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TOP 1000 REZENSENTam 25. März 2009
Natürlich konnte Bruce Springsteen nach "Born in the U.S.A" keinen mehr draufsetzen, aber in anbetracht der Tatsache, dass sein Nachfolgewerk so oder so im Schatten des Vorgängers stehen würde, hat er das Ganze recht ordentlich gemeistert.
Wenn ich persönlich an die 80er-Jahre denke - also wenn ich z.B. Filme aus jener Zeit sehe - dann kommt es mir immer wieder so vor, als liefe im Hintergrund ein Song aus "Tunnel of Love". Obwohl ich die Musik der 80er eigentlich eher geringschätze - Ausnahmen bestätigen die Regel - verbinde ich, trotz eher monotoner, glattgebügelter Musik, wie sie auch auf dieser Platte vorherrscht, durchwegs positive Gefühle mit den Taten des Boss aus jenen Tagen - und seien es noch so poppige, noch so schnulzige Songs...
Allein diese Tatsache lässt mich eher zu einem "Tunnel of Love"-Befürworter werden.

Und dabei beginnt das Album ganz anders als man glauben möchte bzw. kommen im Anschluss an Track Nr. 1 ganz anderwertige Nummern auf den Hörer zugeflogen oder, besser gesagt, zugeschwebt (denn ein Rock-Album ist "Tunnel of Love" mit Sicherheit nicht!!) als es einen die Eröffnungssequenz (country-souliger Einstieg) glauben lässt.
Macht ja auch nichts. Besonders gefallen mir die teilweise heraushörbaren Country-Einflüsse, die aber eher spärlich zu finden sind. Überdies wäre noch anzumerken, dass ich Teil 2 der Scheibe (auf Platte wäre es die B-Seite) deutlich stärker finde als die Anfangsphase, wobei die Tracks Nr. 1 und 4 hierbei eine kleine Ausnahme bilden!
Zwar ist das, was man am 2. Teil von "Tunnel of Love" (den Titelsong find ich ja ehrlichgesagt am schönsten) nichts, was man nicht schon kennen würde (oder vielleicht doch? - man hat einfach unwillkürlich das Gefühl, das alles schon mal irgendwo gehört zu haben, auch wenn man die Platte erst jetzt zu seiner Sammlung hinzugefügt hat!), aber - und dieser Meinung bleibe ich - Mr. Springsteen liegt das Schreiben poppiger, gefühlvoller (wenngleich teilweise seichter) Balladen durchaus, wie ich finde! Jedenfalls beweist er dies auf "Tunnel of Love" wenigstens einige Male!

Insgesamt ist die Scheibe eher für nebenher geeignet, also z.B. als Hintergrundmusik oder als stimmungsvolle Untermalung eines Tagesausklanges. Obwohl "Nebraska" - trotz der allgemeinen Zustimmung - nicht selten auch als Demo-Band heruntergewürdigt wird, kann "Tunnel of Love" mit dieser hervorragenden Platte natürlich nicht mithalten! Für die 80er, die ja eigentlich auch die Blütezeit des Boss waren, war es, für Springsteen-Verhältnisse, wohl nur ein mittelmäßiges Album. Betrachtet man aber die gesamte musikalische Landschaft zu jener Zeit, so muss man doch Lob über dieses Projekt schütten!

Fazit: Ganz ordentliches Werk, mit gefälligen, wirklich guten Sounds, das irgendwie auch das Ende der vorläufigen Blüte Springsteens einläutete. Wie gesagt: Dem dirketen Vergleich mit "Born in the U.S.A" oder "Nebraska" ist diese Scheibe freilich nicht gewachsen. Auch finde ich beispielsweise "The Rising" besser. Mit den beiden neuen Werken ("Magic" und "Working on a Dream") kann es "Tunnel of Love" aber allemal aufnehmen!

Gesamteindruck: 3-4 Sterne, wobei ich hier ausnahmsweise einmal zur positiveren Bewertung tendiere!
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am 17. Juni 2016
This isn't Bruce's best work. There are good songs like "Tougher Than The Rest" and "Brilliant Disguise". The title track is also good. The others... not so much. A record to listen a few times only.
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Was kann ein Musiker tun, wenn er weiß, dass sein nächstes Album hundertprozentig den verschiedensten Erwartungshaltungen nicht entsprechen kann und wird, weder kommerziell die Verkaufzahlen des Vorgängers erreichen wird, noch künstlerisch ein gleich gearteter Geniestreich gelingen kann? Letzteres schon allein deswegen nicht, weil ein gleichartig gutes Album ja nur Wiederholung wäre und schon darum als weniger bedeutend gewertet werden würde.

