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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
37
4,1 von 5 Sternen
Blow Up Your Video (Special Edition Digipack)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. April 2017
Die Platte ist gut verarbeitet, keine Dellen, Unebenheiten oder Furchen - kein Grat an den Kanten oder der Bohrung.
Da ich Platten nicht sammle sondern regelmäßig höre finde ich die Diskussionen über Originalpressungen vs. remastered reissue ziemlich bescheuert. Originalpressungen würden bei mir mittlerweile abgenudelt und dumpf klingen, da ich sie oft abspiele. Neupressungen von Originalaufnahmen sind alleine schon gar nicht mehr in Originalqualität möglich, da auch die Bänder aus der Zeit meist schon in sehr schlechtem Zustand sind. Umso mehr verstehe ich das Remastering, und die Voodoo-Meinungen von Leuten die meinen heutige hochqualitative Digitalmaster klingen schlechter als alte Analogaufnahmen, die verwechseln da was. Der Unterschied den man hört ist das Mastering, das heute einfach ganz andere Ansprüche hat als damlas, nicht die Tatsache das es digital ist macht also den Unterschied ;-)
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TOP 500 REZENSENTam 7. Januar 2009
"Blow up your Video" ist das zwölfte Album von AC/DC und hatte wieder bessere Verkaufszahlen, die besten seit "For those about to rock" und das war auch sicherlich gerechtfertigt.

Das Album hat zehn gleichwertige Titel, wo keiner für mich wirklich so herausragt, sondern alle sehr gestanden und wirklich gut sind. AD/DC gehen keine Experimente ein, sondern liefern das ab was sie können, nämlich klasse Rock.

Vor allem "Heatseeker" und "That's the Way I Wanna Rock 'n' Roll", die beiden Singles sind wirklich klasse Songs. Aber auch ein Titel wie "Two's up" finde ich wirklich genial, wenn auch der Text ein wenig schwach ist.

Die Texte sind insgesamt sicherlich nicht die besten die AC/DC geschrieben haben.

Der Digi-Pack ist und die Picture Cd sind wunderbar gestaltet.

Anspieltipps: Heatseeker, Meanstreak und Two's up
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am 30. März 2017
Habe alles von dieser Band und da gibt es nicht viel zu schreiben.
AC/DC ist für mich einer der besten Hard-Rock Bands der Welt.
Auch diese CD wieder Super.

Klar gibt es immer wieder etwas schlechtere und bessere,aber richtig schlecht...ne bei AC/DC nicht!

War bis heute auf jedem Deutschland Konzert...Laut,aber mega genial!!!!!
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am 11. Oktober 2013
Videokassetten sind mittlerweile schon längst überholt, und auch das AC/DC-Album, das dazu auffordert, seine Videos in die Luft zu sprengen, ist im Bewusstsein von Band und Fans über die Jahre hinweg augenscheinlich auch in der Zeit verschwunden. Im Grunde sind sich die australischen Starkstromer mit "Blow Up Your Video" treu geblieben, man bekommt ein hartes, elektrisierendes Rock N'Roll-Album im typischen Stil von AC/DC zu hören. Aber trotz AC/DC-4/4-Grundschemata, dem energetischen Spiel von Angus Young, und eines rauen und puren Klanges, wandten sich AC/DC - bewusst oder unbewusst - kompositorisch dennoch etwas dem damals angesagten US-Rock der 80iger Jahre zu.

Diese Behauptung könnte auch durch eine Platinauszeichnung in den Vereinigten Staaten für über eine Million verkaufter Einheiten und eine Grammy-Nominierung 1989 gestützt werden. Zu jener Zeit waren Bands wie Cinderella, Dokken, Guns N'Roses, L.A. Guns, Mötley Crüe, Poison und Tesla angesagt, wobei man aber auch erwähnen muss, dass solche Bands zu einem nicht unerheblichen Teil auch von AC/DC beeinflusst wurden. Dass ich "Blow Up Your Video" da gerne mit rein packe, hat sicherlich seine Gründe, soll AC/DC, die nie von ihrer Richtung abgewichen sind, aber keinesfalls zum Vorwurf gemacht werden.

