Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen PrimeMusic Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
26
4,2 von 5 Sternen
Salisbury
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,98 €+ 3,00 € Versandkosten


am 21. April 2013
Wahrscheinlich ist es das progressivste Album das die Truppe je aufgenommen haben. Immerhin findet sogar eine Besprechung auf den Babyblauen-Seiten statt.
Lady In Black ist inzwischen ein Klassiker der Rockgeschichte.
Angetan hat mir allerdings das lange Titelstück. Zu der Zeit Standard einer jeden Band, etwas mit Orchester und /oder Chor auf zu nehmen. Man erinnere sich an Deep Purple 1969 Concerto for Group & Orchestra, 1970 Pink Floyd 's Atom Heart Mother, Moody Blues sowieso, Procul Harum . 1971 dann halt auch Heep...

Schade, dass sie auf der Schiene nicht weitergemacht haben. Gefallen mir doch diese (oft längeren) Stücke der Alben bis 1974/5 am besten.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2009
Salisbury war in meiner Jugend Anfang der 70er das zweite Album von Uriah Heep, dass ich mir zulegte. Ich kaufte mir diesen Long - Player sozusagen nachträglich, neugierig und angestachelt durch Demons & Wizards, als er bereits zwei Jahre auf dem Markt war.
Diese Zeit war sehr stark geprägt durch Sweet, T. Rex und Slade. Hiervon löste ich mich nur schwer. Den Anfang machten Alice Cooper, später CCR, dann Deep Purple und Led Zeppelin. Auf Uriah Heep wurde ich erst etwas später aufmerksam.

Nach all diesen damals erlebten musikalischen Erfahrungen war Salisbury irgendwie ein absoluter Kick.

Bird Of Prey ! Adrenalin pur. So etwas hatte ich noch nicht gehört.
David Byrons Stimme, die kurzen geheimnisvollen Choransätze...
Für mich seinerzeit die intensivste musikalische Erfahrung.
Danach abrupt Ruhe.
Sehr leise und unglaublich melancholisch folgt das Werk "The Park". Einfach nur romantisch schön und eine traumhafte Melodie. Bis heute habe ich den Song nicht vergessen. The Park eroberte auch schnell die Herzen meiner mich damals umgebenden Freunde und der Song wurde schnell zu einer der Balladen, die im Partykeller langsame Schmuserunden einläuten sollten.

Das Besondere, was Uriah Heep ausmachte, zeichnete sich auf "Salisbury" bereits deutlich ab. Die Abwechslung zwischen hartem Rock und progressiven langen Songs und ebenso herzergreifenden schönen Balladen. Nach "The Park" macht "Time To Live" unmissverständlich klar, wo der Hammer hängt.
Und dass "Lady In Black" mal posthum zum Super-Hit werden sollte, dass wusste ich damals noch nicht. Beim ersten Mal Hören war es einfach nur ein schönes Lied...

High Priestess passt als Opener der zweiten LP-Seite sehr gut. Eher ein melodiöser Rocker.
Sehr gewöhnungsbedürftig aber mit jedem Hören besser fällt der gleichnamige Titel-Song "Salisbury" auf,
der mit über 16 Minuten (!) mega-lang ist und die gesamte übrige zweite Seite der LP ausfüllt.
Es wäre sehr interessant gewesen, wenn Uriah Heep dieses Konzept weiter vertieft hätte. Die Vermischung von Gitarren-Rock und großem Bläserorchester inkl. Flöten und Oboen geriet zwar stellenweise etwas holprig, aber "Salisbury" ist eine Aufsehen erregende Komposition und mit Abstand für mich einer der besten Songs im Segment "Progressive-Rock".

