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am 28. Januar 2014
Neben dem 87er "Westernhagen" mein Lieblingsalbum. Die Synthesizer und Drum machines tun ihre Pflicht, herkömmliche Instrumente treten dezent in den Hintergrund - solange die Melodien stimmen, gibts daran nichts zu meckern. Sauber produziert, wie so einiges, was zu dieser Zeit im Can-Studio Weilerswist entstand. Den Sound hört man ähnlich auch auf Witts "Mit Rucksack und Harpune" oder auch Trios "Whats The Password"...die schönen 80er halt.
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TOP 500 REZENSENTam 12. September 2014
Das 1986er Album Lausige Zeiten wird häufig neben seinem Vorgänger Die Sonne So Rot als Westernhagens schlechtestes Album bezeichnet. Als Grund dafür wird zumeist seine typische sterile und künstliche Produktion aus den mittleren 80ern angeführt. Beide Alben floppten gewaltig. Das machte mich dann als nicht gerade Westernhagens größter Fan aber Bewunderer der 80er neugierig. Damals ist das Album wie so ziemlich alles von ihm aus den 80ern an mir vorbei gegangen.
Die Produktion hört sich wirklich vollkommen nach seiner Entstehungszeit an, irgendwo zwischen Spliff, Falco 3 und RIO 1. Aber das kann man dem Album nicht zum Vorwurf machen. Grönemeyers Bochum, Gemischte Gefühle oder Sprünge klingen genauso nach mittleren 80ern. Manchmal klingen diese Sounds altbacken und später wieder aktuell. Das ist eben zyklisch. Westernhagen konnte auch nicht ewig wie eine Stones-Kopie auf Pfefferminz, Stinker oder Sekt Oder Selters klingen. Damit war in den mittleren 80ern auch nichts zu gewinnen, noch nicht einmal für die Stones (Album Dirty Work) selbst.
Nicht alles ist hier hörbar. Sonntagskind, der Titelsong und Schrei sind musikalisch ziemlich eintönig und von der Komposition auch kaum erträglich.
Mit Wir Sitzen Alle Im Selben Boot, Es Tut Mir Weh, Berlin, Tanz Mit Mir und Kein Gefühl gibt es aber doch ein paar eingängige Songs, die anders arrangiert und instrumentiert vielleicht Hitpotential gehabt hätten. Mein Lieblingssong ist Mir Ist Heiss, der auch gut auf Spliffs 85555 gepasst hätte.

Fazit:
Zwar ist das Album kein Höhepunkt in Westernhagens Katalog, zumindest hat es zur Hälfte ordentliche Songs. Die Produktion ist natürlich ziemlich Geschmackssache. Knappe 3 Sterne sind in der Bewertung drin. Auf seinem nächsten selbstbetitelten Album war Westernhagen musikalisch wieder geschmackssicherer und der Erfolg kam zurück.
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am 17. Februar 2015
Bei näherer Betrachtung findet man selbst auf "Lausige Zeiten" einige annehmbare Songs. Dass man anno 1986 keinen erdigen Rock n Roll von MMW erwarten darf, war doch auch vorauszusehen. Und wenn man genau mit diesem Ansatz an das Album herangeht, funktionieren auf einmal eine handvoll Songs wirklich gut.
"Wir sitzen alle in einem Boot" bildet hierbei tatsächlich die stäkste aller Kompositionen, textlich und musikalisch, ein kleines, mitreißendes Epos über eine vergangene Liebe, die man nicht loslassen kann. Fast schon episch. "Berlin" ist eine schlichte, gut gelaunte Mitsing-Hymne an die Hauptstadt, kurzweilig und weiß zu unterhalten. "Kannst du mir vertrauen" kommt zwar extrem 80er-mäßig daher, hat aber alles, was man sich von MMW wünscht: Einen humorvollen Text, eine Melodie die hängen bleibt und absolute Unverkrampftheit in der Performance. In die selbe Kerbe schlägt auch "Sonntagskind", welcher am ehesten an die früheren Sachen erinnert. Hier rockt MMW zumindest ansatzweise und auch die vocals sind wieder herrlich rotzig vorgetragen.
Das Songwriting ist also streckenweise auf hohem Niveau. Den größten Kritikpunkt bildet die bombastische 80er-Jahre-Überproduktion, dominiert von pluckernden Synthie-Bässen, Korg & Fairlight-Keyboardwände, Drumcomputer und irgendwo dazwischen Marius' Gekrächze... Gut, wer's mag und auf 80's Pop steht, den wird der Sound keinesfalls stören. Rock ist hier trotzdem Fehlanzeige, erst bei Nachfolger und schließlich bei Halleluja 1989 hat MMW wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden. "Lausige Zeiten" markiert somit quasi den Endpunkt der von elektronischen Sounds dominierten Phase seit 1982. Was danach alles folgt, ist Musikgeschichte.