Meiner Meinung nach ist "Blow Up Your Video" ein flottes, recht melodisches Hard Rock-Album mit simplen, aber feinen Riffs, die wie immer von Angus Youngs Leads und Licks akzentuiert werden. Einzig das groovende "Meanstreak" und das bluesige "Some Sin For Nuthin'" kommen eher etwas gedrosselter und behäbiger rüber. Richtig durch die Gegend brettern AC/DC mit dem Rest auch nicht, befinden sich aber in durchgehend höheren Zählzeiten, wobei das schnelle "Heatseeker" und das schwungvolle "That's The Way I Wanna Rock N'Roll" am schnellsten ins Ohr gehen. Richtig gut gefallen mir auch noch das melodische "Two's Up", das schnelle "Nick Of Time" und das etwas hymnische "Kissin' Dynamite".

Produziert wurde "Blow Up Your Video" von George Young und Harry Vanda, die sich in den 70iger für die AC/DC-Veröffentlichungen verantwortlich zeigten, und die der Band auf "Blow Up Your Video" erfolgreich einen rauen Sound verpassten. Trotzdem ist die Gesamtproduktion nicht gerade die Beste, und lässt es etwas am einstigen Dampf vermissen. Der E-Bass von Cliff Williams ist leider etwas in den Hintergrund gemischt worden, genau wie die kreischenden Vocals von Brian Johnson, die ein wenig so klingen, als ob er sie außerhalb des Studios eingesungen hätte. Das Schlagzeug vom seinerzeitigen Drummer Simon Wright hat nicht ganz so viel Punch, und klingt nicht nur durch das häufige Anspielen der Becken ziemlich scheppernd. Dagegen ist der raue Gitarrensound allerdings sehr präsent und fein wiedergegeben. Den ein bißchen blutarmen und leeren Klang könnte man als störend empfinden, seltsamerweise möchte er mir persönlich ganz gut gefallen, und bringt meines Erachtens die Elektrizität AC/DCs auf diese Art und Weise prima zur Geltung.

Mit "Borrowed Time", "Down On The Borderline" und "Snake Eye" gibt es noch drei gutklassige, aber verzichtbare B-Seiten, die auf "Backtracks" erhältlich sind. Nette Studio-Outtakes wie "Let It Loose" und "Alright Tonight" blieben offiziell unveröffentlicht, sind aber wirklich nur noch etwas für Erbsenzähler (wie mich).

