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am 10. Juni 2003
Der Meister meldet sich nach der Vollendung seiner Trilogie wieder zu Wort und versucht inspiriert von den literarischen Strömungen der Weimarer Republik, sich selbst einmal mehr zu inszenieren. Expressionismus lautet das Zauberwort! Radikale Subjektivität, Sprengung von Konventionen, Ästhetik des Grotesken - unter diesen Schlagworten versuchten sich junge Schriftsteller bereits in den 20ern und 30er Jahren des 19. Jahrhundert aus ihrer Depression heraus auszudrücken. Hier sah Manson wohl auch die Gemeinsamkeiten und versucht nun diese Ansätze in seiner Musik, sowie seiner Malerei und dem allgemeinen Styling wieder aufzugreifen. Große Ziele, aber ob die offensichtliche Deformation der Sprache (bestes Beispiel: Songtitel) ausreicht, um den Mangel an Originalität beim Songwriting (welcher unter Umständen auf das Fehlen von Twiggy zurückzuführen ist) auszugleichen? Hinter der vermeintlichen neuen Ära steckt nämlich erschreckend konservatives Handwerkszeug und auf einen Quantensprung im Vergleich zu den Vorgängeralben sollte man besser nicht hoffen.
Musikalisch orientiert sich Manson wieder an seinen Industrial Wurzeln, was bedeutet, dass vermehrt Synthies und Samples - kombiniert mit den üblichen Gitarrenwänden - die Songs dominieren. Den geneigten Hörer erwarten 16 meist geradlinig nach Vorne rockende, knackige Songs nach dem Motto "auf die Fresse". Positiv fallen hier Nummern wie der morbide leiernde Titelsong, das rhythmische "Use Your Fist And Nor Your Mouth" oder der Tanzflächenkracher "This Is The New Shit" schnell ins Auge. Textlich entfernt sich der Antichrist von Themen wie Religion oder Politik und dringt stattdessen tiefer in das menschliche Wesen ein oder verdeutlicht gesellschaftliche Umstände. Das faschistisch anmutende Element der Massenhysterie zeigt schnell, dass es hier ein weiteres Mal um Provokation geht.
Am Ende hält man ein durchaus solides, jedoch kaum innovatives Album in den Händen, das letztlich wieder mehr Show und Selbstinszenierung als die propagierte künstlerische Revolution vermittelt.
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am 16. April 2003
Da ist es nun, dass neue Album von Brian Warner auch bekannt als Marilyn Manson. Sträflicherweise kann man es schon in seiner Gesamtheit im Internet hören und ich muss sagen es ist gut geworden,sogar ein bisschen besser als "Holy Wood", wenn auch um einiges eingängiger. Es mag zwar reine Interpretationssache sein, aber man könnte das durchaus auf den Abgang von Twiggy Ramirez zurückführen, der in früheren Tagen durchaus ein bzw. DER Kreativ-Pol in der Band war. Nun haben "wir" Tim Skold (Ex-KMFDM) am Bass, ich weiß zwar nicht wie weit er im Schaffenprozess dieses Albums involviert war, aber die Refrains einiger Lieder (This is the new Shit, Use your Fist and not your Mouth, mOBSCENE) klingen sehr Industrial mäßig, wenn nicht zu sagen fast identisch und erinnern an Filter. Es wäre aber falsch das Album als völlig monoton abzutun, denn Songs wie zum Beispiel "the golden Age of Grotesque" oder "Doll dagga buzz buz ziggety zag" sind einfach nur sehr gut und interessant. Was vielleicht etwas schade ist, ist die Tatsache, dass kein ruhigeres Lied auf dieser CD zu finden ist, die Manson ja auch durchaus zustande bringen kann (siehe "Coma White" oder "In the Shadow of the Valley of Death"). Insgesamt kann ich das Album uneingeschräkt jedem Fan empfehlen, ersten weil es keine Wiederholung des bisher Dagewesenen ist und zweitens, weil man ein solch ambitioniertes künstlerisches Projekt nicht unbeachtet lassen sollte.