Nach "Born in the USA" (mit bisher gut 30 Mio. verkauften Einheiten) und der 156 Konzerte (ausnahmslos Stadien, Arenen und Hallen mit Raum für 10.000+ Zuschauer) unspannenden Welttournee von Juni 1984 bis Oktober 1985, fand sich Springsteen in genau dieser Situation. Ein Luxusproblem, sicher, und dennoch muß der Druck ungeheuer sein.

Springsteen ließ sich zunächst Zeit und legte dann im Oktober 1987 mit "Tunnel of love" ein Album vor, was im vollen Kontrast zum Vorgänger war. Ob er es gezielt darauf anlegte oder es intuitiv so entstand, ist irrelevant, es war letztlich der bestmögliche Weg aus dem Schatten eines überdimensionalen Erfolges etwas Eigenständiges heraustreten zu lassen. Ein "Born in the USA 2" hätte ganz sicher Schiffbruch erlitten, egal wie gut es substanziell gewesen wäre.

"Tunnel of love" ist zögerlicher, im Sinne von zurückhaltender, behutsamer, bedachter, als alle vorangegangen Springsteen-Alben (mit Ausnahme des Songwriter-Akustik-Albums "Nebraska"). Die Mitglieder seiner E-Street-Band tauchen nur hier und da einzeln als Unterstützer auf, das Gros der Platte spielte Springsteen allein ein. Spur für Spur setzte er die Songs zusammen und es entstand ein Album, was abgeklärt und in sich ruhend wirkt. Keineswegs sind alle Songs auf "Tunnel of love" Balladen, aber gerockt wird bei keinem der zwölf Songs.

Selbst die dynamischeren Stücke wie "Brilliant disguise", der Titelsong "Tunnel of love" oder "All that heaven will allow" wirken besonnen, nachdenklich und nach innen gerichtet. Lediglich bei "Spare parts" hat man ein wenig den Eindruck als wäre künstlich die Handbremse festgehalten worden, dass die wirklich gute Rock-Nummer im Rahmen des Albums bleibt. Der Song will nach vorne, will antreiben, will die Rocker-Pose und die Leine wird hier auch etwas länger gelassen, freien Auslauf bekam es aber erst bei der Tour.

Wenn man jetzt hervorhebt, dass der Grundcharakter der Platte von Synthesizern geprägt ist und man die Jahreszahl 1987 im Hinterkopf hat, könnte ein falscher Eindruck entstehen. Denn obwohl das so ist, wirkt das Album nicht wie ein typisches Klangbild-Unglück des 80's-Pop. Springsteen hat mit sehr angenehmen Flächen gearbeitet und dem gesamten Album so einen weichen Teppich zugrunde gelegt, der die Balladen und die Up-Tempo-Songs zu einer homogenen Einheit zusammenfügt.

Und gerade unter den Balladen sind mit dem schweren "Tougher than the rest" und dem melancholisch, nachdenklichen "One Step up" zwei Lieder für die Ewigkeit auf diesem letzten Studio-Werk der 80er Jahre. Ersteres eröffnet das Album eigentlich erst wirklich. Track 1 fällt mit "Ain't got you" aus dem Grundsound des Albums heraus und ist ihm deshalb wohl auch wie eine Vor-Band vorangestellt. Springsteen groovt sich hier bei dem Zweiminüter akustisch ein, der lockerste Song des Jahrgangs, dann wird es still und mit Track 2 rollt schwer das Album an. Eine unglaubliche Atmosphäre die "Tougher than the rest" erzeugt. Man sieht förmlich einen geschundenen Kerl durch eine karge Landschaft gehen - aber aufrecht, ungebeugt, langsamen, aber gleichmäßigen, kraftvollen Schrittes, immer geradeaus. Einer meiner ewigen Top10-Springsteen-Songs.