"Blow Up Your Video" ist neben "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", "High Voltage" und "Powerage" nicht nur die erste LP, die ich mein eigen nennen durfte, sondern ist neben den erwähnten Alben mit Bon Scott auch das Album, das mich riesigen Gefallen an AC/DC finden ließ, und lebenslang mit Rock N'Roll in Verbindung brachte. Soetwas vergisst man nicht! Der individuelle Musikgeschmack ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden, "Blow Up Your Video" mag längst nicht(mehr) so beliebt sein, ist aber trotzdem eine Platte von AC/DC, die ich immer noch gerne auflege, und mir besonders beim Autofahren im Sommer sehr gerne anhören mag.
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am 29. August 2014
Nach Back in Black ist diese Scheibe für mich der zweitbeste Output der Brian Johnson Ära, alle Songs gut bis sehr gut... Nick of Time der sechste Track ist für mich eines der besten Lieder der Band nach 1980 überhaupt. Auch Heatseeker, Thats the way I wanna Rock 'n' Roll, und This means war sind wahre Perlen. Keines der anderen 3 Alben (ich nimm Who made Who weils ja ein Soundtrack mit nur 3 neuen Tracks ist, mal aus der Wertung) nach Back in Black erreichen die Qualität dieser Scheibe. Auch die Nachfolger Razors Edge, Ballbreaker, Stiff upper Lip und Black Ice bleiben hinter dieser Scheibe zurück. Nichts desto trotz werden High Voltage, Dirty Deeds, und Highway to Hell für immer unerreicht bleiben.
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am 13. September 2012
Das Album fängt super an, nämlich mit den schmissigen und eingängigen Hits "Heatseeker" und "Thats the Way I wanna Rock`n`Roll" -- das sind einfach 2 prächtige Songs, die besten seit For those about to Rock, wenn nicht gar seit Back in Black - vergessen ist das lahme Fly on the Wall-Material vom Vorgänger. Wenn man hier mit der Rezension aufhören würde, wäre alles ideal! -- Leider macht es aber auf mich den Eindruck als wenn man sich für diese 2 Prachtsongs entsprechend viel Zeit investiert hat und in den Rest nur sehr wenig Zeit, denn was danach kommt, das sind 8 biedere, schwerfällige, extrem einfältige, lahme Füller - böse gesagt - die grösstenteils noch nicht mal mehr Fly on the Wall-Niveau halten können. Gut, ich will es nicht übertreiben, ein paar gute Ansätze gibt es in fast jedem Song irgendwo -- aber es geht halt ab Song 3 total behäbig zu - ohne jedes Tempo und ohne jeglichen Elan voran -- es wird teilweise, auch aufgrund der mangelnden Tempoabwechslung, sehr langweilig und Ideenlos, wobei jeder Song für sich genommen noch irgendwie in Ordnung geht, wenn man ihn einzeln hört, ohne das gesamte Album zu hören !! -- das dreckig-locker-groovende "Meanstreak" mit seinen nur 2 Refrains ist noch irgendwie ganz gut gelungen und ganz nett anzuhören, das coole "Go Zone" walzt langsam schleppend alles nieder, "Nick of Time" ist wieder etwas flotter mit netten synkopisch aufgebauten brachialen Riffs, "Twos up" ist sowas wie eine melancholische gemässigte Halb-Ballade, "Ruff Stuff" geht gerade noch als annehmbarer Party-Song durch -- der Rest ist überaus belanglose und austauschbare Kost ohne Abwechslung die mir wie ein Stein im Magen liegt, obwohl ich nicht verschweigen möchte, dass der Abschlusssong "This Means War" dann doch noch gehörig auf die Tube drückt, allerdings ohne dabei zu überzeugen. Vieles ist hier wieder am Reissbrett entstanden und auch die Solos von Wunderkind Angus Young hören sich seltsam ideenlos und uninspiriert an. Das Schlagzeugspiel von Simon Wright ist hier etwas besser und abwechslungsreicher ausgefallen als auf dem Vorgänger, was nicht schwer ist. Man wollte die Produktion wieder in die altgedienten, mit AC/DC-Alben erfahrenen Hände von Harry Vanda und George Young legen, obgleich sich das Album etwas besser und differenzierter anhört als der Vorgänger Fly on the Wall, klingt der Sound doch noch irgendwie leicht matschig und recht bieder, lässt jede Frische und clevere Catchiness vermissen.

Noten gebe ich folgende:
1:Heatseeker 5/5 -- 2:Thats the way I wanna RocknRoll 5/5 -- 3:Meanstreak 3/5 -- 4:Go Zone 3/5 -- 5:Kissin Dynamite 2/5 -- 6:Nick of Time 4/5 -- 7:Some Sin for Nothin 2/5 -- 8:Ruff Stuff 3/5 -- 9:Twos up 3/5 -- 10:This means War 2/5

Natürlich ist bei diesen Song-Benotungen alles subjektive Geschmackssache: Ich habe hier schon oft gelesen, dass "Kissin Dynamite" und "Meanstreak" als Anspieltipps oder gute Songs empfohlen wurden, das möchte ich nicht vorenthalten -- ich kann das aber nicht nachvollziehen, da für mich die Songs eher belanglos sind.

Fazit:
Das Pulver dieses Albums ist nach den ersten Beiden Songs verschossen, der Rest sind belanglose, entbehrliche Füller, die früher auf keinem AC/DC-Album gelandet wären! -- Leider sind die Beiden Singles so gut, das man das Album letztlich doch nicht missen möchte, aber seht es am Besten als ein Album mit 2 guten Singles und 8 B-Seiten an. Auch wenn manche Fans jetzt enttäuscht sein werden, aber ich kann für so viel schlechte Songs nicht mehr als 3 Sterne vergeben. Für mich ist Blow up your Video das schlechteste AC/DC-Album überhaupt bis dahin(1988)!
Als Anspieltipps empfehle ich ganz klar die beiden superben Singles "Heatseeker" und "Thats the way I wanna Rock n Roll", darüberhinaus das flotte "Nick of Time" und das ultracoole schleppende "Go Zone".
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TOP 100 REZENSENTam 11. Oktober 2015
Nachdem mir schon "Fly on the Wall" recht gut gefallen hat, haben AC/DC mit "Blow Up Your Video" meines Erachtens nach noch eine ordentliche Schippe draufgelegt. "Heatseeker", "That's the Way I Wanna Rock'n'Roll", "Go Zone" und "Ruff Stuff" sind richtig starke Nummern die durchaus an alte Zeiten erinnern. Auch die restlichen Nummern würde ich jetzt nicht als Lückenfüller bezeichnen, das ist ganz ordentlicher Hardrock der definitiv nichts mit Mittelmaß zu tun hat. Natürlich lebt dieses Album von "Heatseeker", diesen Song würde ich als richtigen Kracher bezeichnen und in der Banddiskografie ganz vorne einordnen.
Natürlich kann "Blow Up Your Video" dem Vergleich mit Alben wie "Highway to Hell" oder "Back in Black" nicht standhalten, dennoch ist es ein überdurchschnittliches Hardrock-Album geworden.