Dies alles macht "Salisbury" zu einer der wichtigsten Veröffentlichungen von Uriah Heep. Der Kauf dieses Werkes lohnt auch noch heute. Ich kann das Album jedem Classic-Rock-Fan nur wärmstens empfehlen. Natürlich heutzutage als CD oder eben wieder als Vinyl in sehr passabler Klangqualität.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. November 2016
Ich muss an dieser Stelle mal eine Lanze für diese Edition brechen. Über die Wiederveröffentlichungspolitik dieser - aber auch unzähliger anderer Künstler (Pink Floyd, Deep Purple, Doors, Golden Earring, Jimi Hendrix Nachlassverwalter, Black Sabbath u.v.m.) lässt sich streiten. An den meisten Reissues und Samplern habe ich auch immer etwas auszusetzen. Nur führt das eigentlich nie dazu die Veröffentlichung in Grund und Boden zu verdammen. Auch hier hätte eine CD mit den 6 original Titeln, der Single b Seite "Simon The Bullet Freak", dem Outtake "Here Am I" und der Live Version von Salisbury völlig ausgereicht. Aber gerade in den letzten Jahren werden Alternativ Versionen oder das was man dafür hält, gerne mitgereicht. (siehe auch Led Zeppelin, Bob Dylan, Jimi Hendrix u.a.)
Für mich war der Kaufgrund für diese Doppel CD die Live Version von Salisbury und ich bin nicht enttäuscht, da ich auch nicht mehr vom Klang erwartet habe, als hier geboten wird. Ich würde ihn nicht als grottenschlecht oder unterirdisch bezeichnen, sondern als ausreichend. Mir macht es Vergnügen diesen selten live gespielten Titel aus einer Zeit in der Uriah Heep noch progressiv heavy waren, zu hören. Das die Aufnahme wohl aus dem Publikum kommt, war doch von vornherein klar, Hätte die Band den Titel mit geschnitten, wäre er oder das gesamte Konzert schon längst veröffentlicht worden. Ich kann an dieser Stelle nur das wiederholen, was ich bereits zu einer Jefferson Airplane Live LP geschrieben habe. Wer eine Klangqualität wie bei den Doors, Grateful Dead oder Neil Young Live Aufnahmen erwartet, wird hier schlecht bedient. Wer außer der Live Aufnahme noch einen großen Zugewinn erwartet, kann auch enttäuscht werden, da Simon und Here Am I ja schon auf anderen Reissues vorhanden sind. Diejenigen aber, die den Titeltrack lieben und von der Live Version keine klangliche Offenbarung erwarten, stattdessen aber fantastische Soli von Hensley und Box und insgesamt eine spannende Version ohne Bläser, sollten über einen Kauf nachdenken.
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2016
Salisbury ist das zweite Album der Band und wurde im Februar 1971 veröffentlicht.
Die Band bestand damals aus den Musikern David Byron (Gesang), Mick Box (Gitarre), Ken Hensley (Tasteninstrumente/Gitarre),
Paul Newton (Bassgitarre) und Keith Baker (Schlagzeug).
Produzent war Gerry Bron.

Warum dieses Album mein Lieblingsalbum von Uriah Heep ist?
Der Sound ist einfach fantastisch... - der Trick ist, das auch bei grosser Härte alles noch leichtgewichtig klingt, oder besser gesagt 'kontrolliert'.
Man wird vom Sound nicht überrollt, sondern befindet sich meistens in einem leichten Schwebezustand.
Dazu trägt auch das Markenzeichen der Band mit bei: Der mehrstimmige Gesang.
Vergleichbares gab es 1971 sicherlich nicht zu hören.

Man merkt, das hier Ausnahmemusiker am Werk sind.
Weit unter Wert geschlagen, ist es vor allem die Rhythmus-Sektion mit Paul Newton (Bass) und Keith Baker (Schlagzeug),
die die Musik vorantreiben -zwei echte Profis-.
Diesen beiden Musikern gebührt meines Erachtens nach ein weitaus grösserer Stellenwert
neben den bekannten Grössen David Byron, Mick Box und Ken Hensley.
Keith Baker war leider nur bei diesem Album dabei.

Die Stücke eines Albums können sicherlich noch so gut produziert, arrangiert und gespielt worden sein..wenn die Songs nicht taugen...
Bei diesem Album braucht man sich da aber keine Sorgen zu machen.
Denn es befinden sich drei der besten Songs der Band darauf:
'Bird Of Prey', 'Lady In Black' und 'Salisbury' (zählen zu meinen Top 200).
Sehr gut gefällt mir auch das jazzig angehauchte 'The Park'.
Note gut gibt es für die restlichen beiden Songs 'Time To Live' und 'High Priestess'.
Das 16-minütige Titelstück 'Salisbury' (mit grossem Orchester) ist sicherlich einer der ungewöhnlichsten Songs,
den die Band je veröffentlicht hat, auch aus 'Rock-historischer' Sicht.
Dieses Stück 'wächst' mit jedem neuen Hören, weil es so vielseitig ist.

Fazit: Dieses Album hat alles, was ein grossartiges Rock-Album ausmacht...Zugreifen !!!