Die Zusatz DVD soll angeblich Aufnahmen aus dem Studio enthalten und einen Kurzfilm der mit Hilfe vom schweizerischen Künstler Gottfried Helnwein entstanden ist.
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am 17. Mai 2003
Tja, wer immer noch hofft MM würde sich irgendwann mit einer neuen Scheibe wiederholen, der muss diesen Wunsch mit Erscheinen von "The Golden Age of Grotesque" nun endgültig aufgeben. Gottseidank ist MM seiner Linie treu geblieben und veröffentlicht wieder ein Album das modern, hart und trotzdem eingängig klingt.SUCHTFAKTOR GARANTIERT! Irgendeinen Song hervorzuheben ist auch diesmal schwierig. Alle Songs bewegen sich auf sehr hohem Niveau. Auch diesmal muss man die Scheibe öfter hören, um Zugang zu ihr zu finden. Hat man das Teil dann aber drei viermal durchgehört und vielleicht noch einen Blick auf die Texte geworfen, dann kommt man davon so schnell nicht mehr los. Bei mir jedenfalls läuft das Album seit ich es gekauft habe ununterbrochen. Absolut empfehlenswert.
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am 18. Januar 2005
Das 5. Studio Album des amerikanischen Schockrockers ist meiner Meinung nach das Beste, das bisher erschienen ist. Denn nach dem Lied Tainted Love war man sich nicht sicher ob es noch den Manson gibt, der Antichrist Superstar und Holywood geschaffen hat. Doch ich wurde nicht enttäuscht.Viele Behaupten, das Antichrist Superstar besser ist als The Golden Age of Grotesque.
Doch mann kann sie nicht miteinander vergleichen, da sie jeweils eine andere Thematik haben. Theater ist mit seinen verzerrten Instrumenten ein Supereinstieg. This is the New Shit haut mit seinen Gitarren rein ist aber nicht der Beste Song des Albums. mOBSCENE ist ein hartes geiles Stück und Doll Daga BUZZ BUZZ Ziggety-Zag eines der besten Songs auf der CD. Zu Use Your Fist and Not Your Mouth braucht man nicht viel sagen. Der geilste und beste Song den Manson jemals gesungen hat, ist THE Golden Age of Grotesque. Dieser Megasong erinnert an Bert Brecht und Kurt Weil. (s)AINT ist ein super Song und die Songs von Nr.8-15 sind typische Manson Knaller. Das Lied Tainted Love ist überflüssig aber bei soviel Supersongs ist es aber keine Verschandelung für dieses Meisterwerk. Inspiriert vom Dadaismus ist es ein wildes, brachiales Meister, das jeder besitzen sollte, der Mansonfan ist.
Der Kurfilm DOPPELHERZ ist ein morbides düsteres Werk, das an Un chien andalou erinnert.
Fazit The Golden Age of Grotesque ist ein sowohl musikalisch und visuell, faszinierendes Meisterstück und hebt sich von den anderen Manson Alben in positiver Weise ab. Manson bringt uns die 20er, 30er Jahre zurück.
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am 15. April 2003
Da ist es also: Das neuste Werk der Mannen um "Oberschocker" Mr. Manson. Auf "Golden Age of Grotesque" gibt es 13 Songs (und ein Intro) in bester Manson-Manier.
Soll heissen, dass Marilyn Manson den Weg, den Sie mit dem letzten Werk "Holy Wood" eingeschlagen haben, konsequent weiterverfolgen. Die Songs, allen voran die wahrscheinliche Singleauskopplung "mOBSCENE" (mit Chor á la Faith no mores 'Be aggressive'!) gehen absolut nach vorne los.
Wer also Songs wie 'Fight' oder 'Disposable Teens' mag, kommt voll auf seine Kosten. Fette Gitarren und Uptempo ist bei den meisten Song angesagt.