Mein Fazit: Für mich ist "Blow Up Your Video" das stärkste Album seit "For Those about to Rock" geworden und "Heatseeker" ein richtiger Kracher der sich durchaus mit den großen Hits der Australier messen kann.
Ein tolles Album mit richtig rockigen Nummern - mir hat's Spaß gemacht!

Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten.
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am 27. Januar 2012
Ab 1983 erlebte die australische Hardrock Band AC/DC ihren musikalischen Durchhänger. Mit "Flick on the Switch" begann diese Phase, wurde anschließend mit "Fly on the Wall", "Who made Who" fortgeführt und endete glücklicherweise mit "Blow up your Video". Das hiesige Album ist ganz einfach nicht als genial zu bezeichnen. Für AC/DC-Verhälnisse ist es sogar ziemlich schwach. Ein paar Stücke können zwar überzeugen, im Allgemeinen finde ich hier jedoch nur mittelmäßigen Musikstoff. Die enthaltenen Songs reißen nicht mit wie sonst, die Platte plätschert ganz einfach vor sich hin. Ich persönlich vermisse diese Überwältigung, die mich bei den anderen Band-Veröffentlichungen stets bezauberte. Man kann "Blow up your Viedeo" jetzt natürlich nicht als absoluten Fehlgriff bezeichnen, ab und zu lässt es sich auch genießen, auf Dauer wird die CD jedoch schlicht langweilig. Die ersten beiden Songs "Heatseeker" und "That's the Way I Wanna Rock 'n' Roll" sind wirklich erstklassig und in gewohntem AC/DC-Sound gehalten, dann flacht alles aber ziemlich schnell ab und letztendlich wird das Album einfach nur unspektakulär beendet, sodass dem Hörer nun ein fader Beigeschmack bleibt. Somit gibt es hier leider entsprechend viel zu kritiesieren, obwohl man dem Tonträger nichtsdestotrotz das ein oder andere gute Haar lassen muss. So liegt hier, ungeachtet einiger Schwachstellen, ein recht akzeptables Hardrock Album vor, das zwar nicht komplett vom Hocker reißt, aber durchaus zu gefallen weiß. Nach "Blow up your Video" bewies die Band jedoch erneut ihr Talent, indem sie die Zuhörer mit dem Glanzstück "The Razor's Edge" bereicherte.

Fazit: Die Bewertung fällt hier nun mit drei Sternen aus. Einem Fan tut dieses Urteil schon fast weh, aufgrund diverser Kritikpunkte ist eine bessere Beurteilung leider nicht möglich. Ich persönlich betrachte "Blow up your Video" als ein ganz klares Durchschnittsalbum, das man durchaus mal auf den Plattenteller schmeißen kann, jedoch nicht zum regelmäßigen Hören geeignet ist. Hier liegt sicherlich nicht das schwächste Werk der Band vor, das beste aber genau so wenig.
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am 21. Februar 2016
Picture CD konnte nicht gefunden werden,
es sei denn man versteht unter Picture-CD, diese Cd mit den aufwendigen Cd-Label ?
falls eine dabei war, hat sie wohl der Vorbesitzer ?
Ansonsten Digitale Ausgabe der LP, die mein Bruder mitgenommen hat.
Cassette war nicht mehr zu gebrauchen . . .
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am 24. März 2013
Videokassetten sind mittlerweile schon längst überholt, und auch das AC/DC-Album, das dazu auffordert, seine Videos in die Luft zu sprengen, ist im Bewusstsein von Band und Fans über die Jahre hinweg augenscheinlich auch in der Zeit verschwunden. Im Grunde sind sich die australischen Starkstromer mit "Blow Up Your Video" treu geblieben, man bekommt ein hartes, elektrisierendes Rock N'Roll-Album im typischen Stil von AC/DC zu hören. Aber trotz AC/DC-4/4-Grundschemata, dem energetischen Spiel von Angus Young, und eines rauen und puren Klanges, wandten sich AC/DC - bewusst oder unbewusst - kompositorisch dennoch etwas dem damals angesagten US-Rock der 80iger Jahre zu.