Achim R.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2004
Der große Durchbruch für U.H. war seinerzeit noch zwei Albem entfernt, denn der kam erst mit 'Demons and Wizards'. Wie ich in anderen Rezensionen bereits schrieb, hat jedes Album der Gruppe seinen eigenen unverkennbaren Charakter. Bei 'Salisbury' ist dieser jedoch schwer zu definieren.
Erstmals steuert Ken Hensley rund die Hälfte des Songmaterials bei; u.a. auch den Megahit 'Lady in Black', der sich wochenlang in den in den Top Ten der internationalen Charts hielt und zur Hymne einer ganzen Generation wurde. Bemerkenswert daran ist, dass der Song nur aus 2 Akkorden besteht und der Refrain noch nicht einmal einen richtigen Text hat. Der Erfolg von 'Lady in Black' konnte von der Band nicht mehr wiederholt werden.
Das Album startet mit 'Bird of Prey' und deutet damit an, wohin sich der typische Stil von U.H. entwickelt (Melodiöser Hardrock und nicht etwa Heavy Metal o.ä.!).
'The Park' zeichnet sich durch den Eunuchengesang aus, gefolgt von 'Time to live'. 'High Priestess' gibt sich ebenfalls gefällig.
Herausragend ist der Titeltrack 'Salisbury', zu dem ein ganzes Orchester, vornehmlich mit Blasinstrumenten aufgefahren wurde. Der Track nimmt fast die gesamte B-Seite der damaligen Vinyl-LP ein. Dominant ist ein Bass mit stark 'jazzigem' Einschlag. Ebenfalls gefällt Mick Box mit einem eindrucksvollen Gitarrensolo und vor allem David Byrons Stimme, die hier voll zur Geltung kommt. Typisch für die Band auch der mehrstimmige Gesang.
'Simon the bullet freak' war nur auf dem Original US-Album zu finden; in Deutschland tauchte es als B-Seite (ich glaube von) 'Lady in Black' auf.
'Here am I' ist ein 'Outtake', der erstmals lediglich auf 'Rarities' (jedoch in einer etwas anderen Version) veröffentlicht wurde, als alte Tonbänder aus dieser Zeit wiederentdeckt wurden.
Die anderen Bonustracks sind alternative Versionen der auf dem regulären Album enthaltenen Stücke und deutlich schlechter als diese. Nur etwas für Sammler und Fans.
Das Album wird von 'Lady in Black' und 'Salisbury' dominiert und da auch die restlichen Songs wirklich gut sind, gebe ich 5 Sterne.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 25. Mai 2016
Zugegeben die nachfolgenden Werke gefallen mir um Längen besser, auch wenn hier der allseits bekannte Gassenhauer "Lady in Black" sein Debüt hatte. Der Rest der Scheibe ist mir persönlich leider nicht so ohrengängig, wie manch andere Uriah-Heep-Arbeiten. Wer`s unbedingt braucht, sollte sie kaufen, oder zuvor eben die üblichen Quellen für aussagefähige Hörproben anzapfen. Man merkt, dass die Jungs ihren "Roten Faden" irgendwie noch nicht ganz gefunden hatten...Warum man allerdings das Cove auf so hässliche Weise geändert hat, das zuvor von einem in Fahrt befindlichem britischen Centurion-Panzer geziert wurde, ist mir ein Rätsel. Das gehört doch irgendwie auch zum "Gesamtkunstwerk" einer Veröffentlichung...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2016
45 Jahre hatte ich bislang vergeblich gewartet auf die Veröffentlichung einer Live-Version von „Salisbury“, dem orchestralen Meisterwerk der musikalischen Helden meiner Jugend. Und eigentlich hätte ich durch diesen langen Zeitraum gewarnt sein müssen, doch die Verlockung, diesen sehnlichsten Wunsch doch noch erfüllt zu bekommen, war einfach zu groß. Und deshalb habe ich mir die kürzlich erschienene Wiederveröffentlichung von „Salisbury“ als ein opulentes 2-CD-Album ungehört gekauft, versprach sie doch neben dem Originalalbum besagte Live-Aufnahme sowie eine alternative Version des Klassikers, beide zudem in vergleichbar langer Laufzeit wie das Original. Welch ein Fehler und welch gnadenlose Enttäuschung!