Während der ersten Songs kommt es mir so vor, als ob man zu "Golden Age of Grotesque" schneller Zugang erhält als noch zu "Holy Wood", da die Songs alle ziemlich straight daherkommen, erst auf der zweiten hälfte bekommt man die typischen Manson-Songs zu hoeren: mit vielen Tempowechseln, schnell die Tonalität zwischen schwülstig-süss und agressiv wechselnd und irgendie krank ;-). so zum beispiel 'spade' oder 'para-noir'.
Mein Fazit: MM-Fans können hier blind zugreifen - oder müssen es sogar. Meines Erachtens ist "Golden Age of Grotesque" stärker als "Holy Wood". Allerdings ist (leider) auch der Unterschied zwischen den Album nicht besonders groß.
Wer hofft(e), dass sich Manson & Co. mit diesem Album wieder Richtung "Mechanical Animals" bewegen, hofft vergebens. Die elektronischen Elemente halten sich wie schon beim letzen Album dezent im Hintergrund.
Wie weiter oben erwähnt, gehts richtig zur Sache und mOBSCENE werden wir bestimmt ziemlich oft hören - Marilyn Manson Superstar.
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am 18. Mai 2003
Tja, da ist sie nun, die neue CD von Marilyn Manson.
Natürlich war die Vorfreude übertrieben hoch nach der langen Durststrecke von über zwei Jahren, in denen kein Manson - Album erschienen ist.
So das man erstmal die CD ein bißchen auf sich wirken lassen sollte, um sie wirklich objektiv beurteilen zu können.
Denn anfangs gefiel mir noch nie ein Manson - Album auf Anhieb.
Jedoch kann man von einem wirklichen Funken, der bei allen vorigen Manson - Alben ( speziell "AC" "MA" ) mit der Zeit auf mich übergesprungen sind, nicht sprechen.
Das Album klingt einfach nicht mehr nach Manson und das ist wirklich eine Premiere. War es schon so, daß Holywood nicht mehr ganz an seine beiden Vorgänger ran kam, so war es immernoch ein gutes und solides Manson - Album, welches sowohl so klang als auch den Geist, der hinter der Band steht, repräsentierte.
Ich finde, der neue Bassist Tim Skold und dessen musikalische Vorgeschichte lassen sich nicht gut mit der Band MM, die dadurch zur durchschnittlichen Normalorockband wird, vereinen. Ich verstehe sowieso nicht, warum der neue Bassist soviel Auswirkung auf die Musik haben konnte.
Natürlich hat das Album ein paar Songs, die unbestritten gut sind. Vor allem "the golden age of grotesque" und "spade" wären hier zu nennen. Wer auf laute brachiale Songs steht, dessen Lyrics nicht unbedingt geistreich sein müssen, der kann sich das Album bedenkenlos kaufen.
Wer jedoch auf ein vergleichbares Werk wie Antichrist Superstar oder Mechanical Animals setzt, wird sich enttäuscht sehen.
Was mir noch zu hoffen bleibt, ist, daß Manson nicht aufhören, sondern sich wieder zu seinen Wurzeln zurück entwickeln wird, um wieder tiefgründige und anspruchsvolle Musik, die sich nicht von kommerziellen Richtlinien leiten lassen wird, zu kreieren.
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am 17. Januar 2004
„Alles ist schon mal gesagt worden, es bleibt nichts was es noch zu sagen gäbe, es ist sowieso alles das gleiche, du bekommst es überall."
Manson sind zurück um einmal mehr Spiegel der US Gesellschaft zu sein, und die einleitende Strophe zu NEW SHIT bringt es auf den Punkt: die USA sind selbst für Manson zu pervers geworden als das man noch etwas vernüftiges dazu sagen könnte und anstelle von Aussagen findet man mehr und mehr Leerstellen zum selber ausfüllen: „Setz hier Deinen dummen Spruch ein und sing mit" (New Shit),
Deshalb ziehen sich Manson zurück in die Vergangenheit, die goldenen Zwanziger,
der Zeit des Dadaismus von Hugo Ball und Kurt Schwitters um nur zwei zu nennen und der Schaustellerrei und dem Umfeld des Zirkus zwischen Hollywood und Halbwelt.