Und "One Step up (and two Steps back)"?
Warum schreibt Traurigkeit, Zerrissenheit, die Erkenntnis des Scheiterns eigentlich immer die schönsten Lieder? Warum nicht das Glück?

In der langen Reihe der regulären Studio-Alben bisher (von Konzept-Alben abgesehen), ist "Tunnel of love" zweifellos das ungewöhnlichste, das stillste. Aber es ist genauso packend wie Springsteens typische straighte Rocksongs, nur eben in einem anderen Wortsinn.
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am 4. Juni 2003
Nach seinem Knaller-Album "Born in the USA" erwartete man von Bruce Springsteen, dass er mit einem neuen Album nachlegte. Er aber ließ sich Zeit und veröffentlichte zuerst einmal die umfangreiche "Live 1985" Trilogie. 1988 folgte dann "Tunnel of love". Er überraschte die Fans mit neuem Look und neuem Sound - und landete erneut einen Volltreffer. Dieses Album enthält alles - vom typischen Springsteen-Sound wie in "Spare Parts", gaaanz ruhige Lieder wie "Walk like a man", Experimente wie das großartige "Tunnel of love", Akustiksongs wie "Ain´t got you" oder selbstkritische Lieder wie "Two faces", in dem er die Trennung von seiner ersten Frau Julianne Phillipps verarbeitet. Hier beweist Bruce Springsteen, dass seine Musik vielfältig ist. Wie immer haben die Texte oft sozialkritischen Hintergrund - dieses Album ist ein würdiger Nachfolger für "Born in the USA" und reiht sich nahtlos in die großen Springsteen-Alben ein !
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am 17. Juli 2011
singen die Dire Straits in ihrem gleichnamigen Stück - Tunnel Of Love -, und diese Aussage zieht sich hier
als roter Faden auch durch Bruce Springsteens Nachfolge-Album von Born In The USA.

Mental eventuell beeinflusst von privaten Belangen und pausierend vom Stadion-Rock-Klischee wandert Rockprophet
Springsteen hier auf leisen Wegen , bestimmt von sehr poetischen, persönlichen Texten und dem partiellen
Einsatz der E-Street-Mitglieder .

Hinweisend auf - das ganz Anders-sein - schon das front-cover des booklets, Bruce Springsteen zeigt sich im -soliden -Anzug mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck vor einem Strassenkreuzer, als würde er eine Reise antreten wollen, deren Ziel er selbst noch nicht kennt...
das back-cover zeigt ihn dann mit hochgekrempelten Ärmeln, nicht weniger nachdenklich, aber mit windzerzaustem
Haar und dem Eindruck - journey s done - , well done ...
In der Mitte des booklets gibt es eine Aufnahme, ebenfalls von Annie Leibowitz, die den Ruf hat, ganz spezielle
kostbare Momente einfangen zu können. Hier ist auch einer dieser Momente : Springsteen im abgerissenen worker-outfit, seine Gitarre unterm Arm, und der Mimik die besagt : - it s just me -....

Und - just him - sind auch die songs, die wahrer Aufmerksamkeit bedürfen, erzählen sie doch von bemühter Liebe, Hingabe, von Ehrlichkeit und Falschheit, vom Bestreben nach menschlichem Miteinander, von Verzweiflung, Kampf und Isolation...

Mit- TOUGHER THAN THE REST - legte sich eine zweite Betitelung ( nach dem - boss -) fest, diese Bezeichnung berührt die geneigten Springsteen-Herzen erst recht, auch in old Europe will man - we are America - sein,
diesem Volkshelden zollt man auch hier Tribut...

Und man ehrt Titel wie - WALK LIKE A MAN -, - TWO FACES -, und natürlich - BRILLIANT DISGUISE -, m. M. nach einer
der wichtigsten und aussagekräftigsten Titel im unerschöpflichen Springsteen-Repertoire ...

Wunderbar ist auch - WHEN YOU RE ALONE -, so ganz allein und aufgeschmissen fühlt man sich beim Anhören dieses
Titels nicht, denn man weiss, es geht vielen Anderen auch so...