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am 3. Februar 2003
Obwohl ich alle seine Platten habe rangiert "Lausige Zeiten" in meinen "Westernhagen-Charts" sehr weit unten. Dieses Album kann durch die glatte Synthieproduktion irgendwie nicht fesseln. Der Sound wirkt oft emotionslos und gibt nur manchmal ein paar mitreißende Songs frei. "Wir sitzen alle in einem Boot" ist so einer. Bei diesem Song stimmen die Synthies und der Gesang ebenso wie der Text. "Kein Gefühl" (bei der Radio Maria-Tour oft live gespielt) schafft es in der Ur-Version jedoch nicht zu begeistern. Meiner Meinung nach waren die synthetischen Westernhagen-Platten mit seine schwächsten - von "Die Sonne so Rot" mal abgesehen. Allerdings muß immer noch jeder selbst beurteilen ob er mit Marius' Synthiescheiben was anfangen kann. Als Einstieger in den MMW-Backkatalog ist dieses Album jedoch nicht zu empfehlen.
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am 29. Mai 2014
Dieses Album kommt aus dem Jahr 1986 und genauso klingt es auch. Alles was die 80er Jahre soundmäßig ausmachten, die plastiksounds der Gitarren über die Synthesizer bis zu den Drumcomputern, hört man hier zum ersten mal in Reinform. Wo sich auf den vorherigen Alben noch die damals modernen Sounds in die typische Westernhagen Musik einfügten und trotzdem noch ordentlich die Gitarren knarzten, gibt es hier zum ersten und auch einzigen Male einen Sound präsentiert der sich auf anderen Alben anderer Künstler aus diesem Jahre genauso wiederfand. Man könnte sogar fast sagen: Westernhagen war dem Mainstream hier eigentlich näher als in den 90ern. Und das alles wäre nicht mal allzu schlimm wenn die Songs gut wären, aber das sind sie leider auch nicht. Es beginnt recht vielversprechend mit dem Titelstück. Das ist noch alte Schule. Bissiger Text, harte drummachine, gute Melodie, aber schon die damalige Single "Wir sitzen alle in einem Boot" hätte auch in dem Jahr von jedem anderen deutschen Künstler kommen können. ein nettes Lied. Mehr nicht. Dazu gesellen sich weitere halbgare Songs wie "Berlin" oder "Kannst du mir vertrauen" die in diesem Soundmantel überhaupt nicht funktionieren. Hinzu kommen für meine Ohren die Totalausfälle: "Es tut weh", Mir ist so heiß" und "Schrei". Recht gut sind dann noch "Kein Gefühl" das an alte Zeiten erinnernde "Sonntagskind" und die Schlußballade "Tanz mit mir". Aber alles in allem ist das viel zu wenig. Was auf "Die Sonne so rot" noch hervorragend funktioniert hat, geht hier völlig den Bach runter. Und man kann kaum glauben, dass er nur ein Jahr später mit dem Album "Westernhagen" einen absoluten Klassiker raushaute. Doch das war auch bitter nötig, sonst wäre er vielleicht nach dieser anbiedernden Scheibe in Vergessenheit geraten.
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am 8. August 2002
Mit diesem Album nahm Marius zunächst Abschied vom Rock 'n' Roll-Dasein und begab sich in die Künstlichkeit eines inszenierten Studio-Events. Mit der Distanz eines Designers zu seinem Produkt als Einstellung machte er sich zum letzten Mal mit Lothar Meid als Produzenten an diese LP, deren Titel sich als programmatisch erwies, obwohl er sicher ironisch gemeint war. Auffällig ist die bei fast allen Titeln vorherrschende Lust- und Einfallslosigkeit. Nach eigenem Bekunden hatte Marius zu dieser Zeit nur wenig, was er unbedingt rauslassen musste. Dazu gesellten sich private Probleme. Das elektronische Geklimper geht einem zunächst auf die Nerven, bevor es langweilig wird. Ich bin wirklich ein eingefleischter Westernhagen-Fan, aber die meisten Songs auf dieser Scheibe geben mir nichts und ich kann mich kaum an sie erinnern (kennt jemand die Melodie von „Kein Gefühl"?). Gäbe es da nicht den kleinen Hit „Wir sitzen alle in einem Boot" und das klischeehafte „Berlin", könnte man sich den Kauf gleich ganz sparen. Westernhagen war vorher deutlich besser und sollte es zum Glück wieder werden.
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am 7. Mai 2009
Über Herrn Westernhagens musikalische Verirrung während der 80er Jahre ist schon viel geschrieben worden; mit "Lausige Zeiten" war 1986 der absolute Tiefpunkt erreicht. Steril und kalt, künstliche Synthie-Klangteppiche statt "echte" Gitarren, wirre Texte - wer den rockigen, direkten Westernhagen Ende der 70er Jahre schätzt, dem muss dieses Album wie ein Faustschlag ins Gesicht vorkommen. Einzig "Wir sitzen alle in einem Boot", der damaligen Single-Ausklopplung, musikalisch als auch textlich stark, kann ich etwas Gutes abgewinnen.

Man könnte das Album natürlich auch als angenehme Abwechslung zu den von Westernhagen in den 90er Jahren mit viel Pathos eingespielten Stadionrock-Machtwerken betrachten: unterdurchschnittlich bis unhörbar, aber irgendwie kreativ. Es soll ja vorkommen, dass man sich im schwülen Hochsommer hin und wieder einen kalten Wintertag wünscht. Mehr gibt "Lausige Zeiten" jedoch nicht her.
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am 9. Februar 2002
Es ist nicht schlecht was Marius hier bringt, es ist die Mitte zwischen den Liedern die er früher, Anfang der 80èr und heute macht.Ich bgin wirklich begeistert von einigen Texten.
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