Diese Behauptung könnte auch durch eine Platinauszeichnung in den Vereinigten Staaten für über eine Million verkaufter Einheiten und eine Grammy-Nominierung 1989 gestützt werden. Zu jener Zeit waren Bands wie Cinderella, Dokken, Guns N'Roses, L.A. Guns, Mötley Crüe, Poison und Tesla angesagt, wobei man aber auch erwähnen muss, dass solche Bands zu einem nicht unerheblichen Teil auch von AC/DC beeinflusst wurden. Dass ich "Blow Up Your Video" da gerne mit rein packe, hat sicherlich seine Gründe, soll AC/DC, die nie von ihrer Richtung abgewichen sind, aber keinesfalls zum Vorwurf gemacht werden.

Meiner Meinung nach ist "Blow Up Your Video" ein flottes, recht melodisches Hard Rock-Album mit simplen, aber feinen Riffs, die wie immer von Angus Youngs Leads und Licks akzentuiert werden. Einzig das groovende "Meanstreak" und das bluesige "Some Sin For Nuthin'" kommen eher etwas gedrosselter und behäbiger rüber. Richtig durch die Gegend brettern AC/DC mit dem Rest auch nicht, befinden sich aber in durchgehend höheren Zählzeiten, wobei das schnelle "Heatseeker" und das schwungvolle "That's The Way I Wanna Rock N'Roll" am schnellsten ins Ohr gehen. Richtig gut gefallen mir auch noch das melodische "Two's Up", das schnelle "Nick Of Time" und das etwas hymnische "Kissin' Dynamite".

Produziert wurde "Blow Up Your Video" von George Young und Harry Vanda, die sich in den 70iger für die AC/DC-Veröffentlichungen verantwortlich zeigten, und die der Band auf "Blow Up Your Video" erfolgreich einen rauen Sound verpassten. Trotzdem ist die Gesamtproduktion nicht gerade die Beste, und lässt es etwas am einstigen Dampf vermissen. Der E-Bass von Cliff Williams ist leider etwas in den Hintergrund gemischt worden, genau wie die kreischenden Vocals von Brian Johnson, die ein wenig so klingen, als ob er sie außerhalb des Studios eingesungen hätte. Das Schlagzeug vom seinerzeitigen Drummer Simon Wright hat nicht ganz so viel Punch, und klingt nicht nur durch das häufige Anspielen der Becken ziemlich scheppernd. Dagegen ist der raue Gitarrensound allerdings sehr präsent und fein wiedergegeben. Den ein bißchen blutarmen und leeren Klang könnte man als störend empfinden, seltsamerweise möchte er mir persönlich ganz gut gefallen, und bringt meines Erachtens die Elektrizität AC/DCs auf diese Art und Weise prima zur Geltung.

Mit "Borrowed Time", "Down On The Borderline" und "Snake Eye" gibt es noch drei gutklassige, aber verzichtbare B-Seiten, die auf "Backtracks" erhältlich sind. Nette Studio-Outtakes wie "Let It Loose" und "Alright Tonight" blieben offiziell unveröffentlicht, sind aber wirklich nur noch etwas für Erbsenzähler (wie mich).

"Blow Up Your Video" ist neben "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", "High Voltage" und "Powerage" nicht nur die erste LP, die ich mein eigen nennen durfte, sondern ist neben den erwähnten Alben mit Bon Scott auch das Album, das mich riesigen Gefallen an AC/DC finden ließ, und lebenslang mit Rock N'Roll in Verbindung brachte. Soetwas vergisst man nicht! Der individuelle Musikgeschmack ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden, "Blow Up Your Video" mag längst nicht(mehr) so beliebt sein, ist aber trotzdem eine Platte von AC/DC, die ich immer noch gerne auflege, und mir besonders beim Autofahren im Sommer sehr gerne anhören mag.
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