eine Let'S Work Together-Best of oder auch Boogie With Canned Heat eher, aber wer die Band kennt, sollte hier auf keinen Fall zögern.

Klangmäßig hat BGO aus meiner Sicht einen recht guten Job gemacht, da der Sound der CD vielleicht nicht überragend, aber dennoch sehr viel besser ist, als meine alte US-Vinyl-LP. Was ich etwas schwach finde, ist die (immer noch) Ausblendung nach "Refried Boogie-Part 1", die auf der LP seinerzeit aus Laufzeitgründen unumgänglich war. Bei der CD wäre aber Gelegenheit gewesen, das zu korrigieren (wie man das z.B. auch beim "Mountain Jam" der Allman Brothers Band auf Eat a Peach (Deluxe Edition) getan hat). Aber sei es drum.

Die Artwork ist original gehalten (wobei die US-LP ein anderes Cover hatte, als die europäische LP-Pressung seinerzeit). Ein kurzes Heft mit Informationen zur Band selbst und dem Album gibt es auch dazu und die CD-Box steckt noch in einem Pappcover. Für mich absolute Kaufempfehlung und jeden Cent wert.
33 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2004
Die Musik dieser Scheibe ist zweifellos ein Meisterstück. Jedoch habe ich mir von der neu erschienenen DoCD klangtechnisch wesentlich mehr versprochen. Diese Produktion wurde weder remastered noch in irgendeiner anderen Form verbessert. Dann kann ich auch bei meiner alten "Schellack" bleiben.

Nachtrag vom 29.08.2013: Habe lange gebraucht, um eine wirklich gute, neue Abmischung (1999!) zu erheischen. Erschienen ist die DoCD bei MAM Productions. Das lief wohl über die EMI Music France. Die Bestell-Nr. (falls es die noch gibt) lautet 5227732. Diese Abmischung ist wirklich ein Remaster!
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 8. Juli 2007
Ein Muß für 70s Bluesrock Fans mit offenen Ohren!
Die Platte enthält jede Menge Klassiker und auch die unbekannten Stücke sind göttlich. Auch dezente Experimente, die den Kontext erweitern, gibt es hier (Ähnlich wie John Mayall auf 'Bare Wires'). Die superlange Jamsession auf der 2ten CD ist dann natürlich nochmal ein Hammer für sich. Da erlebt Ihr die Jungs in ihrem totalen Boogie-Overdrive!
Für Fans ohne Scheuklappen ist dies ein absoluter Meilenstein. Alle anderen sollten vielleicht vorher mal kurz reinhören, wobei es aber eigentlich nie zu eigentümlich wird...

Liebe Grüße und viel Spaß mit diesen kultigen Blues-Cracks!
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am 21. Juli 2014
Es ist einfach super, dass diese Musik so lange nach ihrer Veröffentlichung weiterhin zum Kauf angeboten wird.
Bedeutet: Der Blues und besonders der von Canned Heat lebt weiter.

Vielleicht erinnern sich noch einige an die Sendung im SWF 3 (jetzt SWR 3) „Überlange Hörerwünsche“. Von dort wurden Musikaufnahmen gesendet, die es heute, wenn überhaupt, selten gibt. Stücke die länger als 10 Minuten waren (man beachte eine Singleseite) oder sogar über zwei LP-Seiten gingen.
Jüngere Leser meiner Rezension mögen mir verzeihen. Das liegt schon 40 Jahre zurück und die Besonderheit von damals lässt sich heute kaum nachvollziehen.
Ich war sicher nicht allein, wenn Sonntag um 12 Uhr das Mittagessen egal war, man mit dem Mikro vor dem Lautsprecher saß und die langen Stücke auf Kassettenrekorder aufgenommen hat.
Damals im Radio gehört, das Taschengeld gesammelt und die Scheiben gekauft.

Nun zu Canned Heat und Living the Blues
Also, wer den kernigen, erdigen Blues mag. Hier ist er. Auf zwei CDs, früher Doppel LP.
Auf der zweiten CD (LP) dann das Stück „Refried Boogie“ live.
Die Canned Heat Fans mögen mir hier verzeihen, dass ich die anderen Stücke nicht besonders erwähne. Auch sie sind ausnahmslos gut. Ob Pony Blues, My Mistake, Sandy’s Blues und, und, und, ...
Der, der den Blues von Canned Heat kennt und noch zögert, kaufen.
Der, der den Blues, Canned Heat, noch nicht kennt, nur Mut, kaufen. Ihr werdet das Gefühl haben dabei zu sein, wie damals Blues gemacht, gespielt wurde.
Und, der ist zeitlos.
Jedenfalls für mich.
Dank Canned Heat.
Nicht wenige Blues-Musiker heute haben Canned Heat als Vorbild.
Zum Schluss die Aufforderung von Bob „The Bear“ Hite: Don’t forget the Boogie!
Der, die Anbieter der CDs haben das gehört.

Also, entweder Begeisterung oder sich über meine Bewertung von Canned Heat „Living the Blues“ ärgern.

Zu denen, die wie ich die Doppel-LP haben:
Erwartet nicht zu viel an Mehr-Klang, nur weil es CDs sind. Es lohnt sich trotzdem. Und wenn es nur darum geht, je nach Stimmung, die Wahl zu haben zwischen Vinylklang und CD.
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am 5. April 2010
Als ich diese CD Veröffentlichung als Geburtstagsgeschenk für meine Liebste bestellete, hatte ich fast schon vergessen wie mitreissend das Material war. Dieses Produkt der Endsechziger verbindet psychedelische Anklänge mit Electric Boogie und, zum Teil, erdigstem Blues. Ein (wiederentdeckter) Klassiker, dem man ohne zu zögern die Bestnote geben kann!
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am 5. März 2016
Das ist Blues, das ist Kult. Canned Heat at its best. Fantastisch. Erinnert mich an frühere Tage, als ich noch selbst versucht habe John Lee Hooker zu interpretieren. Ein absolutes Muss.
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am 2. März 2013
...klingt noch heute in meinen Ohren und der "Refried Boogie", der eine ganze longplayer-Seite dauert, ist ein must-have der Beatnik-Generation der späten 60iger und frühen Siebziger. Nix hinzuzufügen, außer vielleicht all die anderen Musikernamen jener Zeit: The Band, Greatful Dead, Janis Joplin, Mothers of Invention. Und die, die ich bei meiner Aufzählung soeben vergessen habe, die werde ich einfach gesondert auch noch besprechen. Bis dahin drehe ich noch mal einen langen loop mit CH.
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am 14. April 2015
Ist nicht überraschend, meine Erinnerung hat wohl geschönt.
Und das sind die zwölf Wörter, die fürs Speichern noch erforderlich waren.
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am 14. Juli 2009
Das habe ich gehört, als ich 12 Jahre alt war.. und hat seinen Zauber nicht verloren "Gib(t) mir das Gefühl zurück" :-)
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