Selbstverständlich hatte ich nicht erwartet, dass eine Live-Aufnahme von „Salisbury“ im Rahmen eines normalen Heep-Konzerts vergleichbar opulent orchestriert – also insbesondere mit großem Bläser-Ensemble – wie die Studio-Aufnahme eingespielt würde. Von daher fällt bereits das Intro – nach kurzer Ansage – äußerst kurz aus. Aber was anschließend ansonsten aus den Boxen kommt, ist – es tut mir in der Seele weh, es so auszusprechen – einfach nur grottig und unterirdisch! Da hat offenbar jemand bei einem Live-Auftritt der Band in einer hinteren Reihe einen Kassetten-Rekorder als Aufnahmegerät mitlaufen lassen (das Booklet bestätigt diesen Eindruck andeutungsweise; bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang insbesondere, dass nicht einmal der Ort der Aufnahme eindeutig angegeben werden kann!) und die Aufnahme zwischenzeitlich tatsächlich zu Geld machen können. Der Klang ist einfach nur dumpf; der Gesang des legendären David Byron – leider auch mit nicht überhörbaren Schwächen – hallt durch den Raum, dass es mir als Liebhaber des Originals die Tränen in die Augen treibt. Musik-technisch sind die Protagonisten – allen voran der Keyboarder Ken Hensley und der Gitarrist Mick Box mit ihren phänomenalen Soli-Einlagen – über jeden Zweifel erhaben, aber Aufnahme-technisch? Eine einzige Katastrophe, über die ich kein weiteres Wort mehr verlieren möchte!
Und auch die bereits angesprochene Alternativ-Version des Titelsongs ist nicht wirklich zu empfehlen. Dabei handelt es sich übrigens nicht um eine Alternativ-Einspielung der Band selbst; vielmehr hat jemand in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit den Original-Multitracks „herumgespielt“ und sie wieder zusammengesetzt. Dabei ist es ihm offenbar – bewusst oder unbewusst – nicht gelungen, die einzelnen Teile synchron zusammenzusetzen, so dass es jedenfalls anfangs zu deutlich wahrnehmbaren Delay-Effekten kommt („bestes“ Beispiel bei 1:55). Sollte dies tatsächlich gewollt gewesen sein, wurde die Original-Version schlicht und einfach musikalisch „vergewaltigt“, ohne dass ich dies als eine musikalisch interessante „Alternative“ bewerten könnte. Im weiteren Verlauf kann ich derartige Effekte zwar nicht mehr wahrnehmen (oder habe mich mittlerweile daran gewöhnt), kann aber ansonsten keine Alternative zum Original erkennen. Einen wirklichen musikalischen Mehrwert bietet daher auch diese Einspielung nicht.
Wer also das Original von „Salisbury“ bereits in seinem CD-Regal hat oder aber die „Expanded Version“ aus dem Jahr 2003, kann sich m.E. das Geld für die vorliegende Ausgabe getrost sparen – man verpasst m.E. nichts!
22 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2011
Gleich vorweg, alle Uriah Heep Alben wurden mit Ausnahme (vielleicht auch absichtlich) von - Conquest - hervorragend remastert und mit unzähligem Bonusmaterial ausgestattet. Alle CD's dieser Reihe sind daher zwischen 70 und knapp 80 Minuten lang. Die Anschaffung der remasterten CD's lohnt sich nicht nur für den absoluten Uriah-Heep-Fan, sondern generell auch für alle Musikfreunde, denn auch diese werden auf jedem Album viele großartige Songs unterschiedlicher Stilrichtungen finden.