Fazit : ein ganz kostbares individuelles Album vom boss, der nach dem ikonischen B I T USA zwei Gänge runter-
geschaltet hat, um aussagen zu wollen, - ich bin noch mehr als ein patriotischer Halbgott ...
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am 24. Juli 2002
Für mich nach wie vor eines der besten Bruce-Alben, weil deutlich wird, dass kein Boss-Album wie das andere klingt. Nach dem rockigen und eingängigen "Born in the USA" kam "Tunnel of LOve", das ich noch heute - 15 Jahre nach Veröffentlichung - regelmäßig und bewusst höre. Allesamt ruhige, nachdenkliche Songs mit Texten, die wie eigentlich immer bei Springsteen, ehrlich sind und unter die Haut gehen. Einzig "Spare Parts" fällt etwas aus dem ruhigen Rahmen, was es aber nicht zu einem überflüssigen Song werden lässt. Meine Favoriten sind "When you are alone", eines meiner absoluten Lieblingslieder, "All that Heaven..." und "Tougher Than the Rest", obgleich hiervon die Live-Version (erhältlich als 4-Track-Maxi-CD) nochmals besser und eindringlicher ist. Alles in allem eines der Alben, die ich mit auf die berühmte einsame Insel nehmen würde.
11 Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Nichts ist so berührend, wie Liebe, die ohne die Schuld der Akteure misslingt, wenn so gezeigt wird, dass das Leben eine schwierige Sache ist."
Woody Allen

"Billy met a young girl in the early days of May
It was there in her arms he let his cautiousness slip away
In their lovers twilight as the evening sky grew dim
He'd lay back in her arms and laugh at what had happened to him

On his right hand Billy'd tattooed the word love and on his left hand was the word fear
And in which hand he held his fate was never clear"

1987, 3 Jahre nach Born in the USA, brachte Bruce Springsteen sein Solo-Album Tunnel of Love heraus. Dieses Album, durch seine eher soft anmutenden Töne natürlich von den mit "Born in the USA" angeworbenen neuen Fans größtenteils verschmäht (genau wie das grandiose Into The Fire von Bryan Adams, 3 Jahre nach Reckless, ebenfalls 1987 - dieses beiden Werke lassen sich gut miteinander vergleichen, zumindest was die Diskrepanz mit ihren Vorgängerwerken angeht und auch ihre Konzepte) mag bis heute als unscheinbares Werk des großen Rockers gelten, doch mit seinen sanften Synthesizerklängen, präzise gesetzten Gitarreneinlagen und genialen Songtexten, ist es bis heute ein minimal-virtuoses Werk, dass ich sehr schätze, so schön, so versöhnlich und doch irgendwie kraftvoll, so eingängig ist es - wie Regen ohne Worte.

"So tell me what I see
when I look in your eyes
Is that you baby
or just a brilliant disguise?"

Vom swingigen, unplugged Stück "Ain't got you", über den dumpfen Sound des coolen Songs "Tougher than the Rest", die berührenden Geschichten von "Cautious Man" and "Spare Parts" bis zu dem ewigen Klassiker "Brilliant Disguise", ist dies ein Album voller genialer Songtexte und anschmiegsamer Songs - eine CD, die man (vielleicht bis auf Two Faces) einfach durchhören kann. So listen to the music, but hear the Storys - wie immer bei Springsteen; hier besonders und hier besonders auch die Zwischentöne.

"Bird on a wire outside my motel room
But he ain't singin'
Girl in white outside a church in June
But the church bells they ain't ringing

I'm sittin' here in this bar tonight
But all I'm thinkin' is
I'm the same old story same old act
One step up and two steps back"
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am 21. November 2015
Gefällt mir besser als andere Platten von ihm. Dynamischer als Nebraska, nicht so bombastisch überflutend wie Bornintheusa, und kaum Fülllieder. Für mich ein großer Wurf, obwohl ich oft bis zu Trackball 6 skippe. Ab Walk like a man nur noch tolle Songs.
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am 9. Juni 2016
Hatte alles bestens geklappt. Die Disc wurde sehr zügig geliefert. Bin äußerst angetan und zufrieden. Ein Kauf ist sehr empfehlenswert. The BOSS wie damals auch heute noch umwerfend, als noch LP's en masse auf den Markt kamen. Danke.
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am 6. Juni 2016
Ich mag die Stimme von Bruce Springsteen. Musik ist immer eine Sache des Geschmacks und meine ist es. Ich kann die CD nur empfehlen.
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