Golden Age of the Grotesque ist nichts geringers als die Referenz an beides und eine beachtenswerte Adaption, mit etwas Kurt Weill vermischt, in das Heute und den Manson Stil.
Aber auch Filme wie Todd E. Brownings berühmter „FREAKS" von 1923 dürfte dabei wohl ebenso in Erinnerung treten wie David Lynchs „Elefantenmensch", beides Beispiele in denen Menschen mit sehr starken körperlichen Deformationen mit großer Menschlichkeit portaitiert werden und die „gesunden" Menschen verabscheuungswürdige Monster sind: Dies hier ist keine Show, dies ist mein beschissenes Leben (Vodevil).
Ebenso auffällig ist die große Anzahl an Wortspielereien und Neologismen:Godmod, s(aint), Scabaret Sacrilegends, Gloominati, mobscene, Doll-Dagga Buzz-buzz Ziggety-zagg, Kaboom Kaboom, sind sind nur die auffälligsten.
Musikalisch, wenn es nach Manson persönlich geht, hat dieses Album nicht mehr viel mit den Alten Sachen zu tun, weshalb wohl auch Twiggy Ramirez, der wesentliche Teil des Kreativepools bei MM, die Gruppe verlassen hat und Tom Skold von KFMDM dessen Platz einnahm, was sich wohl in dem wesentlich elektronischer gelagerten Klangbild niederschlägt.
Laut Twiggy und Manson, „geschah die Trennung in gegenseitigem einvernehmen, da Mansons neue Incoropration des Manson-Stils als Lifestyle-Auffassung nicht von Twiggy mitgetragen werden wollte" (Manson Homepage Newsgroup). Was immer das jetzt heißen mag. Das die neue Kooperative etwas taugt wird jedem offensichtlich der sich auf das neue Songwriting einläßt. Geradeaus, ohne Umwege sind die Stücke und haben dennnoch eine Liebe fürs Detail - wenn sich auch der Eindruck aufdrängt daß MM dieses Album mit angezogener Handbremse aufgenommen haben. Zu flach, zu gerade, immer gerade ein Quentchen zuwenig um die (meisten) Songs gleich zu Beginn in den Musikolymp zu katapultieren. Das Potenzial ist da, daran läßt die Formation zu keinem Zeitpunkt zweifeln, nur zu Ende gedacht scheinen die (meisten) Ideen nicht ganz. Dennoch scheinen Slutgarden und Spade, New Shit, Golden Age und Vodevil, wie soviel auf diesem Album, Platzhalter für das was noch kommen wird zu sein.
Para-noir ist ein Ausnahmestück und eines der Beänstigendsten. Weil es nicht von Manson getextet wurde, sondern von seinen weiblichen Fans. Ich bin wirklich gespannt was MM erschaffen werden, wenn sie weiter zusammengewachsen sind.
Was Manson, zumindest auf diesem Album zu sagen haben ist, daß sie keine Music machen und gar keine Band sind, sondern nur einfach allen den Stinkfinger zeigen (vodevil), der Rest bleibt mehr denn je beim Hörer. Schade nur für Manson, daß die Englische Sprache zur Zeit keine Steigerung zu dem Wort „F**K" zu bieten hat. Vielleicht sollte es heißen: I got a B and S and I got a H too and the only thing that's missing is a bitch like U ((s)aint).
Die 27 Minuten lange DVD ist optisch vergleichbar mit Lynchs „Erazorhead", der Videosequenz von „The Ring" und dem „Andalusischen Hund" von Luis Bunuel und Salvatore Dali. Den Inhalt wird wohl nur Manson selbst jemals möglicherweise verstehen und jemand mit einem Abschluss in Tiefenpsychologie und Filmwissenschaften. Der gesprochene Begleittext ist mit mittleren Englischkenntnissen gut nachvollziehbar und ein wesentlicher Teil des Werks. Der beste Weg diese DVD zu beschreiben ist den Text des Abspanns zu bemühen:
„Ein Film über das „Golden Age of Grotesque", entstanden während der Entstehung des Album, und die Geburt einer neuen Ära seines Schöpfers. Die Audioaufnahme, die diesen Film begleitet fand am 1.April (!) 2002 statt und ist in ihrer Ganzheit übernommen worden.