Uriah Heep wurden ja in den Anfangstagen sehr häufig von ahnungslosen Musik-Kritikern als billige "Deep-Purple-Kopie" abgewertet, weil der erste Sänger David Byron dem damals zweiten Deep-Purple-Sänger Ian Gillian stimmlich sehr ähnlich war (Bird of Prey - und das Finale von - Solisbury - das sehr stark - nur in etwas gedrosselter Form - an den stimmlichen Orgasmus Gillians bei - Child in Time - erinnert, seien an dieser Stelle nur zwei kleine Beispiele). Dennoch spielten Uriah Heep eine völlig andere, wesentlich progressiver angehauchte Musik, als die große "Klassik-Hard-Rock-Formation", die ja unter anderem auch mit sehr vielen Unstimmigkeiten unter den Musikern und Line-Up-Wechseln zu kämpfen hatte.

Mit Ausnahme des für mich auch heute noch nicht wirklich hörbaren - Bird of Prey - besticht das Album - Solisbury - mit sehr anspruchsvollen und kreativen Rocksongs, die zeitlos schön, und unglaublich abwechslungsreich komponiert sind. Der 16-minütige Titletrack, der benannt ist nach der gleichnamigen Englischen Stadt, und bei dem vor allem Ken Hensley unglaublich schwindelerregende Hammondorgel-Soli zu orchestraler Musik spielt, ist natürlich das anspruchsvolle Highlight dieses großartigen Albums, aber auch alle anderen Songs, wie zum Beispiel das ruhige und zart gesungene - The Park - und natürlich der große Hit - Lady In Black - sind allesamt hörenswert.

Die remasterte Bonus-CD enthält noch sieben zusätzliche Titel, darunter mit - Simon The Bullet Freak und Here Am I - zwei Titel, die es damals nicht auf das Album schafften.
44 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. September 2011
Dieses tolle Album gehört zu meinen frühsten Kindheitserinnerungen, obwohl ich es zu dieser Zeit ( ungefähr 1971-72 ) nur einige Male gehört habe, hat es sich tief in mein Hirn gefressen! Im Verlauf von 30 Jahren sind allerdings die Erinnerungen verblasst und andere musikalische Richtungen mit denen ich aufgewachsen bin, prägten meinen Musikgeschmack! Dann ca. 2001 entdeckte ich beim stöbern in einem CD-Laden ganz zufällig "Salisbury" wieder! Der Panzer auf dem Cover holte sofort alte Erinnerungen hervor und Tränen schossen mir in die Augen! Das zeigt wie genial und prägend dieses Cover von "Salisbury" ist! Ganz aufgeregt kaufte ich mir die CD und schob sie in den CD-Player! Gleich den ersten Ton von "Bird of Prey" habe ich sofort wieder erkannt! "Salisbury" ist und bleibt ein ganz besonderes Album und ist das beste Prog-Rock Album überhaupt für mich! An die Qualität und Atmosphäre von "Salisbury" kommt die heutige Rock-Musik lange nicht heran! Das Album ist aus einem Guß und ohne Durchhänger! Der 16 Minuten lange Song "Salisbury" ist das Highlight auf diesem Werk und wirkt sehr erhebend! Auch "The Park" und "Lady in Black" bleiben einfach unvergesslich! Aus heutiger Sicht ist dieses Werk leider viel zu kurz geraten, aber in der Kürze liegt die Würze! Die Remasterte CD war natürlich ein Pflichtkauf für mich! Nach meiner Meinung fängt keine andere Band den Zeitgeist der frühen 70ger Jahre musikalisch so gekonnt ein wie Uriah Heep! Ein ganz außergewöhnliches, eindringliches und hypnotisches Meisterwerk voller Atmosphäre!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2012
Uriah Heeps zweites Studioalbum erschien erstmals im Februar 1971 und trug den Titel *Salisbury*. Eingespielt wurde es in der Besetzung David Byron (vocals), Mick Box (guitar), Paul Newton (bass), Ken Hensley (organ) und Keith Baker (drums). Die Scheibe sollte der erste richtig große Schritt nach vorne sein.

Die Scheibe enthält mit *Bird Of Prey* nicht nur einen Klassiker, sondern mit Ken Hensley's *Lady In Black* gleich einen hauptamtlichen Oberklassiker, mit dem die Band heute noch definiert wird. Dazwischen gibt es mit dem ruhigen *The Park* und dem kräftigeren *Time To Live* Songs die den beiden Klassikern in nichts nachstehen.

Seite 2 bestand seinerzeit nur aus zwei Songs. Da wäre zum ersten das hervorragend und rockige *High Priestess* und der 16 minütige, von Box, Byron und Hensely verfasste Epos *Salisbury*. Ein Song der schwer zu beschreiben ist, aber aus einer gesunden Mischung von ruhigen Zwischentönen, kräftigen Gitarren, verspielten Keys und *uns* Daves unvergleichlicher Stimme lebt. Ein sehr anspruchsvoller Song der ein weiteres Uriah-Heep-Highlight darstellt.

Was die Gruppe auf der Scheibe zusätzlich und letztendlich entscheidend ausgebaute war der Einsatz des Mehrfachchores, den man sich vermutlich von Grand Funk Railroads erster Scheibe abgeschaut hatte und der zu einem weiteren wichtigen Trademark von Uriah Heep wurde. Bonustracks ohne Wertung, ich fürchte, man wollte mit aller Macht das Archiv leeren.

FAZIT: großartige Scheibe mit merkwürdigem Artwork...
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken