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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4
4,5 von 5 Sternen
Cibelle
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,05 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 2. September 2003
"Nova Nova Bossa Nova" wäre wahrscheinlich die beste Bezeichnung für die Musik auf „Cibelle", dem aktuellen Album der 25-jährigen Cibelle Savalli. Was Bebel Gilberto, Tochter des großen Saitenfreaks Joao Gilberto, auf ihrem Debutalbum vor zwei Jahren vormachte - nämlich klassischen Bossa Nova mit gepflegtem Jazz und sanften Downbeats anzureichern - führt Brasiliens Ex-Model Cibelle nun fort und reiht sich damit in eine Traditionslinie ein, die bereits in den 50er Jahren begann: Antonio Carlos Jobim und Joao Gilberto waren es damals, die mit ihrer eigenwilligen Veränderung der traditionellen Samba eine richtige „Bossa Nova" (portugiesisch: „Neue Welle") auslösten. Es dauerte nur wenige Jahre bis diese weit über die Strände der Copacabana hinaus in die Cafés und Supermärkte im fernen Europa schwappte. Keine Coctailbar in den 60ern, aus der nicht das „Girl from Ipanema" tönte. 30 Jahre später begannen DJs in London, Paris und Berlin sich wieder für den mittlerweile etwas angestaubten Latin-Sound zu interessieren. „Nova Bossa Nova" nannten sie die Verbindung von House, Drum'n'Bass-Elementen und traditioneller brasilianischer Musik, die das Publikum in Europas Clubs zum schwitzen brachte. Mittlerweile hat sich der lateinamerikanische Sound aber wieder weitgehend von den technischen Spielereien der 90er Jahre erholt. Die Musik von Cibelle ist zwar „Pop" im weitesten Sinne, könnte dennoch brasilianischer nicht sein: Mit gefühlvoller Stimme singt sie (mal auf englisch, mal auf portugiesisch) zu tropischen Sambarhythmen. Hier und da überraschen ein paar schräge Soundeffekte (für die Morcheebas Soundarchitekten Chris Harrison und Pete Norris verantwortlich waren). Bei Stücken wie dem tragenden „Só sei viver no Samba" oder dem tanzbaren „Train" wird aber auch dem letzten klar, wo die Heimat dieser Musik liegt: an weißen Stränden und unter südamerikanischer Sonne - in Brasilien eben.
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am 3. August 2003
Mal ganz ehrlich - zwar wird das neue Massive Attack Album von dem einen oder anderen als genial bezeichnet, unterm Strich ist es jedoch nur etwas für jenen Typ von Mensch, der in Punkto Electro-Grooves einfach nichts besseres kennt. Wie schön, wenn in solch schweren Zeiten, wenigstens die Brasil-Electro(-niker) vom legendären "Ziriguiboom Label" halten was sie versprechen. Cibelle - so der Name dieser 25jährigen, unbekannten Schönheit aus Sao Paulo, die eigentlich überhaupt gar keine Unbekannte ist. Als Model und Schauspielerin jobbend, wurde sie vor etwa vier Jahren von einem gewissen "Suba" entdeckt und als Hauptvokalistin für sein anstehendes Debüt-Album unter Vertrag genommen. Das Resultat hieß "Sao Paulo Confessions", verkaufte sich ohne Ende und wurde neben Bebel Gilbertos "Tanto Tempo" zum weltweiten Aushängeschild jenes "New Sound Of Brazil" - einer Komposition aus Electronic Downtempo, Jazz und Bossa Nova. Cibelles Stimme klingt noch immer so schön wie auf "Sao Paulo Confessions". Ihr Gesang ist reifer, ihr musikalisches Spektrum breiter geworden. Zwar liegt der Schwerpunkt noch immer im Bereich Bossa Nova, Tropicalia und groovender Samba Soul - ein deutlicher Schritt in Richtung Vocal-Jazz ist jedoch nicht zu überhören. Legte man auf "Sao Paulo Confessions" noch Wert darauf dass, alle Songs in portugiesischer Sprache zu hören sind, so sind auf dem neuem Solo-Debüt 6 von 11 Tracks in englisch bzw. zweisprachig in portugiesisch und englisch arrangiert. Darüber, ob dies nur aus einer Laune heraus geschah, oder ein handfestes Indiz für den globalen Großangriff ist, darf jeder für sich selbst spekulieren - das Experiment ist jedenfalls geglückt - Viva Cibelle!
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am 28. August 2010
Aufgefallen ist mir Cibelle auf der CD von Suba mit seinen Sao Paulo Confessions. Hier nun die Debut-CD, mit einer sehr eigenen Mischung aus Samba, Bossa Nova, Música Popular Brasileira (MPB) und elektronischer Musik, samtig weich, groovend, entspannend... die portugiesisch gesungenen Songs gefallen mir besser als die englischen, denn die Emotionen werden sinnlich konkreter. Neben Ceu und Luisa Maita ein ganz großes Talent aus Sao Paulo. Und deutlich experimentierfreudiger und innovativer als Bebel Gilberto!
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am 12. Juni 2003
Brazilectro ist ein Begriff, den ich erst in Europa kennengelernt habe. Mittlerweile wird diese Mischung aus Samba, Bossa Nova, MPB und elektronische Musik auch in Brasilien gut angehört. Leider war dieses Musikstill voll mit Remixen von alten Musiken gestopft. Cibelle bringt (sehr) gute frische Luft...
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