Von vielen wird dieser Film als einer der äußerst seltenen Einblick in die Gedanken der Person gesehen, die wir als Marylin Manson kennen. Es wird auch gemutmaßt (wird aber von Manson weder bestätigt noch verneint), daß diese Worte als seine letzen gedacht waren,
bestimmt nur für diejenigen zu zuhören wollen...
besonders seine geliebte katzenhafte Vertraute, Lily White.
Dieser Film bietet keine Erklärung an oder benötigt eine. Vielen Dank an jene die halfen dies zu einem Anfang, und nicht zu einem Ende, der höchst beeindruckenden Ära von Marylin Manson zu machen. Die Künstler die genung daran beteiligt waren um genannt zu werden sind wie folgt, in keiner bestimmten Ordnung... „
Das mag jetzt etwas unspektakulär scheinen, aber das ändert sich, sobald man den Film gesehen hat. Eine absolute Bereicherung zum Album und jeden Euro wert.

Für Kenner sei erwähnt, daß Aria Giovanni in diesem Film mitwirkt!!!
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am 21. Juni 2003
Eigentlich ein gutes Album, könnte man sagen... wenn es hier nicht um Manson ginge! Was er mit seiner neuen CD veröffentlicht hat, würde vielen anderen Rock- und Industrialbands absolut zur Ehre gereichen, nur: Von jemand wie Manson erwartet man definitiv mehr, musikalisch und auch textlich!! Alles klingt erschreckend durchschnittlich und rein musikalisch viel zu brav, auch ähneln sich die Lieder viel zu sehr, und aufallend sind leider noch dazu die reichlich platten Texte. Soll das, wie einstmals bei Manson, aufrütteln und zum Nachdenken animieren? Wohl kaum....
"Antichrist Superstar" war brillant, "Mechanical Animals" überraschend und ungewöhnlich auf eine neue Art. "Holy Wood..." hatte noch einige interessante Momente, war aber schon nicht mehr so gut wie die Vorgänger. Die drei Sterne für das neueste Werk gibt es vor allem für Mansons Fähigkeit, sich selbst und seine Musik immer wieder neu zu erfinden, doch gerade aus dem ganzen Thema Berlin - 30er Jahre - Kabarett - Dekadenz wäre noch sehr viel mehr zu machen gewesen. Schade. Manson, ehemals einer der provokantesten Musiker überhaupt, polarisiert leider nicht mehr, sondern gleitet offensichtlich immer mehr in die totale Beliebigkeit ab.
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am 16. Mai 2003
...ist leider das neue MM Album :(. Meiner Meinung nach sind auf jedenfall zuviele "Lückefüller" auf dem Album (10-12 statt 16 Songs hätten vollkommen genügt!) die sich auch noch vom Sond her leider nicht wirklich gross unterscheiden. Also ein vergleich zu "Holy Wood" kann nicht gehalten werden...leider!
Man kann es sich kaufen und so "nebenbei" hören...aber leider nicht mehr...ich hoffe das nächste Album wird wieder besser...ansonsten sehe ich leider sehr düster, obwohl ich persönlich im grunde die vermehrt eingesetzten Elektro-Elemente begrüsse...aber man hat nichts gross daraus gemacht (sehr schade). Das Album kann man haben, muss es aber nicht.
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am 14. Mai 2003
Scheinbar gehen Herrn Manson so langsam die Ideen aus. Zumindest ist die neue Marilyn Manson wirklich eine Entäuschung. Ziemlich langweilig und eintönig. Holt euch lieber Holy Wood oder Antichrist Superstar.
Die DVD der Special Edition ist auch nicht wirklich special. Es ist nur ein ca. 27 min langer Film drauf. Naja, wer's mag... Musivideos, unveröffentlichte Lieder oder Alternative Versionen hätte ich besser gefunden.
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