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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 24. März 2010
"Under A Funeral Moon" beginnt textlich ein wenig ironisch aber nichtsdestotrotz ziemlich gut. "Natassja In Eternal Sleep" bietet sehr räudigen Gesang, ein durchgetretenes Gaspedal und ist trotz aller Trockenheit relativ eingängig. Leider geht dem Lied ein wenig von der Hymnenhaftigkeit ab, die den Sound der Norweger auf "A Blaze In The Northern Sky" noch auszeichnete. Besser machen es in dieser Richtung die Tracks "Summer Of The Diabolical Holocaust", "The Dance Of Eternal Shadows" (mit extrem bedrohlichem Finale) und - als Höhepunkt - das lange "To Walk The Infernal Fields" (mit kleiner, aber feiner Melodie), deren Vollgas-Parts ab und an durch getragenes Midtempo unterbrochen werden, was für Abwechslung und Durchschlagskraft sorgt. Unverhüllt brutal zeigt sich hingegen der Titeltrack, der pfeilschnellen Rumpel-Black Metal bietet, wie man ihn entweder lieben oder hassen muss. Hier ist insbesondere die exzellente Gitarrenarbeit hervorzuheben, die auch der gerade bei diesem Lied auffällig matschige Sound nicht zunichtemachen kann. Dieses Stück verdient ebenfalls die Höchstnote, zumal vor allem der Mittelteil wirklich hörenswert ist. Diese vier Songs sind durchweg zu empfehlen und gehören mit zum Besten, was Darkthrone bisher komponiert haben. Zu dieser Reihe passt auch noch der Rausschmeißer "Crossing The Triangle Of Flames", der als düsteres und bedrohliches Finale noch einmal sämtliche Register der Bösartigkeit zieht.

Weniger gut gefallen mir auf diesem Album lediglich "Unholy Black Metal", bei dem der Name zwar Programm ist, das aber dennoch nicht recht zünden will und vor allem das langweilige (weil einfach zu monotone) "Inn I De Dype Skogers Favn".

Was im Vergleich zum meisterhaften Vorgängeralbum "A Blaze In The Northern Sky" schnell auffällt: der Klang ist produktionstechnisch um einiges matschiger geworden, ohne jedoch die schwere Hörbarkeit eines "Transilvanian Hunger" zu erreichen. Eine solche Produktion ist natürlich absolute Geschmackssache und kann vermutlich sowieso nur diejenigen von der musikalischen Qualität (die zweifelsohne vorhanden ist) der Band überzeugen, die gewillt sind, sich näher mit ihr zu befassen. Einfach machen es Darkthrone der Hörerschaft jedenfalls nicht. Insgesamt halte ich "Under A Funeral Moon" für ein starkes Stück Black Metal, das jedoch nicht ganz an den genialen Vorgänger heranreicht.
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am 5. Oktober 2003
Was Darkthrone hier abliefern, ist meiner Meinung nach der Höhepunkt des kalten und primitiven Blackmetals. Die Drums sind nicht so wuchtig wie auf der "A Blaze...", die Gitarre dünn und die Vocals haben einen grimmigen und dämonischen Hall-Effekt, welcher das ganze Album noch böser und kälter wirken lässt. Für mich mit die besten Vocals aller DARKTHRONE Alben. Nach ein paar mal Hören lassen einen die Riffs nicht mehr los. Die Spielzeit von gut 40 Minuten und das, perfekt zur Musik passende Cover, sind ein weiterer Kaufgrund.
Der schöne Digipack setzt dem Ganzen die Krone auf. Wer die CD in seinen PC legt, wird außerdem noch ein Interview (Chapter III) mit Fenriz und Nocturno Culto zu Augen bekommen.
Purer Pflichtkauf für alle, die auch nur ansatzweise eine dunkle Seele haben!!!
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am 11. November 2010
Man mag es kaum glauben, auch dieses nächste Album von Darkthrone ist ein Klassiker. Die Songs durchweg purer, roher Black Metal, kein schwacher Song vertreten. Egal ob "Natassja in eternal sleep", das Titelstück oder das kultige "Unholy Black Metal", ein Black Metal Hammer jagt den nächsten.
Der Sound ist roh und atmosphärisch, passt perfekt zu dem Album. Darkthrone wollten mit dem Sound und ihrer Art provozieren, gelang ihnen auch.
Den Vorgänger konnten sie zwar nicht toppen, aber wie will man dies auch. "Under a funeral moon" ist ein Klassiker, gehört in jede Black Metal Sammlung.
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am 20. Juli 2004
...ist essentiell.
Mit "A Blaze in the Northern Sky" begann alles, die damals noch als noch als Trio agierenden Darkthrone (Zephyrus flog raus, als er mit Feuer und Drogen herumzuspielen begann)nahmen die erste Scheibe der Second Wave of Black Metal auf, noch vor Burzum und den eigentlichen "Erfindern" dieser Musik, Mayhem.
Das hier besprochene Zweitwerk ist noch einen ganzen Tick roher als das Debut, ohne in die völlige Unmusikalität des dritten Meisterwerks der Band, "Transilvanian Hunger", abzudriften. Klirrend kalte Gitarren und eine hasszerfressene Stimme zernagen in flotter Monotonie das Trommelfell des Hörers und vermitteln eine trostlose Atmosphäre des Untergangs. Textlich ist man schwarzhumorig und antichristlich, wie dies von einem Werk aus den frühen neunzigern zu erwarten ist. Trotz allem geht dem Album eine gewisse Rock 'n Roll Attitüde nicht ab, wenn man etwa an eine Hymne wie "Unholy Black Metal" oder auch der zweite Track "Summer of the Diabolical olocaust" zeigt.
Dieses Album sollte sich nur zu Gemüte führen, wer rohen Black Metal schätzt und versteht oder wer an Musik interessiert ist, die einst revolutionär war und die Grenzen überschritt, um danach oft kopiert zu werden. "Under a funeral Moon" ist vielleicht das beste Darkthrone Album aller Zeiten.
My Heart is the one
That will tend to your flames
And make them mine
We share the spirit
My heart is yours...
<Darkthrone - To walk the infernal fields>
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am 1. Januar 2008
Ich muss zu den Lobhudeleien einen Kontrapunkt setzen: Die ganze Scheibe über, bei jedem Lied ist der Gesang mit Hall hinterlegt. Wenn man das bei einem Lied macht, ok, aber über das Ganze hinweg nervt das irgendwann. Es ist unnötig, und macht den Sound nicht härter, und auch nicht kälter.
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am 9. März 2009
Dies ist mein zweites Album nach TH. Etwas sperriger, aber daher auch interessanter. Für mich kein Meisterwerk, da es an meinen beiden großen Favoriten im BM nicht heranreicht (Filosofem von Burzum sowie ITNE von Emperor) und auch keinen Übersong wie Transilvanian Hunger zu bieten hat. Dennoch ein schönes Album für dunkle Zeiten. :)
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